Mittwoch, 21. September 2016

Gastpost: Ratatouille a la Remy von KüchenMAmpf

Ihr Lieben,

heute haben wir das Rezept-Zepter abgegeben. Anja aus Mannheim stellt sich und ihren Blog gleich selbst vor

...und nomnomnomnom... ein leckeres Rezept hat sie da mitgebracht (aber das Vorbeischicken der Test-Kostprobe hat sie vergessen ;) )... Viel Spaß beim Lesen Euch allen und herzlichen Dank an Anja fürs Gastbloggen
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Hallöle liebe AmKa-Fans,
als die liebe Sonja die Tage auf Facebook nach Gastbloggern fragte, war ich sofort dabei, hatte ich doch Anfang des Jahres ihr #7tage7blogs-Event verpasst. Doch wer bin ICH eigentlich?

Mein Name ist Anja und ich betreibe den regionalen Food-Blog www.kuechenmampf.de. Zuhause bin ich im schönen „Ländle“ und streune hauptsächlich durch das Rhein-Neckar-Gebiet, der Pfalz und den Odenwald.

Sonja habe ich letztes Jahr in Berlin auf dem Foodblogger-Camp kennengelernt und fand sie sofort total nett. So bodenständig, geduldig und freundlich. Und das Fusion-Rezept „Kimchi mit Käse-Spätzle“ ist dank ihr auch in meiner Küche eingezogen.

Bei der Rezeptauswahl hat sie mir freie Hand gelassen und ich hatte jetzt die Qual der Wahl.
Entschieden habe ich mich für das Ratatouille á la Remy, weil ich finde, dass es gut zu Sonjas Blog und der Saison passt. Außerdem braucht „Eduard Das sitzende Ratatouille“ einen chilligen Freund namens Remy, der ihm Gesellschaft leistet und ein bisschen hübsch rumliegt.





Bekannt wurde das Ratatouille á la Remy durch den Animationsfilm „Ratatouille“ in dem es die niedliche kleine Ratte Remy für den Restaurantkritiker Ego kochte. Dieser war ganz verzückt und ich wollte es auch mal probieren. Vor allem hat mich interessiert, ob es wirklich sooooooooooooooo lecker ist. Bei der Recherche zum Rezept habe ich dann herausgefunden, dass es gar kein klassisches Ratatouille an sich ist, sondern ein Confit Byaldi. Das ist eine Abwandlung von Michel Guérad, bei der es mehrere Besonderheiten gibt:

1. Das Gemüse wird in feine Scheiben geschnitten, nicht in Würfel
2. Das Gericht wird im Ofen zubereitet, dadurch ist der Geschmack intensiver
3. Die Vinaigrette gibt nochmal einen geschmacklichen Kick


Okay, ich gestehe es gleich: Das Gericht braucht Zeit (ca. 80 Minuten im Ofen) und dadurch habe ich vor lauter Hunger die Vinaigrette vergessen. Aber lasst Euch bitte nicht von der Backofenzeit abschrecken, denn ich kann Euch sagen: Es schmeckt einfach köstlich (auch ohne Vinaigrette) und die Wartezeit ist es echt wert! So und nun ohne weitere Umschweife zum Rezept:

Rezept:

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Backzeit: 80 Minuten


Zutaten für 4 Personen

2 Zucchinis (1 gelbe und 1 grüne, ca. je 200 g)
Für die Piperade:
200 g rote Paprika
200 g passierte Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 rote Zwiebel
2 Stiele Thymian (bzw. ½ TL)
2 Stiele Petersilie (bzw. ½ TL)
1 Lorbeerblatt
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Für die Vinaigrette
2 EL Aceto Balsamico (bianco)
2 EL Olivenöl
1 EL Kräuter, gehackt (nach Belieben)



Zubereitung
Für die Piperade:

Zum Häuten der Paprikaschoten die Oberhitze des Backofens einschalten. Die halbierten, entkernten Paprikaschoten (mit der Hautseite nach oben) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Schoten so lange grillen, bis die Haut Blasen wirft und fast schwarz ist. Das dauert je nach Backofen 10 bis 15 Minuten. Dann die Schoten rausnehmen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Mit einem scharfen Messer die Haut entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten, bis die Zwiebelwürfel glasig sind. Mit passierten Tomaten ablöschen, Paprikawürfel zugeben und mit den Kräutern sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Die Piperade ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließend die Masse in eine flache, runde Auflaufform geben, dabei 1 EL für die Vinaigrette zurückbehalten.


Für das Gemüse:
Backofen auf 150 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Zucchini mit einem Gemüsehobel in dünne Streifen schneiden. Die grünen und gelben Zucchinischeiben abwechselnd in die Auflaufform auf die Piperade schichten.
Im Ofen ca. 80 Minuten backen.

Für die Vinaigrette:
Essig, Öl, gehackte Kräuter mit dem zurückbehaltenen Löffel Piperade mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zum Anrichten das Ratatouille á la Remy vorsichtig mit einem Löffel herausheben und mit der Vinaigrette beträufeln.


Ich habe noch Reis dazu serviert und wie gesagt vor lauter Hunger die Vinaigrette vergessen. Schmeckt also auch ohne einfach wunderbar.


Ich wünsche Euch ganz viel Freude und vor allem Genuss beim Nachkochen. Ich freue mich, wenn Ihr mal bei mir vorbeischaut. Liebe Grüße, Anja

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