Mittwoch, 22. März 2017

saftige Möhren-Weißbier-Schnecken



Den Blog überlassen wir heute einer Gypsy-Bloggerin namens Verena. Was ist denn das - denkt sich vielleicht jetzt so mancher von Euch. Tja, dann lest mal schön weiter. Da wird es nämlich verraten. 

Verena durfte ich bei einer Veranstaltung kennen lernen. Mit machen Personen findet man schon schnell heraus, dass es nicht bei einem 0-8-15-"Agentur-Blogger-Verhältnis" bleibt. Auch durch Verenas studierten Hintergrund ist man sehr schnell über eigentlich PR-Wesen hinaus. Man lacht gemeinsam, unterhält sich und findet immer mehr einen Draht zueinander. 

Wir freuen uns sehr, dass sie heute bei uns vorbeibloggt und Euch ein wunderbares Rezept mitgebracht hat. 


Da bleibt uns nur noch zu sagen: Prost UND Mahlzeit! Die Schnecken sehen echt lecker aus...ab hier übernimmt Verena:
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Sonja und ich haben zwei große gemeinsame Lieben – gutes Essen und Italien. Also hätten wir uns beide theoretisch auch auf einem Markt am Gardasee kennenlernen können, haben wir allerdings nicht. 

Es war das Thema Bier, das uns zusammenbrachte, und seitdem haben wir gemeinsam einige coole Events wie zum Beispiel das Foodbloggercamp in Reutlingen miteinander verbracht – echte Foodies finden eben immer wieder bei einem guten Essen zusammen.
Natürlich habe ich keinen Moment gezögert, als Sonja mich zu einem Gastbeitrag auf Amor und Kartoffelsack eingeladen hat, und hier bin ich nun. Ich habe keinen eigenen Foodblog, beschäftige mich allerdings schon mein halbes Leben mit dem Thema Ernährung, habe eine Ausbildung und ein Studium in dem Bereich absolviert und arbeite in der Food-PR.
Naja, und irgendwann habe ich Gastbeiträge bei befreundeten Bloggern geschrieben. Und da ich online kein Zuhause habe, bezeichne ich mich als Gypsy-Blogger.
 
Meistens ist meine ernährungsphysiologische Expertise gefragt, heute schreibe ich hier als der Genussmensch par excellence und habe ein Rezept mit Zucker und Alkohol mitgebracht. 

 



Jetzt müssen alle Gesundheitsapostel richtig stark sein, denn ich bin der festen Überzeugung, dass Genießen gut tut und ein Muss ist. Essen ist für mich viel mehr als Kalorien und Nährstoffe: Freude, Gastfreundschaft, Tradition, Kultur und pures Glück. Daher gibt es für euch, liebe AmKa-Leser, Möhren-Weißbier-Schnecken, und in meiner Vorstellung sitzen wir mit Kaffee oder Weißbier auf einer Bierbank im Garten und quatschen über Gott und die Welt. 


Natürlich ist das Weißbier im Rezept kein Zufall, es ist dem Grund von Sonjas und meinem Kennenlernen geschuldet. Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren, lasst es euch schmecken! 


Rezept für Möhren-Weißbier-Schnecken

 

Füllung:
2 Möhren
200 ml Weißbier
2 cm frischer Ingwer
3 EL Zucker
30 g Speisestärke

Quark-Öl-Teig:
400 g Dinkelmehl
80 g Zucker
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
125 g Speisequark (Magerstufe)
100 ml Kuhmilch oder Soja-Drink
100 ml Sonnenblumenöl

Zubereitung:
Möhren schälen und grob raspeln. Ingwer schälen und fein reiben. Möhren, 2/3 des Weißbiers, Zucker und Ingwer in einem Topf unter Rühren aufkochen. Speisestärke mit dem restlichen Weißbier verrühren und anschließend unter Rühren in den Topf geben. Füllung ca. zwei Minuten fortkochen und danach etwas erkalten lassen. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Für den Quark-Öl-Teig Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Zucker, Vanillezucker, Quark, Milch und Öl zugeben und mit den Knethaken des Mixers schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Quadrat von etwa 45 mal 45 Zentimeter ausrollen. Die Möhren-Weißbier-Füllung auf der Teigplatte verstreichen, dabei an der vorderen und hinteren Seite jeweils etwa 2 Zentimeter frei lassen. Teigplatte zu einer Schnecke aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer vorsichtig in etwa 3 Zentimeter breite Scheiben schneiden. Nicht mit dem Messer drücken, sonst wird die Füllung herausgequetscht. Die Schnecken auf das vorbereitete Backblech legen, bei Bedarf noch etwas nachformen und 25 Minuten backen.


Viele liebe Grüße, Eure Verena
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Amka´sche Anmerkung: Irgendwie habe ich jetzt ein Lied vom Haindling als Ohrwurm im Kopf... "...du kannst mia no a Weißbier bringa.... lalalalala...."

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