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Freitag, 15. Januar 2016

#7tage7blogs - Gastbloggerwoche

Hallo Ihr Lieben!

Dies ist ein Aufruf und gleichzeitig ein Angebot! 
Vielleicht habt Ihr Lust Euch meiner Aktionsidee anzuschließen - in welcher Form auch immer.

Blogevent 11. - 17. April 2016
In der Woche vom 11. - 17. April 2016 möchte ich jeden Tag einen Gastblog auf meinem Blog vorstellen.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Abenteuer Foodbloggen ?!?

Es geht mir so dermaßen auf den Keks. Warum nehmen sich immer mehr Foodblogger das Recht heraus über andere Foodblogger/andere Foodblogs öffentlich abschätzig zu schreiben/zu sprechen? Warum muss man das eigene Handeln erhöhen und einen anderen erniedrigen? 

Es gibt Entscheidungen im Leben eines Foodbloggers, die jeder für sich selbst treffen muss, und wenn er diese Entscheidungen immer mehr in seinem Inneren mit „NEIN, WILL ICH NICHT“ beantworten kann, sollte man etwas ändern. 

Zu versuchen irgendwo einen Foodblogger-Gemeinschaftssündenbock heraufzubeschwören ist definitiv die falsche Entscheidung. Veränderungen gibt es immer im Leben. Stilstand ist Rückschritt. Alles fließt! Auch die Entwicklung in und um (deutsche) Foodblogs herum. Entweder trägst du diese Veränderungen mit oder du entscheidest dich – FÜR DICH SELBST – eine andere kleine oder große Abzweigung des Weges zu gehen. Wohin auch immer.

Dienstag, 8. September 2015

Ein Glas ist ein Glas ist ein Glas ?!?


Gestern saßen wir in einem schönen Lokal. Das Wetter war herrlich, um den lauen Sommerabend draußen entspannt mit lieben Menschen zu genießen. Das Essen war gut. Doch seit diesem einen Workshop-Tag bei Spiegelau... fällt einem so Manches auf.

Am Nebentisch saß ein Mann, der voll Freude ein Craftbeer bestellte.... als es dann serviert wurde... in was wurde es ausgeschänkt? In einem Willy-Becher (der Becher, den man gewöhnlich aus der Traditionsgaststätte vom Hellen oder großen Wasser/Spezi... kennt.)
"Der arme, arme Mann!", dachte ich mir... "das wars mit deinem Craftbeer-Erlebnis. Hättest gar keines bestellen müssen. Der Geschmack ist tot."

Man mag es ja nicht für möglich halten. So manches Mal im Leben fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Wie wo was?

Vor ein paar Monaten flatterte eine Einladung von Spiegelau bzw. von der Agentur Zweiblick in meine Mailbox. Es ging um ein Biertasting in Kombination mit drei neuen Gläsern von Spiegelau. Die ersten Gedanken waren: Oh, die sehen hübsch aus. Haben sie sich ein neues, tolles Design für die gehypten Craft Biere einfallen lassen. Nun gut. Neugierig war ich trotzdem. Also, nichts wie hin.

Stout/Porter, IPA und Wheatbeer-Glas (von links)

Als wir dann auf der Veranstaltung saßen - mitten im Tasting waren wir alle etwas schockiert/erschrocken und vor allen Dingen extrem fasziniert.

Das Besondere an diesen Gläsern ist nicht die Optik. Nein. Das Besondere an diesen Gläsern ist die Form und die damit einhergehende Geschmacksentfaltung des Getränkes. Wahnsinn!

Ihr denkt Euch vielleicht jetzt - warum brauch ich denn ein spezielles Glas für jedes Bier??? Vergleicht mal mit Wein. Es gibt Weißwein- oder Rotweingläser. Und im Rotweingläserbereich gibt es nochmals Unterscheidungen.
Wenn man im Bierbereich den Schritt weg von Masse im Großglas auf Maß mit Klasse machen möchte. Die besonderen Eigenschaften und Geruchs- und Geschmackseigenheiten werdet Ihr aus der Flasche trinkend oder aus dem Senfglas heraus nicht haben.



Als Referenzglas hatten wir das Standard-Helles-Glas - das Ihr vielleicht unter Willy-Becher kennt. Ich sags Euch. Willy hat deutlich was einstecken müssen und konnte defintiv Zuhause gleich mal seine Koffer packen. So wie alle anderen Gläser mit Rollrand... Warum?
Dieser verdickte Rand am Glasrand ruiniert jeglichen Genuss, da die Flüssigkeit absolut unkontrolliert in den Mund gelangt.

Den Standard-Willy-Becher links kennen wir alle, oder?

So wie alle anderen Gläser mit Rollrand... Warum? Dieser verdickte Rand am Glasrand ruiniert jeglichen Genuss, da die Flüssigkeit absolut unkontrolliert in den Mund gelangt. Beim Wheatbeer-Glas von Spiegelau prizzelte die Kohlensäure alleine schon total witzig an meiner Zungenspitze. Die verschiedenen Geschmackszentren auf der Zunge werden gezielt angesprochen.

Probiert es mal aus! Selbst beim Riechen merkt Ihr schon einen riesigen Unterschied zwischen Rollrand-Glas und den besonderen Gläsern (wir haben übrigens nachgeschaut. Teuer sind sie nicht. Wir holen uns defintiv noch welche davon.).


Was ich mir von diesem Tag merken möchte: 

- Das Material eines Glases ist nicht vorrangig wichtig, wichtiger ist Volumen, Form und Mundöffnung. 
- Riedel-Spiegelau-Nachtmann produziert ausschließlich in Westeuropa.
- Bei Spiegelau wird die perfekte Form nicht am Designtisch gefunden, sondern in sogenannten "Workshops": z.B. 1 Bier, 20 Gläser, 20 Personen... welches Glas ist der Geschmacksunterstützer Nummer 1 für das Getränk.

- Ein Bierglas nicht ganz voll machen.
- Konische/Zylindrische Formen können keine Aromen bündeln.
- Weizenbier sollte man auch mal aus einem hochwertigen Sektglas probieren.
- Für Gin empfiehlt sich ein Burgunderglas. 
- Was mit Craftbeer geht, geht auch mit allen anderen Getränken, z.B. gibt es von Riedel ein spezielles Cola-Glas. 
- Das IPA-Glas produziert durch den speziellen Fuß bei jedem Trinken selbst wieder Schaum.
- Das Porter-Glas lässt das Bier in "Vulkanströmen" einfließen. (siehe Bild - eigentlich bräuchtet Ihr ein Video hierzu.) 


 

Das Rahmenprogramm war wirklich liebevoll und sehr amüsant von der Agentur Zweiblick gestaltet. Wir erfuhren auch viel Wissenswertes über Malz, Hopfen und Co., die Bierproduktion, Foodpairing mit Bier und und und...
Am Ende des Events, das in Markt Schwaben stattfand, durften wir in Kleingruppen unser Wissen in einer "Prüfung" testen und wurden prompt mit dem Titel "Master of glass and taste" belohnt. Yeah! Herzlichen Dank dafür!




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Ich wurde zur Veranstaltung von Spiegelau eingeladen. Ein Posting war aber niemals Bestandteil dieser Einladung. Dieser Artikel spiegel-AU-t meine Worte und meine Meinung wider.

Herzlichen Dank auch dafür, dass eine sehr nette Fotografin die ganze Zeit fotografiert hat, so konnte man sich wirklich auf das Inhaltliche konzentrieren :) 

Montag, 22. Dezember 2014

Aus dem Leben eines Bloggers: Jahresrückblick, handgestrickte Kuschelsocken und DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT

Ihr Lieben,

so manches Mal findet man als Blogger einen Grund sich aufzuregen, aber die schönen und kraftvollen Momente überwiegen sehr, sehr deutlich.

Mit diesem Post möchte ich mich bei EUCH, bei meinen Lesern bedanken! Herzlichen Dank für jedes Like, jeden lieben Kommentar, so manches (digitales) Gespräch und für jedes Vorbeigucken auf meinem Blog.  D A N K E ! ! !

Eine gute Weihnachtszeit Euch allen und eine gute Landung in 2015! Lasst es Euch gut gehen!


Amor & Kartoffelsack gibt es nun seit knapp eineinhalb Jahren. Aus einer spontanen Idee, bei welcher ich eigentlich nur meinen Rezeptzettelberg sortieren wollte, ist ein ziemlich ansehnliches Etwas gewachsen. Dank Euch! Ich hätte ja niemals gedacht, dass mein Geschrischra-schreibsel von irgendjemandem gelesen wird....

Und so sitze ich auf dem Sofa, habe grüne, lustige Socken an und tippe diese Zeilen an Euch.



Danke Roswitha an dieser Stelle für die tollen Socken und all deine lieben Worte! 

Es ist so wunderschön zwischendurch am Tag einen lieb gemeinten Kommentar zu irgendeinem Post zu erhalten... egal ob direkt auf dem Blog oder auf einem der anderen Kanäle wie Facebook, Twitter usw. Herzlichen Dank, dass ich mir ganz oft "mademyday" denken darf.

Es macht mir einfach riesig Freude - meist auf digitale Art und Weise - zu kommunizieren. Viele von Euch hätte ich auf analoge Art und Weise niemals kennen gelernt.

Manche Blog-Fans werden zu digitalen und auch zu liebgewonnenen analogen Freunden. Es ist wunderbar. Hoffentlich darf es so weitergehen!

Viele Ereignisse im vergangenen Kalenderjahr werden mir/uns in guter Erinnerung bleiben:

- 149 Posts wurden im Jahr 2014 veröffentlicht (zwei sehr kritische und viele sehr leckere)

- die 1000 Facebook-Fans wurden geknackt :) und A&K gibts jetzt auch auf Twitter

- Blogevents: "Speisen unter freiem Himmel" im Sommer (hat riesig Spaß gemacht kreative Ideen anderer mitzubekommen) und "Würz dich durch den Winter" im vorangegangenen Winter



- Lieblings-Blogevent, bei dem ich mitgemacht habe: "Hippe Knollen - die tollsten Kartoffelrezept" bei Gourmet Guerilla

http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2014/08/kartoffelkase-praline-auf-peperonata.html



- "beste" Suchanfrage über google, mit der man auf A&K gelandet ist: "schäumender Urin" oder "Urin mit Schaum"

-  Schönste besuchte Blogger-Events: Green Dinner von Alpro, Whisky-Tasting von Beam Deutschland

- Lieblingskooperation des Jahres: mit Carandini (Wir waren und sind im Balsamico-Himmel! Hmmm....! Entdeckung des Jahres für Nachspeisen: Crema di Balsamico mit Kakao)

- Lieblingsrezept: Wammerl mit niederbayrischem Kartoffelsalat (Warum genau das? Mich fasziniert immer noch, dass das Fleisch mit der gleichen Salzmenge einfach so im Ofen brät und danach nicht salzig schmeckt!)

- Unmöglichstes Rezept: Kokosmakronen auf gesund gemacht(Die haben nur gleich nach dem Backen geschmeckt. Grauenhaft nach einem Tag in der Keksdose. Doch da waren sie schon im Blog... hmpf... Warum ist das eigentlich verbloggt worden?)

- Besonderer Moment: Begegnung mit Herrn Zitrone und seinen Zitronen  auf der Biofach und die Entdeckung der leckersten Tomatensoße der Welt

- Was ich ohne den Blog im Jahr 2014 niemals gelernt/erfahren hätte: Dass Whisky auch mir schmecken kann (v.a. wenn er nach Tequila schmeckt *hicks* ;) )

- kritischter Blogpost des Jahres: wie einen so ein kleines Äpfelchen wochenlang beschäftigen kann: Ein Apfel ist ein Apfel ist ein Apfel 

- Erinnerungsträchigstes Foto: Das erste Foto mit brauchbarem Kunstlicht --> = Unabhängigkeit vom Tageslicht. yeah!

http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2014/06/schoko-minigugl.html


Danke im Besonderen an Björn von happyplate und Tina von Lecker&Co für viele lustige, aufbauende und unterhaltsame digitale Gespräche... und an viele, viele andere liebe Personen, die ich kennen lernen durfte... und und und...

Danke auch an die vielen, die meine Beiträge geteilt haben in diesem Jahr, z.B. geht mein Dank an die Redaktion von Stern Genuss für das oftmalige Weiterverbreiten meiner Rezepte und Ideen (Beispielsweise bei den Foodblogger-Weihnachtsrezepten)


Habt ein entspanntes, friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2015! Wir lesen uns in der zweiten Januarwoche wieder :) Bis dahin: Seid wild und frech und wunderbar!

Alles Gute und viel Freude! 

Bis 2015!!!


Mittwoch, 19. November 2014

Alpro Green Dinner und eine super leckere Maronensuppe

Was diese Maronensuppe mit dem Green Dinner von Alpro zu tun hat?

cremige Suppe ohne Sahne oder Milch

Da hilft nur weiterlesen:

 Am gestrigen Abend (mittlerweile ist der Abend schon ein Bisschen länger her) durften wir einen loungisch-launigen Abend in München im "Kater Mikesch" verbringen. Wir waren einer Einladung von Alpro (bzw. der Agentur Segmenta) gefolgt. Da ich seit vielen Jahren auf Grund einer Milchunverträglichkeit schon Alpro-Produkte verwende, war meine Vorfreude sehr groß auf diesen Abend.

Offiziell war es eine Einladung zu einem "Green Dinner" und zu einem schönen Abend. Und das war es auch. Von Patrick Gebhardt (Besitzer/Koch im Hamburger Restaurant "Fillet of Soul") wurden wir kulinarisch verwöhnt. Doch davon gleich mehr.

Einige sehr interessante Informationen haben wir auch mitgebracht:
Sicherlich kennt Ihr alle "Alpro" noch als "Alpro Soja"... aber dieses Soja wurde aus dem Namen gestrichen, denn es wurden in den letzten Jahren mehrere anderweitige Milchalternativen ins Programm aufgenommen. So gibt es mittlerweile Haselnuss-, Mandel-, Reis-, Hafer-, Kokosnussprodukte und diese Segmente werden in der nächsten Zeit auch weiter ausgebaut - wie wir erfahren durften.

Ihr seht hier viele neue oder schon bekannte Alpro-Produkte

Empfangen wurden wir mit leckeren Cocktails und Fingerfood. Auf die Idee Alpro-Produkte in Cocktails zu mixen wäre ich so nicht gekommen. Sie waren aber sehr lecker.

Fakts about Alpro:
- Alpro kauft keine Sojabohnen auf dem freien Weltmarkt oder aus Regenwaldgebieten. Die Bohnen kommen entweder aus Frankreich (aus der Nähe von Toulouse - wäre sicherlich mal einen Besuch wert) und Kanada von langjährigen Vertragsbauern. So soll auch gewährleistet sein und bleiben, dass kein genmanipuliertes Soja verwendet wird.
- Alle Produkte (bis auf den Haferdrink) sind glutenfrei. 
- An einer aufschlagbaren Sahnealternative wird gearbeitet.
- Die Bio-Marke "Provamel" kommt aus dem gleichen Stammunternehmen wie Alpro.


Verköstigt wurden wir sehr gut. Entschuldigt bitte die ungewohnte Bildqualität... es herrschte entspanntender Kerzenschein im Kellergewölbe, in welchem wir gespeist haben.


Maronen-Apfel-Suppe mit Apfel- und Walnussstückchen und ein Enten-Sate-Spieß

Hirschfleisch mit Weißweinsoße undMaronen und Rotkohlauflauf mit Kartoffel(brei)haube und Zimtbröseln

Panna Cotta mit Gewürznelken, Zimtschnecke, Schokomalheur und KiBa-Eis



Und hier das ist das Rezept zur Vorspeisen-Suppe... ich habe die Maronensuppe ein klein Wenig abgewandelt:

Maronensuppe mit Apfel-Walnuss-Einlage




Zutaten für 4 Portionen:

- 4 Schalotten, geschält und gewürfelt
- 2 EL Zucker
- 50 ml Olivenöl
- 500 g geschälte, vorgekochte Maronen
- 100 ml Portwein
- 1 l Gemüsefond
- 250 ml Apfelsaft
- 150 g Knollensellerie, geschält und in kleine Würfel geschnitten
-  200 ml Alpro Mandelmilch
- 1  Apfel
- 2 EL Olivenöl
- 250 ml Alpro Soja-Kochcrème Cuisine
- 50 g Alpro
- 50 g Walnusskerne
- je eine Prise Salz, Pfeffer


Zubereitung:

1. Schalotten abziehen und würfeln. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, 450 g der Maronen, klein gehackten Sellerie und Schalotten zugeben, kurz anschwitzen lassen und mit 50 ml des Portwein ablöschen. Den Alkohol verkochen lassen.
2. Mit Gemüsefond, Mandelmilch und Apfelsaft auffüllen. Alles auf 800 ml reduzieren lassen.
3. Inzwischen den Apfel schälen und in Würfel schneiden.Walnusskerne in kleine Stückchen hacken.
4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zunächst die Walnussstückchen, dann die Apfelwürfel darin anschwitzen, 50 g zerbröselte Maronen hinzufügen und 1 Prise Zucker hinzugeben, kurz karamellisieren lassen und schließlich mit 50 ml Portwein ablöschen
5. Alpro Soja-Kochcrème Cuisine zur Suppe hinzufügen, verrühren und aufkochen. Mit dem Stabmixer mixen. Nochmals abschmecken. In tiefen Tellern anrichten. Mit der Apfel-Walnussmischung garnieren. 


Guten Appetit! Diese Suppe wird defintiv ein neuer, regelmäßiger Bestandteil unserer Herbst/Winter-Leibgerichte. 

--> Es muss nicht immer Milch oder Sahne sein! Auch pflanzliche Alternativen können eine Suppe cremig und samtig machen :) . 

Danke für die Einladung und diesen schönen, informativen Abend! Es war ein sehr netter Kontakt und ein wirklich gut organisierter Event mit vielen sehr netten Ansprechpartnerinnen :) Dankeschön! 



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