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Samstag, 17. November 2018

Rote-Beete-Knödel mit Käsesoße


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Sagt Euch der Name „Fourme d`Ambert“ etwas? Uns sagte er bislang gar nichts als wir vor ein paar Wochen eine Anfrage diesbezüglich im Postfach hatten. Doch bei den Stichworten „Blauschimmelkäse“ und „Frankreich“ wurden wir aufmerksam, der Mund dachte: "Hmmmm... könnte wirklich lecker werden" und wir können Euch sagen! Den Namen solltet Ihr Euch merken. Wir haben für uns einen wunderbaren, neuen Käse entdeckt. 

 Rote Bete Knödel mit Blauschimmelkäsesoße

Wir haben ihn übrigens in eine Käsesoße gepackt und mit Rote-Beete-Knödeln vermählt. Sie freuten sich sehr übereinander und wünschen nun eine dauerhafte Liaison. Das ist so ein Soulfood-Gericht, das man schön wärmend an kalten Tagen zu sich nehmen kann… und danach hat man das Gefühl, dass alles auf der Welt gut ist.  Am besten noch im Lieblingspulli aus dem Lieblingsteller in angenehm freudiger Gesellschaft.
 

Dienstag, 31. Oktober 2017

Muscheltopf mit Kartoffeln


Herzlich Willkommen zum Kartoffeldienstag!

Herzlich Willkommen zu diesem besonderen, einmaligen Feiertag! Was stellt Ihr heute an?

Plätzchen backen? Habt Ihr schon die wiederbelebte AmKa-Weihnachtsseite gesehen (rechts in der Sidebar oder als Seite oben im Reiter). Doch jetzt aber schnell zu unserem Muscheltopf mit Kartoffeln...

 Eintopf mit Kartoffeln und Miesmuscheln

Eines der wenigen Dinge, die mich persönlich an der kalten Jahreszeit erfreuen, sind Muscheln. Diese soll man ja nur frisch in den Monaten mit „R“ im Namen konsumieren. Von SeptembeR bis ApRil… Liebt Ihr Muscheln auch so sehr? 

Dienstag, 19. September 2017

Sauce Rouille


Der eine oder die andere kennt sie vielleicht aus Frankreich. Sie wird dort gerne zu Fischsuppe (z.B. einer Bouillabaise) serviert. Doch heute soll die Sauce Rouille eine Woche voller Brotaufstriche einläuten… UND DAS AM KARTOFFELDIENSTAG! Kartoffeln in einer Sauce? Jaaaa… sehr wohl! 

Sauce Rouille

Der Trick für die besondere Cremigkeit dieser Sauce, dieses Dips ist eine gekochte Kartoffel, die mit in die Masse hineinpüriert wird.

Zwischenzeitlich haben wir hier die zweieinhalb Wochen ohne Laptop und PC hinter uns gebracht... Puuuuh! Ganz schön ungewohnt, wenn man eigentlich gewöhnt ist jeden Tag vor einem Kasten auf die Tastatur einzuhämmern. Perfekter Weise hat sich der Zeitpunkt genau mit dem Schulbeginn (=Arbeitsbeginn) in Bayern geschnitten. So ein großer Mistipisti! Das war echt schwierig, weil zu Schulbeginn gaaaaaaaanz viele Listen, Tabellen, To-Do-Listen und überhaupt alles Mögliche getippt werden will. Tja! Da muss man seine To-Do-Listen halt per Hand schreiben. Das Erlebnis war ganz "nett", aber ich persönlich kann darauf jetzt wieder ein paar Jahre verzichten. 

Sonntag, 29. Juni 2014

Brioche



Wer möchte anschneiden?

In meinem ganzen Leben habe ich noch nie Brioches gegessen. Ihr?

Wenn man meinem Mann das Wort "Brioches" an den Kopf wirft, ist das ganz anders. In mir löst dieses Wort gar nichts aus. Ich bin weit entfernt von der französischen Grenzen und geistig noch weiter entfernt von der französischen Küche aufgewachsen und habe so eigentlich gar keinen Bezug dazu.

Hört mein Mann das Wort "Brioches" kriegt er ein gewisses Glänzen in den Augen und im Mund setzt Speichelbildung ein (schätze ich - nachgeprüft habe ich das natürlich nicht *schmunzel*).

Aus Neugierde und dem Drang dem Brioches-Mythos auf den Grund zu gehen, haben wir beim letzten Besuch in einem elsässischem Supermarkt, passendes Mehl und auch zwei mittelgroße Briochesformen mitgenommen.




Welch Duft frisch und selbst gebackene Brioche

Bei diesem Rezept bitte, bitte nicht auf den Buttergehalt schauen... hey, ich sagte doch NICHT schauen!
Und so nebenbei ist man einen halben Tag beschäftigt. Also, Brioche braucht Zeit! Aber kompliziert ist die Zubereitung nicht! Am Ende duftet die ganze Wohnung... alleine schon, wenn man das Backwerk nur auspackt!

Das Rezept habe ich bei Kochsamkeit entdeckt. Herzlichen Dank dafür!

Brioche



Zutaten:

- 500 g Mehl (Typ 405)
- 30 g Zucker
- 6 Eier
- 350 g Butter
- 70 ml Milch
- 15 g Hefe
- 1 Prise Salz

- etwas Milch, 1 zusätzliches Ei


Zubereitung:

1. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen
2. Salz, Eier und Mehl hinzufügen und 15 Minuten in der Küchenmaschine mit Knethaken kneten lassen (erst auf geringer Stufe, dann auf mittlerer) --> der Teig sollte glatt und elastisch sein
3. Butter und Zucker verrühren und dann Stückchen für Stückchen hineinkneten und dann nochmals 5 bis 10 Minuten auf mittlerer Stufe kneten lassen --> der Teig wird richtig schön glänzend
4. mit einem Tuch abdecken und zwei Stunden bei 24 Grad gehen lassen
5. kurz durchkneten lassen, dann mehrere Stunden kalt stellen (waren bei mir knapp 3 Stunden, sollte wohl noch etwas länger sein)
6. gekühlte Masse in die gebutterte(n) Form(en) füllen (bei mir waren es zwei mittelgroße Formen)
7. nochmals eineinhalb Stunden bei 24 Grad gehen lassen
8. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
9. mit Eimilchgemisch die Oberseite einpinseln und in den Backofen schieben
10. 15 Minuten bei 200 Grad backen
11. 15 Minuten bei 160 Grad

Klassisch ist auf einer Brioche noch so ein "Bömpel" zu finden. Den finde ich persönlich aber merkwürdig und hab ihn deshalb weggelassen... Im Originalrezept könnt Ihr den aber finden.

Und wer noch die passende Marmelade dazu sucht... wie wäre es z.B. mit Marille-Aperol, oder Rote Pflaume-Balsamico

mit süßem oder deftigem Aufstrich? Wie mögt Ihr es am liebsten?

Anmerkung: Drei Jahre Französisch musste ich ja in meiner Schullaufbahn über mich ergehen lassen und laut den Ausführungen meiner original französischen Französischlehrerin, die immer und immer wieder lautmalerisch französische Supermärkte beschrieben hat, habe ich mir immer vorgestellt (oder musste ich mir immer vorstellen), dass die Fleischtheke dort mindestens eine 5 Meter lange Strecke mit "ammelfleisch, ammelfleisch, ammelfleisch" (Hammelfleisch) haben muss. Hab ich bis heute nicht entdeckt... muss ich hier jetzt mal los werden. Wenn sie allerdings die Käsetheke die Pate-Auswahl mit dieser Länge um die Weihnachtszeit herum, beschrieben hätte, hätte sie recht.

Kennt Ihr das? Supermärkte erkunden in anderen Ländern? Überall ziehts mich gleich in den Supermarkt. Nicht groß zum Einkaufen, v.a. zum Schauen. Bon appetit! Au revoir et a bientot!




Montag, 13. Januar 2014

Madeleines - der erste Versuch

Kennt Ihr das? Ab in den ausländischen Supermarkt und schwups ist ein ganzer Einkaufswagen voller leckerer Dinge, die es im heimischen Deutschland so gar nicht oder sehr viel teurer oder in schlechterer Qualität gibt?
Im französischen Supermarkt habe ich diesmal Backformen mir auserkoren: Brioche-Formen, Mini-Tarte-Formen und eben Madeleines-Förmchen. Hübsch, stabil, aus Alu und recht günstig...muss ich dringend sofort ausprobieren.Und das Ergebnis seht Ihr jetzt:  :). Yummie!
Madeleines
Mein allererster Madeleines-Versuch.... ausgesucht hab ich  mir ein Rezept von lisbeths.de... Sie schmecken köstlich!

Gemacht hab ich die doppelte Menge und DAS sofort auch wieder bereut.

Mit nur 12 Madeleines-Mulden hat es eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig gedauert. Hmpf. Aber ich sehe, diese 12 Mulden müssen beim nächsten Einkauf auf 24 erhöht werden.

Deshalb empfehle ich wirklich diese unten angebene Menge zu machen. Wer kein Madeleine-Blech hat, kann auch andere Förmchen nehmen, das müsste auch klappen. Muffin- oder kleine Blumen-Silikon-Formen usw.

Mit Lisbeths Temperatur- und Zeitangaben bin ich nicht hingekommen. Aber wir wissen ja schon, dass jeder Backofen anders bäckt.

Rezept

  • 190 g Zucker
  • 3 Eier
  • 75 ml Milch
  • 240 g Mehl
  • 6g Backpulver
  • 90 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Orangenzesten (ich habe einen halben TL Orangenpulver genommen - das kennt Ihr ja schon von mir ;-) )
  • Puderzucker
  • zusätzliche Butter zum Einfetten
  • evtl. Kuvertüre



1. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
2. Butter und Zucker schaumig rühren
3. Eier hinzufügen und weiter schaumig rühren
4. Milch und Backpulver und Mehl und Orangengschmäckle hinzugeben
5. Teig etwa 15 min stehen lassen (hat bei mir lästige Luftbläschen verhindert
6. Formen mit Butter einfetten und in jede Mulde zu drei Vierteln Teig geben (ich empfehle hier den Gebrauch einer Spritztülle zum Befüllen - ist ne große Arbeitserleichterung)


 7. Madeleines im Ofen 14 min etwa backen - fertig sind sie, wenn sich der Rand leicht bräunt


8. Madeleines gleich auf einen Rost (z.B. vom Backofen) zum Auskühlen kippen

9. nach Belieben entweder mit Puderzucker bestreuen oder einfach so lassen oder Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die ungemusterte Rückseite mit Schokolade einstreichen. Am einfachsten geht das, wenn man die Madeleines zurück in die Form steckt, so muss man seine Finger nicht verschokoladen


Der Nachmittagtee oder -kaffee ist vorbereitet. Bon appetit! 





Fazit: Geschmeckt haben sie sowohl meinem Mann als auch mir, aber...
- mein Mann fand sie direkt am Backtag am besten - wenn die Haut außenrum noch schön "knusprig" ist
- ich fand sie am nächsten Tag schön durchge"weich"t am besten... vor allem die mit Schokolade

Da merkt man mal wieder: Geschmäcker sind verschieden ;-)




Montag, 25. November 2013

Sablés - gefüllt

In einem Weihnachtsbuch habe ich ein französisches Plätzchenrezept entdeckt und zwar für Sablés. Sie werden in diesem Rezept verschieden gefüllt und so hab ichs auch ausprobiert... und für sehr lecker und einfach zuzubereiten befunden.

Aus den Kindheitstagen erinnere ich mich eigentlich nur immer an Schwarz-Weiss-Rollen-Plätzchen von meiner Oma... aber solche Rollen sind doch mal eine echte Alternative...




Zutaten für ca. 90 Stück:
- 300 g weiche Butter
- 200 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
- 500 g Mehl
- eine Handvoll klein gehakter Pistazien
- eine Handvoll Blüten, z.B. Wildblüten oder Lavendel
- eine Handvoll kleingehackte Nüsse, z.B. Mandeln

- Backpapier



1. Butter schaumig rühren
2. Puderzucker, Salz, Zitronenschale, Mehl hinzufügen
3. alles zu einem weichen Teig verkneten
4. Teig in drei Teile teilen
5. jedes Teil zu einem Rechteck (etwa 30 x 15 cm) auseinanderdrücken
6. auf ein Teigdrittel Pistazien, auf das nächste Nüsse, auf das nächste die Blüten verteilen
7. von der breiten Seite her aufrollen
8. in Folie zugedeckt 2 Stunden in Kühlschrank ruhen lassen
9. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
10. jeden der drei Teigstränge in 0,5 cm Scheiben schneiden und auf ein Backblech (mit Backpapier) belegt legen
11. 10 bis 12 Minuten goldgelb backen



Luftdicht verpackt 3 - 4 Wochen haltbar



So ein Zufall.... da hab ich ja grad noch das Blogevent von Kochmädchen "Die flotte Rolle" geschafft. Hurra. ;-)


Flotte_Rolle




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