Mittwoch, 18. Februar 2015

Pulled Beef Burger

Ja, endlich! Uns hats auch erwischt... dieses dauernde "Pulled Pork"-Geposte hat uns neugierig und hungrig gemacht. Da wir Schweinefleisch aber nicht so gerne mögen, haben wir uns für Rindfleisch entschieden... jaaaammiiiieeee! Auch die ewig lange Zubereitung (um  halb sechs am Morgen hab ich den Topf angemacht, dass wir um 20 Uhr essen konnten) werden wir wieder auf uns nehmen...

selfmade Burger mit Rindfleisch


Da ich ja im Dezember einen Slow Cooker gewonnen hatte, ließen wir den für uns arbeiten :) . Kann ich Euch sehr empfehlen! Kostet nicht viel, bringt aber großen Geschmack und viel Entlastung! Aber Pulled Beef geht auch mit herkömmlicher Küchenausstattung! Kein Thema!


Mittlerweile gibt es ein weiteres, anderes Pulled Beef (Burger) Rezept auf dem Blog. Schau doch mal hier vorbei!

Rezept für Pulled Beef Burger

Zerrupftes Rindfleisch


Zutaten für ca. 4 Personen a zwei Burger:
- 1, 5 - 1,7 kg Rinderbraten
- Byodo Barbecue Sauce zum Marinieren des Fleisches


Zutaten für die Soße zum Schmoren:
- 1 große Schalotte, geschält und in Stücke geschnitten
- 1 Schuss Sonnenblumenöl
- 2 Knoblauchzehen, geschält und halbiert
- 1 Schuss Rotwein
- 1 Schuss Whisky, z.B. einen Dalwhinnie
- 1 Schuss Orangensaft
- 1 Schuss Sojasoße
- 1 Schuss Byodo Barbecue Sauce
- 1 Dose stückige Tomaten (ca. 300 -- 400 ml)
- 5 TL Tomatenmark
- 2 TL Rohrohrzucker oder normaler Zucker
- je 1 Prise Salz, Pfeffer, Piment, gelbe Senfkörner
- 1 Messerspitze Zimt




Zubereitung der Soße zum Schmoren: sinnvoll, wenn man das Fleisch frisch zum Marinieren in den Kühlschrank gelegt hat (also z.B. am Vorabend zubereiten)

1. Charlotte im Sonnenblumenöl kurz anbraten
2. alle anderen Zutaten hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen
3. Pürieren


Zubereitung des Pulled Beef:
1. Rinderbraten in zwei Stücke schneiden und mit Byodo Barbecue-Soße rundherum einreiben und über Nacht in einem Gefrierbeutel im Kühlschrank aufbewahren
2. Fleisch morgens (bei mir war es 6 Uhr, damit wir um 20 Uhr essen konnten) in den Slow Cooker legen und mit Soße übergießen --> ALTERNATIV: Backofen auf 80 Grad stellen und das Rindfleisch in einen Schmortopf geben und ebenso verfahren
3. Slowcooker auf low stellen, Soße darüber gießen und 12 bis 14 Stunden schmoren lassen
4. Fleisch aus dem Slow Cooker holen und mit zwei Gabeln zerteilen, erst wenn dies ohne große Anstrengung gelingt, ist das Fleisch richtig gegart
5. 1 Schöpfkelle von dem Fleischsaft darüber gießen, vermengen und servieren

Rindfleisch im Slowcooker
keine Schönheit im Anblick, aber traumhaft im Genuss

Bei mir ist soviel Fleischsaft ausgetreten, dass das Fleisch am Ende nur noch etwa die Hälfte der eigentlichen Größe hatte. Aus dem Fleischsaft mit der darübergegebenen Soße habe ich eine Art Dip hergestellt.

Dipp-TIPP: 
Etwa zwei Stunden vor dem Ende etwa die Hälfte der Flüssigkeit aus dem Slow Cooker (oder Schmortopf) holen. In einen kleinen Topf gießen und einköcheln lassen. Ich habe nochmals einen Schuss Sojasoße, einen EL Tomatenmark, 1 TL Senfsaaten, 1 TL Zucker und etwa 2 EL Orangensaft dazugegeben... damit die Sache für mich rund war. Seid einfach mutig.... das Dippchen wird solange einreduziert, bis es nicht mehr einfach so vom Löffel tropft, sondern eine cremig-soßige Konsistenz erreicht hat. (Die Gäste haben die Soße leer gefuttert)


Wir haben an diesem Abend eine Vielzahl an Schüsselchen mit verschiedenen Zutaten bereit gestellt, so dass jeder seinen Wunschburger bauen konnte.  Zum Beispiel gab es:

- Rotweinzwiebeln (unser Must-Have auf fast jedem Burger)
- rote Zwiebelringe
- große in Streifen geschnittene Essiggurken
- große Tomaten, in dünne Scheiben geschnitten
- Salatblätter (z.B. Lollo Rosso)
- angebratene Avocadostreifen
- angebratene Speckstreifen, kleine Stücke
- Preiselbeeren
- Coleslaw
- Kapern
- geröstete Mandelblättchen
- Meerrettich-Hobel
- Granatapfelkerne
- diverse Soßen


 Als Beilage haben wir Süßkartoffel- und Kürbispommes aus dem Backofen serviert (mariniert mit Sonnenblumenöl, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver).

Wir machen das "Pulled Beef" bald wieder! Yummie! Ein Traum! 

Kommentare:

  1. Das sieht sooo lecker aus, ich habe es leider noch nicht getan, weil mich die lange Garzeit abschreckt (Stromverbrauch).... aber es sieht immer so lecker aus und reizt mich auch voll :-)
    Super tolle Bilder die mich sabbrig machen *hihi*
    Gruß Manja

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  2. Ich möchte meinen Crocky nicht mehr missen, ich habe ja sogar 3 verschiedene Größen. Und gezupfte Schweinefleisch-Sandwiches sind großartig. Als nächstes werde ich einmal Hühnchen zupfen ...

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  3. Ist das nicht eine absolut grossartie Sache. Ich hab's mit Schweinenacken gemacht und werde bestimmt auch Rind mal ausprobieren. Yummy!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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  4. kann man anstelle von Charlotten eventuell auch Schalotten brauchen?

    Und hat Rohrohrzucker etwas mit Ohren zu tun?

    :-) Tönt trotzdem lecker

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