Mittwoch, 6. Januar 2016

Abenteuer Foodbloggen ?!?

Es geht mir so dermaßen auf den Keks. Warum nehmen sich immer mehr Foodblogger das Recht heraus über andere Foodblogger/andere Foodblogs öffentlich abschätzig zu schreiben/zu sprechen? Warum muss man das eigene Handeln erhöhen und einen anderen erniedrigen? 

Es gibt Entscheidungen im Leben eines Foodbloggers, die jeder für sich selbst treffen muss, und wenn er diese Entscheidungen immer mehr in seinem Inneren mit „NEIN, WILL ICH NICHT“ beantworten kann, sollte man etwas ändern. 

Zu versuchen irgendwo einen Foodblogger-Gemeinschaftssündenbock heraufzubeschwören ist definitiv die falsche Entscheidung. Veränderungen gibt es immer im Leben. Stilstand ist Rückschritt. Alles fließt! Auch die Entwicklung in und um (deutsche) Foodblogs herum. Entweder trägst du diese Veränderungen mit oder du entscheidest dich – FÜR DICH SELBST – eine andere kleine oder große Abzweigung des Weges zu gehen. Wohin auch immer.

Aber töne nicht rum! Jammer nicht! Verurteile nicht! …damit rückst du nur dich selbst in das allerschlechteste Scheinwerferlicht. 

Bewerten – Abwerten – Überbewerten --> oder lieber <-- Mehrwert - Wertschätzung?

Durch einen brüskierenden Rundumschlag allen, die ihr Herzblut – in welcher Form auch immer – in etwas stecken, eine schallende halbeloquente Ohrfeige zu verpassen ist kein gutes Mittel der Vergeltung!!! Das ist großer Mist! Warum muss man das „Foodbloggen“ an sich abwerten?

Das, was man selbst als lapidar oder total unwichtig abtut, ist vielleicht für jemand anderen DAS Wichtigste und die größte Freude! 

Immer mehr Foodies haben das Gefühl durch Jammerer und Brüskierer ein Verhaltenskorsett angezogen zu bekommen. Muss man sich schlecht fühlen, weil man dies oder jenes tun? Muss man sich schlecht fühlen, wenn …?  Muss man immer zwei links und zwei rechts rum stricken? 

FEEL FREE! ENJOY AND HAVE FUN! 


Das ist die Devise! Nichts anderes! Wenn du deine Freizeit bzw. freiwillig deine Lebenszeit in etwas investierst, was dir keinen Spaß bereit, musst du die Parameter ändern. Betreibe bewusst selektive Wahrnehmung, dann klappt es. Beschäftige dich doch mit den Bereichen des Foodbloggens, die dir Freude bereiten und drücke bei allem anderen soweit möglich auf „deaktivieren/blockieren“. Auf allen Hochzeiten – sprich Social Media Kanälen - tanzen musst du nicht. Weder Polka noch langsamen Walzer. Es gibt kein zwei links und zwei rechts rum! DU MUSST GAR NICHTS!  

Du selbst triffst deine Entscheidungen! Du! Wenn du keine Lust mehr darauf hast blogrelevante Entscheidungen mit dir auszufechten, ist deine Zeit wohl gekommen.  Du hast eines Tages das Bloggen angefangen. Du hast die Macht es eines Tages pausieren zu lassen oder ganz einzustellen. Vielleicht hast du zwischen drinnen vergessen das zu „blockieren“,  das zu „deaktivieren“, was dir nicht gut tut! Dann tu es schnell! Frühjahrsputz! Ausmisten! Es gibt kein allgemein geltendes Korsett für Foodblogger! Wenn du eines verspürst, löse die Schnürung und atme dich frei – im Kleinen oder im Großen! In welcher Form auch immer. DU MUSST GAR NICHTS!!! 

Himmel noch mal. Es gibt – geschätzt – über 10 000 Foodblogs alleine in Deutschland. Es gibt nicht einen einzigen wahren Weg. Es gibt nicht die eine gute, super gute Art und Weise des Bloggens. Du entscheidest was du aus deinem Blog machst! Wertung ist immer subjektiv! Immer! Werte nicht, wertschätze! Studiengang  „Foodbloggen“ gibt es nicht und das ist gut so! Stillstand ist Rückschritt! 




Und? Ist nicht unser aller Ziel eigentlich anderen Menschen Inspirationen für Ihr Koch-/Backverhalten zu geben? Und wenn man das nur bei einem einzigen Leser geschafft hat. Ole! Ziel erfüllt! Mehrwert schaffen. Fertig! Alles andere ist dein persönlicher Anspruch. Den kannst du aber nur auf dich und deine eigenen Wünsche hochrechnen, nicht auf das Treiben rund um dich herum.  Bloggen ist eine Sache deines Egos, deiner Einstellung, deiner Verantwortung, deines Wollens, deiner Zeit, deiner Gelassenheit. DU MUSST GAR NICHTS!!! 

Die folgenden Dinge solltest du für dich nicht nur einmal klären oder dir bewusst vor Augen führen! Die Liste ist absolut unvollständig, aber es gibt sie – für mich zumindest. Und seit ich mindestens einmal im meinem Bloggerjahr darüber nachdenke, geht es mir gut! Ich kann das, was ich tue für mich wertschätzen und brauche nicht zwangsweise die Bestätigung von außen. Wenn ich es nicht kann, dann verändere ich das, was mich stört. Kleine Parameter! Große Entscheidungen! Verändere deine Einstellung, deine Umgebung, deine Arbeit. Hoffe nicht darauf, dass außen um dich herum alles heile Welt ist, nur weil du dir das wünscht. Es gibt kein rosa glitzerndes Foodbloggermärchenschloss mit Like-Feen, Zusammenhalts-Einhörnern und täglichem Applaus-Feuerwerk.

Meine jährlichen Überlegungen:

1.       Wofür blogge ich überhaupt?

Ruhm, Ehre und Millionen? Um mein analoges Leben emotional zu pushen? Bist du die Geisel von Firmen, Lesern, Mitfoodbloggern oder tust du es einfach nur, weil du es tun willst? Willst du kochen/backen, schreiben, fotografieren, dich mit anderen austauschen,…? Was willst du mit deinem Blog erreichen? Fang bei dir an zu überlegen. Was willst DU? Was willst DU von DIR? Kannst du deine Beweggründe immer noch nachvollziehen und unterschreiben?


2.       Digitale Menschen sind wie analoge Menschen!

Stelle dich in eine dir vertraute Umgebung, z.B. an deinen Arbeitsplatz und blicke um dich. Möchtest du mit allen Menschen in Kontakt treten? (Ich arbeite an einem Haus mit knapp 100 Kollegen und insgesamt 1000 Menschen. Das kann und will ich da gar nicht.)  Wisse, dass die Menschen des analogen Lebens sich im digitalen nicht besser verhalten. Manchmal kommt sogar die schlechte Seite deines Gegenübers zu Tage – das Trollwesen. Ja und? Sei nicht zu hartherzig zu deinem Gegenüber. Der weiß es vielleicht nicht besser. Selektiere! Gib dich mit den Menschen ab, die dir gut tun. Und bisher hat das digitale, gute Gefühl bei analogen Treffen bei mir 1:1 gestimmt. Hör auf dein Gefühl!



3.       Profiblogger versus Hobbyblogger, Altblogger versus Neublogger

Was willst du sein? Soll Foodbloggen dein Hobby sein und bleiben oder willst du viel Kohle schaufeln?
Diese Frage solltest du dir niemals stellen bevor du nicht mindestens das erste Bloggerjahr überstanden hast. Wenn du beginnst, weißt du nicht was das bedeutet. Bloggen ist soviel mehr als es auf den ersten Moment zu sein scheint. Irgendwann findest du es heraus. Und dann solltest du diese Liste herauskramen. Viele Blogger überstehen das erste Jahr nicht. Dann, wenn sie feststellen, dass es anstrengend ist eine gewisse Struktur aufrecht zu erhalten. Selbst wenn du für dich beschließt, keine Struktur zu haben. Wenn du es nicht wirklich willst, wirst du nicht alt.
Und die Antwort auf die Frage ist ganz einfach. DU MUSST GAR NICHTS. Du musst dich nicht in eine Kaste stecken lassen. Tu das, was du willst und in dem Umfang und mit dem Hintergrund, den du willst.
Oft hört man selbsternannte „Profiblogger“ schimpfen und jammern, dass die bösen „Hobbyblogger“ die Preise für Kooperationen mit Firmen zerstören bzw. alles falsch machen. Hab ich verpasst, dass es irgendwo ein Handbuch: „Foodbloggen für Dummies“ gibt?
An die Neulinge: Seid Euch Eures Wertes bewusst. Verschenkt nicht Eure Leidenschaft! Jedes Foto und jede Zeile hat seinen Wert. Wisse um den Wert deiner „Arbeit“ – auch wenn es Hobby ist. Und wenn du nicht weißt wie wertig du und dein Tun seid, frage erfahrene Blogger/innen!
Und liebe erfahrenere Bloghäschen: seid nachsichtig! Es gibt doch ein permanentes Kommen und Gehen. Schickt doch einfach mal passende Links zu dem Thema an diejenigen, die um ihren Wert nicht wissen. Warum? Kann dir doch egal sein? Gut, aber dann jammere auch nicht, dass sie deine Preise runterziehen! Dann musst du hinnehmen, dass manche für eine Flasche Apfelschorle drei Fotos und einen ellenlangen Post „verschenken“.


4.       Blogge, was du willst und wann du willst! 

Nirgendwo steht, dass ein hypermoderner, stylischer Blog mit täglichen Postings „mehr wert“ ist/ „Mehrwert“ hat als ein kleiner Chaosblog, in dem jeden dritten Monat ein Post erscheint und dessen Design für manches Auge furchtbar scheint. Und wenn man jeden Tag One Pot Soup, One Pot Noodles, One Pot Müsli bloggt… Vielleicht steckt der Pulled-Foodblogger unendlich viel Zeit und Energie in seine 10 Zeilen, während der andere 1000 Wörter in 30 Minuten runtertippt. Die Voraussetzungen und die Umstände sind für jeden anders. Arrogant ist der, der sich anmaßt zu urteilen, wer als Foodblogger versagt und wer nicht. Wertung ist immer subjektiv! Werte nicht! Wertschätze das Gute! 

Muss man sich schlecht fühlen, wenn man Feel-Good-Pot-Smoothie-Bowls verbloggt? Muss man sich schlecht fühlen, weil man gerne an Foodtrucks isst und darüber berichtet? Muss man sich schlecht fühlen, weil man nicht klassisch zum Bereich Foodblog zählt? Muss man sich schlecht fühlen, weil man Produkte vom Discounter verkocht? Muss man immer zwei links und zwei rechts rum stricken? DU MUSST GAR NICHTS!



Und wenn du das gefühlt 75. Glücksschweinekopf-Rezept an Silvester verbloggst. Tu es, wenn es dir wichtig ist. Auch wenn es das 76. Oder 77. ist. Oder das 4 Millionste Vanillekipferlrezept. Oder das 150. Burger-Rezept. 

Wenn du gerne mit Schlagsahne und Butter hantierst, tu es! Wenn du lieber mit Superfood, Industriezucker, Detox, Quatsch mit Soße kochst, tu es! Wenn du lieber Dirty Eating als Clean Eating betreibst, tu es! Sei authentisch! Sei bei dir! Abwertendes Geschwätz gibt es immer und überall. 

Bedenke jedoch drei Sachen: A) Bediene dich nie an geschriebenen Texten, Fotos oder 1:1-übernommenen Rezepten anderer. Das tut man nicht. B) Handle nach geltendem (Medien-)recht, z.B. mit der Kennzeichnung von gesponserten Beiträgen. C) Und das Wichtigste ist, dass du niemand vergiftest mit deinen lingualen Genussexperimenten bzw. im Falle eines Nachkochens. Daran solltest du denken. Feel free! Tob dich aus. 


5.       Was ist meine Bloggerei wert? Kooperiere mit wem/wann/worüber du willst, wenn du deine Wertigkeit kennst!

Möchtest du über diese eine bestimmte Sektflasche ellenlang berichten und sie fototechnisch ins beste Licht - völlig kostenlos - setzen. Tue es. Möchtest du das nicht, dann lass es. Jammere aber nicht, dass es andere tun. Entscheide du für dich!
Verkaufe dich und deine Arbeit/dein Hobby niemals unter Wert. Verkaufe dabei nicht deine Seele. Du entscheidest welche Firmen und in welchem Maß du diese auf deinem Blog einziehen lässt. Wenn du Werbung auf deinem Blog schalten möchtest, tu es. Lebe aber damit, wenn jemand dir sagt, dass er das doof findet.
Wenn du auf Firmeneinladungen gehen möchtest, tu es. Wenn du freudestrahlend über ein schönes Event posten/berichten möchtest, tu es. Lass es dir nicht vermiesen.

Doch: Wenn dir jemand sagt, er schenkt dir einen Link auf seiner Seite, wenn du ihm das Rezept bzw. das Foto umsonst überlässt, glaube ihm nicht. Alles, was du in diesem Bereich tust, sollte nicht aus dem Bauch heraus passieren, sondern wohl überlegt sein. Firmen möchten in der Regel möglichst günstig viel von einem Blogger. Du entscheidest wie günstig du im moralischen bzw. im monetären Bereich du bist. Sprich mit Bloggerkollegen! Erfahrungen anderer sind Gold wert. Tritt eventuell relevanten Bloggergruppen bei.




6.       Vergleiche dich nicht mit anderen und schiele dich nicht nach oben!

Food Blog Award, Blogger Contest, Bloggerstatistik da und dort, Foodblogger der Woche… Herzlichen Glückwunsch allen Gewinner/innen! Hurra, dass Foodblogs mehr ins Interesse von Zeitschriftenherausgebern und Agenturen schwirren.
Aber welches böse Teufelchen auf deiner linken Schulter flüstert dir ins Ohr, dass du dich zwanghaft, mindestens und überhaupt mit anderen Blogs/anderen Bloggern vergleichen musst? Höher, schneller, weiter! Mehr Content! Mehr Likes! Mehr gefällt mir! Mehr Awardgewinne? Du musst gar nichts! Und wenn du dich zu so einem Award anmeldest, dann lebe damit, dass die Jury nicht dich als Sieger auserkoren hat. Jammere nicht!
Setze dich nicht dieser Belastung aus, wenn du es nicht kannst. Kaufe dir keine Likes in der Hoffnung, dass man dich auf Grund der 10 000 neue Facebook-Likes besser „sieht“. Glänze nicht mit Pauken, Trompeten oder lautem Geheule. Blogs, die aus dem Boden sprießen, laut tönen und denen dann die Luft zum Posaune spielen ausgeht, halten nicht lange. Oft überleben sie das erste/zweite Jahr nicht. In der Ruhe liegt die Kraft! In deiner Ruhe!
 
Glänze durch deine Inhalte, innere Gefasstheit und dem Wissen, dass das, was du machst, dir Freude bereitet – und dann wird es auch deinen Lesern Freude bereiten. Deine Leser brauchen nicht Supergirl und Wunderwoman. Nein. Du reichst ihnen. Du und dein Alltag! Meist wollen Sie einfach nur mit dir mitleben!

7.       Überpräsenz anderer als subjektives Gefühl

Ignorieren, Entliken, Blockieren, Deaktivieren! Du entscheidest was du liest. In allen Social Media Kanälen gibt es so schöne Knöpfchen. Wenn dich so mancher Blogger mit seiner Präsenz nervt. Schalte ihn oder sie auf stumm in deinem Kopf.  Rede nicht ewig darüber und jammere nicht, tu es einfach! Facebook filtert dir wunderbar das, was du sehen willst und was/wen nicht. Zwei Klicks reichen! 

Stört es dich, wenn der eine oder die andere Blogger/in gefühlt ständig auf tollen Firmenveranstaltungen auftaucht? Vielleicht hat er oder sie sich angeboten, lange mit den Firmen Kontakt aufgenommen... Wenn du das auch willst, tu was dafür. 

Wenn du nicht bereit bist, dies zu tun. Dann lass es, aber jammere niemals und warte nicht darauf, dass du wie Rapunzel im Turm eines Tages von DER Topfirma zufällig entdeckt wirst. Sei selbst der mutige Drachentöter, der wagemutig in jede Schlacht zieht, oder lass es.


8.       Wie oft blogge ich eigentlich?

Das entscheidest du. Kennst du die Geschichte vom Hase und vom Igel? Möchtest du sie spielen? Dann orientiere dich an anderen. Du solltest dir bewusst sein, dass das Bloggen immer den Untertitel „Zeitfresser“ inkludiert hat.
Du weißt nicht welche Gegebenheiten andere um sich herum haben. Vielleicht haben sie Zuarbeiter? Hast du das auch? Hast du eh schon die perfekte Kamera Zuhause? Sei dir bewusst, was dein analoges Leben von dir verlangt und wieviel Zeit du ins Bloggen investieren möchtest und kannst. Das analoge Leben sollte Vorrang haben! Lass niemals das analoge Leben an die zweite Stelle rutschen. Niemals. Lass dich nicht im digitalen Irrgarten aussetzen ohne einen roten Faden nach draußen. Das digitale Leben kann man zuklappen.

Wer sagt denn, dass der Hase auf Facebook, Twitter, Instagram, google+, Haxndaxn, Dipstidapsti und Hello-Ello vertreten sein muss? Du gewinnst damit keinen Blumentopf. Nicht mal nen kleinen. Höher, schneller, weiter! Sag: Nein, danke! …und wachse und gedeihe langsam oder verglühe als Schnellstarter im All des Social Media-Marketings. Solltest du einen Newsletter herausgeben? Musst du wirklich? Finde deinen Weg! Egal, ob du vier Monate im Vorhinein mit Exceltabellen deine Posts schon fertig vorbereitet hast oder ob du, wenn du Lust drauf hast, einen Post rausschickst. Finde deinen Weg, der zu deinen Möglichkeiten passt.


9.       Qualität deiner Rezepte, Fotos, Texte

Das gehört vielleicht auch zum Bereich „Vergleichen mit anderen“. Du entscheidest wie toll, wie wunderbar oder einfach du fotografierst, kochst/backst, schreibst. Stören dich deine Fotos usw.? Ändere was daran. Mach einen Fotokurs, spare auf eine gute Kamera. 

Aber jammere nicht. Es ist deine Entscheidung. So ist es auch die Entscheidung anderer viel Aufwand in ihre professionell wirkenden Foodfotos mit 1000 Props und perfekter Belichtung zu legen. Möchtest du das auch? Ist dir das wichtig? Was ist dir wichtig an deinem Post? Tendenziell werden in normalen Kochgruppen auf Facebook eher normale Fotos beachtet und geschätzt. Entscheide du für dich was dir wichtig ist auf deinem Blog!


10.   Gemeinsame Leidenschaft heißt nicht gemeinsames Leben/Freundschaft fürs Leben

Wenn du Lust hast vielen tollen, wertvollen Menschen zu begegnen, dann begegne ihnen. Und davon gibt es viele in diesem Bereich zu entdecken. Bei mir wandern immer mehr vom digitalen Bereich in den analogen und werden zu guten Freunden. Aber selektiere! Wer tut dir gut? Alle anderen kannst du auf ein Minimum streichen! Schreibe Kommentare und antworte deinen Lesern, weil du es willst. Tu es nicht, weil du es aus SEO-Gründen musst. Sei real, authentisch und glaubwürdig! Du wirst viele wunderbare digitale/analoge Begegnungen haben und vielleicht triffst du den einen oder anderen neuen Lieblingsmenschen dabei. Vielleicht! 

Geh niemals davon aus, dass man durch die gleiche Leidenschaft die gleiche Herangehensweise oder die gleiche Verhaltensweise an den Tag legt. Das erwartest du in deinem Alltag auch nicht. Im Geflügelzüchterverein und in der Pfarrgemeinde, im Kegelverein und im Unternehmen. Nirgendwo bist du von vorneherein mit wohl wollenden Menschen  umgeben, oder? Gehe auch beim Bloggen nicht davon aus. Auch wenn die Bloggergemeinschaft so manches Mal gezielt schnell und gemeinsam reagiert, ist das doch meist ein Fall von „gemeinsamer Feind macht stark“. Sei es in Pesto-Angelegenheiten oder wenn ein Fotodieb überführt wird. Das ist toll! Wunderbar, aber das heißt nicht, dass alle einer Meinung sind und es sein müssen. Es lebe die Vielfalt! Es lebe das Wachsen aus unterschiedlichen Meinungen und Ansichten!




Viel Freude, Energie und Gelassenheit in deinem persönlichen Abenteuer!
Ich für mich bin froh, dass ich mich irgendwann auf das Abenteuer eingelassen habe... ;) 

(Nachtrag: Danke, ich weiß jetzt, dass es wirklich ein Food Blogging for Dummies gibt! Haaach! ;) )

(Nachtrag: Dieser Post bezieht sich definitiv nicht auf die Jahreswechselaktion #Foodblogbilanz2015 !!!! Mich haben zu diesem Post diverse Posts/Aussagen/Worte/Halbsätze/Gesichtsausdrücke/Sätze von ganz verschiedenen Bloggern an ganz vielen verschiedenen Stellen veranlasst. Definitiv NICHT diese eine spezielle Foodblogbilanzaktion!!!! )

(Anmerkung: Kommentare sind gerne gesehen und ich werde sie auch freischalten, aber mein Programm "versteckt" sie seit ein paar Wochen und das dauert manchmal bis zu drei Tage... also nicht wundern bitte - keine böse Absicht oder so! ;) )



Kommentare:

  1. Wow, was für ein wundervoller Beitrag! Ich hoffe, dass ihn möglichst viele Leute lesen und sich Gedanken darüber machen.

    Ich werde ihn mir auf jeden Fall speichern und wieder rauskramen, wenn ich mal wieder anfange mich vergleichen zu wollen. ich glaube davor ist wohl niemand gefeit. Es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht.

    Liebe Grüße
    Kathleen

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    1. Liebe Kathleen.

      Genau das ist auch der Punkt für mich!

      Diese Vergleicherei und Co. kommen automatisch, doch der entscheidende Punkt ist: was mache ich daraus! Jeder muss sich entscheiden was er macht - und das möglichst bewusst, dann ist alles okay :)

      Lg, Sonja

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  2. Meine Foodbloggerblase scheint gut zu funktionieren, denn ich habe bis auf einen Beitrag zu einem Award nichts dergleichen in den letzten Monaten mitbekommen. Aber in der Zeit davor. Das hat mich so genervt, dass ich mir erst recht gesagt habe "Macht ihr mal alle, ich mache meins".  
    Ich erlaube es mir, einfach mal 8 Monate Pause zu machen. Auch unangekündigt. Es ist mein Blog und ich muss nur wenigen wichtigen rechtlichen Regeln folgen.

    Ich mag deine aufgezählten Punkte. Bei vielen Dingen musste ich lachen, weil es oft das ist, was ich anderen immer mal wieder sage....und auch mir immer wieder. Nicht vergleichen mit anderen, und sich selbst treu bleiben. Das ist das Wichtigste, so denke ich. Man verliert sonst das Wesentliche aus den Augen: Den Spaß, den man dabei haben kann und sollte.

    Liebe Grüße, Franzi

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    1. Liebe Franzi,

      deine Blase scheint wirklich gut zu sein :) Dass du dir Unwichtiges gar nicht wirklich mitbekommst :) so sollte es sein.

      Lass es dir gut gehen!

      Lg, Sonja

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  3. Liebe Sonja,
    erst einmal wünsche ich dir ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!
    Was für wahre Worte die du da zusammengeschrieben hast, es steckt einfach so viel aufrichtiges und ehrliches in deinen Worten.
    Ich bin fest davon überzeugt dass man eine ehrliche und ureigene Leidenschaft spürt und an seine Leser vermittelt. Aber dein größter Fan und die treibenden Kraft solltest immer du bzw. man selbst sein!
    Ich wünsche dir einen tollen Start in das Jahr 2016 und mach genauso weiter.
    Viele liebe Grüße
    Tanja

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    1. Danke Tanja,
      ein spannendes, positiv aufregendes und erheiterndes 2016 wünsche ich dir! :) Bin gespannt, ob wir uns in diesem Jahr mal live über den Weg laufen dürfen - irgendwo und irgendwann!

      Das mit dem größten Fan ist eine wahre Sache. Auch wenn man zumeist eher geneigt ist, sich durch das äußere Feedback, die Rückmeldung von außen zu definieren. Und da liegt die Gefahr und viel Potential für Unlust und Frust... :)

      Alles Gute und Liebe aus Nürnberg,

      Sonja

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    2. Liebe Sonja,
      über ein Treffen in diesem Jahr so live und in Farbe würde ich mich auch freuen. Drücken wir die Daumen dass es klappt. Bis dahin sehe ich mich gerne weiter bei dir um.
      Viele liebe Grüße
      Tanja

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  4. Liebe Sonja - danke für diesen Rede-mal-manchen-ins-Gewissen-Artikel und die viele Zeit, die du dir dafür genommen hast. Ach ja - und Recht hast du natürlich auch noch :-) Ich würde fast sagen, aus dir spricht die Gelassenheit des Alters, aber ich habe dich ja schon getroffen und weiß, dass du eigentlich noch ein total junger Hüpfer bist, lach...

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    1. Liebe Gabi,

      ich darf ja gar nicht laut sagen wo ich den Post geschrieben habe... im Playmobil-Funpark umgeben von gefühlten Millionen von Ich-bin-noch-nicht-im-Kindergarten-Kindern :) Das war ein recht belebendes Umfeld!

      Gnihihihi, junger Hüpfer (Danke für das Kompliment)... meine grauen Haare hast du wohl übersehen. Hihihihi...

      Lg, Sonja

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  5. Ein ganz toller Post. Wahre Worte. Danke.

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  6. Hallo Sonja,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel, den ich mit Freude gelesen habe!

    Ich sage dazu nur: Mein Blog, meine Party!

    Viele Grüße

    Sascha

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    1. Und, Sascha?
      Welche Schrittgeschwindigkeit gibts auf deiner Blog-Party? Discofox oder Tango? ;)

      Lg, Sonja

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  7. Ein toller und wirklich Mut machender Beitrag! Vielen Dank für diese offenen und ehrliche Worte. Mir persönlich sprichst du damit aus der Seele. Ich habe in letzter Zeit auch oft über dieses Thema nachgedacht, weil ich das immer das Gefühl hatte, andere Blogger würden häufiger bessere un dhochwertigere Artikel schreiben. Doch inzwischen habe ich eine ganz ähnliche Einstellung wie du und mich dazu entschieden, meinen Blog als MEIN Hobby zu sehen. Ich will darüber schreiben und posten, was MIR gefällt und auch nur dann, wenn es mir Zeit und Freude bereitet. Alles andere artet nur in Stress aus und macht im Endeffekt ja dann auch keinen Spaß mehr. Danke, dass du das alles mal so offen ansprichst!

    Liebe Grüße von der Osteseeküste.
    Lisa von Das Essperiment ☀

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    1. Liebe Lisa,
      dann bist du vielen einen Schritt voraus.

      Schön, wenn ich dir mit diesem Post Mut machen konnte :) Danke! Freut mich....

      Lg, Sonja

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  8. Besonders dieses Gejammere! Das ist echt ääätzend. Wenn einen die ganze Sache annervt, sei es regelmäßiges Bloggen, das schlechte Licht im Winter, täglich x Social Media Kanäle durchzuackern, alle mit neuen Bildchen täglich zu versorgen, Kommentare beantworten, usw., meine Güte, dann lasst es hald! Man wird doch zu niiichts gezwungen. Ich hab keinen Bock auf Instagram, Twitter und Co. Sogar Facebook bin ich erst vor Kurzem beigetreten und es macht mir inzwischen Spaß. Hätte es das nicht, wär die Facebookseite eben wieder eingeschlafen, mei. Wenn ich sehe wie viele tausende Follower haben aber gerade mal 20 Likes und keinen einzigen Kommentar, nichtmal aufm Blog bekommen, dann pfeiff ich dich da drauf. Meine paar Leser interessieren sich dafür wirklich für meinen Schmu, und jeder Kommentar freut mich total! Nie sollte das zu Arbeit werden, wir haben doch alle zwecks dem Spaß am Kochen, Backen, Schreiben und Fotografieren angefangen. Das sollte auch so bleiben. Ich lass mir das nicht kaputt machen, ich blogge lustig und unabhängig weiter wie bisher :]
    Danke für deine Worte und schön, dass du es rausgelassen hast ^_^ Du sprichst mir aus der Seele.
    Liebste Grüße, Sabine

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    1. Hallo Sabine.

      Da muss ich ja gleich mal deine Facebookseite suchen gehen :)

      Ja, tausende Follower... oft vermisse ich bei mir schon Dauerliker, wenn die mal nicht liken ;) (nicht wegen dem Like an sich, sondern weil so ein paar kurze Wörtchen bzw. Zeilen mit machen zur Woche einfach dazu gehören mittlerweile)

      Weiterhin viel Freude beim Bloggen und Facebooken.

      Lg, Sonja

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  9. Toller Beitrag! Danke dafür. Ich bin im Moment beruflich ein bisschen eingespannt und komme kaum zum Bloggen oder Blog lesen, aber das ist ok so; daher hab ich aber diese Diskussionen auch gar nicht mitgekriegt, nichts destotrotz finde ich, dass du völlig Recht hast mit deinem Beitrag (so grundsätzlich, egal ob es grade irgendein bashing gibt). ich blogge nur aus Spaß an der Freude und freu mich wie ein Schneekönig über jeden, der mitliest/kommentiert etc. und bin auch noch nicht lange dabei, aber ich hab mich auch schon unter Druck setzen lassen, weil mein Blog nicht so profimäßig aussieht wie andere. Dann hab ich irgendwann beschlossen: so what?!, hauptsache es macht Spaß, es muss nicht perfekt sein.

    Liebe Grüße
    Ines

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    1. Hi Ines.

      Diskussion gab es gar keine. Es gab gar keine Gegenseite... wenn du verstehst was ich meine...

      und nein... nichts muss perfekt sein! Gar nichts!

      Jeder ist anders, keiner ist perfekt!

      Lg, Sonja

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  10. Ein ganz toller Artikel! Ich habe ihn kopfnickend von Anfang bis Ende gelesen. Hast du super geschrieben :)

    Liebe Grüße, Caro

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    1. Juhuuuu Caro,

      danke, dass du die 5 DinA4-Seiten ganz gelesen hast ;)

      Lg, Sonja

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  11. Hallo Sonja,

    Sehr schöner und authentischer Artikel. Hat mir beim Lesen Spaß gemacht und ich muss sagen: Den ein oder anderen Punkt werde ich mir zu Herzen nehmen. Eine Blog-Pause habe ich ebenfalls hinter mir und während dieser Zeit hat sich schon einiges im Foodie-Bereich verändert. Mir egal. Superfood, Detox und was weiß ich noch alles kommen bei mir maximal zum selbsttesten auf den Tisch. Marken nenne ich aus guten Gründen nicht. Werbung: Fehlanzeige. Denn ich muss gar nichts, außer mir selbst treu bleiben! Genau aus dem Grund habe ich wieder mit dem bloggen angefangen. Ich zumindest kann und will die Welt durch mein Hobby nicht verbessern.
    Vielen Dank für die gedanklichen Anregungen.
    Noch "darf" man das wünschen: Gesundes und glückliches Jahr 2016.
    Liebe Grüße,
    Stefan

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    1. Hallo Stefan.

      Dir auch, noch schnell ein gutes und super Jahr (auch ohne Superfood ;) )!!!
      Schön, wenn dir mein Geschreibsel ein paar Anstöße geben konnte :)

      Viel Freude beim Re-Bloggen!

      Alles Gute, Sonja

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  12. OMG, ich danke dir so sehr für diesen Artikel! Ich würde ihn direkt unterschreiben :-)

    Ganz liebe Grüße
    Tati ("alte" Foodbloggerin, die nur bloggt, weil es ihr Freude bereitet nicht wg. der Millionen ;-) )

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    1. Liebe Tati!

      Unterschreib lieber nicht, sonst kriegst du ne Waschmaschine geliefert ;)

      Danke fürs Lesen.

      Grüße, Sonja

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  13. Ein wunderbar geschriebener Artikel, der mich oft zum Denken bringt :-)! Ich finde, Du hast vollkommen Revht: Keiner MUSS, jeder wie er MAG!! Mit Deinem Blogpost starte ich jetzt ins Neue Jahr. So, wie es zu mir passt :-)!

    Ganz liebe Grüße und ein fantastisches 2016 wünsche ich Dir!

    Claudia

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    1. Liebe Claudia,

      hab ein wunderbares, erfüllendes Blogjahr :)

      Sei wild und frech und wunderbar!

      Lg, Sonja

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  14. "Gut gebrüllt, Löwe!" Ok, das ist jetzt nicht ganz gender-konform ;-) Genau so, mein Blog, meine Party, dein Blog, deine Party.

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  15. Hallo!

    Vielen lieben Dank für diesen sehr schönen Beitrag. Ich selber blogge auch erst seit ein paar Monaten und habe meine Linie noch nicht wirklich gefunden. Mein Foodblog ist für mich ein tolles Hobby, was es mir ermöglicht, Dinge auszuprobieren, sich mit Ernährung, Rezepten, Prdoukten auseinander zu setzen und das mit anderen zu teilen. Mir macht das Spaß! Das sollte es auch in erster Linie sein, wenn man es wirklich nur als Hobby macht. WIE man es macht, sollte wirklich jedem überlassen sein. Aber tatsächlich ist es doch wirklich so, dass man irgendwann anfängt, sich mit anderen zu vergleichen. Auch wenn das im Prinzip gar nicht möglich ist, da gerade bei Foodblogs doch so eine herrliche Vielfalt herrscht. Jeder ist anders und hat einen anderen Geschmack. Das macht es doch so großartig. Und wie man seinen Blog organisiert, welchen Schreibstil man hat, das kann den anderen doch egal sein. Für mich ist es das Persönliche, was ein Blog sympathisch macht.
    Natürlich freut man sich über Likes oder wenn man gelesen wird, keine Frage. Aber andere nieder zu machen, um sich selbst in ein besseres Licht zu stellen oder um einfach gelesen zu werden und mehr Likes zu bekommen, lässt jemand vielleicht mal kurz aufleuchten. Doch das war es dann auch schon.

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    1. Hallo Stephanie,

      ich wünsche dir, dass du deine Freude am Bloggen bewahrst und irgendwann man "deinen" Weg findest (ich finde meinen ja jeden Monat irgendwie wieder neu ;) ).

      Wenn mich jemand fragt: Und was hat Ihr Foodblog so Besonderes? Da fällt mir eigentlich immer nur die Antwort ein: "Nichts, ich hab einfach einen Foodblog!" Alle andere Antworten muss ich da krampfhaft irgendwoher holen... Einfach nur foodbloggen! Zwinker!

      Alles Gute, Sonja

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  16. Wie heißt es so schön - Leben und Leben lassen! Jeder nach seiner Façon und seinem Gusto! Neid find ich persönlich digital wie analog besch... vielen Dank für diesen Beitrag! Viele Grüße Britta (Back.Koch.Jenuss | geniesserle.com)

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    1. Hiho!

      Ich glaube, dass das einfach auch so passiert... passiert uns allen ja mal - zumindest innerlich... Neid ist ein urmenschliches Gefühl - oder wie man es auch immer nennen möchte.... vielleicht auch das Streben nach Mehr... aber was man daraus macht! Das ist dein Auftrag! Genau hinsehen und das Beste daraus machen - nicht nur für einen selbst!

      Liebe Grüße, Sonja

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  17. Danke! Einfach nur danke! So viel Wahres in einem einzigen Beitrag, herzerfrischend :) Ich bin heilfroh, dass es mir seit einiger Zeit recht gut gelingt weniger Vergleiche anzustellen. Gerade kürzlich bei der Frage ob es einen Jahresrückblick gibt oder nicht kam das Thema zwar wieder auf, aber ich konnte es schnell und schulterzuckend ab tun. Ich mach mir meine Blogwelt wie sie nur gefällt ;)
    Liebe Grüße
    Carla

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    1. Hallo Carla!

      Widewide wie sie mir gefällt ;) und vielleicht ein Bisschen strahlender und aufmunternder für den Menschen rechts und links neben dir? ;)

      Sei wunderbar :)

      Alles Liebe, Sonja

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  18. Liebe Sonja,
    Danke für diesen Post und danke, dass du so nett zu mir warst beim Food Blogger Camp in Berlin. Für mich war es das erste Mal und größtenteils keine schöne Erfahrung. Ich zweifelte an meinem Vorhaben, nicht weil mein Blog noch ein Küken ist und noch keine Relevanz hat sondern mehr die teils giftige Atmosphäre in der sich die Blogger nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Gott sei Dank traf ich auf dich Karina, Gabi und andere neue Blogger und bin dabei geblieben.

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    1. Liebe Anja.

      Es war mir eine Ehre! ...war wirklich lustig mit dir. Und hoffentlich sehen wir uns bald wieder!

      Hab viel Freude beim Bloggen und immer schön MAmpfen ;)

      Knuddler, Sonja

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  19. Bin auch noch ein ziemlicher Neuling im Foodbloggen und habe eine nette kleine Seite bei FB. Dein Post hat mich etwas wachgerüttelt, weil ich mich echt ganz oft mit anderen vergleiche "wieso hat die Seite mehr likes, wo die Beiträge nur halb so schön sind...... Was macht sie was ich nicht mache....usw"
    Aber im Grunde meines ❤️ Mache ich das ja nur, weil es mir Spaß macht und so soll es auch bleiben. Danke, dass hab ich jetzt herausgefunden😉
    Aber - flüster - verrät mir doch wo ich die Seite für Dummies finde😂
    Lg
    Claudia von "Zaubersternchens Leben"

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    1. Hallo Claudia,

      danke für deinen Kommentar... und danke dafür, dass du so mutig warst, meine Überlegungen auf deine Situation zu beziehen. :)

      Nutz einfach die Zeit, in der du dich ärgern würdest über mehr Likes, mehr Aufmerksamkeit und sei aufmerksam gegenüber denen, die dir selbst Freude bereiten... die Zeit ist dann viel nützlicher verwendet.

      Wenn du wirklich Interesse an mehr Informationen hat, dann informier dich doch mal über Konferenzen/Barcamps/Veranstaltungen wie Blogst, Foodbloggercamp, Foodblogday usw... da kriegst du viele Infos zu Recht und Unrecht, How-to und v.a. auch zwischen den Workshops :)

      Liebe Grüße, Sonja

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  20. Danke für diesen wunderbaren Beitrag! Gerade Ende letzten Jahres habe ich überlegt wie ich meinen Blog bisschen bekannter machen kann. Habe dann über den Sinn und Wert einer FB Seite nachgedacht. Schlussendlich habe ich mich aber nur für Instagram entschieden und ich bin bei G+. Wie sollte ich es bitte schaffen, alle Social Media Kanäle auch zu pflegen?! Und warum sollte ich mich unter Druck setzen, dass ich auch alles immer schön aktuell halte.

    Ich schaute natürlich immer mal bei anderen Blogs vorbei und dachte, warum bekommen sie die Möglichkeit Werbung zu machen oder für Zeitschriften zu schreiben? Mittlerweile denke ich, dass es so, wie es ist, gut ist.

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  21. Ein wunderbarer Post und mein Credo "mein Blog-meine Party", ich mache was ich will, wann ich will und mit wem ich will und muss mich dabei mit keinem messen oder vergleichen <3
    Drücker, Andrea

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  22. Du spricht mir aus der Seele. Danke dafür 💜

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  23. Liebe Sonja,
    ein sehr toller Artikel. Oh man, man findet sich doch in dem ein oder anderen Punkt wieder. Aber deine Erklärungen dazu sind fantastisch und man fühlt sich so erleichtert. Damit wirst du mir nochmal ein Riesenstück sympatischer und ich würde mich sehr freuen dich auch mal persönlich kennenzulernen :). Lieben Dank für deine ehrlichen, erleichterten Worte. Liebste Grüße, Ines

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  24. Liebe Sonja,
    lieben Dank für diesen tollen Artikel. Auch mir spricht du aus der Seele.
    Dein Blog - deine Party. Jeder soll selbst bestimmen worüber er bloggt. Das finde ich ganz wichtig. Und wenn man mal keine Lust hat zu bloggen, dann pausiert man eben. Da bricht dann auch keine Welt zusammen.
    Ich habe gerade in den letzten Monaten gemerkt das viele nur noch höher weiter besser wollen. Das eigentliche bleibt meiner Meinung nach dann auf der Strecke. Denn für was hat man diesen Blog gestartet? Für sich oder für die Umwelt? Für mich ist es jedenfalls ein Hobby und gestartet habe ich den Blog für mich selbst. Das möchte ich mir auch gerne bewahren.
    Leider gibt es mittlerweile sehr viel Neid und Missgunst mittlerweile unter den Bloggern und das macht mich sehr traurig. Wir haben doch alle mehr davon wenn wir uns gegenseitig unterstützen. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich dich getroffen habe lieben Sonja!! Du hast mich sofort herzlich in deine Reihen aufgenommen. das habe ich (leider) noch nicht sehr oft erlebt. Ich freu mich schon sehr darauf dich und auch Karina auf der Biofach wieder zu sehen :-)
    Fühl dich mal gedrückt,
    LG Steffi

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  25. Ich mache also alles richtig, Gott sein Dank! ;-)
    Dann mache ich einfach entspannt und mit anhaltender Freude genau so weiter! :-D

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  26. Hallihallo! :)

    Ich bin zwar keine Food-Bloggerin, sondern schreibe über Literatur - dennoch sprichst du mir vollkommen aus der Seele! ♥ Danke für den wichtigen und tollen Beitrag.

    LG ♥ Nana

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  27. Prost Sonja.
    Und ein erfolgreiches neues Jahr.
    Recht hast Du.

    LG Peter

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  28. Ein ganz ganz toller Beitrag. Vielen Dank dafür. Ich kann dieses ganze "mein Blog ist besser" Gehabe nicht ab. Ist ja nicht nur bei Foodbloggern so. Jeder so wie und wann und wo er möchte, solange es einem selbst gefällt und Spaß macht.

    Liebe Grüße
    Tashi
    Feenküchenzauber.wordpress.com

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  29. Sehr schöne Worte. VIELEN Dank für diesen Beitrag, dieser motiviert jeden das zu tun was seine Leidenschaft ist.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  30. Hallo Sonja :-)
    Gerade habe ich Deinen Artikel auf meinem Smartphone gelesen (Vielen Dank! :-) ) und ich las, was ich eigentlich als Selbstverständlichkeit sehe.

    Authentisch sein, Spaß an der Sache haben und mit Anderen in Kontakt treten und Erfahrungen austauschen, das sind auch meine Hintergedanken, wenn ich in diesem Jahr meinen Foodblog starten werde.

    Zur Zeit bin ich ja als Koch überwiegend in der analogen Welt unterwegs, kombiniert mit einer Prise Twitter und einigen Berichten in meinem Blog. Letzteres möchte ich gerne ausbauen, weil es mir Spaß macht zu schreiben, zu fotografieren und zu kochen/essen ;-) .

    So dachte ich mir, mich thematisch mal umzuschauen, zu sehen, wie andere ihren Blog aufziehen, was sie machen, was sie bieten. Diese Weise wird natürlich überall empfohlen! Aber, ganz ehrlich, eigentlich sehe ich es wie Du: Make your own thing!
    Warum sich an anderen orientieren, warum nicht einfach spontan sein, einfach anfangen, einfach machen, wie man es sich selbst vorstellt! Wachsen und Ausbauen kann ich ein Projekt später im Laufe der Zeit. Ich glaube, nur mit dieser Einstellung bleibt man authentisch und damit auch erfolgreich.

    Bezüglich Deines Artikels war ich wenig überrascht, dass es auch bei Foodblogs die von Dir beschriebene "Konkurrenz" gibt. Du hast vollkommen recht, wenn Du schreibst, man solle bei seinem Stil bleiben, sich nicht aufgrund äußerer Einflüsse/Meinungen verbiegen/anpassen. Ich glaube auch, nur so bleibt das Projekt ein unabhängiges Unikat und man selbst behält den Spaß an der Sache und genau das ist es, was ich im Leben als höchstes Ziel anstrebe!

    Dabei ist der Verdienst für mich zweitrangig. Natürlich muss man existieren können, klar, aber mit aller Macht nach monetären Höhen streben, dabei das Privatleben vernachlässigen, ist nicht meins. Logisch freue ich mich über jede Inanspruchnahme und faire Vergütung meiner Leistungen, und das mit gutem Gewissen! Aber dafür meine Gesundheit zu opfern, soweit gehe ich nicht (mehr)!

    Du sprichst z.B. das Nachkochen von Gerichten anderer Foodblogger und den jeweiligen (negativen) Kommentaren dazu an. Gerade das Nachkochen kann doch zu einem interessanten Austausch werden, wenn man respektvoll mit dem Kreateur eines Gerichts umgeht. Das Kochen ist dermaßen vielfältig, und genau deshalb liebe ich diesen Beruf so sehr, dass keine Art der Erstellung DIE ULTIMATIVE ist! Nicht jede/r Köchin/Koch erkennt das und oft spielt auch persönliche Eitelkeit eine Rolle. Du hast vollkommen recht, dann ist das so und man sollte weiter ziehen und mit Menschen Kontakt suchen, die einem charakterlich näher stehen.

    Um meinen Post nicht zu lang werden zu lassen, endet er hier jetzt :-) .

    Vielen Dank nochmal für Deinen Beitrag, den ich in seiner Gesamtheit ganz einfach klasse fand und dem ich voll und ganz zustimme!

    Einen schönen Sonntag Dir.

    Herzliche Grüße aus Bochum
    Chris

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  31. Hi Sonja,

    man hätte den Post auch mit "Don't worry - be happy!" zusammenfassen können.
    Ich hätte mir auch gewünscht, dass du aufzeigst, was denn genau dir auf den Keks geht, d.h. welche Aussagen und woher diese stammen.

    Trotzdem schöner Post.
    An alle Foodblogger: Lasst euch nicht unterkriegen. Macht euer Ding und nicht das Ding anderer Leute.

    Viele Grüße vom Keto-Rezepte.de Team

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  32. Liebe Sonja,
    ich muss jetzt auch mal hier kommentieren und nicht nur bei FB und Dir sagen, vieles spricht mir aus dem Herzen und manches hat mich auch zum lächeln gebracht (...vergifte niemanden :-))))
    Ich glaube, manches muss man auch mit der Zeit lernen und wie du richtig sagst, das was einem nicht gut tut sollte man deaktivieren/wegklicken und die anderen doch reden lassen. Es gibt immer jene, die einem die Welt erklären wollen, sich erhaben fühlen, alles besser wissen. Aber es gibt eben auch jene, die man in der Blogger-Community trifft und die auf einer Welle schwimmen, mit denen man sich gleich gut versteht und die durchs Bloggen zu Freunden werden können und eine Bereicherung fürs Leben darstellen, das kann ein reiner Austausch im Netz sein, oder bis ins reale Leben reichen. Seit ich mir denke ich mach mein Ding und fertig geht es mir besser, andere sind schneller gewachsen, ok! Andere haben viel mehr Likes auf FB (vielleicht viele davon auch aus Südamerika oder Bangladesh?!), ok. Meine sind wenige, aber echte! Gelassener werden ist glaub ich das Zauberwort. Gelassen seinem Hobby nachgehen und wenn man es mit viel Liebe und Passion macht, dass wächst die Leserschaft langsam, aber konstant. Weil nur das, was wir mit Liebe machen gut wird.
    So sehe ich das, jeder andere darf es anders sehen.
    Liebe Grüße aus Südtirol,
    Kebo

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  33. Hallo, ein toller Bericht mit vielen Punkten über die auch ich manachmal nachdenke.
    Mache alles richtig? Blogge ich zuwenig? Sind meine Bilder gut? Muss ich gleich jeden Trend mitmachen?

    Ich finde es nicht schlimm, wenn ich ein Gericht, dass ich auf einem anderen Foodblog oder sogar auf Instagram sehe nachkoche. Natürlich frage ich vorher, ob es ihm Recht ist und erwähne Ihn in meinem Beitrag und verlinke Ihn dann auch. Ich selbst fühle mich sehr geschmeichelt, wenn ich eine E-Mail erhalte, dass mein Rezept geklappt hat oder nicht und das es geschmeckt hat.

    Die Sache mit der Konkurrenz/Neid sehe ich gelassen. Das der jenige den ich gerne lese in einem Magzin ist, oder ein Kochbuch heraus gebracht hat, ist doch schön und toll für Ihn und zeigt, dass sich seine lange Arbeit gelohnt hat. Ich bin noch nicht so lange Blogger und bin froh, wenn jemand auf meinem Blog klickt.

    Liebe Grüße Tina-Maria

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