Sonntag, 12. November 2017

Pasta rossa con noce di pekan, datteri e stracciata



Ina von Ina isst hat zum nussigen Blogevent gerufen. Ein wahrer HochgeNUSS!

Wir wollten unbedingt mitmachen, aber irgendwie liefen wir wochenlang durch die Gegend und so recht wollte uns nichts zusagen, was wir zu ihrem Event beisteuern könnten. Süß sollte es nicht sein. Einfach so ein Brotaufstrich wäre ja auch nicht sooo überraschend (gibt’s ja schon ein paar von aufm Blog – mit Nüssen, mit Kernen…). Und irgendwann als wir eine Rote Beete gekocht haben, war die Idee da. 

Eine Kombination aus Rote Beeten, Pecannüssen, Datteln und etwas Cremigem.
Wie gut, dass der Gustaiolo aus Neapel ein Becherchen Stracciata mitgebracht hat. Keine Angst, wenn Ihr „sowas“ nicht Zuhause habt, wir haben uns Alternativen für Euch überlegt.

 Rote Beete Nudeln mit Nusspesto

Was ist "Stracciata"?

Stracciata ist übrigens das Innere einer Burata … und eine Burrata ist ähnlich Mozzarella, nur dass sie nicht durchgängig aus dem „Käsefleisch“ besteht, sondern im Inneren eine Mischung aus Flüssigkeit und kleinen Mozzarellastückchen hat, die wenn man eine Burrata aufschneidet, geschmeidig rausfließen (wenn Ihr eine richtig gute Burrata erwischt habt.). Jetzt wisst Ihr Bescheid! Also zurück zu unserem Gericht.

Wir haben die Nudeln statt in Wasser in rote Beete-Saft gekocht. Die Farbe ist der Hammer, oder? Mit Rote Beete lassen sich Nudeln ganz, ganz einfach färben. Und der Geschmack ist auch spannend. Er ist erdig. Wir haben noch – neben dem obligatorischen Nudel-Salz -  ein Lorbeerblatt, Wacholder, Piment, Pefferkörner und etwas Apfelessig zum Kochen hinzugefügt, so wird der Geschmack schön rund. Der Apfelessig war ziemlich wichtig, dass die Pasta nicht allzu erdig wird.

Das Pecan-Dattel-Pesto ist dagegen herb mit süßen Akzenten. Pecannüsse erinnern geschmacklich immer ein Bisschen an Walnüsse, aber bei weitem nicht so intensiv bitter, sondern etwas abgemilderter, aber die herbe Note bringt einen guten Gegenspieler zu unseren Rote-Beete-Nudeln.
Und als dritte Komponente kommt unsere Stracciata hinzu.


Welcher Typ seid Ihr? Vermanscher oder Getrennt-Esser?

Der Gustaiolo ist ja eher der Typ „Nudel-Soße-Vermanschen“, ich eher der Typ „Komponenten möglichst getrennt lassen und bei jeder Gabel neu die Komponenten kombinieren“. Daher brauchte ich ganz dringend eine dritte Komponente, die die Eigenschaft hat die beiden anderen etwas abzumildern, falls es mal zu erdig, zu süß oder zu herb war. Wem die beiden anderen Komponenten beim Aufgabeln mal zu viel passiert sind, der fährt bei der nächsten eben mehr durch die Stracciata…. Welcher Typ seid Ihr?


Als Alternative könnt Ihr zum Beispiel klein gezupften Mozzarella verwenden, den Ihr ein Bisschen mit Sahne vermischt oder ihr verwendet körnigen Frischkäse, den Ihr dezent mit Salz und Pfeffer gewürzt habt.
Normalerweise gibt man zu den Nudeln ja kein Öl, da sonst die Soße nicht aufgenommen werden kann, aber bei diesem Rezept ist es notwendig, da die Nudeln sonst zusammenkleben, da wir ja in dem Sinne keine Soße haben.
Das Pesto bereitet Ihr natürlich vor den Nudeln zu…

Nun also zum Rezept:


Rezept für Rote-Beete-Pasta mit Pecan-Dattel-Pesto und Stracciata

 natürlich gefärbte Nudeln mit Pesto

Zutaten für die Rote Bete Nudeln für ca. 4 Personen:
-          500 g Pasta (wir haben Linguine verwendet)
-          2 Liter Rote Beete-Saft
-          Salz
-          3 Pfefferkörner
-          2 Pimentkörner
-          2 Wacholderkörner
-          1 Lorbeerblatt
-          100 ml Apfelessig
-          1 größere Knoblauchzehe, geschält und in Scheiben geschnitten
-          2 EL natives Olivenöl
Außerdem:
-          Etwas Radieschen-Sprossen, wenn Ihr habt (geht natürlich auch ohne)
-          200 – 250 g Stracciata oder eine Alternative

Zubereitung:
1.       Rote Beete Saft in einem Topf zum Kochen bringen
2.       Alle Körner leicht anknacken und mit dem Lorbeerblatt hinzugeben
3.       Etwa 2 EL Salz und 100 ml Apfelessig ebenfalls hinzufügen
4.       Nudeln al dente kochen
5.       Absieben
6.       Nudeln zurück in den Topf geben und mit 2 EL Olivenöl vermengen
7.       Anrichten


Zutaten für das Pekan-Dattel-Pesto:
-          150 g Pekannüsse
-          50 g Datteln, entsteint
-          100 ml natives Olivenöl
-          50 g Parmesan oder Grana Padano, in Stückchen geschnitten
-          Je 1 Prise Salz, Pfeffer
-          1 Knoblauchzehe, geschält

Zubereitung:
1.       4 Pekannüsse und zwei Datteln in kleine Stückchen schneiden, beiseitelegen
2.       Alle Zutaten (außer den 4 Pekannüssen und 2 Datteln) in eine Schüssel geben, das Olivenöl darübergießen
3.       Fein pürieren und die klein gehackten Datteln und Pekannüsse danach untermengen
4.       Gegebenenfalls nochmals nachwürzen


Und wenn Ihr so nussverliebt seid wie Eichhörnchen, dass klickt schnell zum Nussrezepte sammeln zu Inas Blogevent:




http://inaisst.blogspot.de/2017/10/der-herbst-ist-da-blogevent-hochgenuss.html




Kommentare:

  1. Meine liebe Sonja,

    ich bin ja hin und weg von diesen Farben. Gerade bei dem tristen Wetter sind die Nudeln ja eine echte Erleuchtung. Die Pasta sieht super lecker aus und die Kombi stelle ich mir sehr spannend vor. Wird ausprobiert!

    Danke, für deinen schönen Beitrag.

    Drück dich!
    Ina

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  2. Tolles Farbenspiel! Klasse Aufnahme. Also ich bin ein Getrenntesser :D

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  3. Das ist ja mal eine tolle Idee die Pasta in Rote Bete Saft zu kochen. Na da wird der Besuch aber das nächste mal Augen machen ;-)

    Ganz liebe Grüße
    Sarah

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