Sonntag, 28. Januar 2018

fermentierte Radieschen Pickles



Beim Senfkaviar haben wir Euch ja schon von unserer Geburtstagsfeier-Selbstzusammenstell-Pulled-Beef-Burger-Station erzählt, oder? 


Heute haben wir eine weitere Zutat für Euch… fermentierte Radieschen aka Radieschen Pickles, die so wunderschön mädchenrosa werden. Man muss ja nicht immer Essiggurken als saure Komponente essen…


 Radieschen Pickles



Eigentlich wurden wir ja von der Boeheim Bierhalle inspiriert, die zu jedem Fleischgericht eine Mixed Pickles Portion serviert. Dort haben wir uns in die rosa Dinger verliebt… Radieschen können mehr als nur hübsch über den Salat laufen.


Gestatten, mein Hobby ist Fermentieren

Fermentieren“ ist ja auch so ein Trend unserer Zeit. Habt Ihr schon mal fermentiert? Wir bisher eigentlich nur Kimchi (dieses koreanische Kraut), nach dem die ganze Bude drei Tage lang stinkt – ähm, nach Kimchi duftet… Da sind die Radieschen schon zahmere Gesellen… Aber wenn Ihr sie aus dem Glas holt werdet Ihr schon den Duft merken und erschreckt nicht beim ersten Probieren.
Sie sind wirklich dazu gedacht, dass man ein Stück oder zwei – ähnlich wie Essiggurken – auf einen Burger oder ähnliches platziert. Ihr MÜSST sie probieren! Unbedingt!!! Die Menschen, die von sich behaupten: "hallo, mein Hobby ist Fermentieren!" werden immer mehr. Ist ja auch eine interessante Sache. Wer von Euch muss jetzt googlen was Fermentieren ist??? ;) 

Kurz und knapp: durch Milchsäuregärung entsteht ein saures Mileu, in welchem Lebensmittel haltbar gemacht werden. Das kann durch Inhaltsstoffe aus ihnen selbst oder unter Zugabe von diversen Kulturen (wie Hefe, Bakterien u.ä.) passieren. Bestes Beispiel: Sauerkraut. Aber auch Käse, Bier, Wein, Schokolade oder Kimchi sind derartige Fermentationsvertreter. 



Rezept für fermentierte Radieschen


Radieschen fermentieren als Pickles


Zutaten:
-          150 g Radieschen
-          130 ml Wasser
-          250 ml Apfelessig, klar
-          2 TL mittelscharfer Senf
-          2 EL milder Honig
-          1 Zehe Knoblauch, geschält und in Stücke geschnitten
-          20 g Pfefferkörner
-          20 g Gewürzmischung eurer Wahl (wir haben gelbe Senfkörner oder 2 Lorbeerblätter reingemacht)



Zubereitung:
1.       Radieschen in Scheiben oder Stückchen Eurer Wahl schnibbeln
2.       Die Radieschen in sterilisierte Gläser schichten und bisschen festdrücken, dass sie richtig schön dicht liegen
3.       Alle anderen Zutaten aufkochen, 3 Minuten kochen lassen und heiß über die Radieschen geben
4.       Gläser gleich verschließen, alles abkühlen lassen und dann für mindestens 1 Tag in den Kühlschrank stellen
5.       Maximal solltet Ihr sie bis zu 3 Wochen im Kühlschrank aufbewahren

Lasst es Euch schmecken.

1 Kommentar:

  1. Ha, ich habe neulich auch versucht, etwas zu fermentieren. Und zwar Reste der fein gehobelten Sellerieknolle. Der zum Beschwerden verwendete Mörser-Stößel hat aber abgefärbt. Auch roch das Ergebnis nicht sauer, sondern eher fruchtig wie ein organischer Säure-Ester. Habs lieber weggekippt. Deine Radieschen gefallen mir sehr gut. Die werden mein nächstes Versuchskaninnchen...

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