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Donnerstag, 18. Februar 2016

Besuch auf der Ambiente 2016 - Konsumgütermesse in Frankfurt


Ambiente – was ist das? 

Am 13. Februar haben wir uns aufgemacht die weltgrößte Messe für Konsumgüter zu erobern. Konsumgüter sind (im Foodbereich) sowas wie Messer, Pfannen, Teller, Tassen, Gläser. Wir wollten die Trends des Jahres 2016 erstöbern, damit Ihr gut vorbereitet durchs Jahr gehen könnt und mitreden könnt. Hier findet man aber auch den neuesten Herzchen-Deko-Anstecker für Topfblumen oder Wackeldackel-Nachfolger.
Wir haben weder platte Füße noch Regen- und Schneeschauer gescheut um für Euch die neuesten Trends auszukundschaften. So könnt Ihr gleich mitreden, wenn Ihr die ein oder andere Neuheit im Regal entdeckt.

Es ist absolut schrecklich! Ein Tag auf dieser Fachbesuchermesse ist nichts – viel zu wenig! Von Halle 1 bis zu Halle 11 sind alle Hallen doppelstöckig belegt. Ein interessanter Stand folgt dem anderen. Ein kompletter Messerundgang ist ein Ding der Unmöglichkeit und wer mit "Schau mer halt mal"-Einstellung hinfährt, geht verloren ;)

bunte pfannen ambiente


Der Trendscouttour-Trupp:
Gemeinsam mit drei anderen Foodbloggerinnen, und zwar Mareike von Zuckerschnee, Graziella von Graziellas Foodblog und Karina von Karambakarina´s Welt habe ich mich in den Dschungel gewagt.

Montag, 1. Dezember 2014

Whisky-Verkostung III: the Ardmore Legacy und ein Besuch auf der InterWhisky

An einem Sonntag im November machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt. Eine Zugfahrt, die ist lustig... lalala....
Warum? Wir waren von Beam Deutschland bzw. Ketchum Pleon eingeladen worden zu einer Blogger-Whisky-Verkostung. 

Hauptaugenmerk sollte an diesem Nachmittag auf der Verkostung des "The Ardmore Legacy" liegen, welcher im Herbst 2014 in neuer Abfüllung auf den Markt kam.

Auchentoshan war unser Starter
Unsere Gaumen weiteten wir zunächst aber mit einem Auchentoshan. Wir tasteten uns langsam an die Zitrus-, Toffee-, Vanille-Noten in Geruch und Geschmack heran und so mancher konnte sogar Orangenmarmeladennuancen vernehmen.

lecker verköstigt wurden wir außerdem. Fingerfood vom feinsten!
Der Experten Jens Rosenberg erklärte uns Grundlegendes zum Whisky und beantwortete all unsere Fragen geduldig.
- So erfuhren wir zum Beispiel, dass die Farbe eines Whiskys nur einen Hinweis auf das Fass gibt, in welchem er gereift ist, nicht aber auf den Geschmack.
- Die Schlierenbildung beim Schwenken der Flüssigkeit bzw. das Zurückfließen bedeutet ein "mehr an Geschmack", umso langsamer und zäher dies passiert.
- Die Herkunft/Lage einer Destillerie prägt den ganz eigenen Charakter jedes Whiskys.
- 80% aller verwendeten Whisky-Fässer sind alte Bourbonfässer aus Eiche.
- Etwa 70% des Geschmacks macht das Fass aus, in welchem der Whisky reifen darf.
- Der Trend der Deutschen geht eher zu kräftigen, rauchigen und torfigen Whiskysorten.

... und da wären wir auch schon beim eigentlichen Hauptdarsteller:

the Ardmore Legacy


The Admore - neuer Whisky, neues Design mit dem Adler
Der Whisky stammt aus der Destillerie "W. Teachers&Sons". Dies ist eine eher jüngere Destillerie (seit 1898) in den Highlands. Noten von cremiger Vanille, süßem Honig und wohlschenkenden Gewürzen kann man hier in Geruch und Geschmack entdecken - wie auch eine leichte Rauchnote.
Für die Fermentationsbehälter wird ausschließlich tradiotionelles Douglaskiefernholz verwendet.

Torf spielt beim Ardmore Legacy eine große Rolle. Die Zugabe von regionalem Torf zum Feuer, mit dessen Hilfe die Gerste nach dem Keimen getrocknet wird, führt zu mehr oder weniger Torfgeschmack im Whisky. Der Torf aus den Highlands sorgt für Noten von Heidekraut und Honig im Whisky.

aus diesen beiden Spirits wird the Ardmore zusammengemischt
Sehr spannend fanden wir auch die beiden "Komponenten", aus denen der Ardmore entsteht. Wir durften an den Pröbchen riechen und sie verkosten. 80% Ardlair und 20% des Ardmore enthält der letztendliche Ardmore Legacy. Zwei total unterschiedliche "Wässerchen" (mit jeweils ca. 68%), die am Ende so abgerundet und wohl schmeckend werden. Und wer die Farbe betrachtet - und diese mit der Farbe im Glas oder Fläschen vergleicht - stellt fest, dass das Fass da noch ordentlich Arbeit zu leisten hat.

goldene Farbe

Die Destillerie fühlt sich sehr verbunden mit den Steinadlern, die so manches Mal über die Geburtsstätte des Ardmore kreisen. Er hat so einen ganz speziellen Platz auf dem neuen Etikett der Flasche und Verpackung gefunden und fungiert gleichzeitig als Sinnbild für die Tradition. Adler-Schutzprojekte werden sowohl in Schottland als auch in Deutschland unterstützt.

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--> Fazit: ein rundum empfehlenswerter Whisky zu einem sehr vernünftigen Preis - auch für jeden Einsteiger, Experimentierer und Genussmenschen. Sowohl als Aperitif oder auch als Degistif wäre er denkbar.
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Im Anschluss durften wir noch die in Frankfurt zeitgleich stattfindende "InterWhisky"-Messe besuchen. In einer sehr schönen Location, mitten in der Stadt trafen wir auf viele Whisk(e)y-Begeisterte - vor allem Männer, Ü 30. Der Frauenanteil auf dieser Verstaltung war wirklich beeindruckend gering. (siehe Beweisfotos)

Eine tolle Gelegenheit mal Whiskys zu testen, die man immer schon mal probieren wollte, aber sich nicht gleich eine ganze Flasche kaufen wollte. Tolle Sache. Ich hab mich durch ein paar japanische Exemplare probiert.

Eine loungig, launige Veranstaltung für Whisky-Kenner und solche, die es werden wollen

habt Ihr eine Frau entdeckt? ;)

an jedem Stand wurde wild diskutiert, philosophiert und probiert - Zahlungsmittel: Coins


Herzlichen Dank nochmals an Beam Deutschland und Ketchum Pleon für die Einladung und Organisation. Gerne wieder.

(Dieser Artikel ist aus freien Stücken entstanden und spiegelt alleinig die Eindrücke und Meinung der Schreiber wider.)

Und wer gerne mal mit Whisky backen möchte, für den habe ich ein ganz besondere Empfehlung. Seht hier.

Mittwoch, 25. September 2013

Foodtour durch Frankfurt oder doch eine kulinarische Weltreise?

Mein hundertster Blogpost:
Frankfurt am Main
Ein paar Tage Urlaub in Frankfurt am Main hieß es im August für mich und für meinen Mann... ein paar Wochen dort arbeiten. Da ich bei den letzten Besuchen doch sehr viele der zahlreichen Touristenfallen und Sehenswürdigkeiten schon abgeklappert hatte, musste ich mir eine neue Beschäftigung bzw. eine Aufgabe stellen. Kulinarisch gesehen hatten wir bei vorausgegangen Besuchen regionale, frankfurter bzw. hessische Küche probiert...
Aus blogtechnischen Gründen begab ich mich quasi auf Fortbildung ;-). Da Frankfurt ja eine Multikulticity ist, setzte ich mir das Ziel möglichst viele "exotische" und auch erlesene Lebensmittelläden aufzusuchen. Mal erfolgreich, mal nicht so... aber seht selbst. Und von den kulinarischen Erlebnissen gibt es nun kurze Infos.

In jedem der Läden habe ich neugierig einen Beutel unterschiedlichster Lebensmittel erworben. Diese werden wohl nach und nach in meinem Blog auftauchen ;-) sei gespannt.

Ganz unten sind noch Restaurant-Bewertungen und ein Geheimtipp!


PERSIEN: Persische Lebensmittel:
- große Auswahl an verschiedenen Reissorten
- viele persische Gewürze und Konserven(z.B. Granatapfelsirup)
- Geheimtipp für Safran
- die in Hessen vertretenen, persischen Lokale sollen alle hier einkaufen
- sehr höflicher Händler

Lebensmittel Center Iran GmbH, Gutleutstr.320 , 60327 Frankfurt/M, Tel.: 069-24 24 8001, etwas versteckt, aber direkt neben einem gut sichtbaren Hotel



JAPAN: Japanische Lebensmittel:
- die Auswahl der Lebensmittel ist nicht riesig, aber das ein oder andere Besondere kann man hier entdecken, natürlich auch Sushi-Zubehör, Algen und Co.
- Auswahl an Sake ist ordentlich
- Geheimtipp für Pankomehl - nicht günstig, aber gut
- es gibt außerdem frisch zubereitetes Sushi zum Stehimbiss oder Mitnehmen

Superkato - japanische Lebensmittel, Kornmarkt 3, 60311 Frankfurt, Tel. 069 - 29 45 44, direkt in der Innenstadt



SÜDAMERIKA: Brasilianische und südamerikanische Lebensmittel: 
- Lage in einer Nebenstraße zur Fußgängerzone - gegenüber einem Parkhaus
- etwas seltsame Öffnungszeiten, aber sehr gutes Sortiment
- Geheimtipp: große Auswahl an Rum oder Spirituosen, die man so nicht findet, aber sehr gut sind
- es gibt auch einen Onlineshop

Ponto Brasil & Latino, Töngesgasse 7, 60311 Frankfurt, Tel: 069/21930683, direkt in der Innenstadt



USA/AFRIKA: nordamerikanische und afrikanische Lebensmittel:
Dieser Laden war leider ein Reinfall. Zwei Mal wollte ich rein, aber die Öffnungszeitenangaben stimmten nicht mit den wirklichen überein. Ein drittes Mal. Ähm, nein!
Adresse unwichtig!


Jenny´s Cupcakes: 
Um beide Filialen bin ich mehrmals herumgefahren, doch hatte ich wohl Pech, da die eine Filiale genau in der Woche sehr viel geschlossen war, da die andere geschlossen und ausgeräumt werden musste. Ich wollte doch unbedingt mal in einem Cupcake-Laden einkaufen. Davon stand leider nichts im Internet (weder facebook noch Homepage). Durch Zufall musste ich einige Tage später in einem Laden nebenan etwas besorgen und DA hatte die einzig verbliebene Filiale geöffnet. Etwas erschlagen war ich von den krassen Mädchenfarben, aber die Cupcakes waren sehr ordentlich gemacht. Die Qualität der Zutaten stimmt, wenn auch die Bedienung nicht recht freundlich war.
Schoko und Schwarzwälderkirsch waren sehr lecker

Jenny´s Cupcakes, Berger Straße 154, 60385 Frankfurt am Main,Tel: 069 37401761

 
Bitter & Zart (oder anders rum?): Das Leben hat zwei Schokoladenseiten
Ein sehr hochpreisiges, aber auch hochklassiges Café (z.B. Frankfurter Kranz-Minikuchen - entspricht einer Portion - 4,20 Euro - das Geld war er aber wirklich wert!) zum Wohlfühlen mit einem angeschlossenen und sehr sehenswerten Schokoladenfachlädchen. Niemals vergessen werde ich die zelebrierte Zusammenstellung und Verpackung der von mir gewünschten Pralinen. Ein wunderschöner Laden mit vielen schokoladigen Besonderheiten.
Nochmal kurz zu den Pralinen. Die Auswahl ist zwar riesig. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich ca. 25 Pralinen nach und nach durchprobiert und wir mussten leider feststellen, dass oftmals die gleiche Masse im Inneren ist - vielleicht mit einer kleinen, kaum merklichen verschiedenlichen Zutat. Das war doch recht schade. Da habe ich lieber eine kleinere Auswahl, aber jede ist für sich gesehen etwas Besonderes.
Das Eis ist ein Geheimtipp. Ich habe Mango probiert und hatte das gefühlt in eine echte Mango hineinzubeißen. Richtig lecker!


Bitter & Zart Chocolaterie, Braubachstraße 14, FFM (Nähe Rathaus)


SPANIEN: Andalucia Restaurante:
Ein kleines zwei Zimmer-Wohnungslokal mit knallgelben Wänden... wir kamen hier durch die Empfehlung eines Arbeitskollegen hin. Auf den Fotos sieht man ein paar Dinge, die wir probiert haben. An sich war alles gut gekocht. Jeden Tag der Woche gibt es ein besonderes Angebot - bei uns gab es 6 verschiedene Tapas für 33,90 Euro(Montag). Gott sei Dank, hatten wir sie zu zweit bestellt. Alleine schafft man diese 6 kaum. Ein Essen wurde an unserem Tisch leider vergessen. Die Preise sind gehoben. Die Parksituation eine Katastrophe. Im Nachhinein war uns etwas sehr unwohl auf Grund des vielen Öls an allen Gerichten. (vom Studiwohnheim her weiß ich aber, dass dies typisch für Spanier ist) Tipp: Der Flan als Nachspeise ist köstlich!


Andalucia Restaurante, Konrad-Broßwitz-Straße 41,  60487 Frankfurt am Main, Tel: 069 773730



USA: Chicago - Meatpackers Frankfurt-Riverside (hiervon gibt es wohl zwei Filialen in FFM):
Die Athmosphäre - direkt am Main ist eigentlich recht nett. Gut amerikanisch gehalten mit abwischbaren Tischdecken und das Gefühl für amerikanisches Speisen stellt sich recht schnell ein. Günstig ist es nicht, aber wir haben das mal auf die exaltierte Lage geschoben. Das Personal war etwas verwirrt, aber sehr sehr und zuvorkommend.

Ich hoffe sehr, wir haben einen schlechten Tag erwischt. Die bestellte Vorspeise wurde einfach unterschlagen und die Bedienung wusste auch nicht warum, als sie mit den Hauptgerichten in der Hand am Tisch stand. Typisches Essen haben wir bestellt: mein Mann: Burger, ich: Spareribs. Mein Essen war leider echt schlecht. Fleisch war an den Knochen kaum dran und das Bisschen, das dran war, schmeckte uralt von einer massiven Rauch-BBQ-Soße erschlagen, die mir leider auch nicht so recht schmecken wollte. Der Burger war okay, aber leider auch nicht hemmungslos genial. Schade. Wir hatten uns wirklich auf v.a. viel und gutes Fleisch gefreut. Schade.

CMFR, Rotfeder-Ring 13, 60327 Frankfurt am Main


MULTIKULTI: Urban kitchen: Taverna Olive Grove: entspannt mediterran genießen:
Dieses Lokal kann ich wirklich empfehlen. Die ersten Tage sind wir immer drum herum geschlichen, weil es von außen doch sehr loungisch und stylisch wirkt. Aber an einem lauen Sommerabend haben wir uns auf deiner schnukkeligen Strandbarbank nähe Main (vor dem Lokal) niedergelassen. Das Personal kriegt an dieser Stelle ein riesen Lob. Nach zweieinhalb Wochen kamen wir nochmals und die Bedienung konnte uns exakt unseren Getränkewunsch runterrattern (auch die Weinsorte/marke). Respekt! 
Es gibt hier viele verschiedene Küchen in einem Restaurant. Zumeist findet man sehr köstliche griechische Gerichte auf der Karte, aber auch Italienisches, Burger usw. eigentlich ein schlechtes Zeichen, wenn man dabei an die mischmaschimultinationalen Pizzalieferdienste in den Großstädten denkt.  Alles, was wir gegessen haben, war vorzüglich zubereitet. Und innen im Lokal ist es recht heimelig, sauber und zum Wohlfühlen. Kann dieses Lokal wirklich nur empfehlen! 
Hierbei handelt es sich anscheinend um eine Lokalkette, in Frankfurt gibt es noch zwei weitere Filialen. Aber diese kann ich wirklich empfehlen! 
urban kitchen, taverna olive grove, speicherstraße 49-51, 60327 frankfurt, tel: 069 - 15249171



SÜDKOREA: Mein Geheimtipp für dich: Mr Lee - Südkoreanisches BBQ:
Wer südkoreanisches BBQ noch nie gegessen hat, MUSS hierher. Das Restaurant ist sehr launig ;-) und man hat das Gefühl als säße man in Seoul u.ä. in einem Lokal. Im Lokal ist es immer voll. 90% der Gäste sind Südkoreaner. Die Tapete muss man unbedingt genauer betrachten: Zeitungspapierblätter und darüber Seidenpapier. Schlicht eingerichtet - das trifft es am meisten. Das Lokal lebt am meisten von der Person der Chefin. Am besten bestellt man ein Hauptgericht, das am Tisch direkt von der Chefin gegrillt wird. Yummie. Ein leckeres Erlebnis! Man nimmt ein Salatblatt in die Hand, sucht sich aus den Schälchen dies und das zusammen, Reis und gibt etwas vom Fleisch/Fischhauptgericht darauf, faltet es und schwupps beißt man rein. Cool, cool, cool. Vergisst man so schnell nicht und alle Inhalte der kleinen Schälchen sind selbstgemacht und ohne künstliche und un-nütze Zutaten. Tipp: Am Tisch zu Grillendes bestellen!!! und Sake trinken
Das sind nur die "Standardbeilagen" zum Hauptgericht
Mr Lee, Gutleutstraße 153,  60327 Frankfurt am Main, Tel: 069/251198



...und regional-hessisch war ich auch noch unterwegs: Direkt vor der Heimfahrt war ich in der beliebten und sehr gut besuchten Markthalle(trotz Samstagmorgen, 9.00 Uhr) und habe zwei Päckchen Kräuter für die berühmte "Frankfurter Grüne Soße" gekauft.

Das war meine kleine Weltreise - und eigentlich war ich doch nur in Frankfurt.
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