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Montag, 31. August 2015

Trends 2015 - Besuch auf der Tendence 2015

Kaffeetassen aus übrig gebliebenem Kaffeesatz, Mülleimer aus Müll, Magnete aus Autoreifen... und und und... (-> um nur mal jetzt gleich ein paar Upcyclingsachen aufzuzählen) Wo man solche Dinge findet? Bald wohl in den Geschäften.

Am Samstag, den 29. August 2015, habe ich die Trend-Messe "Tendence" in Frankfurt besucht. Neben der bekannteren "Ambiente" und den "World"-Messen ist dies eine der tonangebenden Trendmessen im Bereich Living (Dekoration, Wohn- und Gartenaccessoires,...)  und Giving (Geschenke, Utensilien, Schmuck...). Spannend, sag ich Euch! Von der neuen Notenschlüssel-Büroklammer, über die neue Kuschel-Wolldecke bis hin zu Gartenmöbeln und Schränken... alles findet man hier.

Stellt Euch vor, Ihr geht in einen Megastore aus Butlers, Nanunana, Depot, Möbelhaus, Küchen- und Kochzubehörladen... mehrere Messehallen groß... So ungefähr ist das Gefühl auf der Tendence.

Gemeinsam mit ca. 30 anderen Bloggerinnen (männliche Blogger Fehlanzeige) haben wir eine Trendscouting-Tour absolviert. Tobias von "der Kuchenbäcker" und Claudia von "Il mondo di selezione" haben sich wirklich viel Mühe gegeben und in Ihrer Freizeit ordentlich was auf die Beine gestellt. Herzlichen Dank dafür!

Im Folgenden möchte ich Euch nun mit auf die Messe und meine subjektiven Eindrücke zeigen! Das ist das, was ich so entdeckt, empfunden und gesehen habe...



Statements, Sprüche:  Trag nach außen, was du bist oder denkst!

am besten auf allem: Tellern, Tassen, Besteck, Schüsseln, Magneten, Holzpostkarten, Einkaufstaschen, Wandschildern, Teelichthaltern, Lampen, Taschen... überall Statements, Schlagwörter... mehr oder wenig schlaue Sprüche... da kommt man mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher... hier vier Beispiele :

einen in der Krone haben
Servietten von sticky jam


Kerzenhalter von Räder

















 

 

Farben: Schlicht und unauffällig, mit Hang zum naturbezogenen Seehauslook.

Wenn man so über die Messe schlendert, bekommt man das Gefühl, dass farbmäßig derzeit viel Weiß angesagt ist und zwar in Kombination mit etwas Holz (auch gräulich lackiertem Holzfarbton) und das Ganze abgestimmt mit einer Farbe. Dies können die diversen Pastelltöne sein, Altrosa, Taubenblau, fahles Grün, aber auch ein farbintensives Pink. Ebenso ist eine Kombination mit lackierten oder metallischen Vintagedingen in. -> ich sollte Zuhause dann mal die gesamte Einrichtung rausreißen ;) Hier zwei Beispiele: 

 

Frühjahr 2016: Sagte der eine Frosch zum anderen.

Freut Euch auf viele, viele Frösche... Osterhasen waren vergleichsweise wenig zu finden gegenüber der Vielzahl von Fröschen. Farblich wurde zumeist Weiß mit Giftgrün kombiniert. Also sprich ein grüner Frosch und ein weißer. Giftgrüne Vasen/Fläschlein mit weißen... vielleicht sind die Frösche einfach die neuen "Eulen"... quaaaaaaak ...


(an den Dekorationsmittelständen war meist Fotografieren verboten)

 

Trends: Das, was es sich zu entdecken lohnt. 

Mich haben die zahlreichen Recycling-Dinge fasziniert, denen man ihre Vergangenheit überhaupt nicht mehr ansieht.

Hier findet Ihr nun ein paar Dinge, die ich ganz entzückend fand und froh war, dass man auf der Messe - da Fachbesuchermesse - nichts einkaufen kann.

Am meisten fasziniert haben mich die Produkte von werkhaus. Aus recyceltem Papieren gibt es hier diverse, entzückende Steck-Dinge zu entdecken. Zum Beispiel Tiere oder Bullis als Stifteboxen, Hocker, bis hin zu richtigen und v.a. stabilen Möbeln! Die Firma produziert übrigens ausschließlich in Deutschland.

recyclingpappe box werkhaus
Bulli-Boxen für Diverses von werkhaus

Noch eine weitere innerdeutsche Entdeckung - ebenfalls aus dem Upcyclingbereich: sticky jam. Die Magneten (siehe oben) kennt Ihr vielleicht, doch wusstet Ihr schon, dass sie aus alten Autoreifen gemacht werden? Ebenso toll fand ich dort die Taschen aus Sweatshirtstoff, bedruckte Stoffservietten und auch den Mülleimer, der aus Müll gemacht ist. Daumen hoch!



Einige Dinge habe ich noch entdeckt, z.B. von Lékué, aber über diese möchte ich gerne in einem gesonderen Blogpost berichten. Herzlichen Dank für den netten Empfang am Jähn Vertriebs-Stand :)

Wie wäre es mit einem Kaffeebecher, der nicht umfallen kann? Ich habs ausprobiert :) stimmt wirklich...

stabiler Kaffeebecher grips
nicht umfallbarer Kaffeebecher von Grips

Geschirr aus Bambus und Mais von Zuperzozial (Niederlande) --> wer es nicht mehr braucht, kann es statt in die Mülltonne einfach auf den Kompost werfen.  Fühlt sich toll an und sieht auch noch wunderschön aus.

geschirr aus naturmaterial zuperzozial netherlands
biologisch abbaubares Geschirr aus Bambus und Mais



 Schade finde ich, dass jahrelange, treue Aussteller sehr unzufrieden mit der Tendence mittlerweile sind. Das habe ich in zahlreichen Gesprächen herausgehört. Der Schatten, den die Ambiente wirft, verdunkelt so manche gute Aussteller-Laune.


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Herzlichen Dank an die Messe Frankfurt, an dexperty und an Tobias und Claudia für das organisierte und bereit gestellte Drumherum. Habe mich sehr willkommen gefühlt! 
Dieser Artikel spiegelt ausschließlich meine Meinung wider. 

Montag, 1. Dezember 2014

Whisky-Verkostung III: the Ardmore Legacy und ein Besuch auf der InterWhisky

An einem Sonntag im November machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt. Eine Zugfahrt, die ist lustig... lalala....
Warum? Wir waren von Beam Deutschland bzw. Ketchum Pleon eingeladen worden zu einer Blogger-Whisky-Verkostung. 

Hauptaugenmerk sollte an diesem Nachmittag auf der Verkostung des "The Ardmore Legacy" liegen, welcher im Herbst 2014 in neuer Abfüllung auf den Markt kam.

Auchentoshan war unser Starter
Unsere Gaumen weiteten wir zunächst aber mit einem Auchentoshan. Wir tasteten uns langsam an die Zitrus-, Toffee-, Vanille-Noten in Geruch und Geschmack heran und so mancher konnte sogar Orangenmarmeladennuancen vernehmen.

lecker verköstigt wurden wir außerdem. Fingerfood vom feinsten!
Der Experten Jens Rosenberg erklärte uns Grundlegendes zum Whisky und beantwortete all unsere Fragen geduldig.
- So erfuhren wir zum Beispiel, dass die Farbe eines Whiskys nur einen Hinweis auf das Fass gibt, in welchem er gereift ist, nicht aber auf den Geschmack.
- Die Schlierenbildung beim Schwenken der Flüssigkeit bzw. das Zurückfließen bedeutet ein "mehr an Geschmack", umso langsamer und zäher dies passiert.
- Die Herkunft/Lage einer Destillerie prägt den ganz eigenen Charakter jedes Whiskys.
- 80% aller verwendeten Whisky-Fässer sind alte Bourbonfässer aus Eiche.
- Etwa 70% des Geschmacks macht das Fass aus, in welchem der Whisky reifen darf.
- Der Trend der Deutschen geht eher zu kräftigen, rauchigen und torfigen Whiskysorten.

... und da wären wir auch schon beim eigentlichen Hauptdarsteller:

the Ardmore Legacy


The Admore - neuer Whisky, neues Design mit dem Adler
Der Whisky stammt aus der Destillerie "W. Teachers&Sons". Dies ist eine eher jüngere Destillerie (seit 1898) in den Highlands. Noten von cremiger Vanille, süßem Honig und wohlschenkenden Gewürzen kann man hier in Geruch und Geschmack entdecken - wie auch eine leichte Rauchnote.
Für die Fermentationsbehälter wird ausschließlich tradiotionelles Douglaskiefernholz verwendet.

Torf spielt beim Ardmore Legacy eine große Rolle. Die Zugabe von regionalem Torf zum Feuer, mit dessen Hilfe die Gerste nach dem Keimen getrocknet wird, führt zu mehr oder weniger Torfgeschmack im Whisky. Der Torf aus den Highlands sorgt für Noten von Heidekraut und Honig im Whisky.

aus diesen beiden Spirits wird the Ardmore zusammengemischt
Sehr spannend fanden wir auch die beiden "Komponenten", aus denen der Ardmore entsteht. Wir durften an den Pröbchen riechen und sie verkosten. 80% Ardlair und 20% des Ardmore enthält der letztendliche Ardmore Legacy. Zwei total unterschiedliche "Wässerchen" (mit jeweils ca. 68%), die am Ende so abgerundet und wohl schmeckend werden. Und wer die Farbe betrachtet - und diese mit der Farbe im Glas oder Fläschen vergleicht - stellt fest, dass das Fass da noch ordentlich Arbeit zu leisten hat.

goldene Farbe

Die Destillerie fühlt sich sehr verbunden mit den Steinadlern, die so manches Mal über die Geburtsstätte des Ardmore kreisen. Er hat so einen ganz speziellen Platz auf dem neuen Etikett der Flasche und Verpackung gefunden und fungiert gleichzeitig als Sinnbild für die Tradition. Adler-Schutzprojekte werden sowohl in Schottland als auch in Deutschland unterstützt.

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--> Fazit: ein rundum empfehlenswerter Whisky zu einem sehr vernünftigen Preis - auch für jeden Einsteiger, Experimentierer und Genussmenschen. Sowohl als Aperitif oder auch als Degistif wäre er denkbar.
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Im Anschluss durften wir noch die in Frankfurt zeitgleich stattfindende "InterWhisky"-Messe besuchen. In einer sehr schönen Location, mitten in der Stadt trafen wir auf viele Whisk(e)y-Begeisterte - vor allem Männer, Ü 30. Der Frauenanteil auf dieser Verstaltung war wirklich beeindruckend gering. (siehe Beweisfotos)

Eine tolle Gelegenheit mal Whiskys zu testen, die man immer schon mal probieren wollte, aber sich nicht gleich eine ganze Flasche kaufen wollte. Tolle Sache. Ich hab mich durch ein paar japanische Exemplare probiert.

Eine loungig, launige Veranstaltung für Whisky-Kenner und solche, die es werden wollen

habt Ihr eine Frau entdeckt? ;)

an jedem Stand wurde wild diskutiert, philosophiert und probiert - Zahlungsmittel: Coins


Herzlichen Dank nochmals an Beam Deutschland und Ketchum Pleon für die Einladung und Organisation. Gerne wieder.

(Dieser Artikel ist aus freien Stücken entstanden und spiegelt alleinig die Eindrücke und Meinung der Schreiber wider.)

Und wer gerne mal mit Whisky backen möchte, für den habe ich ein ganz besondere Empfehlung. Seht hier.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Zwei auf Reisen - Teil 1 - Berlin


Reisen? Oh weh, ein Reisebericht? Neee.... in mehreren Teilen möchte ich Euch blitzlichtartig interessante Eindrücke, Momente von unserer Tour erzählen.

Blick aus dem Hotelfenster bei Nacht (auf den Potsdamer Platz)

Heute befinden wir uns in Berlin, wo ich auf meine geschmackliche Entdeckung des Sommers zufällig gestoßen bin... eines Tages touristete ich mich so durch die Straßen Berlins (während mein Mann arbeiten musste) und stand auf einmal vor dem Lafayette. Von einer Freundin wusste ich, dass man dort nicht vorbeigehen darf ohne im Kellergeschoss die Feinkostabteilung besucht zu haben - und sie hat sowas von recht!

Von unheimlich deliziösen Macarons (die mochten wir bis dahin eigentlich gar nicht) bis zum Tiefkühlhighlight kann man dort so einige Köstlichkeit erstehen. Doch im Kellergeschoss angelangt, trieb mich dieser wunderbare Geruch nach frischem, gebratenem Fisch zu den Ständen, an denen frisch gekocht, gebraten, gegessen und getrunken wurde. Der Fischstand überduftete bei weitem dem Fleisch-Wein- und den Asia/Sushi-Stand. Da es schon etwas nach Mittag war, ließ ich mich auf prompt dort nieder und bestellte, das Superangebot zum Beginn der diesjährigen Muschelsaison. "Moules frites" mit einem Gläschen Mescadot für 15 Euro.

"Moules frites" besteht aus einem Topf in einem köstlichen Sud aus Weißwein, Brühe, Lauch, Sellerie, Karotten, Zwiebeln gekochten Miesmuscheln und einer Portion Pommes Frites. Hört sich seltsam an? Ja, aber schmeckt super! Und die Miesmuscheln waren an sich schon eine Offenbarung. Man sagte mir, dass sie ganz frisch aus der Bretagne importiert worden waren. Kööööööööstlich! Aber einen solchen Topf zu schaffen, das ist schon eine ganz schöne Herausforderung!

Moules frites mit einem Gläschen Mescadot im Lafayette in Berlin

Nach zwei Tagen hatte ich schon wieder Sehnsucht und Gott sei Dank hatte ich nochmals die Gelegenheit in Amsterdam in einem Lokal "Moules frites" zu essen. Da war die Qualität der Muscheln etwas schlechter, dafür die Pommes "belgischer" (wenn Ihr versteht was ich meine) und es gab drei Soßen (Majo, Cocktail und xyz) dazu. Und jaaaaaaa.... Moules frites! Ich könnte defintiv schon wieder und bin schon auf der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit hier in meiner Umgebung!





Impressionen aus Berlin: 



hat was, oder?





Vor dem Bundespresseamt


Ein selbstmordgefährdeter Apfel auf einer der zahlreichen Berliner Brücken


im Auswärtigen Amt (beim Tag der Offenen Tür)

hat nicht ganz geklappt mit dem apfeligen Fernsehturm ;)

Was es mit dem Apfel auf sich hat? Hier erfahrt Ihr mehr. Wahrlich keine schöne Geschichte!


Weiterreisen? Vielleicht nach Hamburg, an die Nordsee oder nach Amsterdam?




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