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Sonntag, 8. Oktober 2017

Teegelee mit Beeren-Waldmeister-Tee von Lebensbaum



(Dieser Beitrag enthält Werbung)
Wer bei diesem Beitragstitel Glücksrad spielt und dabei ein „E“ kauft ist gut dran. *Schmunzel*


Dieses Wetter ist gerade ein echter Graus. Grauer Himmel, trübe Stimmung, stürmische Winde, kaum blauer Himmel und die viel zu spät hell und viel zu früh dunkel werdenden Tage… Schwermut macht sich breit. Bei Euch auch? Bei uns ganz schlimm… Auf Instagram und Facebook ist uns aufgefallen, dass in diesen Tagen viele wunderbare Fotos vom Sommerurlaub re-posten. Im schönen Wetter und in Urlaubslaune schwelgen.

 


Da wir heuer darauf keine Lust auf dieses triste Grau draußen und im Gemüt haben, haben wir uns heuer zum Einen viele, bunte Blumen in die Wohnung geholt und außerdem viele, bunte Teebeutelchen.



Montag, 22. August 2016

Eispfirsich-Vanille-Marmelade



Schön langsam muss man ja daran denken den Sommer irgendwie für die dunkle, kalte Jahreszeit zu konservieren.  Dieses Rezept könnt Ihr mit jedem beliebigen Pfirsich zubereiten.

Marmelade mit Pfirsich und Vanille

Samstag, 4. Oktober 2014

Scarpaccio - ein italienischer Zucchinikuchen aus dem Kochbuch KochlustPUR

... Die kulinarische Reise durch die BIO-Hotels geht weiter...

"Gerührt, aufgegabelt, ausgeschöpft, gepfeffert und gesalzen, versüßt, ausgelöffelt und eingekocht..., alles nur für Dich!" (Zitat der ersten Buchseite)

Kochbuch von Bio Hotels - straighte Rezepte mit hochwertigen Zutaten

Es ist mal wieder Zeit Euch ein Kochbuch vorzustellen. Dieses Buch ist nicht ganz standardmäßig oder gewöhnlich, da es nicht redaktionell zusammengecastet und aufgestylt wurde. Es kam auch nicht auf dem "normalen" Kaufe-ein-Kochbuch-Weg zu mir. Sondern?
Ich habe es bei einer Verlosung in Facebook gewonnen und freue mich immer noch sehr darüber.


Herausgeber ist "Bio-Hotels". Dies ist eine Gruppe von mittlerweile über 65 europäischen Hoteliers, die sich zu einer Wertegemeinschaft zusammengeschlossen haben. Ziel des Vereins ist es, den eingeschlagenen Weg, ausschließlich biologische Lebensmittel anzubieten, gemeinsam besser zu vertreten als man es als einzelnes Hotel könnte. Ich verweise an dieser Stelle auf meinen Hotelbericht zum Bio Vitalhotel Falkenhof in Bad Füssing, welches ebenfalls hier angeschlossen ist. (Anmerkung: Sofort nach Erhalt durchforstete mein Mann das Kochbuch nach DEM/SEINEM "Bayerwald-Ochsen-Rezept"(sein podestiertes Lieblingsgericht aus Bad Füssing) - das ist zu seinem Leidwesen leider nicht enthalten. Er war ganz traurig. Aber nur kurz, dann hieß es: "Oh, das müssen wir mal ausprobieren.... und das ... und das kochst du mal, gell...")

Zurück zum Kochbuch. Grundsätzlich ist zu sagen, dass es sich hierbei um einen Teil 2 (ein Folgekochbuch) handelt.
Die Ernährungswissenschaftlerin, Journalistin und Fotografin Andrea Knura nimmt uns mit auf eine Reise durch diverse Bio-Hotels. Diese werden launig, so nebenbei in Wort und Bild eingefangen. Sehr sympathisch übrigens! Pro Hotel sind vier bis sieben Doppelseiten zu sehen. Gefüllt mit vielen, vielen Fotos von Landschaften, Gerichten, Situationen aus dem Hotelalltag und vor allem vielen fröhlichen Menschen. Die Gerichte sind bewusst so fotografiert wie sie am jeweiligen Ort auf den Teller kommen. Wer an dieser Stelle einen überdimensionierten Werbeprospekt erahnt... NEIN, das ist es auf keinen Fall. Es ist eher eine sympathisch gemachte Einladung, sich als Gast dort oder dort an den Tisch zu sehen und dem ein oder anderen Koch kleine Küchengeheimnisse zu entlocken.
 
 

So ist auch jedes Rezept anders verfasst und nicht in eine gleichtönige Art und Weise gepresst. Auch wenn manches Foto - ich befürchte durch den Druck - nicht ganz scharf geraten ist, macht das nichts.
Es ist kein Kochbuch für pure Kochanfänger, denn so manches Mal geht es halt nach dem "Kochgefühl" bei Mengenangaben oder der Vorgehensweise des einzelnen Gerichtes. Dies habe ich bei meinem herausgegriffenen Proberezept gleich selbst gespürt. Es macht das Ganze aber noch persönlicher.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Rezepte im Großen und Ganzen sehr bodenständig von den Zutaten her sind (dies gehört ja auch zu der Bio-Kochweise), jedoch den Leser überall zu einem "AAAAaaah" oder "OOOOoooh" verleiten. Von Vorspeise bis Dessert ist alles zu finden. Beim Blättern hat man ständig das Gefühl: "Jaaaa, heute Abend hätte ich das gerne als Vorspeise, dann das und das als Nachspeise". Und das gute Gefühl, das in allen Speisen in "Bio-Hotels" implementiert ist, dass sie frei von Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern sind, macht diese Gerichte noch wunderbarer.

Beim ersten Durchblättern hatte ich ein Problem mit den Anmerkungen (Text und Fotos von Weinen/Getränken), die zu fast jedem Rezept unten auf der Buchseite zu finden sind. Zunächst verstand ich dies als zusätzliche Werbung, um das Buch zu finanzieren, aber nein. Wer anfängt diese Bemerkungen zu lesen, merkt schnell, dass sich hier jemand hingesetzt hat und wahrlich gut überlegt jeweils etwas "Flüssiges" zum Gericht empfiehlt. Ein Beispiel: zu dem Scarpaccio(Zucchinikuchen) gibt es als Empfehlung einen Amaro, einen Halbbitterliqueur mit Orangenschalen:
"Das Gericht ist innovativ und unkonventionell. Warum nicht auch die Empfehlung dazu? Versuchen Sie es mit dem Amaro. Süß genug, um mithalten zu können, leicht bitter, um dem Kuchen etwas entgegensetzen zu können, und italienisch genug, um dem Ganzen einen Hauch von Bella Italia zu geben."(S.163)

So kommen wir also zum "unkonventionellen" Zucchinikuchen. Ja, Thymian, Petersilie oder Basilikum kombiniert man normalerweise nicht mit Zucker, Zimt und Vanille - und für manche mag auch ein ZUCCHINIkuchen ein gewagtes Experiment darstellen. Aber traut Euch! Es lohnt sich, denn dieses Gericht von Uwe Lindemann vom Feisterer Hof (Ramsau am Dachstein, Österreich) ist ein Erlebnis.

Der Kuchen passt - laut Rezept - sehr gut zu Tee. Uns hat er warm und auch kalt super geschmeckt...  noch besser wurde er in der Kombination mit ein Bisschen Zartbitterschokoladensoße.

Kommen wir zum Rezept:

Scarpaccio - italienischer Zucchinikuchen

Zum Tee oder einfach so!

Zutaten für 4 Personen:

- 200 g Dinkelvollkornmehl (oder anderes)
- 200 g (Rohrohr-)Zucker
- 1 Prise Zimt für in den Teig

- 60 g (zimmerwarme) Butter
- 4 Eier
- 2 Päckchen Vanillezucker oder 2 - 3 EL Vanillezucker
- ca. 30 Basilikumblättchen
- je ca. 2 TL Thymian und Petersilie
- etwas Milch (kann man auch weglassen, wenn man es nicht so arg flüssig mag)
- ca. 1 kg gewürfelte Zucchini, die man ca. 1 Stunde mit etwas Salz zum Entwässern stehen gelassen hat)
für "obendrauf":
- ca. 2 Handvoll zerkleinerter Walnussstücke
- zusätzlicher Zimt und Zucker

Ran an die Gabel

Zubereitung:
1. Teigzutaten zusammen aufschlagen (Teig soll eher flüssig als fest sein)
2. Zucchini einrühren, Kräuter kleinschneiden und einrühren
3. alles auf ein normales Blech geben
4. obendrauf etwas Zucker, Zimt und Walnussstückchen verteilen
5. im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten bei 160 Grad Umluft backen

Zucchini UND Kräuter in einem "Kuchen"? Jaaaa, schmeckt *sabber*

Donnerstag, 12. Juni 2014

Torta della Nonna - DER Kuchen zur WM 2014



Na, auf der Suche nach passenden Desserts oder Kuchen für die kommende Fußball-EM oder WM? Dann hätte ich hier im Angebot einen italienischen Kuchen - eine Torta della Nonna oder einen Kuchen mit eingebackener Deutschlandflagge (ohne künstliche Farbstoffe). Wie wärs?
Die Flagge welchen Landes seht Ihr hier?


Ein anderes Land wäre uns nicht in die Wohnung gekommen *zwinker*. Die Aufgabe empfand ich im ersten Moment leicht, im zweiten aber gar nicht mehr. Denn was schmeckt und ergibt noch Sinn zur WM? Hmmm....

Es wurde eine:

Torta della nonna als Italien-Kuchen für die WM

Na, wer schießt das entscheidende Tor bei dieser WM?


In der klassischen Varianten befinden sich nur Pinienkerne und Puderzucker auf der Oberfläche. Für die WM-Variante habe ich ein Drittel mit klein gehackten Pistazien, ein Drittel klassisch mit Pinienkernen und Puderzucker und das letzte Drittel mit Himbeermarmelade und Himbeeren belegt.

Ich kann Euch berichten, dass dieser Kuchen bzw. die Kuchendekoration echter Luxus ist.
Luxus - wieso? Die Himbeeren sind privater Luxus, da vom eigenen Balkon - frisch gepflückt. *freu* Die Pinienkerne kosten in diesem Jahr Unmengen von Geld. Wahnsinn! Achtet mal darauf beim nächsten Einkauf. Ich habe 60 g für 6 Euro erstanden. Man kann da sicherlich auch gestiftelte Mandeln statt Pinienkernen oben drauf legen.

Ein Tipp: Bereitet diesen Kuchen NIEMALS bei 34 Grad Außentemperatur zu. Ich habs getan und wäre bald verrückt geworden. Zum Einen weil es durch Koch- und Backdämpfe ja nochmals heißer geworden ist. Zum Anderen meinte der Mürbteig dasselbe. Mir ist zu heiß! Aber wie Ihr sehen könnt, aber ich das Match gegen/mit ihm gewonnen.


Die drei Varianten schmecken ganz unterschiedlich lecker - spannend! Nur Pinienkerne finde ich mittlerweile fast fad.



Zutaten für die Crema Pasticcera:

- 1 l Milch
- 8 Eigelbe
- 250 g Zucker
- Saft 1 halben Zitrone
- 80 g Mehl
- Mark einer Vanillestange



Zubereitung:
1. Von der Milch 5 EL abnehmen und in eine Schüssel geben
2. in der Schüssel alle Zutaten bis auf das Vanillemark in der Schüssel gut verrühren
3. Restliche Milch mit Vanillemark kurz aufkochen
4. Wenn die Milch beginnt hoch zu kochen, vom Herd nehmen und nun GUT RÜHREN. Die Ei-Zucker-Mehl-Masse langsam unterrühren --> Die Masse sollte nun etwas eindicken
5. Nochmals kurz auf den Herd stellen, ständig rühren und einmal noch hochkochen lassen

--> es sollte eine dickflüssige (Pudding-)Masse entstanden sein

6. Crema in eine verschließbare SChüssel füllen, damit sich keine Haut an der Oberfläche bilden kann
7. Im Kühlschrank erkalten lassen

Habt Ihr auch die farblich passende Azzurro-Kuchenplatte entdeckt?


Zutaten für den Mürbteig:

- 400 g Mehl
- 4 Eigelbe
- 150 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 200 g Butter
- Mark einer Vanilleschote


- 120 g Pinienkerne
- etwas zusätzliches Mehl zum Teigausrollen
- etwas Butter zum Einfetten der Tarteform
- Puderzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
1. Alle Zutaten kräftig durchkneten
2. Eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
3. Zwei Drittel des Teiges ausrollen und eine gebutterte Tarteform geben
4. mit einer Gabel kleine Löcher hineinpicksen
5. Erkaltete Crema Pasticcera hineinfüllen - eine einheitliche Oberfläche sollte entstehen und zum oberen Rand sollten noch ca. 3 -4 mm frei sein
6. Eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
7. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das letzte Drittel des Teiges ausrollen (Ich habe es auf Backpapier ausgerollt, so konnte ich den Teig gut auf den Kuchen legen)
8. Ausgerollten Teig oben auf den Kuchen legen
9. Überstehenden Teig abtrennen und am Rand mit den Zacken einer Gabel etwas rundherum festdrücken (es entstehen dabei auch ein schönes Muster)
10. vorsichtig mit einer Gabel wieder kleine Löchlein einstechen überall
11. Pinienkerne auf der Teigdecke verteilen
12. 45 - 50 Minuten im Backofen backen (keine Angst, der Kuchen wird etwas aufgehen, er senkt sich aber beim Auskühlen auch wieder)
13. Kuchen auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen



Buon Appetito! Guten Hunger un

Forza Italia!


Wünsche uns allen eine friedliche, spannende und schöne WM 2014!

Der Peter vom Blog "Aus meinem Kochtopf" hat in Zusammenarbeit mit Playmobil ein Blogevent zur WM veranstaltet bzw. tut es gerade immer noch. Und es ist mir eine große Ehre daran teilzunehmen.
Hol Dir den Kick aus fernen Töpfen



Jeder Teilnehmer durfte sich ein Land aussuchen für welches er gerne etwas Kulinarisches zubereiten möchte und da habe ich mir eines ausgesucht. Errätst du welches? --> Auf dem Foto siehst du einen "kleinen" Hinweis  ;):



Samstag, 31. Mai 2014

Balsamicoeis mit Kürbiskernknusper



Eis, Eis, Eis... endlich ist die Eiszeit da und endlich kann ich unsere im Winter erstandene Eismaschine richtig einweihen! Yeeeeeeeeeeeah! 

Ich hatte ja Jahrzehnte in meinem Leben, da fand ich Eis ganz schrecklich. Im Hochsommer konnte ich damals an den leckersten Eisdielen in Rom vorbeilaufen ohne auch nur einen Hauch von Wunsch nach einem Gelato zu verschwenden. Mittlerweile hat sich das Gott sei Dank wieder verändert. 

Wäre unser Gefrierschrank nicht so klein, wäre ich gern eine private Eisdiele, in welcher mindestens drei verschiedene Eissorten immer verfügbar wären. Ein schöner Traum oder? *breitgrins* 
 

Ein Bestandteil des Desserts im Balsamicomenü war dieses Eis. Eigentlich ist es ein Vanilleeis. Aber beim Umfüllen habe ich Crema di balsamico hineingearbeitet, so dass es beim nochmalen Durchfrieren eine schöne Marmorierung erhalten hat. Die kommt auf dem Foto leider nicht ganz so schön heraus wie sie eigentlich war. Kombiniert mit Erdbeeren und zerkleinerten kandierten Kürbiskernen... DER HAMMER! Achtung, kann süchtig machen! 

Für welche Eissorte würdet Ihr Euch ein Rezept wünschen? Was würde Euch interessieren? 

 

Rezept für Balsamicoeis mit Kürbiskernknusper:


für eine 2,2 Liter Eismaschine:

Zutaten:

-          550 ml Sahne

-          350 ml Milch

-          Mark einer Vanilleschote

-          1 Prise Salz

-          4 Eigelbe

-          6 EL Zucker

-          4 EL Crema di balsamico

-          Kandierte Kürbiskerne



Zubereitung:


1.       Milch und Sahne in einem Topf erhitzen (nicht kochen)

2.       Vanille und Salz hinzugeben

3.       Eigelbe und Zucker verquirlen

4.       Warme Milchmischung langsam in die Eigelbmasse tröpfeln und weiterhin rühren

5.       Masse 24 Stunden im Kühlschrank kühlen

6.       In eine Eismaschine gießen und frieren

7.       Nach 60 Minuten  Masse aus der Eismaschine holen und in eine verschließbare, tiefkühltaugliche Schüssel mit Deckel geben und Crema di balsamico mit einem Löffel in Wellenlinien hineinarbeiten (nicht ganz verrühren, nur als Muter einrühren)

8.       Nochmals mindestens 1 Stunde in der Tiefkühltruhe gefrieren lassen

9.       15 Minuten vor Verzehr herausholen und antauen lassen

10.   Kugeln formen und anrichten


Besonderer Tipp:
Kandierte Kürbiskerne im Blitzhacker grob zerkleinern, die Eiskugel darauf setzen. Außerdem passen gut sämtliche Beerensorten dazu.


Samstag, 15. März 2014

selbstgemachte Vanillesoße

selbst gemachte Vanillesoße



Ratzfatz gemacht und schlauschlau gewusst, was drinnen ist...



Hier das Rezept zur Vanillesoße:

- 500 ml Milch (noch etwas mehr Milch vorsichtshalber bereitstellen, dass man die V-Soße so dünn oder dick rühren kann wie man möchte)
- 4 Eigelbe
- 1 gehäufter EL Stärke
- 2 EL Zucker
- 3 EL Vanillezucker, z.B. vom selbstgemachten Vanillezucker
- das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote

selbst gemachte Vanillesoße


1. alle Zutaten in einen Topf geben
2. langsam erwärmen (nicht kochen!)
3.umso mehr umrühren, umso heißer die Masse wird
4. solange rühren und erwärmen bis die Masse anfäng einzudicken
5. warm oder kalt servieren


Guten Hunger!


Montag, 20. Januar 2014

Cupcake vielerlei

Es ist mal wieder Cupcake-Time bei Amor&Kartoffelsack... Zum Geburtstag darf man die lieben Kollegen mit kleinen Köstlichkeiten verwöhnen und so habe ich knapp 50 Mini-Cupcakes mitgebracht.
Mini-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting
... heute hab ich die Mini-Cupcakes das erste Mal ausprobiert. Ich bin fasziniert von den kleinen, sexy Scheißerchen. Mit einem Grundteig und einem Grundfrosting habe ich jeweils Abwandlungen gemacht... und das Folgende ist entstanden:





Das Rezept für den Teig habe ich bei kreativfieber.de entdeckt. Es ist ein Vanille-Rührteig.

Teig:
  • 125 Gramm Margarine/Butter
  • 150 Gramm Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 250 Gramm Mehl
  • 1 halbes Päckchen Backpulver
  • Etwas Milch
  • und eine kleine Prise Salz(das war im Originalrezept nicht, empfehle ich aber)
Variante: Die Hälfte habe ich mit 3 gehäuften EL Kakao vermischt. Es entstanden eine Hälfte Vanille und eine Hälfte Schokoteiglinge.  Der Kakaoteig ist von der Konsistenz schöner geworden als der nur mit Vanille.

Im Backofen bei vorgeheizten 175 Grad ca. 12 min in Mini-Cupcake-Förmchen in Mini-Cupcake-Backblech... jaaaa...das richtige Zubehör war bei mir vorhanden ;-) 

Dann stellte ich fest, dass ich an Weihnachten allen Puderzucker verbraucht hatte und bekam erst mal ne schön ausgedehnte Krise wegen dem Frosting OHNE PUDERZUCKER... und dann hab ich mir aus mehreren Internetrezepten mein eigenes, neues zusammengebastelt und was stelle ich fest. Es schmeckt. Von der Konsistenz ist es etwas leidlich, wenn man die Butter temperaturmäßig nicht genau erwischt, aber es schmeckt und es war auf dressierbar. Punkt :)


Agavendicksaft-Frischkäse-Frosting:

  • 80 g Butter, sehr (!) weich, aber nicht flüssig
  • 200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, kalt (!)
  • 50 g Vollrohrohrzucker
  • 80 g Agavendicksaft (oder Ahornsirup oder Honig...)
  • 3 EL Fruchtpulver, z.B. Orange, Heidelbeer, Brombeer...(Das war meine Variation, kombiniert mit unterschiedlichem Streugut)
Kurz verrrühren mit dem Rührgerät, aber nicht zu lange... in einen Spritzbeutel mit Tülle füllen und aufdressieren auf die kalten Teigstückchen. Fertig. 


Das Ganze kalt stellen! 


Gutes Gelingen!

Sonntag, 17. November 2013

Quitten-Vanille-Marmelade aka Quitten-Vanille-Konfitüre

Das erste Mal habe ich mich an Quitten herangetraut (koch- und essenstechnisch) und hab sie gleich in kleine Gläschen gesperrt... Da sitzen sie nun hinter ihren Gitterstäben aus durchgängigem Glas und starren in ihrer Leckerheit hinaus und kreischen: "Iss mich, iss mich!"... Nein, so dramatisch natürlich nicht ;-)
Quitte
Die Quitte schmeckt ja wie eine verwirrte Kreuzung aus Apfel und Birne. Sehr amüsant! Lange habe ich überlegt, was ich damit den verrühren könnte. Aber mein Mann hat mich überzeugt. Der Eigengeschmack ist so interessant, dass er er bleiben darf. Nur ein Bisschen Vanille habe ich ihm zur Seite gestellt.

Die Quitten zu schälen und zu zerteilen war doch recht harte Arbeit. Aber man macht das ja nicht täglich 8 Stunden ;-) Also, ran an die Quitten, falls dir noch welche über den Weg laufen.

Zutaten:

- 1 kg kleingeschnittene Quitten (schon geschält und entkernt)
- 1 halber TL Vanille oder das Mark einer halben Vanilleschote
- 300 ml Wasser
- 650 g Gelierzucker 2:1


1. Quitten mit dem Wasser in einen Kochtopf geben  und weich kochen
2. pürieren
3. Vanille hinzufügen
4. Gelierzucker hinzugeben, ordentlich aufkochen lassen
5. im heißen Zustand in sterilisierte Gläser abfüllen


Quitten-Vanille-Marmelade aka Quitten-Vanille-Konfitüre


6. auf dem Frühstücksbrot genießen! Guten Appetit!


PS: Herzlichen Dank an Strauß Innovation für den Produkttest. Dieses lustige Frühstücksbrettchen und viele weitere empfehlenswerte Dinge für Haushalt und Leben findest du bei: www.strauss-innovation.de

Montag, 21. Oktober 2013

selbstgemachter Vanillezucker

selbstgemachter Vanillezucker
Gerade fragte mich eine aufmerksame Leserin wie man denn Vanillezucker selbst herstellt.

Die schnellste Art einen hochwertigen Vanillezucker ist diese:

Bourbon-Vanille gemahlen
Gehe in einen mittelgroßen Bioladen oder ein Reformhaus und besorge dir das hier:

Bourbon Vanille gemahlen (gibt es sicherlich noch von anderen Herstellern)
Es sind 30 g in diesem Gläschen und gekostet hat es etwa 6 Euro und es hat jetzt etwa eineinhalb Jahre gehalten (und ich habe viel Vanillezucker verwendet seitdem). 

Davon 1 TL Vanille entnehmen und mit 200 g Zucker mischen.




Und schon in der Vanillezucker fertig!!!!


Es gibt auch noch die Möglichkeit Vanillezucker mit einer Vanilleschote herzustellen: dazu kratzt man das Vanillemark heraus und lässt es etwas antrocknen und mischt es dann mit etwa 500 g Zucker. Die ausgekratzte Vanilleschote kommt mit ins Glas. Mit dem Vanillemark kann das allerdings eine manchma recht klumpige Angelegenheit werden, daher bin ich auf die ganzen gemahlenen Vanillestangen gekommen und produziere meinen Vanillezucker seit etwa 2 Jahren selbst. Und der Vanilleduft bzw. - geschmack ist unendlich besser als aus jedem Päckchen.


Sparversion: Gebrauchte Vanilleschote einfach in Zucker stecken und etwas "ziehen" lassen... dann gibts aber keine schönen schwarzen Vanillepunkte...


Und wer es noch nicht wusste: das oft verwendete Vanillin ist ein Ersatzstoff. Mir haben Chemiker mal erzählt, dass man diesen Stoff unter anderem aus Kuhfladen gewinnen kann. Danke! Ich verzichte seitdem... und der richtige Vanillezucker geht doch sooo simple herzustellen.










Kürbiskuchen

Morgens inspiriert.... abends gemacht... nach diesem Motto kam dieser Kuchen zustande... am Mittag fast aufgegessen(dank der Mithilfe von 6 Personen)... eine kurze, aber sehr intensive Bekanntschaft würde ich meinen.

Das wunderbare Foto von lifeisfullofgoodies hat mich dazu verleitet den Rest unseres Kürbisses auf eine ganz besondere Weise zu verbrauchen. Es entstand ein köstlich-säftiger Kürbiskuchen mit einer seeeeeeeeeehr ansehnlichen Teigfärbung und duftig leichten Kürbisnote, der sich von und zu nennen darf. Zu Maras Rezept habe ich zwei kleine Zutaten hinzugefügt, die Gewürze etwas verändert...  und vor allem der Zitronensaft gibt nochmal so den richtigen fruchtigen Rundumschlag... yummieee.... ein Kuchen, der süchtig macht und bestimmt nicht zum letzten Mal hier entstanden ist.

Danke Mara, für dieses tolle Rezept!

Saftiger Kürbiskuchen mit Puderzuckerhäubchen



Rezept für eine 26cm-Kuchenform:

Zutaten:
- 3 Eier
- 120 g normaler Zucker
- 120 g gesalzene Butter
- 120 g brauner Zucker
- 2 EL Vanillezucker (entspricht etwa einem Päckchen, aber bitte keinen VanilliNzucker kaufen bzw. verwenden)
- 1 TL Zimt
- 350 g Kürbispüree (habe Hokkaido ohne Schale verwendet, der sehr gut passte!) (recht trocken am besten, wenig Flüssigkeit)
- 50 ml Milch
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 250 g Mehl
- 30 g gemahlene Mandeln
- 3 kleine Spritzer oder ein großer Zitronensaft
- Puderzucker zum Bestäuben

1. Backofen vorheizen auf 180 Grad Ober-Unterhitze und Kuchenform mit Fett und Semmelbröseln vorbereiten
2. Eier trennen
3. Eigelb, Butter, Vanillezucker und braunen Zucker schaumig schlagen
4. gekühltes Eiweiß und normalen Zucker steif schlagen in einer anderen, sauberen Schüssel
5. zur Eigelbmasse Kürbis, Mehl, Milch, Mandeln, Zitronensaft und Backpulver hinzufügen und ordentllich durchrühren
6. Eiweiß leicht und locker unterheben
7. alles in die Kuchenform füllen
8. 40-45 min backen (Stäbchenprobe bietet sich an)

9. abkühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben


Saftiger Kürbiskuchen mit Puderzucker


Mittwoch, 14. August 2013

Eistee Relax


Bei unserem kurzen Urlaub in unserem absoluten Lieblingshotel Bio Vitalhotel Falkenhof in Bad Füssing - hierüber gibts einen ausführlichen Post - sehr lesenswert!) haben wir diesen Eistee kennen gelernt und sind süchtig danach geworden. Es ist kein wirklicher Eistee, eher ein alkoholfreier Cocktail mit Tee.... es gibt nichts Erfrischenderes als dieses Getränk an diesen drückend heißen Sommertag.

Er nennt sich Gourmet Vital Eistee Relax... meine kurze Spionagesuche im Internet war wirklich erfolgreich und auf der Seite von Gourmet Vital habe ich tatsächlich das Rezept entdeckt. Danke, dass Ihr es ins Netz gestellt habt. Sonst säßen wir jetzt auf dem Trockenen und hätten Entzugserscheinungen.

Eistee Relax - die Sommererfrischung

Rezept: 


Zutaten:

- 4 gehäufte TL Rooibusch-Orange (gibt´s von Herbaria)
- 1 Liter kochendes Wasser
- eine Prise Vanille
- 0,5 Liter gemischt aus 100%-igen Säften, am besten Johannisbeer und Kirsch

- Minzstiele
- Eiswürfel


1. einen Liter Rooibusch-Tee kochen und lange ziehen lassen (mindestens 10 Minuten)  und dann abkühlen lassen
2. Vanille und Saft hinzufügen und am besten in eine Flasche füllen --> in den Kühlschrank stellen (ist ca. 3 Tage im Kühlschrank haltbar)
3. vor dem Servieren wichtig: einen gut langen Stiel Minze ins Glas geben und einige Eiswürfel

Tipp: Wer´s süßer mag, gibt mehr Saft hinzu. Wichtig ist, dass dieser Eistee gekühlt serviert wird.


Eistee mit Rooibusch-Orange, Johannisbeer, Kirsche und Vanille







Sonntag, 21. Juli 2013

Vanille meets Schoko - Klassisches Puddingduett

Vorbemerkung: Wer kennt das nicht? Tüte aufreißen, Zucker dazu, verrühren, aufkochen, reinschütten, weiterrühren, essen... Vor ein paar Jahren habe ich feststellen müssen, dass Punkt 1 total unnötig ist: das Tüte aufreißen. Schokoladenpudding und Vanillepudding funktionieren ohne Dr. Oetker und Konsorten genauso gut oder noch besser.... mmmmmmmmmmmhhhhhh....

selfmade Schokoladenpudding meets Vanillepudding


Rezept für Vanillepudding: 

Zutaten:
- 500 ml frische Milch (keine H-Milch)
- 3 EL Zucker
- 1 halber TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
- 2 EL Stärkemehl
- 2 Eigelbe

1. Milch in einem hohen Topf zum Kochen hinstellen
2. Währenddessen 6 EL von der Milch nehmen und in einer Schüssel mit den anderen Zutaten gut verrühren (es dürfen keinerlei Klümpchen darin sein)
3. Milch aufkochen lassen, Herd ausschalten
4. Topf halb von der Herdplatte ziehen und die Zutatenmischung in die Milch gießen und DABEI GLEICHZEITIG kräftig rühren, sonst stockt das Ei
5. Topf wieder auf die Herdplatte ziehen und kräftig weiterrühren ca. 2 Minuten bis die Milchmasse schön angedickt ist
6. in vorbereitet Gläser füllen

TIPP: Wer keine Häutchen auf dem Pudding möchte, gibt möglichst zügig Frischhaltefolie über die Gläschen oder verwendet Behälter mit Deckel. Deckel dann ebenfalls ganz zügig auf den Behälter geben.




Rezept für Schokopudding: 

Hierzu verwendest du einfach die identischen Zutaten wie für den Vanillepudding und fügst einfach noch 50 - 100 Gramm Schokoraspeln hinzu - je nachdem wie schokoladig du es möchtest. Auch bei den Schokoladen kann man variieren. Schokoraspeln lassen sich auch ganz einfach mit Blitzhacker oder per Messerschwung selbst herstellen.
Schokoraspel


Bei dem Pudding auf dem Foto habe ich Schokoraspeln für eine exquisite, heiße Schokolade (60% Kakaoanteil) verwendet. (Achtung: nicht jedes Kakaopulver ist dafür verwendbar)

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