Donnerstag, 30. Januar 2014

Chili con carne a la Amor&Kartoffelsack

Chili con carne


Das liebe Chili. Da es draußen jetzt doch endlich kälter wird, brauchen wir etwas Wärmendes zum Löffeln.
Jeder macht es irgendwie anders. Die einen behaupten ihriges sei das beste und einzig richtige. Ich sage Euch gleich, meins ist nicht das beste und wahrlich nicht original, aber uns schmeckt es so ganz vorzüglich. Es ist sehr gemüsig-fruchtig. UND ich MAG Maiskörner, auch im Chili. Nicht viele, aber einige sollten für mich schon drinnen sein.

GEHEIMZUTAT: Mein besonderer Tipp ist Zimt. Er verleiht vielen Hackfleisch-Gerichten etwas ganz Besonderes. Den gewissen Hauch einer Geheimzutat. Man schmeckt, dass etwas "Ungewöhnliches" im Chili ist, aber schmeckt man, dass es Zimt ist, war die Zimtportion zu groß! Also bitte ganz vorsichtig Zimt hinzufügen. 

SCHÄRFE: Die Schärfe beim Chilli bearbeitet ich immer ganz am Ende und sehr vorsichtig. Das heißt: 5 min vor Ende der Kochzeit Chilipulver hinzufügen, manchmal reicht auch schon das scharfe Paprikapulver - ist wirklich abhängig vom Produkt.
Mein Chili würze ich sehr langsam und vorsichtig, denn wenn man vom Chili nur noch die Schärfe schmeckt und sonst nichts mehr, find ich die Kocherei ganz umsonst und unnütz. Deswegen langsam an die Schärfe heran tasten und aufhören zu würzen, wenn es scharf schmeckt, aber noch alles andere zu schmecken ist.


Hier ist mein Rezept vom Chili für ca. 4 betrunkene Holzfäller nach getaner Arbeit oder ca. 6 - 8 normal-hungrige Chilimäuler:


frische Zutaten:

- 500 g Rinderhackfleisch
- 250 g Speck
- 1 große Karotte, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 kleine Petersilienwurzel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- ein ca. 2 x 2 cm großes Stück Sellerie, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 große (rote Zwiebel), geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 3 Schalotten, geschält und feine Scheiben geschnitten
- 1 große Zehe Knoblauch, schälen und in feine Scheiben schneiden



Allzeitbereitzutaten:

- 2 EL neutrales Öl zum Anbraten, z.B. Sonnenblumen oder Raps
- drei Dosen a ca. 420 g Kidney-Bohnen, abgewaschen und abgetropft
- die Hälfte einer kleinen Dose Mais(körner)
- 2 Liter passierte Tomaten
- 1 Liter Gemüsebrühe (gegebenenfalls nochmals 500 ml nachgießen, falls es zu dickflüssig wird)
- 4 EL Tomatenmark
- 1 EL Sojasoße
- 1 ordentliche Prise Pfeffer
- 1 halber TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 noch ordentlichere Prise Pfeffer (wenn der Speck recht salzig schmeckt, weniger Salz hinzufügen)
- 1 EL Zucker (am besten brauner oder Vollrohrohrzucker)
- 3 Lorbeerblätter
- 4 EL Paprikapulver, edelsüß
- 2 EL Paprikapulver, scharf (wers scharf mag, natürlich mehr)
- je Gusto Chilipulver, Chilis klein geschnitten... 
mein geheimer Tipp:
- 1 Drittel TL Zimt (wenn man den Zimt herausschmeckt als Zimt ist es zuviel Zimt - also sehr vorsichtig würzen)


Chili con carne



Zubereitung:
1. frisches Gemüse(bis auf den Knoblauch) in einem großen Topf glasig braten
2. Hackfleisch hinzugeben und weiter anbraten bis das Hackfleisch gut durch ist
3. kräftig pfeffern und drei Viertel der Kidneybohnen und Hälfte der Maiskörner hinzufügen
4. Tomatenmark hinzugeben und gut durchrühren
5. mit der Sojasoße ablöschen
6. passierte Tomaten und Gemüsebrühe hinzugießen
7. Lorbeer, Knoblauch und alles Paprikapulver hinzufügen
8. aufkochen und dann etwa eineinhalb Stunden auf niedriger Temperatur leise vor sich hin köcheln lassen und natürlich mehrmals umrühren
9. wenn das Chili schön sämig ist und gut ist, den Hauch Zimt hinzufügen und kurz vor Ende der Kochzeit Schärfe (mehr scharfes Paprikapulver oder Chilipulver oder eine frische (halbe) Chili - die aber bitte ohne Kerne und mit Handschuhen geschält - hinzufügen)

Dienstag, 28. Januar 2014

Schweinefleisch süßsauer mit Shirataki-Nudeln - ganz wie beim Chinesen um die Ecke

Wieder einmal - wie schon bei der Pekingsuppe - hab ich mich in die chinesische Hexenküche begeben. Wieder einmal stelle ich fest: simpel simpel simpel! Chinesische Klassiker ganz ohne seltsame Zusatzstoffe, ohne Konservierungsstoffe und ohne Glutamat. Und der Geschmack ist PHÄNOMENAL, v.a. in Kombination mit dem knusprig gebratenem Schweinefleisch... wow!

Schweinefleisch süßsauer mit Shirataki-Nudeln


Ich hätte niemals gedacht, dass man die süßsaures Schweinefleisch chinesisch, v.a. die Süßsauersoße so schnell und soooooooooooo einfach zubereiten kann. Zutaten quasi einfach nur zusammenschütten, etwas kochen und fertig. Leider ist das mal wieder ein chinesisches Gericht mit viel Zucker, aber bei meinem nächsten Besuch werde ich da mal etwas entzuckern.

Was sind Shirataki-Nudeln? Kennt Ihr das - da geht man durch einen Supermarkt durch den man schon soooo oft gegangen ist und dann entdeckt man in der 50%-Fundkiste Dinge, über die man sonst galant hinweggesehen hat - sie somit gar nicht registriert hat - da sie viel zu teuer normalerweise sind. So ging es mir mit diesen Nudeln. Shirataki-Nudeln sind aus Konjakmehl. Die Wickelung finde ich spitzenklasse, da man so als Stäbchenlegasteniker auch was auf die Stäbchen bekommt. Hingegen der Geschmack ist sehr ähnlich dem der Reisnudeln. Ehrlich gesagt - ich würde da keinen großen Unterschied schmecken. Aber jetzt kann ich sagen - ja, ich habe schon mal Shirataki-Nudeln gegessen. Gut waren sie auf jeden Fall!

Schweinefleisch süßsauer


Zutaten für die süßsauere Soße:

- 6 EL Reisessig
- 6 EL Zucker
- 1 TL Salz
- 2 EL Sojasoße
- 2 EL Tomatenmark
- 2 TL Sesamöl
- 1 Scheibe Ingwer ca. 2 cm x1 cm x3 cm
- 2 EL Speisestärke, verrührt mit etwas Wasser in einer kleinen Extra-Schüssel
- 1 GROßE Dose Ananas mit Scheiben (ca. ein Drittel der Ananas in kleine Stückchen schneiden - den Rest z.B. in einem Dessert verwerten)
- im Bedarfsfall, falls es die Soße zu dicklich wird, vorsichtig normales Wasser nachgießen

- eine kleine Karotte, in dünne Scheiben geschnitten
- 2 Schalotten, geviertelt
- 1 kleine Petersilienwurzel, in dünne Scheiben geschnitten
- 1 rote Paprika, geschält und in Streifen geschnitten

1. Ananas abseihen und dabei die Flüssigkeit auffangen
2. Essig, Zucker, Salz, Sojasoße, Tomatenmark, Sesamöl in einen Topf geben und verrühren
3. Erhitzen und kurz aufkochen
4. aufgelöste Speisestärke hinzufügen und weiterköcheln bis die Flüssigkeit beginnt einzudicken
5. den Ananassaft aus der Dose dazuschütten und das Gemüse sowie die Ananas hinzufügen und etwas Wasser (ca. 1 Tasse)
6. das ganze leicht köcheln lassen bis das Gemüse bissfest ist



Zutaten für das Schweinefleisch:

- 2 (Bio-)Schweinenackensteak, in kleine Streifen oder Würfel geschnitten
- je eine Prise Salz und Pfeffer
- etwas Mehl
- etwas Öl zum Anbraten


1. Parallel zur Soße die Schweinefleischstreifen erst mit Salz und Pfeffer vermengen und dann  in Mehl wenden
2. in einer Pfanne mit Öl durchbraten bis die Stückchen richtig schön knusprig sind


Zubereitung der Shirataki-Nudeln:

1. Shirataki-Nudeln aus der Flüssigkeit und somit aus der Verpackung holen
2. gut abspülen
3. eine Minute in kochendes Wasser geben - fertig


Sonntag, 26. Januar 2014

Rote Beete Kuchen - laktosefrei

Rote Beete Kuchen - laktosefrei


Ein weiteres Kapitel für meine Reihe "Gemüse im Kuchen". Zucchini, Karotten und Kürbis hab ich schon mal in Kuchen bzw. Muffins verbacken und jedes hat bisher gut geschmeckt. Nun ein weiteres Gemüse, das in nen Kuchen muss... Rote Beete in Kombination mit vieeeeeeeeeeeeeeeeel Kakao. Die ganz ursprüngliche Rezeptidee habe ich bei lecker.de entdeckt, aber es hat sich etwas verändert :).

Die flüssigen Reste des Teiges (beim Schüssel auskratzen) schmeckten wirklich schon phänomenal. Die Rote Beete macht den Kakao so richtig schön zartbitter.

Ist das nicht toll, es ist auch ein Kuchen, der keinem Zwangsmilchabstinenzler Probleme bereitet, da weder Butter noch Milch drinnen ist. 

Mein nächstes Kuchenopfer hab ich auch schon beim Surfen ausgemacht... Avocado. Das könnte auch lecker werden. Mal guggen, wann die erste Avocado dran glauben muss.
laktosefreier Kuchen mit Rote Beete und Schokolade

Zutaten:
- Fett für die Form und Paniermehl
- 280 g Mehl
- 300 ml gutes Sonnenblumenöl
- 5 M-Bio-Eier
- 1 Päckchen Backpulver
- 100 g Kakao
- 370 g Zucker
- 30 g Haselnüsse, gemahlen
- 1 EL selbstgemachter Vanillezucker
-  1 Prise Salz
- 370 g vorgegarte Bio-Rote Beete (aus dem Vakuumbeutel), abgetropft, abtrocknet und püriert

Beim Probieren fiel uns auf, dass da geschmacklich noch was geht und noch so die gewisse Raffinesse fehlt... deshalb der Geheimtipp für das Besondere: ein TL sehr guter, dickflüssiger Aceto Balsamico oder wer einen solchen nicht hat lieber 1 TL Crema di Balsamico











0. Backofen auf Umlust 175 Grad vorheizen und eine lange Kastenform (ca. 30 cm) mit Fett und Paniermehl vorbereiten (ich hatte nur eine kurze Kastenform und habe so noch drei kleine Tarteförmchen gefüllt mit halber Backzeit)

1. Die Eier kurz aufschlagen lassen
2. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und langsam das Öl während dem Aufschlagen hineintropfen lassen (es entsteht eine schön homogene Masse)
3. Kakao, Salz, Backpulver und Mehl hinzufügen und weiterrühren
4. pürierte Rote Beete löffelweise hinzufügen
5. Haselnüsse hinzufügen
6..löffelweise das Rote Beete Püree hinzufügen und weiterrühren
7. in Form füllen und bei 170 Grad ca. 60 min backen (bei einer 30 cm Kastenform) (meine 20 cm lange hat etwa 45 min gebraucht) (kleine Förmchen natürlich noch kürzer)


Schokoladen-Rote Beete-Kuchen
Fazit:
- Der Kuchen schmeckt wunderbar nach Schokolade und die Rote Beete umspielt die Schokolade mit einem Hauch von "Erdigem". Kakao und Rote Beete! Passt!
- Geheimtipp mit Aceto unbedingt befolgen! So wird der Kuchen auch noch verrückter!
- Wer nicht weiß, dass Rote Beete im Kuchen ist, wird sie nicht wirklich herausschmecken.
- Oben drüber würde gut eine zartbittere Schokoladenglasur schmecken.
- Oben drüber schmeckt (wie im Originalrezept) ein Kakaogestöber nicht so gut.
- Der Kuchen schmeckt sehr luftig. 

--> Es wird ihn bei uns wieder geben!!!!





Wer jetzt auf den Geruch bzw. Geschmack mit Gemüse im Kuchen gekommen ist, hier mein bisheriges Zucchinikuchenrezept und Kürbiskuchenrezept.












Freitag, 24. Januar 2014

Topfkräuter in der Wohnung - Profi-Pflegetipps für den Winter


Kennt Ihr das: der Sommer geht vorrüber, man räumt die Kräuter wieder in die Wohnung und dann... betet und hofft man, dass sie den Winter überleben. Oder man kauft sich tolle Kräutertöpfchen und dann... nach einigen Tagen lassen sie schon die ersten Blätter hängen.


Line von kraeuterfeld.de hat heute einige ganz wertvolle Kräuter-Tipps für Euch: 


1. Topfkräuter brauchen viel Licht und fühlen sich deshalb besonders im Winter an einem hellen Fensterplatz wohl.

2. Die Blattmasse gibt der Pflanze Kraft um neue Blätter und Triebe wachsen zu lassen. Ist zu viel der grünen Pracht abgeerntet, kann das Kraut nur sehr mühsam nachwachsen.
Deshalb gilt in der kalten und lichtarmen Jahreszeit: Am besten nur die obersten Triebspitzen abernten. Dann kann man sich 2-3 Monate an der Pflanze erfreuen.

3. Läuse mögen Heizungsluft! In warmen Zimmern werden Kräuter schnell von Läusen befallen.  Wir empfehlen zur Vorbeugung "Biplantol Contra X" (gibt's bei uns im Shop). Das ist eine Aromatherapie, mit der die Pflanze einmal wöchentlich besprüht wird. Die Pflanze wird dadurch gestärkt und widerstandskräftiger gegen Schädlinge. Die Kräuter können natürlich nach der Anwendung trotzdem verzehrt werden.

4. Nicht  zu viel und nicht zu wenig gießen! Ja, das hört sich einfacher an, als es ist...
Am besten sollten die Kräuter immer dann gegossen werden, wenn sich die Erde trocken anfühlt. Die meisten Topfkräuter vertragen es besser, das ein oder andere Mal etwas zu trocken zu sein, als in viel Wasser zu stehen. Dann entstehen nämlich Wurzelschäden, die besonders im Winter oft nicht kompensiert werden können.

5. Basilikum tickt beim Thema gießen etwas anders! Basilikum sollte nur von "unten" gegossen werden. Das Wasser kann dabei direkt in den Übertopf, also nicht oben auf die Erde, gegeben werden. Außerdem kann der Topf ruhig 1-2 cm im Wasser stehen.

6. Düngen nicht vergessen! Nach 2-4 Wochen benötigen die Topfkräuter regelmäßig etwas Dünger um genügend Nährstoffe für das Wachstum zu erhalten.

Wer kraeuterfeld.de noch nicht kennt, sollte dringend dort mal vorbeiklicken, denn es gibt dort richtig frische Bio-Kräuter zum Bestellen, leckere Kräuterrezepte, Pflanzzubehör und und und...

Give-Away: 
Und ein Überraschung-Kräuterpaket gibt es derzeit bei meinem Blogevent:


zu gewinnen... Heute schon gewürzt?

 http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2013/12/wurz-dich-durch-den-winter-blogevent.html

Mittwoch, 22. Januar 2014

Weinbars in Venedig - Kulinarische Spaziergänge und Originalrezepte


Meine Gesamtbewertung: 4 von 5 Pfeilen

Empfehlung für alle, die gerne Städtereisen unternehmen und Vendig von der einheimisch-authentischen Kulinarikseite kennen lernen möchten. 
















Der GU-Verlag hat mit "Weinbars in Venedig" und "Indische Küche in London" zwei sehr interessant konzipierte (Koch-/Kulinarikreise-)Bücher herausgegeben.

Ein "normales" Kochbuch ist das aber jeweils nicht. Es besteht Fernwehgefahr! Das Buch sollte man kaufen, wenn man gerne ein Buch von vorne bis hinten durchliest. Wunderbare Gute-Nacht-Lektüren! Locker leicht und am nächsten Tag hat man Lust, das eine oder andere Gericht nachzukochen.
Kauft diese Buch bitte nicht als Kochbuch, denn dann wärt Ihr enttäuscht. Die stoische Auflistung und Präsentation von Vorspeisen, Hauptgängen und Co. ist hier nicht vorhanden. Die Rezepte gliedern sich charmant in venezianischen Rundwege ein. So wie man ums Häusereck in einer fremden Stadt etwas Neues entdeckt, so muss man sich auch die Anordnung der Rezepte in diesem Buch vorstellen.

In einem Werk findet man hier einen Reiseführer durch die jeweilige Stadt UND interessante Rezepte ausgewählter Lokalitäten Venedigs oder Londons(hier sind es indische Lokale).

Mittlerweile besitze ich bei und muss sagen, dass mir "Weinbars in Venedig" deutlich besser gefällt. Schauen wir uns dieses Kochbuch doch etwas genauer an. Cornelia Schinharl und Beat Koelliker nehmen den Leser mit auf fünf Spaziergängen durch Venedig. Sie versuchen hierbei in jedem der fünf vorgestellten Stadtviertel ein möglichst autentisches Venedig - fern ab der Touristenwallfahrten - aufzuzeigen. Es werden ausschließlich Lokalitäten besucht, die hauptsächlich von Einheimischen frequentiert werden und es somit auch Gericht gibt, die dem venezianischem Gaumen schmeicheln. Sie erzählen auch von Entdeckungen und Episoden, die sie am Wegesrand erlebt haben.


Aufbau:
Wer vorne im Buch anfängt zügig zu blättern, bekommt erstmal viele schöne Eindrücke von Venedig durch zahlreiche Fotos. So beginnt das Buch auch zunächst mit einem Vorwort, Reisetipps und einem Überblick
Schön gemacht, finde ich die Lagepläne/Stadtpläne. Diese sind recht peppig gezeichnet.

Und schon kann man sich auf einen der fünf Spaziergänge machen. Vorgestellte Stadtviertel sind:

- Rialto - Der Dreh- und Angelpunkt Vendigs
- Cannaregio und das Ghetto - Geheimtipp abseits des Touristenstroms
- San Marco - Magie und Kommerz und Dorsoduro und Santa Croce - hier wohnen, studierne und flanieren die Venezianer
- Die Strada Nova - Flaniermeile und Logenplatz
- Der vornehme Osten - zwischen Rialto und San Marco

In jedem dieser fünf Blöcke denkt man zwischen all den Eindrücken in Wort und Bild... plötzlich und immer wieder... lecker, lecker, lecker.
Ich finde es wunderbar, dass hier nicht Pizza, wohl bekannte Pasta und ein Insalata Mista  zufinden sind, sondern wirklich gut ausgewählte besondere Rezepte. Viele sind mit verschiedenen Fischarten (z.B. Baccala) oder mit Polenta.


 Am Ende findet sich übrigens noch ein Infoblock zu den typischen Fisch und Meeresfrüchten Venedigs, Wein und Kulinarisch.



Fazit:

Es ist ein besonderes Buch, das bitte nicht als reines Kochbuch verstanden werden darf. Wer Italien, italienisches Essen oder Venedig liebt, wird auch dieses Buch lieben. Ich liebe es!

Den einen Punkt muss ich leider abziehen, da ich mir in zwei Punkten etwas zu unübersichtlich ist.
a) Ich hätte mir gewünscht, dass die 5 Viertel auch beim Durchblättern sofort ersichtlich sind, z.B. durch ein einheitliches Symbol in irgendeiner Ecke oder einem durchgängigen Farbfeld je Viertel
b) Außerdem hätte ich mir eine zusätzliche Übersicht über die Rezepte - eventuell mit kleinen Fotos oder so - gewünscht. Es gibt zwar ein zweiseitiges Rezeptregister, aber wenn man beim Lesen ein Foto/Rezept findet, das einen im Nachhinein noch im Geist und Gaumen geblieben ist, hat man Pech gehabt. Am besten gleich Post-its bereit legen zum Lesen.
Aber sonst ein rundes Buch mit vielen besonderen Highlights. 



Ein Rezept habe ich probehalber nachgekocht: und zwar aus dem Viertel San Marco aus der Osteria da Carla:



  Rezept von Cornelia Schinharl/Beat Koelliker:
Gamberetti su polenta nera (Garnelen auf schwarzer Polenta)
GU-Verlag

 



Das Buch "Weinbars in Venedig" wurde mir kostenlos vom GU-Verlag zur Verfügung gestellt. In der Rezension hatte ich aber absolut freie Hand.

Montag, 20. Januar 2014

Cupcake vielerlei

Es ist mal wieder Cupcake-Time bei Amor&Kartoffelsack... Zum Geburtstag darf man die lieben Kollegen mit kleinen Köstlichkeiten verwöhnen und so habe ich knapp 50 Mini-Cupcakes mitgebracht.
Mini-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting
... heute hab ich die Mini-Cupcakes das erste Mal ausprobiert. Ich bin fasziniert von den kleinen, sexy Scheißerchen. Mit einem Grundteig und einem Grundfrosting habe ich jeweils Abwandlungen gemacht... und das Folgende ist entstanden:





Das Rezept für den Teig habe ich bei kreativfieber.de entdeckt. Es ist ein Vanille-Rührteig.

Teig:
  • 125 Gramm Margarine/Butter
  • 150 Gramm Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 250 Gramm Mehl
  • 1 halbes Päckchen Backpulver
  • Etwas Milch
  • und eine kleine Prise Salz(das war im Originalrezept nicht, empfehle ich aber)
Variante: Die Hälfte habe ich mit 3 gehäuften EL Kakao vermischt. Es entstanden eine Hälfte Vanille und eine Hälfte Schokoteiglinge.  Der Kakaoteig ist von der Konsistenz schöner geworden als der nur mit Vanille.

Im Backofen bei vorgeheizten 175 Grad ca. 12 min in Mini-Cupcake-Förmchen in Mini-Cupcake-Backblech... jaaaa...das richtige Zubehör war bei mir vorhanden ;-) 

Dann stellte ich fest, dass ich an Weihnachten allen Puderzucker verbraucht hatte und bekam erst mal ne schön ausgedehnte Krise wegen dem Frosting OHNE PUDERZUCKER... und dann hab ich mir aus mehreren Internetrezepten mein eigenes, neues zusammengebastelt und was stelle ich fest. Es schmeckt. Von der Konsistenz ist es etwas leidlich, wenn man die Butter temperaturmäßig nicht genau erwischt, aber es schmeckt und es war auf dressierbar. Punkt :)


Agavendicksaft-Frischkäse-Frosting:

  • 80 g Butter, sehr (!) weich, aber nicht flüssig
  • 200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, kalt (!)
  • 50 g Vollrohrohrzucker
  • 80 g Agavendicksaft (oder Ahornsirup oder Honig...)
  • 3 EL Fruchtpulver, z.B. Orange, Heidelbeer, Brombeer...(Das war meine Variation, kombiniert mit unterschiedlichem Streugut)
Kurz verrrühren mit dem Rührgerät, aber nicht zu lange... in einen Spritzbeutel mit Tülle füllen und aufdressieren auf die kalten Teigstückchen. Fertig. 


Das Ganze kalt stellen! 


Gutes Gelingen!

Mittwoch, 15. Januar 2014

Blaubeer-Cupcakes

Cupcake mit Blaubeer-Frosting und Butterkuchen-Teig


Oh, ein Blaubeer-Blogevent im Januar? Das ist doch wirklich mal unsaisonal und im ersten Moment... mutig... doch warum eigentlich nicht.
In meinem Rezept befinden sich weder tiefgekühlte noch eingelegte Blaubeeren, sondern etwas ganz Anderes: gefriergetrocknete Blaubeeren, die als Fruchtpulver in meinem Cupcake verwenden wurden...

und: ich liebe diese violett-bläuliche Farbe! Toll, oder? Ich habe mich in diese Farbe unsterblich verliebt! So richtig zum Reinbeißen und geschmacklich wirklich sehr blaubeerig. Und da ist wirklich nur Blaubeerfruchtpulver enthalten - keine Lebensmittelfarbe und ähnliches.

Wie gehts?
Teig: Hier habe ich einfach den Teig vom Bretonischen Butterkuchen genommen. Das geht wie folgt:

- 250 g weiche Butter
- 250 g Zucker
- 250 g Mehl
- 4 Eier
- 2 EL Sahne
- ein Viertel TL Salz

nach meinem persönlichen Geschmack hab ich noch Folgendes rein:
- eine Prise Vanille
- eine Prise Orangenabrieb (Bio-Orangenschale)

1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und Muffinförmchen präparieren
2. Butter, Zucker, Mehl und Eier in einer Schüssel geben und glatt rühren (nicht schaumig)
3. In die Form geben, glatt streichen
4. mit der Sahne bepinseln und das Salz darüber streuen
5. mit einer Gabel oder einem Schaber Zacken auf der Teigoberfläche reinstreichen (allerdings haben sich diese Zacken bei mir bisher immer wieder rausgebacken :-( im Backbuch sieht das aber sehr hübsch aus)
6. 15 - 20 min backen und auskühlen lassen (Wichtig!!!!)



Zutaten für das Frosting:

- 120 g Butter
- 75 g Frischkäse
- 120 g Puderzucker
- 10 g Fruchtpulver am besten Bio(z.B. Blaubeer) (hab ich im Internet bestellt - wer wissen möchte wo, meldet sich einfach)

1. Butter schaumig schlagen
2. Puderzucker untermixen
3. Frischkäse und Fruchtpulver hineinrühren
4. in einen Spritzbeutel mit passender Tülle füllen und Frosting aufbringen


Cupcake mit Blaubeer Frosting und Butterkuchen-Teig


Wer möchte kann noch etwas essbaren Glitzer (den hatte ich im Dezember ja mal in einem Give-Away gewonnen) oder anderes Streugut über die Cupcakes streuen!


Am Anfang dieses Posts habe ich von einem tollen Blogevent geredet, bei dem dieses Rezept teilnehmen wird. Du findest es im Schokohimmel... einfach auf das Banner klicken: 

Blaubeer Eventbanner Schokohimmel

Montag, 13. Januar 2014

Madeleines - der erste Versuch

Kennt Ihr das? Ab in den ausländischen Supermarkt und schwups ist ein ganzer Einkaufswagen voller leckerer Dinge, die es im heimischen Deutschland so gar nicht oder sehr viel teurer oder in schlechterer Qualität gibt?
Im französischen Supermarkt habe ich diesmal Backformen mir auserkoren: Brioche-Formen, Mini-Tarte-Formen und eben Madeleines-Förmchen. Hübsch, stabil, aus Alu und recht günstig...muss ich dringend sofort ausprobieren.Und das Ergebnis seht Ihr jetzt:  :). Yummie!
Madeleines
Mein allererster Madeleines-Versuch.... ausgesucht hab ich  mir ein Rezept von lisbeths.de... Sie schmecken köstlich!

Gemacht hab ich die doppelte Menge und DAS sofort auch wieder bereut.

Mit nur 12 Madeleines-Mulden hat es eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig gedauert. Hmpf. Aber ich sehe, diese 12 Mulden müssen beim nächsten Einkauf auf 24 erhöht werden.

Deshalb empfehle ich wirklich diese unten angebene Menge zu machen. Wer kein Madeleine-Blech hat, kann auch andere Förmchen nehmen, das müsste auch klappen. Muffin- oder kleine Blumen-Silikon-Formen usw.

Mit Lisbeths Temperatur- und Zeitangaben bin ich nicht hingekommen. Aber wir wissen ja schon, dass jeder Backofen anders bäckt.

Rezept

  • 190 g Zucker
  • 3 Eier
  • 75 ml Milch
  • 240 g Mehl
  • 6g Backpulver
  • 90 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Orangenzesten (ich habe einen halben TL Orangenpulver genommen - das kennt Ihr ja schon von mir ;-) )
  • Puderzucker
  • zusätzliche Butter zum Einfetten
  • evtl. Kuvertüre



1. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
2. Butter und Zucker schaumig rühren
3. Eier hinzufügen und weiter schaumig rühren
4. Milch und Backpulver und Mehl und Orangengschmäckle hinzugeben
5. Teig etwa 15 min stehen lassen (hat bei mir lästige Luftbläschen verhindert
6. Formen mit Butter einfetten und in jede Mulde zu drei Vierteln Teig geben (ich empfehle hier den Gebrauch einer Spritztülle zum Befüllen - ist ne große Arbeitserleichterung)


 7. Madeleines im Ofen 14 min etwa backen - fertig sind sie, wenn sich der Rand leicht bräunt


8. Madeleines gleich auf einen Rost (z.B. vom Backofen) zum Auskühlen kippen

9. nach Belieben entweder mit Puderzucker bestreuen oder einfach so lassen oder Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die ungemusterte Rückseite mit Schokolade einstreichen. Am einfachsten geht das, wenn man die Madeleines zurück in die Form steckt, so muss man seine Finger nicht verschokoladen


Der Nachmittagtee oder -kaffee ist vorbereitet. Bon appetit! 





Fazit: Geschmeckt haben sie sowohl meinem Mann als auch mir, aber...
- mein Mann fand sie direkt am Backtag am besten - wenn die Haut außenrum noch schön "knusprig" ist
- ich fand sie am nächsten Tag schön durchge"weich"t am besten... vor allem die mit Schokolade

Da merkt man mal wieder: Geschmäcker sind verschieden ;-)




Sonntag, 12. Januar 2014

Cranberry-Apfel-Chutney


Cranberry-Apfel-Chutney

Zutaten: 


-          450 – 500 g Cranberries, im rohen Zustand kurz stückig anpürieren, dass keine ganzen Früchte mehr vorhanden sind à es darf aber auch noch nicht alles ganz klein püriert sein

-          4 mittlere bis große Äpfel, klein gewürfelt

-          3 mittlere bis große rote Zwiebeln, klein gewürfelt

-          400 ml Apfelessig

-          3 EL Ingwer, sehr klein geschnitten

-          500 g Gelierzucker 2 : 1

-          1 EL Granatapfelsirup

-          1 TL Pfeffer

-          3 Zweige Rosmarin, Nadeln abzupfen und klein schneiden (oder 4 EL getrockneter Rosmarin)


1.       Alle Zutaten bis auf den Zucker und Rosmarin in einen Topf geben und aufkochen

2.       Ist alles weich gekocht, kurz anpürieren

3.       Dann den Rosmarin und Zucker hinzufügen etwa 5 min leicht mitköcheln lassen

4.       In sterilisierte Gläser abfüllen

5.       Abkühlen lassen



Etwa ein Jahr haltbar

Passt gut zu:
kurzgebratenem Fleisch wie z.B. Steaks oder zu Käse, Gemüse.
è Einfach immer dann verwenden, wenn man Ketchup, Senf oder Fertigsaucen aus der Flasche verwenden würde.


 







Mittwoch, 8. Januar 2014

Wintergemüse

Oh, bei meinem letzten Einkauf auf dem Gemüse-Bauernhof hab ich soviele tolle Wintergemüse und -salatsorten bekommen. Da muss ich Euch doch mal ein Bisschen genauer meinen Einkauf vorstellen. Ich selbst hab heuer erst so richtig den Durchblick zwischen Pastinaken, Petersilienwurzel und Co. erhalten.









Geschmack:
- scharf
- wie fröhlicherer Rettich

(- bringt einen schnell zum Weinen beim Schälen und Hobeln
- Wasabi-Verwandter)

Zubereitung:
- Schälen und klein hobeln

--> v.a. in Soßen, zu Rindfleisch

Meine Rezepte:
- Warmer Hund mit Meerrettich, Pastinaken und Rindfleisch
- zum Bestreuen von Salaten, Gemüse, Fleisch, Fisch... als getrocknete Meerrettichstreusel





 



Geschmack:
- schmeckt etwas nach Meerrettich, aber nicht scharf
- (ich stelle fest.... Geschmack beschreiben ist echt schwer) *grübel*

Zubereitung:
- schälen
- Zubereitung ähnlich einer Karotte

--> gut als Suppe, Beilagengemüse...

Meine Rezepte:
- Warmer Hund mit Meerrettich, Rindfeisch und Pastinaken
- Kartoffel-Pastinaken-Püree (Rezept folgt demnächst) (60% Kartoffel, 40% Pastinaken)
- Pastinakenchips
- Pastinakensuppe





 

 

Geschmack:
- wie Petersilienkraut, aber erdiger

Zubereitung:
- schälen
- kochen wie z.B. Karotten


Meine Rezepte:
- sehr gut in Gemüse- oder Fleischbrühe
- Petersilienchips





 

Geschmack:

- winterlich-herb
- wenn zu lange gekocht/gebraten wird er bitter und schmeckt vielen nicht

Zubereitung:
- Strunk abschneiden und äußere Blätter entfernen
Verschiedene Möglichkeiten (nicht roh verzehren!):

a)  zeitaufwändig, aber am besten: alle Blätter einzeln abzupfen, blanchieren, kurz in der Pfanne mit Öl und Gewürzen schwenken, anrichten
b) in Scheiben schneiden: ordentlich anbraten - grüne Farbe darf sich aber nicht verdunkeln, würzen, fertig
c) Kohlköpfchen als Ganzes weich kochen (Achtung, wenn sich die grüne Farbe verdunkelt - umso bitterer wirds), gut mit Maronen, etwas Zwiebeln...
d) ....

--> gute Beilage zu diversen Gerichten




 

--> keine Wintergemüsesorte, aber sie passt wunderbar zu allen anderen hier aufgeführten Sorten, daher muss die Süßkartoffel hier dabei sein. Und da viele winterliche Gemüsesorten eher herb, erdig oder leicht bitter sind, rundet die Süße dieser wunderbar orangen Gemüsesorte die härteren Geschmacksrichtungen ab.

Geschmack:
- kartoffelig, aber süßlicher (ähnlich einer Mischung aus Karotte und Maroni)

Zubereitung:
- schälen, schneiden, hobeln, nicht roh verzehren! ...
- Achtung beim Schneiden --> sehr fest und hart als rohe Knolle
- gekocht, weicher als eine Kartoffel

Meine Rezepte:
- Erbsenespuma mit Süßkartoffelchips
- Süßkartoffelchips
- als Püree
- Süßkartoffelpuffer/rösti
- Ofen-Wintergemüse (Rezept folgt)





 

Geschmack:
- sehr feiner, fast schüchterner Geschmack, den man nicht durch intensiv schmeckende Mitspieler übertönen darf

Zubereitung:
- der Zeitkiller überhaupt --> zum Schälen recht zeitaufwändig
- schälen und kochen --> fertig


Meine Rezepte:
- Topinambursuppe
- Kartoffel-Topinambur-Püree (50% Kartoffel, 50% Topinambur)
- Ofen-Wintergemüse (Rezept folgt noch)



Wer noch weitere Rezepte veröffentlicht hat zu obigen Gemüsesorten darf sie gerne als Kommentar hier dran pinnen).








Montag, 6. Januar 2014

Würz dich durch den Winter! - gesponsertes Blogevent

Blogevent
Heute ist der Tag der Tage für das jugendlich gewordene Blogleben. Heute startet das erste Blogevent bei Amor&Kartoffelsack. Heute bin ich nervös, gespannt und hoffe auf EureTeilnahme.

Worum geht´s?

 Nichts vermisse ich im Winter so sehr wie die vielen Obst- und Gemüsesorten mit dem richtig sommerlich-frischen Geschmack. Der Winter steht küchentechnisch ja eher schwerfällig da.
Ich liebe es auf den Balkon zu gehen, dort an einem Strauch etwas abzupflücken, da etwas aus der Erde zu ziehen und dann in meinem riesigen Kräuterbeet herzhaft aus diversesten Kräutern auszuwählen und sie frisch abzuzupfen oder abzuschneiden....
mmmmmhhh.... und dann der Geruch, der sich alleine durch die Anwesenheit der Kräuter in der Küche ausbreitet. Dieses Gefühl fehlt mir so sehr im Winter.

Vielleicht kennst Ihr das? Geht es Euch ähnlich? Dann bist DU jetzt gefragt!

Im Winter stöbert man sich durch die getrockneten Gewürzdöschen auf der Suche nach Ersatz. So komme ich zu meinem Blogeventthema:

http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2013/12/wurz-dich-durch-den-winter-blogevent.html


Mischt du dir deine eigene geheime Gewürzmischung - vielleicht zum Marinieren oder Würzen von Brot? Hast du ein HERBST- oder WINTER-Lieblingsgericht, in dem du eigene Kräutermischungen oder Ansammlungen von getrockneten Kräutern entscheidend verwendest?


Was gibt´s zu gewinnen?

Gewinn 1: 
Gewürzpaket: Gönn´ dir eine Prise Sonne!



Gewinn 2: 
Gewürztraum-Tee: Chai, Sieglindes Erdäpfelgewürz, Chai-Küsschen


Gewinn 3:
10 verschiedene Gewürzmischungen und Orangenflöckchen


Herzlichen Dank an Sonnentor für das Sponsern diese Gewinne. Im Online-Shop kannst du noch viele weitere leckere Gewürze, Sirups, Tees und Co. finden.




GEWINN 4: SONDERPREIS 
 für alle (auch ohne Rezept):

ein Überraschungs-BIO-Kräuterpaket (ähnlich dem auf dem Foto)
--> auch im Winter kannst du frische Kräuter genießen... Herzlichen Dank an den Onlineshop kräuterfeld.de, bei dem Ihr vielerlei FRISCHE Bio-Kräuter bestellen könnt. Die Lieben stellen einen Sonderpreis bereit, der unter allen verlost wird, die unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen: --> EMAIL-Adresse nicht vergessen!!!
- es muss hierzu kein Rezept eingereicht werden, 
- erzähle, ob du Amor&Kartoffelsack auf facebook, google+ oder pinterest folgst
- erzählt dabei von Eurer  LieblingsWINTERgewürzmischung (Kann auch eine gekaufte sein)



Wie kann man mitmachen?

Bereite ein Wintergericht zu, in dem du eine selbst zusammengestellte Gewürzmischung entscheidend verwendest oder mindestens 3 verschiedene Kräuter/Gewürze (egal ob frische oder getrocknete). 
Salz und Pfeffer dürfen nicht gerechnet werden. Glutamat und Co. sind natürlich absolut tabu. Es darf keine gekaufte Gewürzmischung in deinem Rezept verwendet werden. Es ist egal, ob es sich dabei um eine Vorspeise, ein Hauptgericht, ein Dessert, einen Snack oder etwas Eingemachtes handelt. Egal ob gekocht, gebacken oder zusammengerührt... Lass deiner Phantasie freien Lauf.




  • Mit Blog: Schreibt einen Blogpost zu Eurem gewürzten Gericht, verlinkt auf das Blogevent und nehmt das Banner (siehe unten) mit. Schickt mir den Link zu eurem Beitrag sowie ein Foto per Mail (Betreff: Würz dich durch den Winter) an give-away@sags-per-mail.de
  • Ohne Blog: Schickt mir das Rezept und das Foto per Mail (Betreff: Würz dich durch den Winter) und mit einem Namen, der veröffentlicht werden darf, an give-away@sags-per-mail.de
  • Pro Person/Blog sind drei Rezepte erlaubt. Pro eingereichten Beitrag wandert dann ein Los in den Lostopf. Bitte keinen verstaubten Archivbeiträge posten. Aber du kannst gerne einen Archivbeitrag aufbereiten, mit dem Eventbanner versehen und dann einreichen.
  • Die ersten drei Gewinne werden unter allen Rezept-Teilnehmer/innen verlost - außerdem gibt es noch eine Sonderverlosung unter allen Kommentaren unter diesem Post. Erzähl dabei von deiner LieblingsWINTERgewürzmischung (Kann auch eine gekaufte sein). (Vergiss deine Emailadresse nicht)
  • Alle Rezepteinreicher nehmen automatisch an der Verlosung zum Sonderpreis (Gewinn 4) teil.
  • Ihr solltet eine Postadresse in Deutschland oder Österreich haben. Außerdem erklärt Ihr Euch mit der Teilnahme damit einverstanden, dass ich Eure Adresse, falls Ihr bei der Sonderverlosung gewinnt an kräuterfeld.de weitergebe, damit der Gewinn verschickt werden kann. Natürlich wird Eure Adresse ausschließlich dafür verwendet.
  • Das Event beginnt heute und endet am 14.02.2014 um 14 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden.
  • Dieses Blogevent steht in keinem Zusammenhang mit facebook oder google+.



Alle würzigen Teilnehmerrezepte werde ich im Anschluss ans Blogevent mit Bild und Link hier auf dem Blog und auf Pinterest in einer Zusammenfassung posten. 


Ich freue mich natürlich, wenn Ihr das Blogevent bei Facebook, google+ oder an einem anderen digitalen Ort teilt. 





Gutes Gelingen und ran an die Gewürztöpfchen!

Banner zum "Mitnehmen":

http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2013/12/wurz-dich-durch-den-winter-blogevent.html


http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2013/12/wurz-dich-durch-den-winter-blogevent.html







Freitag, 3. Januar 2014

Meerrettichfleisch meets Kalter Hund

Kennt Ihr das?
 Da gibt es schon wieder beim Metzger Eures Vertrauens geschnittene Rinder-Rouladenscheiben im Angebot... die Frische lockt, der Preis für das gute Rindfleisch ist heute viel günstiger als sonst....
aber eigentlich mag man gar keine Rouladen? Dieses Gefühl hatte ich des Öfteren in der letzten Zeit. Was kann ich denn noch mit Rouladenscheiben anfangen?

Hier ein guter Tipp.... ich finde dieses Rezept ja schon genial. Einfach in der Zubereitung und doch ganz etwas Ungewöhnliches und Besonderes. Hauptbestandteile: Rindfleisch, Meerrettich, Pastinake und saure Sahne...
Einziger Makel: der fleischige Turm braucht etwa 2 h und 15 min im Backofen - ABER: ist er einmal im Backofen, hat man die Hände frei für alles anderes. Für ein Mahl mit Familie oder anderen lieben Gästen eigentlich ein gut vorbereitbares Essen.



Meerrettichfleisch







Das Foto im Kochbuch (Ein sehr tolles übrigens, das nach Jahreszeiten unterteilte Rezepte mit vielen einheimischen Produkten, in sich trägt- kann ich nur empfehlen: Das Grüne nicht nur vegetarische Kochbuch von GU) ... Das Foto im Kochbuch hat mich übrigens sehr an "Kalten Hund" (Butterkekse mit Schokolade) erinnert. Hihi...

Pastinake passt übrigens sehr gut. Der Geschmack von Pastinake geht deutlich ins Meerrettichartige.
Fazit des ersten Versuchs:
- Der Geschmack ist nur für Meerrettich- und Pastinakenliebhaber geeignet wie ich finde. Aber es schmeckt großartig. Ein ganz eigener süßsauerscharfer Geschmack. Ich empfehle dazu etwas Fruchtiges zu essen, z.B. Rote Beete Salat.
- Wie Ihr sehen könnt, ist mein "Warmer Hund" etwas zur Seite weggekippt... wir machen das Gericht garantiert nochmal. Dann werde ich einfach zwei Schaschlikspieße hineinstecken und dann rutscht da nix mehr.
- Das Gericht schmeckt nur gut, wenn es gleich nach der Zubereitung gegessen wird. Wir haben es nochmals aufgewärmt und das hat dem Fleisch sehr geschadet, da es sehr trocken geworden war mittlerweile --> also: gleich essen, nicht vorbereiten.




Zutaten:
- etwa 800 g Rindfleisch (6 Scheiben) und zwar unbedingt: dünn aufgeschnittene Rinderrouladenscheiben in etwa der gleichen Größe(die gleiche Flächengröße ist aber nicht zwingend
- 100 g frischer(!) Meerrettich, geschält und klein gehobelt (viel Spaß beim Weinen ;-) )
- 350 g Pastinaken, geschält und klein gehobelt
- 500 g saure Sahne
- 100 g Sahne
- etwa 60 g Butter zum Einfetten
- 1 ordentliche Prise Salz, 1 ordentliche Prise Pfeffer
- eine Auflaufform mit etwa der Fläche eines DinA4-Blattes

 
Meerrettich



1. geschnittene Rouladenscheiben trocken tupfen
2. Auflaufform mit Butter einstreichen
3. klein gehobelte Pastinaken, Meerrettich, saure Sahne und Sahne mit einer kleine Prise Pfeffer in einer Schüssel vermischen
4. jede Seiten der Rouladenscheiben salzen und pfeffern
5. die erste Scheibe des Fleisches in die Auflaufform legen
6. etwa 3 EL von der Pastinaken-Meerrettich-Sahne-Mischung auf diese erste Scheibe geben
7. weiter schichten auf diese Weise bis alles Fleisch aufgebraucht ist
8. auf die oberste Scheibe Fleisch nochmals von der Pastinaken-M-S-Mischung geben
9. die Auflaufform in den nicht vorgeheizten Backofen geben
10. das Ganze für ETWA 2 h 15 min im Backofen backen bei 150 Grad Umluft
11.... den köstlichen Duft nach etwa 30 min tief in die Nase einsaugen ;-) mmmmmhhhhhh....


Gutes Gelingen!!!!


Dazu passt etwas Kartoffeliges, etwas Kohliges oder oder oder... 


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