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Dienstag, 7. August 2018

Cuore di pizza con pomodori


Schon bemerkt, dass es hier von Tag zu Tag Italienischer auf dem Blog wird? Oh weh, das scheint so als wäre das groooooße Fernweh in der Küche ausgebrochen. Bei diesem Wetter liegt es auch nahe, dass man zur mediterranen Küche tendiert, oder? 

Pizzaherz mit frischen Tomatenscheiben


Die Cuochi italiani haben mehr Erfahrung was man bei derartigem Wetter am besten serviert. Heute haben wir deshalb ein einfach zuzubereitendes Pizzaherz mit vieeeeeeeeeelen Tomaten für Euch...

Pizza muss nicht schwer im Magen rumliegen

Hey, diese einfache Pizza mit Tomaten könnt Ihr auch prima am Abend kalt zum Knabbern zu einem Gläschen kühlen Weißwein servieren oder auf ein Buffet packen, wenn Ihr kleine Pizzette darauf macht oder oder oder… Durch die fehlenden Käseberge auf der Pizza liegt sie einem auch nicht schwer im Magen und durch die saftigen Sommer-Tomaten freut man sich bei jedem Bissen. 


 Tomatenpizza ohne Käse

Buon appetito a tutti! Lasst sie Euch schmecken. Ihr seht schon, das Rezept ist nicht lange. Und das „Gehen lassen“ des Teiges ist kein Hexenwerk. Probiert es einfach mal aus! 

Sonntag, 2. November 2014

Festliches Menü: Cozze al Pomodori, Ossobuco und Schokomoelleux mit Weinbergpfirsicheis

Zum Geburtstag meines Mannes durfte etwas festlicher aufgetischt werden. Doch seht selbst! Am meisten lieben wir es, wenn eine größere Anzahl Gäste an einer langen Tafel (räusper, *Traum* ... im Moment muss hierzu ein Biertisch mit Klappstühlen herhalten) sitzt, der Tisch schön gedeckt ist, das Essen köstlich und der Abend in geselliger Runde eeeeeeewig dauert. Zwischen lustigen Sprüchen, guten Gesprächen und Gelächter hört man ab und zu nur ein "Mhhhh" und "Ohhh wie lecker" --> dann ist es einer dieser perfekten Abende geworden.

Ihr wisst ja schon, dass es bei uns oft etwas mediterraner zugeht und so waren die Gänge auch dementsprechend.

Vorspeise: Cozze al pomodori

Miesmuscheln in Tomaten-Weißwein-Sud gegart

 Am schönsten ist es diesen Gang aus gemeinschaftlichen "Töpfchen"/"Schälchen" zu essen. Durch das Benutzen der Hände (oder zumindest einer Hand und einer Gabel) ist es doch recht sinnlich. Zum Rezept geht es hier entlang. Steife Gesellschaften sollten dies nicht als Vorspeise serviert bekommen.


Hauptgang: Ossobuco a la Sonja mit Knöpfle


Unser heutiger Fokus soll darauf liegen. Italienisches Gericht und dazu eine Spätzle-Art? JAAA sehr wohl. Ossobuco essen wir ca. 3 bis 5 Mal im Jahr und durch das Dickicht der Beilagen haben wir uns durchgekämpft... wir können Euch sagen, nichts passt so gut wie ein Bisschen Spätzle-Fusionküche *zwinker*. Probiert es aus!
Was ist noch anders an diesem Ossobuco? Mein Ossobuco wird mit Rotwein gemacht anstatt Weißwein.
Für die Zubereitung empfiehlt sich ein Bräter, in welchem man gleich auch anbraten kann. Aber mit großer Pfanne und Auflaufform mit Deckel (!) geht es eigentlich auch. Das Gericht lässt sich auch super schon einen Tag vorher vorbereiten und kochen. Dann muss man beim Menü nur noch etwas Wasser hinzufügen und es erwärmen (Achtung: auch die Knochen müssen nochmals ganz heiß erhitzt werden!).



Zutaten für ca. 4 Portionen:
- ca. 1,5 bis 2,0 kg Beinscheiben
- Mehl
- 2 EL Butter oder Butterschmalz 
- 5 EL Tomatenmark
- 1,2 Liter Rotwein
- je eine ordentliche Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- eine gut gefüllte Handvoll Knollensellerie, geschält und in große Würfel geschnitten
- 2 große Zwiebeln, geschält und in grobe Streifen geschnitten
- 3 - 4 Karotten, geschält und in grobe Scheiben geschnitten
- 2 Zehen Knoblauch, geschält und halbiert
- 1 halber Bund Petersilie


es ist angerichtet - guten Appetit!


Zubereitung:
0. Backofen auf 200 Grad vorheizen
1. Beinscheiben gegebenenfalls noch parieren, weiße Sehnen herausschneiden, trocken tupfen
2. Beinscheiben von jeder Seite salzen und pfeffern und in Mehl wenden
3. Butter in den Bräter geben und darin nun die Beinscheiben anbraten... jede Seite sollte angebräunt sein
4. Beinscheiben herausholen und nun das Gemüse (außer dem Knoblauch) anbraten
5.Tomatenmark hinzugeben, Gemüse darin noch kurz weiterbraten und mit dem Rotwein ablöschen
6. Wenn der Wein köchelt die Beinscheiben und Knoblauch hinzugeben und ohne Deckel ab damit in den Backofen (200 Grad)
7. 30 Minuten bei dieser Temperatur kochen lassen
8. durchrühren, Beinscheiben wenden, Temperatur auf 160 Grad herunterdrehen und Deckel auf den Bräter geben
9. mindestens nun eineinhalb Stunden köcheln lassen (am besten zwei Stunden)
10. Petersilie haken, Beilagen zubereiten
11. Ossobuco nochmals kräftig durchrühren, probieren und gegebenenfalls nachwürzen --> meist fehlt noch Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker (diese ist abhängig vom Zuckergehalt des Tomatenmark)
12. Petersilie zu 90% ins Ossobuco rühren, anrichten und restliche Petersilie darüberstreuen


Ein Gläschen Rotwein als Begleitung zum Ossobuco


Als Wein empfehle ich Euch dazu einen "Ripasso - Burre Alto".
Die Farbe ist rubinrot - richtig strahlend. Der Wein ist fruchtig, leicht und fröhlich. Zunächst entwickelt er ein vollmundiges Aroma und ist am Gaumen sehr intensiv. Mit fruchtiger Eleganz präsentiert er sich beim genauen Schmecken. Er hat keine Schwere und ist auch für Personen, die nicht so oft (Rot-)Wein trinken ein Genuss. Wir haben es getestet. ;) Genau das Richtige für einen geselligen Abend unter Freunden.

2012, Weingut Villa Girardi
Rebsorten: 70% Corvina, 25% Rondinella, 5% Corvinone.
Vini zierung: Die Trauben werden Ende September von Hand gelesen und schonend in Edelstahltanks in etwa 9 Tagen vergoren. Dann ruht der Wein und wartet auf die Trester des
Amarone. Mit dem restlichen natürlichen Traubenzucker der Amaronetrester beginnt eine zweite Gärung (Ripasso = zweiter Durchgang) für etwa 12 bis 13 Tage. Während dieser zweiten Gärung wird der Ripasso durch tägliches umpumpen mit
Sauersto versorgt.
Verfeinerung: 18-monatige Reifung in 65 hl-Fässern aus slawonischer Eiche und abschließend 6-monatige Reifung in der Flasche.
Alkoholgehalt. 13 Vol.-%.
Farbe: Intensives Rubinrot.
Bouquet: Reich und würzig mit Noten von schwarzem Pfeff er
und Rosine.
Geschmack: Vollmundig und sehr intensiv am Gaumen, elegant
mit der Note reifer Kirschen.
Empfehlungen: Zu hellem und dunklem Fleisch, sowie zu Käse.


Dessert: Schokomoelleux mit Weinbergpfirsicheis

das Innere im Moelleux ist heiß und flüssig
Es gibt nicht viel Besseres als ein Dessert mit heißen und eiskalten Komponenten. Im Sommer habe ich fruchtig-saftige Weinbergpfirsiche bekommen und daraus Eis gemacht. Der Geschmack ist ganz sanft und schmeicheln. Ein Must-Do für den Sommer 2015! Weinbergpfirsicheis!



http://blog.kuechen-atlas.de/wp-content/uploads/2014/09/blogparade-festliches-menue.jpg


Herzlichen Dank an Villeroy&Boch (und Küchenatlas) für die Bereitstellung dieses wunderbaren Geschirrs. Im Rahmen des Blogevents bei Küchenatlas wurden mir drei Teller zur Verfügung gestellt. 
Liebe Leser, drückt mir die Daumen ;)

Dienstag, 10. Juni 2014

NZ Wine Talk - Girls Night



Am Donnerstag, den 22.05.2014 saß ich um 21.00 Uhr frisch gestriegelt, hoch nervös und gespannt in Foodblogger-Mission vor meinem alten, langsamen und lautgebläsigem  Laptop.
Weinverkostung auf die moderne Art via Internet - nur der Wein im Glas war dabei analog :)

Warum? Weshalb? Ich durfte an einer internationalen Online-Gesprächsrunde zum Thema „Neuseeländische Weine“ teilnehmen und das Beste daran, fand ich, dass diese mittlerweile 4. (meine 1. ) Gesprächsrunde eine reine Frauenrunde war.

Warum wir uns überhaupt einfanden an diesem analog nicht vorhandenen Ort? 
Wir wollten gemeinsam zwei neuseeländische Weine probieren, die Winzerinnen dazu kennen lernen und uns so überhaupt und generell über „Frauen und Wein“ austauschen.
Das Tippen dieses Artikels geschieht natürlich nur unter dem wachen Auge eines der beiden Weine, dass ich Euch nichts Falsches erzähle… PROST, Mädels und Jungs…
Alles Andere an Tippereibegleitungs-Getränken wäre ja auch Stilbruch, oder?  So, jetzt aber mal der Reihe nach…
Hauptakteure in Flaschenform waren: 




Die kreativ-verrückte und sehr überzeugende Lady im weißen Seidengewand:   

Sauvignon Blanc 2012

(Tamra Washington, Weingut Yealands Estate)


Der Geruch erinnerte mich an eine sehr fruchtig-frische Saftschorle und geschmacklich waren beschwingt-leichte, aber doch sehr deutlich Noten zu finden. Dies ist wahrlich kein Wein, von welchem man einfach so tagtäglich ein oder zwei Flaschen nebenbei wegbechert. Der Mund ist erfüllt von einem wahren Geschmackstanzspektakel.
-          13 %
-          Trocken








Die Dame im roten Samtgewand aka. mit Stöckelschuhe am Lagerfeuer:  

Pinot Noir 2012

(Trudy Sheild, Weingut Waimea Estate)


Im ersten Moment riecht man ein richtig hoch loderndes Lagerfeuer. Dringt man weiter in die Geruchs- und Geschmacksphären ein, schmeckt man vielerlei dunkelrote Beeren. Die Tannine erschaffen noch eine gewisse abrundende, schokoladige Note.

-          13,5 % Alkohol
-          Trocken
 kann gerne noch 3 bis 5 Jahre gelagert werden







Hauptakteurin und Moderatorin im realen Frauenkörper war Caro Maurer, ihres Zeichens Master of Wine, wie die beiden neuseeländischen Wine Maker Tamra und Trudy. Als Talkrundengäste waren außerdem einige Journalistinnen, Weinliebhaberinnen aus den Niederlanden, aus Schweden, der Schweiz und Deutschland vertreten. Es waren so ca. 8 Personen.

Die Gesprächsrunde begann schon recht lustig und wirklich sympathisch mit dem Technikcheck am frühen Abend, bei dem mein „toller“, neuerer Laptop kläglich versagte und der Uraltlaptop wiederbelebt wurde, den ich sicherlich schon mindestens ein halbes Jahr nicht mehr benutzt hatte(Danke, Helena für deine Engelgeduld!). 

Wisst Ihr eigentlich was ein google+ Hangout ist? Ich wusste es nicht, aber es ist spannend… Wer ein google+-Konto hat, kann sich eine kleine App herunterladen und so mit verschiedenen Leuten in eine Videokonferenz treten. Und die „NZ Wine Talk – girls night“ wurde auch live auf youtube ausgestrahlt. Was es alles gibt, oder?

So sieht so ein Hangout auf Youtube dann aus
Zunächst begann Caro Maurer  so einige Basics über den Weinanbau in Neuseeland zu erzählen und die beiden Winzerinnen beantworteten Caros Fragen. Nach ca. 20 Minuten wurden alle ins Weinboot geholt und alle stellten sich kurz vor, dann ging die Fragerunde los… 
Unter anderem fragte ich, ob denn Weine vegan zu produzieren auch ein immer wichtigeres Thema in Neuseeland wird. Und ja, besonders als WinzerIN ist dies ein Thema, da das einfach zeitgemäß ist und sie schon länger auf der Suche nach neuen Mittel und Wegen ist. So, was sonst noch an Fragen und Antworten kam - neeee, erzähl ich an dieser Stelle nicht, sonst müsst Ihr ja der/die/das Hangout nicht mehr ansehen.

Es war ein tolles Erlebnis, auch wenn die Technik sehr rüpelhaft und so manches Mal einen Strich durch die Rechnung machte. Ab der Hälfte habe ich nur noch abgehackt gehört bzw. Bilder gesehen. 
An den Damen der Runde (NEIN – jetzt nicht Frauen und Technik denken!!!!) lag es defintiv nicht. Das muss ich hier natürlich klar stellen! Die Weine waren wirklich grandios und ein Geschmackserlebnis der besonderen Art. 

alles vorbereitet! Los gehts!


------->  ABER mein allerallerallerallerallerlustigster Moment ereignete sich nach zwei Dritteln der LIVE-Sendung… Wenn Ihr jemals das youtube-Video anseht… achtet darauf… Grundsätzlich bin ich eh schon ein Mensch mit großem Gesichtsgulasch, der sich bei sowas stark konzentrieren muss… und dann…. Mitten drinnen brach ein mächtiges Gewitter los und es stürmte so sehr, dass auf dem Balkon mehrer Glas- und Keramikübertöpfe vom Tisch geweht wurden und laut klirrend zerbrachen. Mein Gesichtsausdruck in diesem Moment! Preisverdächtig! Ich bin so erschrocken! (Das Gewitter hat übrigens ziemlich starke Äste an diversen Bäumen in der Stadt abgebrochen – aber das nur so als unwichtige Info am Rande!) 

Zum leckeren Boulot verschiedene kleine Butterportiönchen

Offiziell findet Ihr sicherlich das Video auf youtube und zwar unter „NZ Wine Talk – Girls Night“. 
________

Herzlichen Dank, dass ich dabei sein durfte!

Herzlichen Dank an Simone und Helena von der Agentur "Häberlein und Maurer", die beiden sind einfach wunderbar sympathisch und haben viele Enthusiasmus und gute Laune verbreitet - und das bereits ab dem ersten Mailkontakt. Weiter so! (Hoffentlich liest das hier auch Euer Chef ;-) )







Sonntag, 10. November 2013

WONKA - Geschmackserlebnis in Nürnberg aka waren da nicht Give-Away-GewinnerInnen?

Heute möchte ich dir von einem kulinarischen Erlebnis der besonderen Art berichten.
Da der Geburtstag meines Mannes anstand und wir diesen nicht groß mit einer wilden Meute feiern wollten, überlegten wir uns stattdessen ein richtig gutes Lokal in Nürnberg auszukundschaften und so ging die Suche im Internet mit Sternen und Punktebewertungen los. Die erste Idee "Essigbrätlein" mit zwei Sternen, doch da sich a) auf unsere Anrufbeantworter-Ansprache niemand gemeldet hat und b) die Besucherkritiken zunehmend schlechter zu werden schienen suchten wir eine Alternative zu diesem Nürnberg-"Klassiker". Mit der Melodie von Charlie und die Schokoladenfabrik im Ohr (Willi Wonka) entschieden wir uns schließlich für das WONKA in St. Johannis. Der Telefonkontakt war schon sehr wohl wollend und zufriedenstellend und so stieg die Vorfreude.

Die Taxifahrt dorthin war bereits sehr amüsant, da unser Fahrer in einem adäquaten Lokal dem "Koch&Kellner" jahrelang gearbeitet hatte und uns schon erzählt wie toll und lecker es im Wonka wäre und dass wir gut gewählt hätten.

Die Ankunft war etwas unpompös. Anders als erwartet war die Lokalität von außen mehr als schlicht. Sie würde einem so niemals auffallen.
Der Empfang durch den bretonischen Kellner war sehr herzlich, die Athmosphäre warm. Doch wie es schon das Äußere vermuten ließ, war das Innere mehr als schlicht und reduziert.

Hintendran gab es noch einen Bereich, der wie ein Wintergarten wirkte und ebenfalls sehr gemütlich.

Zur Auswahl gab es zwei verschiedene - monatlich wechselnde - Menüs: ein Vier-Gänge und ein Fünf-bzw.-Sechs-Gänge-Menü. Wir entschieden uns für das 4 Gänge-Menü... im Monat Oktober 2013 ;-)

Zunächst kredenzte man uns ein Brot mit Fenchelsamen, getrockneten Tomaten bzw. Speck mit einer gepimpten Butter und zweierlei Salzen... schon das ließ für das Folgende Großes erahnen.

So gaben wir uns dem Genuß hin und versanken in ein Meer an impressionistischen Geschmackseindrücken, die ohne großes Schi-Schi zubereitet waren, aber mit großem handwerklichen Geschick und einem Wollen, das eigentliche Produkt als Hauptdarsteller herauszuarbeiten. Respekt!


Amuse Geule: 

Federweißer mit Federweißerespuma darauf und einem kleinen Stück Zwiebelkuchen

--> Federweißer und Zwiebelkuchen kennt man als Duo... aber beides war 1A zubereitet und der (oder die?) Espuma gab dem ganzen eine faszinierende Rafinesse.

1. Gang: 

auf einem Strich Pesto gabs Steinpilz-Gemüse mit Rucolasalat und knusprig gebratener Wachtel

--> frisch, knackig, köstlich, verwegen hats geschmeckt

2. Gang: 

Zander auf Limettengelee und Gemüse mit frittiertem Fenchel und Brunnenkresse-Brokkoli-Salat umspielt von Zitronenmarmelade und Mayonnaise

--> die Zitrusnoten haben uns durch ein erfrischendes Geschmackserlebnis geführt, bei welchem gewisse erdverbundene Komponenten (Brunnenkresse und Brokkoli) ihre wohlwollende Standhaftigkeit verliehen haben

3. Gang:

Kalbsrücken mit Karotten-Rosinen-Gemüse und Wildkräutersalat

--> Klassisch(Fleisch), doch der Gaumen wurde durch das Karotten-Gemüse angestachelt genauer hinzuschmecken... mmmmhhhh...

Dessert:

Schokoküchlein aus dem Kühlschrank auf Knallbrauseboden mit Pfeffer-Vanilleeis und marinierten Kirschen

--> der Knallbrauseboden war wie ein Kinderstreich in einem erwachsenen Arrangement - Pfeffereis? Wow... Die Kombi - Wow!

Zu unserer großen Überraschung gab es nach dem Dessert nochmals einen geheimen Gruß aus der Küche - deklariert als Petit fours:

Erdbeerespuma auf Krokant mit einem warmen Waffelherz




Passend zum Essen gab es ein begleitendes Weinmenü, dieses testen wir natürlich auch und es hat unser Menü perfekt abgerundet. Es gab edelste Tropfen aus Baden, Frankreich, Südtirol... einer besser als der andere... Die eigentliche Weinkarte umfasste ca. 20 Seiten mit köstlichsten Tropfen - vom Geheimtipp bis zum Klassiker!


Zum Preis ist nur zu sagen: absolut angemessen. Natürlich gab es Preise, die höher waren als jedes Sonntagsausflugsrestaurant, aber das ist auch eine andere Art und Weise zu Speisen.
--> Dieses große Handwerk und Geschmackserlebnis ist jeden Cent wert.

Der Kellner war genauso wie man sich seinen Traumkellner basteln würde. An jedem Tisch agierte er genauso wie es passend war: wer mehr erfahren wollte, durfte mehr über Essen oder Weine erfahren. Wer in Smalltalk schwelgen wollte, fand einen angenehm interessierten Gesprächspartner und wer seine Ruhe haben wollte, bekam seine Ruhe... Ein wirklich charmanter, zurückhaltender und doch offener Restaurantfachmann, der einen geschickt durch den Abend begleitete. Ein großes Lob an ihn!

Im Nachhinein verstehen wir diese schlichte Reduziertheit der Inneneinrichtung, da so die Gerichte eventuelle Gemälde an der Wand perfekt ersetzen. Die Gemälde befinden sich auf dem Teller und nicht an der Wand.

Ich kann dem Wonka versichern, Ihr habt uns jetzt öfter an der Backe!
...und danke liebes Küchenteam! Ein großes Lob an Euch! 

PS: Der Name des Lokals ist der Name des Küchenchefs!

Eine telefonische Reservierung ist dringend notwendig!!!!

Fazit: Wer auf qualitativ hochwertige Produkte wertlegt, die außerdem super verarbeitet und kreativ präsentiert werden, darf dieses Restaurant nicht verpassen! Es ist kein Restaurant für jeden Tag, aber für jeden besonderen Anlass sehr zu empfehlen. Preis-Leistung absolut gerechtfertigt!


Adresse: Johannisstraße 38, 90419 Nürnberg
Telefon:0911 396215
Öffnungszeiten:
MontagGeschlossen
Dienstag12:00-13:30, 18:30-22:00
Mittwoch12:00-13:30, 18:30-22:00
Donnerstag12:00-13:30, 18:30-22:00
Freitag12:00-13:30, 18:30-22:00
Samstag18:30-22:00
SonntagGeschlossen



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Das Give-Away-Gewinnspiel ist rum.... Ich habe beschlossen, bei 500 Likes wird das nächste folgen... Also liken nicht vergessen...

Die Glücksfee von random hat zugeschlagen... Zweimal.... Herzlichen Glückwunsch den beiden Gewinnerinnen: Ihr werdet von mir eine Email erhalten... brauch ja Eure Postadressen. Der Rest darf nicht traurig sein, denn das nächste folgt (hoffentlich) bald! 

Gewonnen haben: Kathrin Zellner und und Tina von Pralinesurprise...

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