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Sonntag, 17. März 2019

Dreierlei Schokolade


Und der letzte Akt unseres Dreierlei-Spektakels ist endlich da. Ab jetzt geht es dann wieder mit "normalen" Rezepten weiter... (weil wir hier zwei Marken nennen, müssen wir den Beitrag als WERBUNG markieren)

In diesem Beitrag haben wir das Rezept für super leckeres Schokoladen-Fudge mit Whisky und ein schleckomatenhaftes Beerensorbet versteckt. Das Beerensorbet hat bei mir leichtes Suchtverhalten ausgelöst. Wir haben es seit dem Menü nochmal zwei weitere Male gemacht. 


 Schokolade Aubergine Beeren


Sonntag, 3. März 2019

Dreierlei Birne - Blauschimmelkäse mit Portweinbirne


 Zum Ausklang des Wochenende hätten wir da unseren Käsegang für Euch. Er war richtig, richtig gut. Die Portion haben wir sehr klein gehalten. Der Teller ist ein Unterteller für eine Kaffeetasse.

Außerdem haben wir uns für diese ganz kleinen Birnen entschieden. Den Namen haben wir leider vergessen, den diese Birnensorte trägt. Sorry.

Der Käsegang bereitete unsere Gäste auf das große Abschlussspektakel vor. Angerichtet ist er super schnell, weil ja alles bereits fertig ist.


 Blauschimmelkäse mit Portweinbirne, Chutney und kandierter Birne


Dienstag, 12. Februar 2019

Dreierlei von der bayrischen Garnele


Bayern? Garnele? Häää?... ähm, ja! An dieser Stellen merken wir jetzt gleich mal an, dass wir den Namen des Herstellers nicht nennen werden, weil wir sonst wieder den ganzen Post hier als WERBUNG kennzeichnen dürfen, obwohl wir dafür weder bezahlt noch beschenkt noch angefragt wurden. Nene…

Kennt Ihr die bayrischen Garnelen schon? 

In der Nähe von Erding werden seit ein paar Jahren nun Garnelen gezüchtet und wir finden sie sooooo genial, dass wir keine anderen mehr mögen. Das Tollste ist, dass sie nicht irgendwie im Nirgendwo in undurchschaubarer Aquakultur aufgezogen werden, sondern unter deutschen Standards und sie kommen roh zu uns – nicht als TK-Ware. Aromatischer geht´s nicht auf süd- und mitteldeutschen Garnelentellern. 


Wir haben sie so bestellt, dass sie uns fangfrisch geliefert wurden. Keine günstige Angelegenheit so im Gesamten, aber sie ist jeden Cent wert… mmmmmmmmmhhhhhh….
Ihr könnt natürlich jede Euch beliebende Garnele wählen. Genug der Schwärmerei!


Und hey, auch wenn wir an diesem Abend immer ein „Dreierlei“ von einer Zutat auf den Teller gebracht haben, könnt Ihr ja eines davon rausziehen, die anderen beiden ignorieren und zu Eurem Hauptding machen… feel free! Tobt Euch aus…

 Garnele in verschiedenen Arten - Dinnermenü

 

Samstag, 9. Februar 2019

Dreierlei-Dinner der Auftakt!

Wie Ihr vielleicht schon in den sozialen Medien mitbekommt habt, hatten wir am letzten Samstag - mal wieder - lang lang laaaaaaaaaaaaaang ist das letzte her - einen SupperClub in unserem Wohnzimmer...

Mehrere Gänge wollten auf die Teller gezaubert werden. Planungen, Denkleistungen, Besorgungen, Kritzeleien, Bangen ob bestellter tagfrisch gelieferter Lebensmittel und und und... das Alles begann schon zahlreiche Wochen vor dem Dinner.

Im heutigen Post wollen wir Euch ein Bisschen davon erzählen und Euch noch die Amuse Gueule - das Dreierlei vom Senf verraten.

Irgendwann im Dezember beschlossen wir, dass es mal wieder Zeit wäre für eine große Kocherei. Erste Ideen ploppten auf welches Überthema denn dieses Mal anstehen sollte.... nach dem Whisky-Dinner und dem Balsamicomenü wollten wir mal etwas ohne eine durchgehende Zutat in allen Gängen und so kamen wir irgendwann auf das "Dreierlei" - in jedem Gang sollte eine Zutat drei Mal - in veränderter Konsistenz oder Geschmacksnuance vorkommen.

Menükarte Abendmenü im Wohnzimmer

Erste Save-the-Date-Einladungen gingen schon mal raus. Beispielsweise an einen mutigen Kollegen, der uns mal zum Essen eingeladen hatte...

Sonntag, 28. Oktober 2018

High Pressure Lobster mit Topinambur-Kartoffel-Salat


(enthält Werbung, Produktnennung) 


Unser heutiges Gericht möchten wir Euch gerne als winterliche bzw. vielleicht weihnachtliche Vorspeise empfehlen. Sie ist nicht sehr aufwändig, aber spannend und lecker. Wir haben danach noch alle Restchen vom Teller gedippt. Der Topinambur-Kartoffelsalat passt super genial zum Hummer und zur Safran-Majo. Nomnomnom. Auf den Fotos könnt Ihr die beiden Portionen sehen.

High Pressure Lobster mit Salat und Safran-Mayonnaise


Samstag, 21. April 2018

Ofenkarotte mit Pastinakenpüree und Nussgemüse


Täuscht Euch nicht! Täuscht Euch nicht! Das heutige Gericht sieht zwar recht „brav“ und „gewöhnlich“ aus, aber geschmacklich haut es „ziemlich einen raus“. 

 Ofenkartotte mit Orangenpower - Pastinake - Nussgemüse


Schon mal Karotten in Orangensaft gegart? Das ist ein ganz eigener Geschmack. Eine Geschmacküberraschung sozusagen. Alle anderen Komponenten auf dem Teller sind dazu da, den Geschmack der Ofenkarotte abzurunden bzw. sie noch mehr durch Kontraste herauszukitzeln.
 Deswegen erlauben wir uns heute Euch eine orangierte Ofenkartotte mit Pastinakenpüree und einem Gemüse aus Champignons, Wirsing und Walnüssen zu servieren. Keine Angst, wenn Ihr die ein oder andere Zutat nicht mögt. Wir haben Euch für vieles Alternativen dazu geschrieben. 

Montag, 3. Oktober 2016

Blaukrautsuppe oder doch eher Rotkohlsuppe



Die Farbe! Die Farbe! Ein Traum in violett!!!! 

Ist sie nicht hübsch die Blaukrautsuppe? 

 Soup with red cabbage

Irgendwo im Netz ist sie mir begegnet und sofort war es um uns geschehen. Der Geschmack ist „witzig“. Ein Bisschen wie das Blaukraut, das Ihr vom Weihnachtsmenü kennt, und doch sind die Äpfel stark mit tonangebend. Sie schmeckt einfach witzig… ein anderer Begriff fällt uns wirklich nicht ein um sie besser zu beschreiben. Ich könnte ja heute schon wieder… sie macht Lust auf mehr.  Sie schmeckt süß-säuerlich.
Wer hat sich diesen Mist mit Rotkohl oder Blaukraut eigentlich überlegt? Wie heißt es bei Euch? Blaukraut oder Rotkohl?

In der Adventszeit oder um Weihnachten herum könnte sie ein absoluter Geheimtipp in einem mehrgängigen Menü sein um Gäste zu überraschen. 

Als kleine Kaubeigabe – sprich Suppeneinlage – könnten wir uns gut etwas vom Wild oder von der Gans vorstellen. Oder Ihr macht es so wie wir… und überlegt Euch etwas Anderes. Vielleicht eifnach auch als Aufstrich auf eine Scheibe Brot dazu.
Wir haben Green Fries (Grüne Bohnen aus dem Backofen) hineingegeben. Hat gut geschmeckt!

Rezept für Blaukrautsuppe aka Rotkohlsuppe


Freitag, 27. Februar 2015

Whisky-Dinner 7: Die Rückschau und das Petit four

So Ihr Lieben!

Wir haben es geschafft. Alle Gänge des Whisky-Dinners sind verbloggt....ähm, nein. Stop! Ein kleines PS fehlt noch. Das "Petit four"! Was is´n das? Das "Petit four" haben wir das erste Mal in einem Sternelokal kennen gelernt. Nach dem Dessert gab es dort nochmals einen kleinen süßen Gruß aus der Küche (analog zum Amuse Gueule). Da wir noch eine Whisky-Spezialität seit etwa einem Jahr regelmäßig herstellen und es aber nirgendwo mehr ins Menü gepasst hat, haben wir es als Minivariante - als PS - zum Espresso bzw. als kleines kulinarisches Give-Away eingeplant. Was es war... das erfahrt Ihr ganz am Ende der Zusammenfassung der restlichen Gänge ;)


Das war unser Whisky-Dinner:

 

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

 




1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale










2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney






3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen und Whisky-Mayonnaise





Hauptgang: Maronen-Whisky-Wildschweingulasch mit Wurzelgemüse und Polentaschnitten








Dessert: Whiskyeis mit salzigem Karamell und Apfeltörtchen mit Vanillesoße






Petit four: Rote-Beete-Balsamico-Whisky-Mini-Cupcakes
Im Ursprungsrezept haben wir einen Smokehead-Whisky verwendet. Dieser ist wirklich intensivst und etwas für Whisky-Kenner. Hier haben wir den "Ardmore Legacy". Dieser macht den Cupcake charmanter und nicht so geschmacklich vehement, sondern verpasst ihm eine liebliche Whisky-Note.




 PS: Da ich es schon öfter nun gelesen oder gehört habe:
--> nein, niemand ist auf Grund des Alkohols vom Stuhl gefallen. Whisky trinkt man nicht aus Weißbiergläsern, sondern trinkt nur kleine Schlückchen.



Dienstag, 24. Februar 2015

Whisky-Dinner 5: Maronen-Whisky-Gulasch mit Wurzelgemüse und Polentaschnitten

Da sind wir nun beim Hauptgang. Vor allem die waldig-erdigen Maronen in Kombination mit dem Wildfleisch und den Preiselbeeren bietet in diesem Arrangement die Haupttonangeber! Durch die Maronen bekommt das Gulasch eine ganz eigene, besondere Note, die man so bestimmt noch nicht gegessen hat.


Maronen-Whisky-Gulasch:

--> haben wir schon am Vortag zubereitet... unserer Meinung nach schmecken Schmorgerichte aufgewärmt noch besser als frisch zubereitet

Wintergericht Herbstgericht frisch aus dem Wald



- 1 kg Wildschweingulasch
- 2 große Karotten, geschält
- 4 mittelgroße Zwiebeln
- 1/5 Sellerieknolle, geschält und in Stücke geschnitten
- 4 Wacholder
- 3 große Lorbeerblätter
- 200 ml Rotwein
- 1 Liter Wild- oder Gemüsefond
- 5 EL Mehl
- eine große Prise Pfeffer und Salz
- 3 TL Preiselbeeren
- 200 g Maronen, vorgegart
- 100 ml Bourbon Whisky (Marker´s Mark)
- ca. 10 zusätzliche Maronen (diese erst am nächsten Tag hinzugeben)


1. Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden
2. pfeffern und dann mehlieren
3. im Bräter nach und nach (!!!! ganz wichtig) von allen Seiten anbraten
4. mit 2/3 des Whiskey ablöschen und gleich das groß geschnittene Gemüse und Maronen hineingeben
5.  Rotwein, Fond, Preiselbeeren, Lorbeer, Wacholderbeeren, Salz hinzugeben
6. im vorgeheizten Backofen ohne Deckel zunächst eine halbe Stunde bei 200 Grad Umluft köcheln lassen
7. Backofen auf 150 Grad runterdrehen, Deckel daraufsetzen, aber einen kleinen Spalt offen lassen
8. Zwei Stunden so köcheln lassen
9. Karotten, Selleriestücke und ein paar Zwiebelstücke herausfischen, 2/3 des Gemüses und mit etwa einem Drittel der Soße in einer Schüssel pürieren und wieder zum Fleisch in den Bräter gießen
10. restlichen Whiskey hinzugeben und gut durchmengen --> abschmecken, erkalten lassen

11. am nächsten Tag bei 100 Grad langsam im Backofen erwärmen

--> dazu passen perfekt Preiselbeeren (Falls Ihr Preiselbeeren von der Firma Darbo bekommt, nehmt die - sie waren groß artig und nicht so süß wie sonst bekannte)



Wurzelgemüse: 

- 2 große Karotten, geschält
- 1 große Pastinake, geschält
- 1 große Petersilienwurzel, geschält
- 1 EL Butter 

1. Wurzel jeweils halbieren und in Viertel schneiden
2. im Vorfeld kurz vorkochen(ca. 6 Minuten) und Beiseite stellen
3. vor dem Anrichten ca. 5 Minuten in Butter anbraten


Herbstliches Gulasch

Polenta-Schnitten: 
 --> am Vortag die Polenta kochen und in Rechtecke schneiden

- 200 g Instant-Polenta (nach Packungsangabe köcheln lassen) 
- 1 TL Salz
- 1 EL geriebener Parmesan
- 1 TL Rosmarin, klein gehackt
- 1 Prise Pfeffer

- Butter zum Anbraten 
- 1 Stängel Rosmarin zum Anbraten

1. Polenta am Vortag kochen (bei mir waren es 10 Minuten) in 400 ml kochendes Wasser geben, gut durchrühren und vom Herd ziehen --> 10 Minuten ziehen lassen und dann alle anderen Zutaten (bis auf die Butter) hineingeben
2. Polenta auf ein Backpapier streichen, Höhe ca. 1 cm --> am besten den Rand der Masse möglichst gerade formen, sodass wenig "Verschnitt" entsteht.
3. Erkalten lassen und dann in Rechtecke schneiden (meine waren ca. 1 cm x 3 cm groß)

4. vor dem Anrichten in einer Pfanne mit Butter  und dem Stängel Rosmarin von jeder Seite kurz knusprig anbraten



Markers MarkWhisky-Begleitung: Marker´s Mark
- 45 Vol. %
- Bourbon Whisky aus den USA, Kentucky
- Duft nach kraftvollem Honig, exotischen Früchten, Vanille, Karamell, Kakao
- Geschmack: Nüsse, Toffee, frische Früchte, sanfte Öligkeit, angenehm milde Rauchnote (holzig)


--> Der Marker´s Mark war eine perfektere Wahl als wir es jemals gedacht hätten. Er schmiegte sich gekonnt an die Geschmacksnuancen des Gerichtes an und vervollkommente es mit weiteren Aromen.





















Dies war der Hauptgang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen und Whisky-Mayonnaise
Hauptgang: Maronen-Whisky-Wildschweingulasch mit Wurzelgemüse und Polentaschnitten
Dessert: noch psssst....

Petit four: noch pssst....








Sonntag, 22. Februar 2015

Whisky-Dinner 3: Gratinierter Ziegenkäse mit Gewürzkürbis und Birnen-Dattel-Chutney

Stand im letzten Gang das Grundprodukt Fleisch im Hauptfokus, so sollte dieser Gang den Gaumen mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern kitzeln. Es ist ein Spiel aus Süße, Säure und der wohligen, cremig-intensiven Wärme des frisch gebackenen Ziegenkäses.

Ziegenkäse mit Charakter - Birne - Kürbis - Mandel --> Dies sind die entscheidenden Bestandteile dieses Gangs:


Käse Gratin


Zutaten für den gratinierten Ziegenkäse:

- pro Portion 1 Stück Ziegenkäserolle (Durchmesser ca. 1,5 cm) (wir hatten einen französischen, der fast wie Frischkäse im Inneren war)
- pro Portion 4 Filo-Teig-Platten übereinander gelegt und geviertelt (je nach Größe des Gratiniergefäßes)
- pro Portion 1 TL Honig
- 1 Ästlein Thymian

Zubereitung:
1. Filoteig in die Förmchen geben
2. Ziegenkäse in den Filoteig setzen, mit Honig begießen und Thymian darauf legen
3. Filoteig-Ecken etwas über den Ziegenkäse (hin zur Mitte) biegen
4. im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen




Gewürzkürbis:
- 1 Drittel Hokkaido-Kürbis, entkernen und in ca. 1cm x 1 cm-Würfel schneiden
- je 1 Prise Piment, Nelke, Kardamom, Salz
- 3 EL Whisky (Kilbeggan) 
- Bratöl



Zubereitung:
1. Kürbiswürfelchen ca. 5 Minuten in kochendem Wasser vorkochen
2. in etwas Öl in einer Pfanne rundherum anbraten
3. kurz vor dem Bratende, wenn der Kürbis schön durchgegart ist, mit dem Whisky ablöschen und die Gewürze hinzugeben --> gut vermengen

Auflauf mit Käse überbacken

Birnen-Dattel-Chutney:
--> habe ich bereits am Vortag zubereitet

 Zutaten::
- 2 Birnen, entkernt, geschält, in kleine Würfel geschnitten
- 5 Datteln, entkernt, in kleine Würfel geschnitten
- 5 EL Gelierzucker
- 1 halber TL Nelke (Pulver)
- 2 EL Apfelessig
- 2 EL Whisky (Kilbeggan)


Zubereitung:
1. Birne und Dattel anbraten, mit Apfelessig und Whisky ablöschen, Gelierzucker hinzugeben
2. 10 Minuten köcheln lassen auf geringer Hitze
3. kurz "anpürieren" (so wird es sämiger, es sollen aber immer noch Stückchen drinnen sein)
4. kalt stellen





Whisky-Begleitung: Kilbeggan (Irland)

- 40 Vol. %
- aus der ältesten lizensierten Destillerie der Welt, die nach dem Herstellungsort benannt ist
- Aroma: Sherrynoten und Anklänge von süßem Malz
- Geschmack: nach Pfirsich, Karamell, Vanille, Mandel, gefolgt von sanften Malztönen, langanhaltende, trockene Eichennoten
- ca. 18 - 20 Euro






Warum der Kilbeggan?
Die Aromen und verschiedenen Geschmacksnuancen brauchen einen intensiven Gegenspieler. Durch seine etwas rauhe,typisch irische Seele umspielt er gekonnt die sanften, intensiven Noten des Gerichtes.













Dies war der 3. Gang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen, Whisky-Majo und jungem Spinat-Salat
Hauptgang: Maronen-Whisky-Gulasch mit Polentastreifen und Wurzelgemüse
Dessert: noch psssst....

Petit four: noch pssst....

Samstag, 21. Februar 2015

Whisky-Dinner 2: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspiralen und The Ardmore Legacy

Der erste Gang war ein Tartar vom Angus-Rind mit einer Parmesanspirale in Begleitung des "The Ardmore Legacy". Ein wohl gelungener Auftakt! Die Qualität des Fleisches ist hierbei das Allerwichtigste!


The Ardmore Legacy


Zutaten für das Tartar:
--> sauberes Arbeiten ist hier oberstes Gebot!!!!

- 600 g frischer(!!!!) Filetkopf (vom Angus-Rind)
- 1 mittelgroße Essiggurke, in kleine Würfelchen geschnitten
- 2 frische (!) Eigelbe
- 1 TL scharfer Senf
- 1 EL Whisky (The Ardmore Legacy)
- je 1 Prise Salz und Pfeffer
- 1 EL Kapern (am besten sind die in Salz gelagerten - davon das Salz aber kurz abwaschen)

- Deko ein durchgeschnittener Kapernapfel je Portion


1. eine Glas- oder Keramikschüssel bereitstellen
2. Handy gut waschen
3. mit einem sauberen, scharfen Messer auf einem sauberen Schneidebrett das Fleisch in ganz kleine Würfelchen schneiden 
4. alle Zutaten miteinander vermengen und nochmals abschmecken
5. anrichten


Rindertartar



Parmesanspiralen: 
--> unbedingt schon am Vortag zubereiten

pro Spirale etwa 2 EL gehobelter Parmesan


1. eine beschichtete Pfanne auf hohe Temperatur erhitzen (aber nicht die höchste)
2. Parmesan in die Pfanne streuen --> ein ca. 1 cm breiter Streifen
3. mit einem Löffel die Ränder zu einer deutlichen Kante hinschieben
4. solange in der Pfanne lassen bis der Parmesan geschmolzen ist und Blubberbläschen entstehen, die sich leicht ins Gelbliche verfärben
5. aus der Pfanne auf ein Küchentuch geben (mit einem Kuchenheber oder etwas ähnlichem geht das am besten
6. 1 Minute abkühlen lassen und dann zu Spiralen drehen (geht am besten über Holzstöckchen oder dickere Buntstifte (vorsicht: heiß!) --> umso kälter der Streifen ist, um schlechter lässt er sich drehen...

--> natürlich würden auch viel einfacher Parmesanstreifen passen, wer sich die Dreherei ersparen möchte!


Scotch


Whisky-Begleitung: The Ardmore Legacy

Den "Ardmore" haben wir ja schon einmal vorgestellt, so verweise ich an dieser Stelle einfach auf den anderen Post, wo ihr Genaueres inkl. einiger nicht so bekannter Details nachlesen könnt.


Warum der "The Ardmore Legacy" zum 1. Gang? 
Der Ardmore ist ein Allrounder - unserer Meinung nach. Personen, die nicht die großen Whisky-Erfahrungen haben entdecken genauso etwas in diesem guten Tröpfchen - wie auch Kenner. Dieser Whisky verschreckt keinen und ich vielseitig einsetzbar. Zu Rindfleisch passt er super gut! Er ist ein sanfter Begleiter, der ein Essen unterschützt und bereichert, aber kein laut schreiender Tonangeber!






Dies war der 1. Gang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen, Whisky-Majo und jungem Spinat-Salat
Hauptgang: Maronen-Whisky-Gulasch mit Polentastreifen und Wurzelgemüse
Dessert: noch psst...

Petit four: noch pssssst....





Freitag, 20. Februar 2015

Whisky-Dinner 1: Ausgangslage und Amuse Gueule

Habt Ihr das auch manchmal? Da juckt es im Köpfchen und in den Fingern und ein Essen soll dann nicht nur ein Essen sein und bleiben.
Muss ja nicht gleich riesig großes Pipapo werden... so fängts in meinem Kopf immer an... aber interessant für Köchin und Gast solls schon sein... aber was? ...aber für wen?... ein Thema?... ratterratter... grübel... überleg...
... aber dieses Mal.... Nein, hab ich mir gedacht: es soll mal wieder ein Dinner werden. Am besten mit etwas Anspruch! Im Sommer hatten wir ja schon einmal zu einem Dinner mit Aceto di Balsamico eingeladen. Das Thema für dieses Winterdinner war auch schnell gefunden: Foodpairing mit Whisky! Am besten fünf Gänge und weil ich viel zu übermütig in meinem Hirnkasterl war, wurden es auch noch Amuse Gueule und Petit Four (also wenn man es genau nimmt 7 Gänge ;) )

In den folgenden Posts werdet Ihr jetzt immer einen Gang finden und einen Whisky, der zum Einen irgendwo im Gericht auftaucht und auch dazu gereicht wurde. Er wird auch kurz vorgestellt werden.

Bitte Platz nehmen!
How to .... dinner?


Planungen: 
So gings dann Ende Dezember mit den ersten gedanklichen Planungen los. Was es zu essen geben sollte? Das konnte ich nicht planen, da ich zuerst ja die Whisk(e)ys brauchte.
Wir haben die Whiskys probiert und jeweils dazu notiert, welche Zutaten uns einfallen, welche Gewürze, welche Geschmacksnuancen. Wichtig war dann noch die Entscheidung: welche Geschmacksnuancen unterstützen wir mit dem Essen und welche überlassen wir dem Whisky ganz alleine?
Im Nachhinein kann ich sagen, dass uns das wohl recht gut gelungen ist. Ich wollte außerdem, dass Personen, die keine großen Erfahrungen mit Whisky haben ebenso einen Hauch von Whisky erleben - ohne ihn als Getränke dazu trinken zu müssen --> das hieß, dass der jeweilige Whisky auch irgendwo im jeweiligen Gang geschmacklich "mitspielte". 

Gästeanzahl:
Aus Platzgründen gibt es bei uns eine von vornherein festgelegte Gästezahl! 6 (plus uns zwei beide) = 8 = die maximale Anzahl an Personen, die bequem mit Klappstühlen an einem Biertisch Platz nehmen können. Die Tischdeko muss (für mich leider "leider") aus Platzgründen sehr minimalistisch ausfallen. Huuuaaaaaaaa!

Abzuchecken im Vorfeld: 
Sobald ich jemanden zum Essen zu uns einlade, bekommmt dieser die Fragen: was magst du nicht? Was verträgst du nicht? zur Beantwortung unter die Nase gerieben. Oftmals muss man mit etwas Druck nochmals nachbohren, da den meisten erst beim Überlegen etwas einfällt, dass sie auf gar keinen Fall mögen. --> Am Abend habe ich dann die Gewissheit, dass alle, alles essen und keine plötzlichen Probleme auftauchen. Gut, flexibel bleiben ist trotzdem immer noch wichtig, aber mit dieser Taktik bin ich noch nie schlecht gefahren. Entweder man passt die Gänge an die Vorlieben gänzlich an oder man sorgt für Alternativen bei Allergikern oder Nicht-Mögern.


Die Whisk(e)ys: 
Hier könnt Ihr die Hauptakteure des Abends sehen:
- The Ardmore Legacy (Schottland)
- Kilbeggan (Irland)
- Hibiki (Japan)
- Marker´s Mark (USA)
- Glen Garioch (Schottland)

--> In jedem folgenden Gang war der jeweilige Whisk(e)y in einer Komponente vertreten und wurde auch zum Trinken nebenbei gereicht. So hatte jeder etwas vom Whisk(e)y-Dinner, auch wenn er/sie nicht DER Whisky-Heißsporn war. 

Spezielles Zubehör:
Für den speziellen Abend haben wir jedem noch ein Nosing-Glas bereitgestellt und kleine Wasserkännchen zum Verdünnen der gereichten Whisk(e)ys.
Trotz allem haben wir auch noch jeweils einen passenden Rot- und Weißwein vorbereitet. Wein getrunken wurde im Verlauf nicht wirklich (nur die Mädels haben ein Fläschchen Weißwein zwischendrinnen genossen).

Ein weiterer Tipp in diesem Bereich: reicht dazu am besten ein "Black Forest"-Mineralwasser still. Warum? Dieses hat einen ganz geringen Salzanteil und passt von den enthaltenen Mineralien hervorragend zum Whisky.

Dauer:
Um 19.00 Uhr begannen wir mit den Amuse Gueule und mit kleinen Pausen zwischen drinnen, endeten wir mit dem Petit Four so gegen 00.00 Uhr. Kleine Pausen entstehen ja automatisch durch das Wegräumen und Kochen für den nächsten Gang. Vielleicht ist es manchmal wichtig, noch ein Bisschen mehr Zeit zwischen zwei Gängen verstreichen zu lassen.


Und los geht es....

Wir starteten mit einer Begrüßung, etwas Prosecco und zwei kleinen Häppchen als Amuse Gueule, welche man auch im Stehen verzehren konnte. Die Gäste kannten sich untereinander nicht.





Amuse Gueule I: 
Tortillachip mit Avocadocreme und Speck



Zutaten für ca. 15 Person als Amuse Gueule: 
- 2 reife, etwas weiche Avocado, geschält und entkernt
- 175 g Naturjoghurt
- 50 ml Zitronensaft
- 4 Blatt Gelatine
- 1 halber Bund Petersilie
- 1 Prise Salz, Pfeffer und Zucker

- unzerbröselte Tortillachips

- 150 g Speck in Streifen, angebraten in einer beschichteten Pfanne

Zubereitung:
- Jogurt, Petersilie, Salz, Zitronensaft, Avocado pürieren
-  Gelatineplatten in kaltem Wasser einweichen
- etwa ein Drittel der Avocadomasse erwärmen
- Gelatine ausdrücken und der erwärmten Masse nach und nach jedes Gelatine-Blatt auflösen
- Restliche Masse unterrühren
- durch einen feinen Sieb passieren
- mit einem Pürierstab nochmals kurz aufdressieren, kalt stellen (mindestens 5 Stunden)
- mit einem TL kleine Bällchen ausstehen und auf jeweils einen Tortillachip geben
- ein kleines Stückchen Speck darauf setzen







Amuse Gueule II: 
Geräucherter Saibling mit Avocado und Schwarzem Knoblauch auf Vollkorn-Cracker


Zutaten für ca. 15 Personen als Amuse Gueule:
- 2 reife Avocados, geschält und entkernt, in kleine Würfelchen geschnitten
- 5 - 6 schwarze Knoblauch-Zehen (gibt es z.B. in größeren REWE-Märkten), in kleine Würfelchen geschnitten
- je 1 Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- 2 EL Zitronensaft

- zwei geräucherte Saiblingfilets, enthäutet, in kleine Portionen geschnitten
- etwas Kresse/Sprossen, am besten scharf-würzig schmeckende

- je 1 Vollkorn-Cracker (bei Rewe gibt es oftmals diese aus Mallorca)


Zubereitung:
1. Avocado, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft miteinander vermengen
2. anrichten



Dies war der Auftakt zum mehrgängigen Whisky-Dinner im Februar 2015.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspiralen und The Ardmore Legacy
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen, Whisky-Majo und jungem Spinat-Salat
Hauptgang: Maronen-Whisky-Gulasch mit Polentastreifen und Wurzelgemüse
Dessert: noch pssst...

Petit four: noch psssst....


Für die kostenlose Bereitstellung der Whiskies zum jeweiligen Produkttest: 
Kilbeggan, Hibiki, Marker´s Mark und Glen Garioch danken wir Beam Deutschland. Die Posts sind ohne Aufforderung entstanden, Aussagen zu den Whiskies und Inhalte sind unsere eigenen und absolut frei formuliert. 

Montag, 1. Juli 2013

Rote Beete Carpaccio mit Jakobsmuscheln

Wie bei so vielem waren Rote Beete auf unserer Gemüse-Beliebtheitsliste gaaaaaaaaaaanz weit hinten. Uhahaha... ein erdiger, schwerer Geschmack und dieses rotfärbende Etwas. Aber wir haben uns selbst eines Besseres überzeugt. Als hauchdünne Scheiben mit einem guten Dressing eine hervorragende Vorspeise, wenn Gäste kommen... Eine Delikatesse! Optisch fehlt wenig zu einem echten Carpaccio aus Fleisch.

Carpaccio von Rote Beete Vorspeise beim Dinner
Rote Beete Carpaccio mit Jakobsmuscheln

Wichtig ist, dass Ihr die Rote Beete wirklich hauchdünn schneidet. Mit einem Messer klappt das nicht gut. Ihr solltet einen Hobel, den Ihr auf hauchdünn stellen könnt, dafür verwenden.

Frisch oder vorgekocht? Welche rote Beete ist besser? 


Natürlich ist es immer am besten, wenn Ihr selbst kocht. Bei roten Beten ist das oft aber ein größerer Akt und Finger und Küche erfahren dabei eine größere Rotfärbung. Mittlerweile gibt es die Beete ja auch in vorgekochter Version. Hier ist uns aufgefallen, dass die Bio-Beete sich DEUTLICH im Geschmack von den konventionellen unterscheiden und der minimale monitäre Unterschied lohnt sich wirklich! Kein Vergleich! Also wer nicht selbst kochen möchte, holt sich am besten eine vorgekochte Bio-Beete-Packung! Und ratzfatz habt Ihr eine leckere und überraschende Vorspeise! 

Rezept für Rote Beete Carpaccio mit gebratenen Jakobsmuscheln



Zutaten für etwa 4 Vorspeisen-Portionen:
- eine Packung vorgekochte, möglichst groß kugellige Rote Beete (die Bio-Varianten schmecken defintiv am besten hierfür)
- 30 ml Balsamico
- 2 EL gutes Olivenöl
- je eine Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- ein TL Feigensenf (oder Aprikosensenf)
- eine Handvoll gehobelte Parmesanspäne
- ein paar kleine Tomaten

Zubehör:
- Rucola
- pro Portion zwei Jakobsmuscheln
- Zitrone


Zubereitung:
  1. Achtung: auch bei den bereits gekochten Rote Beete kann es vorkommen, dass sie die Hände rot färben - aus diesem Grund empfehle ich Gummihandschuhe bei der Hobelei zu tragen
  2. Rote Beete auspacken, Flüssigkeit abtropfen lassen und dann hobeln (Schneiden klappt nicht! Man muss definitiv hobeln. Den Hobel so dünn einstellen, dass die Scheiben fast durchsehbar sind, aber NOCH stabil. 
  3. die Scheiben dekorativ, ein kleines Bisschen überlappend auf einem schönen Teller anrichten
  4. die angerichteten Rote Beete salzen und pfeffern
  5. Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, Feigensenf vermischen und gut durchrühren
  6. mit einem großen Löffel auf jede Scheibe etwas Dressing verteilen
  7. Rucola in der Mitte der Rote Beete anhäufen, nochmal etwas Dressing darauf gießen
  8. Tomatenstückchen und Parmesanhobel über dem Teller verteilen
  9. wer möchte: Jakobsmuscheln in einer Pfanne anbraten, im Nachhinein salzen und pfeffern und mit Zitrone beträufeln
  10. FERTIG! 

TIPP: Feigensenf gibt es manchmal auf bei Aldi, Lidl oder Norma. Da muss niemand gleich in den Feinkostladen hoppeln. 
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