Mittwoch, 19. November 2014

Alpro Green Dinner und eine super leckere Maronensuppe

Was diese Maronensuppe mit dem Green Dinner von Alpro zu tun hat?

cremige Suppe ohne Sahne oder Milch

Da hilft nur weiterlesen:

 Am gestrigen Abend (mittlerweile ist der Abend schon ein Bisschen länger her) durften wir einen loungisch-launigen Abend in München im "Kater Mikesch" verbringen. Wir waren einer Einladung von Alpro (bzw. der Agentur Segmenta) gefolgt. Da ich seit vielen Jahren auf Grund einer Milchunverträglichkeit schon Alpro-Produkte verwende, war meine Vorfreude sehr groß auf diesen Abend.

Offiziell war es eine Einladung zu einem "Green Dinner" und zu einem schönen Abend. Und das war es auch. Von Patrick Gebhardt (Besitzer/Koch im Hamburger Restaurant "Fillet of Soul") wurden wir kulinarisch verwöhnt. Doch davon gleich mehr.

Einige sehr interessante Informationen haben wir auch mitgebracht:
Sicherlich kennt Ihr alle "Alpro" noch als "Alpro Soja"... aber dieses Soja wurde aus dem Namen gestrichen, denn es wurden in den letzten Jahren mehrere anderweitige Milchalternativen ins Programm aufgenommen. So gibt es mittlerweile Haselnuss-, Mandel-, Reis-, Hafer-, Kokosnussprodukte und diese Segmente werden in der nächsten Zeit auch weiter ausgebaut - wie wir erfahren durften.

Ihr seht hier viele neue oder schon bekannte Alpro-Produkte

Empfangen wurden wir mit leckeren Cocktails und Fingerfood. Auf die Idee Alpro-Produkte in Cocktails zu mixen wäre ich so nicht gekommen. Sie waren aber sehr lecker.

Fakts about Alpro:
- Alpro kauft keine Sojabohnen auf dem freien Weltmarkt oder aus Regenwaldgebieten. Die Bohnen kommen entweder aus Frankreich (aus der Nähe von Toulouse - wäre sicherlich mal einen Besuch wert) und Kanada von langjährigen Vertragsbauern. So soll auch gewährleistet sein und bleiben, dass kein genmanipuliertes Soja verwendet wird.
- Alle Produkte (bis auf den Haferdrink) sind glutenfrei. 
- An einer aufschlagbaren Sahnealternative wird gearbeitet.
- Die Bio-Marke "Provamel" kommt aus dem gleichen Stammunternehmen wie Alpro.


Verköstigt wurden wir sehr gut. Entschuldigt bitte die ungewohnte Bildqualität... es herrschte entspanntender Kerzenschein im Kellergewölbe, in welchem wir gespeist haben.


Maronen-Apfel-Suppe mit Apfel- und Walnussstückchen und ein Enten-Sate-Spieß

Hirschfleisch mit Weißweinsoße undMaronen und Rotkohlauflauf mit Kartoffel(brei)haube und Zimtbröseln

Panna Cotta mit Gewürznelken, Zimtschnecke, Schokomalheur und KiBa-Eis



Und hier das ist das Rezept zur Vorspeisen-Suppe... ich habe die Maronensuppe ein klein Wenig abgewandelt:

Maronensuppe mit Apfel-Walnuss-Einlage




Zutaten für 4 Portionen:

- 4 Schalotten, geschält und gewürfelt
- 2 EL Zucker
- 50 ml Olivenöl
- 500 g geschälte, vorgekochte Maronen
- 100 ml Portwein
- 1 l Gemüsefond
- 250 ml Apfelsaft
- 150 g Knollensellerie, geschält und in kleine Würfel geschnitten
-  200 ml Alpro Mandelmilch
- 1  Apfel
- 2 EL Olivenöl
- 250 ml Alpro Soja-Kochcrème Cuisine
- 50 g Alpro
- 50 g Walnusskerne
- je eine Prise Salz, Pfeffer


Zubereitung:

1. Schalotten abziehen und würfeln. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, 450 g der Maronen, klein gehackten Sellerie und Schalotten zugeben, kurz anschwitzen lassen und mit 50 ml des Portwein ablöschen. Den Alkohol verkochen lassen.
2. Mit Gemüsefond, Mandelmilch und Apfelsaft auffüllen. Alles auf 800 ml reduzieren lassen.
3. Inzwischen den Apfel schälen und in Würfel schneiden.Walnusskerne in kleine Stückchen hacken.
4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zunächst die Walnussstückchen, dann die Apfelwürfel darin anschwitzen, 50 g zerbröselte Maronen hinzufügen und 1 Prise Zucker hinzugeben, kurz karamellisieren lassen und schließlich mit 50 ml Portwein ablöschen
5. Alpro Soja-Kochcrème Cuisine zur Suppe hinzufügen, verrühren und aufkochen. Mit dem Stabmixer mixen. Nochmals abschmecken. In tiefen Tellern anrichten. Mit der Apfel-Walnussmischung garnieren. 


Guten Appetit! Diese Suppe wird defintiv ein neuer, regelmäßiger Bestandteil unserer Herbst/Winter-Leibgerichte. 

--> Es muss nicht immer Milch oder Sahne sein! Auch pflanzliche Alternativen können eine Suppe cremig und samtig machen :) . 

Danke für die Einladung und diesen schönen, informativen Abend! Es war ein sehr netter Kontakt und ein wirklich gut organisierter Event mit vielen sehr netten Ansprechpartnerinnen :) Dankeschön! 



Dienstag, 18. November 2014

glutenfreie Polenta-Mais-Schokoplätzchen

Heute gibt etwas ungewöhnlichere Kekse. Sie sind mit Polenta (Maisgrieß) und Maismehl - auf anderes Mehl wird verzichtet.


Polentakekse


Backen mit Polenta
Wie verpackt Ihr Kekse am liebsten, wenn Ihr sie verschenken möchtet?




Zutaten für ca. 2 Backbleche:
-          170 g Butter oder Margarine, aus dem Kühlschrank
-          150 g Rohrohrzucker
-          150 g Polenta, von der Spielberger Mühle
-          150 g Erdnussbutter, crunchy (mit Stückchen)
-          220 g Maismehl, von der Spielberger Mühle
-          2 Eier
-          Abrieb einer Zitrone
-          100 g Schokotropfen, zartbitter
-          1 TL Backpulver

Zum Verzieren, z.B:

                -          100 g Zartbitterschokolade
                -          2 – 3 EL Haselnusskrokant


Zubereitung:
1.       Backofen auf 180 Grad/Umluft vorheizen
2.       Alle Zutaten mit dem Knethaken zu einer homogenen Masse verarbeiten
3.       Mit einem Teelöffel Portionen abstechen und jeweils eine Kugel formen
4.       Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit drei Finger zu einem „Taler“ plattdrücken
5.       10 Minuten backen
6.       Auskühlen lassen und mit im Wasserbad geschmolzener Schokolade und Krokant verzieren
7.       Entgültig auskühlen lassen und in Keksdosen verpacken

Tipp: Diese Plätzchen halten sich gut ein paar Tage/Wochen. Der Geschmack ist sehr mais-ig. Die Polenta gibt einen gewissen zusätzlichen „Crunch“.



Weihnachtsplätzchen glutenfrei
einmal reinbeißen und zaghaft probieren?


Sonntag, 16. November 2014

Grissinis on tour

Hallo Ihr Lieben!

Mein Grissini-Rezept könnt Ihr nun auch bei "Lecker schenken" bewundert. Und nicht nur von mir ist dort etwas zu sehen - ebenso gibt es von vielen anderen Foodbloggern Rezepte zu entdecken. Klickt doch dort mal vorbei!



Witzig gemacht, oder?

Samstag, 15. November 2014

geschmorte Lammhaxe mit Gnocchi

Dank einer lieben Kollegin haben wir gestern DEN Bauernmarkt überhaupt entdeckt. Yipieeehjaje!! Freu mich immer noch so sehr... schon lange suchen wir einen solchen... von Stand zu Stand trieben wir uns. Überall entdeckten wir Sachen, die wir entweder schon lange mal wieder essen wollten oder immer schon mal ausprobieren wollten. Vieles davon werdet Ihr in der nächsten Zeit noch mitbekommen.

Als erstes Rezept wird vom Lamm-Bauernhof über eine super leckere Lammhaxe berichtet. Die Qualität war hervorragend. Da standen wir auf dem Markt und sagten: JA, heute Abend muss es Lammhaxe geben. Gesagt, getan! Lammhaxen gekauft und freudestrahlend nach Hause getragen.

Guggt doch mal:



Geschmorte Lammhaxe 


Geschmorte Lammhaxe mit Gnocchi


Zutaten:
- pro Person eine Haxe (wir haben fünf für vier Personen gekauft - soll ja keiner hungrig bleiben)
- 2 große Karotten, geschält und in mittelgroße Scheiben geschnitten
- eine Handvoll geschälter und in mittelgroße Stücke geschnittener Knollensellerie
- 3 rote Zwiebeln, geschält und geviertelt
- 3 Zehen Knoblauch, geschält und halbiert
- 3 Tomten, halbiert
- 3 kleine oder 2 große Lorbeerblätter
- 2 große Zweige Rosmarin
- 1 halber (!) TL hochwertiger Zimt
- 1 Scheibe Bio-Zitrone, entkernt - Breite ca. 1 cm
- 3 EL Tomatenmark
- je 2 Prisen Salz, Pfeffer, Zucker
- 2 EL Mehl
- 2 EL Butter (zum Anbraten)
- ca. 2 TL Johannisbrotkernmehl (zum Binden der Soße)
- 1 Flasche trockener Rotwein (0,7) (wir hatten einen Negroamaro Sangiovese)
- ca. 0,5 L Gemüsebrühe

- ein Bräter mit Deckel
- Topf und Pürierstab


Zubereitung:
1. Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen
2. Lammhaxen rundherum salzen und pfeffern und etwas mit Mehl bestäuben
3. mit Butter im Bräter rundherum gut anbraten
4. nach der letzten Wendung Gemüse (außer Knoblauch) hinzugeben und kurz mitbraten
5. mit Rotwein und Gemüsebrühe ablöschen
6. Lorbeer, Tomatenmark, Tomaten und Zitrone hinzugeben und den Bräter in den Backofen ohne Deckel geben
7. 20 Minuten bei 200 Grad Umluft braten/backen lassen
8. Knoblauch und Rosmarin hinzugeben, Deckel auf den Bräter geben und nochmals ca. 60 Minuten braten
9. Backofen auf 100 Grad stellen, Dreiviertel der Soße (mit einer Handvoll Karotten, Sellerie und Zwiebeln) aus dem Bräter holen und in einen Topf geben
10. Soße nochmals ca. 10 Minuten einreduzieren lassen, dann die Soße komplett pürieren
11. Falls notwendig erstmal einen TL Johannisbrotkernmehl hinzugeben, nochmal aufkochen (Vorsicht: das Johannibrotkernmehl bindet mehr als Stärke - erst kurz wirken lassen und warten wie sehr) und pürieren - falls die gewünschte Bindung erreicht ist, nochmals nachwürzen und jetzt den Zimt hinzugeben (falls es zu dickflüssig geworden hat, hat man ja noch etwas Soße im Bräter über ;) )
12. anrichten und einen guten Appetit wünschen

 Lasst Euch vom Zimt nicht irritieren. Wenn Ihr den Zimt schmeckt, habt Ihr zuviel reingemacht, aber er gibt dem Gericht bzw. eher der Soße nochmal so einen gewissen heimlichen Kick ;)

 Der Geruch in unserer Wohnung während des Schmorens war phänomenal! Schmacht! Ihr habt vielleicht ja auch bemerkt, dass ich Schmorgerichte liebe, liebe, liebe.... Schmaaaaaaaaaacht!  Habt Ihr auch ein Lieblingsschmorgericht? Meines ist ja Ossobuco.

Als Beilage kann ich etwas Kartoffeliges empfehlen, das auch Soße verträgt. Gebackene Kartoffeln finde ich nicht so passend... vielleicht einen Kartoffelknödel oder Gnocchi oder auch Kartoffelpüree.

Donnerstag, 13. November 2014

Hermann the Teigmonster - ein teigiger Kettenbrief

Wer kennt ihn nicht, den Hermannteig? Er wird gezüchtet, gefüttert, gestreichelt  und beheimatet und von Haushalt zu Haushalt weitergegeben. In meiner Kinderzeit war er schon mal in meinem Umfeld unterwegs. An mir ist er allerdings vorbeigegangen und so war ich gerne bereit dem lieben "Hermann" für eine knappe Woche ein liebevolles Zuhause zu bereiten als mir Tina von Lecker&Co unbedingt einen Hermann-Spross vorbeibringen wollte. Tina hatte dann auch noch die glorreiche Idee einen teigigen Foodblogger-Kettenbrief daraus zu machen. (und ich kann heute sagen: Ja, man kann Hermann auch verschicken! Der Postwagen duftet dann auch mal richtig lecker.) Hermann hat unsere Wohnung mittlerweile verlassen und ist nun zu drei weiteren Personen weitergezogen, die hoffentlich genau interessante und genussreiche Momente mit ihm erleben wie wir es hier getan haben.

Hermann in the house - hier seht Ihr das zurückbehaltene Viertel, aus welchem ich mein V.brot gebacken habe

 Was backt man so aus einem Hermann-Teig? Das kannst du gut bei Tinas Ausgangspost nachlesen. Dort gibt es auch eine Anleitung - what to do and how to bake als PDF zum Ausdrucken!



Vatikanbrot mit Cranberries und Kokosflocken

ein ganz besonderer und feiner Geschmack - das Vatikanbrot

Tina hat mir noch mitgeteilt, dass man daraus ein "Vatikanbrot" backen kann. Ich habe eine kleine Kastenform und eine Brioche-Form mit dem Teig gefüllt. Tja, das Backwerk aus der Brioche-Form war leider vom hauseigenen Gustaiolo schneller vernascht als ich ein Foto davon knipsen konnte... vom Kastenform-Vatikanbrot war auch gerade nur noch die Hälfte übrig. Ihr merkt, er schmeckt wirklich lecker :)



Das backen geht so:
250 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
3 Eier (M)
1 Pck. Vanillezucker
250 ml Öl oder 200 g Butter


Ich habe Abrieb einer Bio-Zitrone, 70 g Kokosflocken und 70 g getrocknete Cranberries (ich verabscheue ja Rosinen - da sind Cranberries die perfekte Alternative) hinzugefügt. War eine gute Entscheidung!

 Alles verrühren, erst dann den Ofen auf 175°C vorheizen (in dieser Zeit kann sich Herrmann noch etwas gehen lassen ;-) ) und für 50 bis 60 Minuten backen.


 

PS: Mal guggen, obs der Hermann auch bis Österreich geschafft hat, dahin wurde nämlich auch ein Viertel versendet.


Wenn Ihr nun selbst Lust habt, einen Hermann zu Euch nach Hause zu holen, schaut doch mal bei Tina vorbei. Sie koordiniert auch, falls jemand gerne einen Spross abhaben möchte... es lohnt sich!


Vielleicht solltet Ihr noch beim Cranberry-Blogevent von "USA kulinarisch" vorbeischauen! Cranberries sind gesund und lecker und davon kann ich nie genug kriegen. Dort könnt Ihr viele leckere Rezepte entdecken

blogparade_cranberries_quer    

Dienstag, 11. November 2014

Kokoskugeln

Dieses Rezept ist aus der Abteilung: Weihnachtsbäckerei für Gestresste oder Personen, denen es nicht einfach und schnell genug gehen kann ;)

zuckerfreie Kekse Kokos
glutenfrei und milchfrei... da greift man doch gerne zu

Zutaten für ca. 2 Bleche:
- 3 Eiweiß (Größe M), kalt aus dem Kühlschrank
- 180 g Kokosflocken
- etwas Vanillezucker
- 60 flüssiger, milder Agavendicksaft
- 1 Prise Salz


Zubereitung:
1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
2. Eiweiß sehr steif schlagen
3. restliche Zutaten vorsichtig nach und nach unterheben, die Kokosraspel zuletzt
4. mit einem TL eine Menge "abstechen" und zu einer Kugel formen
5. auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben
6. 10 Minuten backen
7. auskühlen lassen


---> In der Keksdose werden diese recht weich... bitte nicht mit anderen Keksen in der Dose kombinieren! Gutes Gelingen!

Eiweißverwertung Kokos
Einmal zugreifen?
Nachtrag: Nach nun einer knappen Woche im Keksdoserl muss ich leider sagen, dass sie sehr trocken sind.... ich kann sie nur im "frischen" Zustand empfehlen! 

Wenn ich Ihr wäre, würde ich mir lieber ein anderes Rezept aus dieser Rubrik aussuchen: Keksrezepte für Weihnachtsgestresste und Backfaule! Zu diesem Rezept kann ich nicht mehr wirklich raten. Sorry! 

Samstag, 8. November 2014

Whisky-Verkostung II

Lang, lang ist sie her... die letzte Whisky-Verkostungsrunde. Bei diesem Mal haben wir 5 Whiskys verkostet. In geselliger 4er-Runde. Drei erfahrenere Gaumen und meiner einer... (aber ich bin dabei ja vor allem die "Tippse" *grins*) Seid gespannt! Die Whisky-Verkostung III folgt auch bald!

Die Hauptdarsteller

Alle Anmerkungen, die nun folgen sind natürlich subjektiv... so ist das mit dem Geschmack nun mal. ;) Herzlichen Dank an Susanne und den IBM Matze für Mitmachen.

... und wie das bei Foodbloggern so ist, zum Schnabulieren muss auch immer was parat stehen. 














1. Tullibardine 228



- 43%
- Highland
- Burgundy Finish
- ca. 35 Euro

Geruch: Rosinen, Moos, Vanille,
Geschmack: Cognactendenzen, leicht nach Johannisbeer/Traube, karamell-cremig

Fazit: für Zwischendurch oder jeden Tag, nicht typisch















2. Glen Moray


 - 40%
- 16 Jahre
- Speyside
- ca. 35 Euro

Geruch: Amaretto, Mandel, Klebstoff, Harz (stark) --> sehr lecker
Geschmack: "vorne schmeckt er alt und hinten wie ein Speysider", Bisschen Zimt, Bisschen Port --> hält lange nach

Fazit: Preis-Leistung ist top, empfehlenswerter 16-Jähriger, sehr überraschend im positiven Sinne















3. The Arran Malt

 

 - 50%
- Isle of Arran
- Port Cask Finish
- ca. 42 Euro

Geruch: zitrusartig, portig, frisch, beerig
Geschmack: zimtige Süße, goldige Beerigkeit, Hauch von Cremig-Vanillig

Fazit: vollmundiger, leckerer Whisky mit Portnote

















4. Machrie Moor



 - 46%
- Isle of Arran
- ca. 37 Euro

Geruch: sehr zitronig, Ananas, Grapefruit, ganz leichte Kokosnussnote
Geschmack: sehr sauer, mittelrauchig - nicht zu dominant, sehr trocken, scharf, etwas Pampelmuse

Fazit: eigenwillig im positiven Sinne, nicht für Standard-Whisky-Trinker like the business man, only for real men ;) (muss man diesen Whisky wirklich haben?)















5. the Six Isles  


- 43 %
- Blended Malt Scotch Whisky: ein Fass Whisky von jeder Insel (Islay, Jura, Skye, Mull, Orkney und Arran) wurde zu einem neuen Whisky zusammengefügt (bottled by William Maxwell)

Geruch: ein Potpourri der Inseln, "wie die Gicht am Inselstrand", faszinierend
Geschmack: mild, hat Charakter, man hat das Gefühl wie wenn man auf der Zunge von Insel zu Insel schwimmt

Fazit: Wirklich von jeder Insel ist eine feine Noten enthalten! Ein  --> Feines Tröpfchen! Nachgucken, kaufen!














Wisst Ihr was ich an dieser Verkosterei am lustigsten finde? Wenn etwas nach Harz, nach Metall, nach medizinischem Alkohol oder oder oder...  schmeckt, kann das ein Qualitätsmerkmal sein ;) sehr amüsant...

--> Welche Whiskys in der 1. Verkostung Thema waren, könnt Ihr hier nachlesen.



Nachtrag: Nachdem hier nun ein Kommentator warnen wollte, dass diese Kommentare zu den Whiskys keine Allgemeingültigkeit haben. Ja! Sie sind alle subjektiv! Sie geben unsere eigene Meinung wider! Wir hatten nie den Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Kann Geschmack allgemeingültig sein? Schmeckt nicht jeder Mensch anders?

Dienstag, 4. November 2014

Zucchinispaghetti mit Linsonese

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich mir vor einiger Zeit einen Gemüsespiralschneider gekauft. Die kosten ja nicht mehr viel, aber ich bereue es keinen Tag! Nicht nur zum Umwickeln von etwas mit Kartoffeln, Karotten usw., sondern auch um Zucchinispaghetti herzustellen. Super! Zoodles heißen die auch oft. Schon mal gehört? Ich nicht. Nur erst bei den Vorbereitungen für dieses Gericht.

Thema heute: richtig den Bauch vollschlagen ohne schlechtes Gewissen! ;)

anstatt Parmesan
Auf die Plätze, fertig, losgegabelt!

Zutaten für 4 Portionen: 

- eineinhalb Tassen Beluga-Linsen
- 1 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 große Karotte, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 Handvoll Knollensellerie, geschnitten und in kleine Würfel geschnitten
- je 1 TL Zucker, Rosmarin, Chilipulver oder scharfes Paprikapulver, süßes Paprikapulver
- 4 EL Balsamico-Essig
- 200 ml Rotwein
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 Liter passierte Tomaten
- 2 EL hochwertige Sojasoße
- je 1 Prise Salz und Pfeffer 
- 2 Tomaten, in mittelgroße Würfel geschnitten
- 7 Zweige frische Petersilie

für die Zucchinispagetti:
- pro Person eine mittelgroße, spiralisierte Zucchini
- etwas Öl zum Anbraten

--> gut passt hier: ein paar Mandelstifte

Alternative zu Spagetti Bolognese
wenn Ihr die Zucchini besser abtropfen lasst als ich, entsteht nicht soviel Flüssigkeit auf dem Teller!

Zubereitung:

1. Das Gemüse im Olivenöl in einem Topf anbraten
2. mit Rotwein ablöschen
3. mit passierten Tomaten und der Gemüsebrühe aufgießen
4. alle restlichen Zutaten bis auf die frischen Tomatenwürfel und die frische Petersilie hinzufügen
5. die Flüssigkeit auf etwa 2/3 leicht köchelnd reduzieren lassen (kann schon bis zu 30 Minuten dauern), kurz beiseite stellen
6. dann die Beluga-Linsen nach Packungsanweisung bis zu 2/3 in einem separaten Topf kochen (bei mir war es drei Mal soviel Wasser wie Linsen), Rest des Linsenkochwassers abgießen und die Linsen in die Tomaten-Gemüsesoße geben
7. die Bolognese etwa 10 Minuten ganz leicht köcheln lassen, nochmals nachwürzen
8. während dieser 10 Minuten die Zucchini in eine große Pfanne mit dem Olivenöl anbraten --> Achtung: Die auftretende Flüssigkeit abseihen
9. frische Petersilie und frische Tomatenwürfel in die heiße Bolognesesoße mengen und servieren.


Guten Appetit!


Sonntag, 2. November 2014

Festliches Menü: Cozze al Pomodori, Ossobuco und Schokomoelleux mit Weinbergpfirsicheis

Zum Geburtstag meines Mannes durfte etwas festlicher aufgetischt werden. Doch seht selbst! Am meisten lieben wir es, wenn eine größere Anzahl Gäste an einer langen Tafel (räusper, *Traum* ... im Moment muss hierzu ein Biertisch mit Klappstühlen herhalten) sitzt, der Tisch schön gedeckt ist, das Essen köstlich und der Abend in geselliger Runde eeeeeeewig dauert. Zwischen lustigen Sprüchen, guten Gesprächen und Gelächter hört man ab und zu nur ein "Mhhhh" und "Ohhh wie lecker" --> dann ist es einer dieser perfekten Abende geworden.

Ihr wisst ja schon, dass es bei uns oft etwas mediterraner zugeht und so waren die Gänge auch dementsprechend.

Vorspeise: Cozze al pomodori

Miesmuscheln in Tomaten-Weißwein-Sud gegart

 Am schönsten ist es diesen Gang aus gemeinschaftlichen "Töpfchen"/"Schälchen" zu essen. Durch das Benutzen der Hände (oder zumindest einer Hand und einer Gabel) ist es doch recht sinnlich. Zum Rezept geht es hier entlang. Steife Gesellschaften sollten dies nicht als Vorspeise serviert bekommen.


Hauptgang: Ossobuco a la Sonja mit Knöpfle


Unser heutiger Fokus soll darauf liegen. Italienisches Gericht und dazu eine Spätzle-Art? JAAA sehr wohl. Ossobuco essen wir ca. 3 bis 5 Mal im Jahr und durch das Dickicht der Beilagen haben wir uns durchgekämpft... wir können Euch sagen, nichts passt so gut wie ein Bisschen Spätzle-Fusionküche *zwinker*. Probiert es aus!
Was ist noch anders an diesem Ossobuco? Mein Ossobuco wird mit Rotwein gemacht anstatt Weißwein.
Für die Zubereitung empfiehlt sich ein Bräter, in welchem man gleich auch anbraten kann. Aber mit großer Pfanne und Auflaufform mit Deckel (!) geht es eigentlich auch. Das Gericht lässt sich auch super schon einen Tag vorher vorbereiten und kochen. Dann muss man beim Menü nur noch etwas Wasser hinzufügen und es erwärmen (Achtung: auch die Knochen müssen nochmals ganz heiß erhitzt werden!).



Zutaten für ca. 4 Portionen:
- ca. 1,5 bis 2,0 kg Beinscheiben
- Mehl
- 2 EL Butter oder Butterschmalz 
- 5 EL Tomatenmark
- 1,2 Liter Rotwein
- je eine ordentliche Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- eine gut gefüllte Handvoll Knollensellerie, geschält und in große Würfel geschnitten
- 2 große Zwiebeln, geschält und in grobe Streifen geschnitten
- 3 - 4 Karotten, geschält und in grobe Scheiben geschnitten
- 2 Zehen Knoblauch, geschält und halbiert
- 1 halber Bund Petersilie


es ist angerichtet - guten Appetit!


Zubereitung:
0. Backofen auf 200 Grad vorheizen
1. Beinscheiben gegebenenfalls noch parieren, weiße Sehnen herausschneiden, trocken tupfen
2. Beinscheiben von jeder Seite salzen und pfeffern und in Mehl wenden
3. Butter in den Bräter geben und darin nun die Beinscheiben anbraten... jede Seite sollte angebräunt sein
4. Beinscheiben herausholen und nun das Gemüse (außer dem Knoblauch) anbraten
5.Tomatenmark hinzugeben, Gemüse darin noch kurz weiterbraten und mit dem Rotwein ablöschen
6. Wenn der Wein köchelt die Beinscheiben und Knoblauch hinzugeben und ohne Deckel ab damit in den Backofen (200 Grad)
7. 30 Minuten bei dieser Temperatur kochen lassen
8. durchrühren, Beinscheiben wenden, Temperatur auf 160 Grad herunterdrehen und Deckel auf den Bräter geben
9. mindestens nun eineinhalb Stunden köcheln lassen (am besten zwei Stunden)
10. Petersilie haken, Beilagen zubereiten
11. Ossobuco nochmals kräftig durchrühren, probieren und gegebenenfalls nachwürzen --> meist fehlt noch Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker (diese ist abhängig vom Zuckergehalt des Tomatenmark)
12. Petersilie zu 90% ins Ossobuco rühren, anrichten und restliche Petersilie darüberstreuen


Ein Gläschen Rotwein als Begleitung zum Ossobuco


Als Wein empfehle ich Euch dazu einen "Ripasso - Burre Alto".
Die Farbe ist rubinrot - richtig strahlend. Der Wein ist fruchtig, leicht und fröhlich. Zunächst entwickelt er ein vollmundiges Aroma und ist am Gaumen sehr intensiv. Mit fruchtiger Eleganz präsentiert er sich beim genauen Schmecken. Er hat keine Schwere und ist auch für Personen, die nicht so oft (Rot-)Wein trinken ein Genuss. Wir haben es getestet. ;) Genau das Richtige für einen geselligen Abend unter Freunden.

2012, Weingut Villa Girardi
Rebsorten: 70% Corvina, 25% Rondinella, 5% Corvinone.
Vini zierung: Die Trauben werden Ende September von Hand gelesen und schonend in Edelstahltanks in etwa 9 Tagen vergoren. Dann ruht der Wein und wartet auf die Trester des
Amarone. Mit dem restlichen natürlichen Traubenzucker der Amaronetrester beginnt eine zweite Gärung (Ripasso = zweiter Durchgang) für etwa 12 bis 13 Tage. Während dieser zweiten Gärung wird der Ripasso durch tägliches umpumpen mit
Sauersto versorgt.
Verfeinerung: 18-monatige Reifung in 65 hl-Fässern aus slawonischer Eiche und abschließend 6-monatige Reifung in der Flasche.
Alkoholgehalt. 13 Vol.-%.
Farbe: Intensives Rubinrot.
Bouquet: Reich und würzig mit Noten von schwarzem Pfeff er
und Rosine.
Geschmack: Vollmundig und sehr intensiv am Gaumen, elegant
mit der Note reifer Kirschen.
Empfehlungen: Zu hellem und dunklem Fleisch, sowie zu Käse.


Dessert: Schokomoelleux mit Weinbergpfirsicheis

das Innere im Moelleux ist heiß und flüssig
Es gibt nicht viel Besseres als ein Dessert mit heißen und eiskalten Komponenten. Im Sommer habe ich fruchtig-saftige Weinbergpfirsiche bekommen und daraus Eis gemacht. Der Geschmack ist ganz sanft und schmeicheln. Ein Must-Do für den Sommer 2015! Weinbergpfirsicheis!



http://blog.kuechen-atlas.de/wp-content/uploads/2014/09/blogparade-festliches-menue.jpg


Herzlichen Dank an Villeroy&Boch (und Küchenatlas) für die Bereitstellung dieses wunderbaren Geschirrs. Im Rahmen des Blogevents bei Küchenatlas wurden mir drei Teller zur Verfügung gestellt. 
Liebe Leser, drückt mir die Daumen ;)
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