Sonntag, 16. November 2014

Grissinis on tour

Hallo Ihr Lieben!

Mein Grissini-Rezept könnt Ihr nun auch bei "Lecker schenken" bewundert. Und nicht nur von mir ist dort etwas zu sehen - ebenso gibt es von vielen anderen Foodbloggern Rezepte zu entdecken. Klickt doch dort mal vorbei!



Witzig gemacht, oder?

Samstag, 15. November 2014

geschmorte Lammhaxe mit Gnocchi

Dank einer lieben Kollegin haben wir gestern DEN Bauernmarkt überhaupt entdeckt. Yipieeehjaje!! Freu mich immer noch so sehr... schon lange suchen wir einen solchen... von Stand zu Stand trieben wir uns. Überall entdeckten wir Sachen, die wir entweder schon lange mal wieder essen wollten oder immer schon mal ausprobieren wollten. Vieles davon werdet Ihr in der nächsten Zeit noch mitbekommen.

Als erstes Rezept wird vom Lamm-Bauernhof über eine super leckere Lammhaxe berichtet. Die Qualität war hervorragend. Da standen wir auf dem Markt und sagten: JA, heute Abend muss es Lammhaxe geben. Gesagt, getan! Lammhaxen gekauft und freudestrahlend nach Hause getragen.

Guggt doch mal:



Geschmorte Lammhaxe 


Geschmorte Lammhaxe mit Gnocchi


Zutaten:
- pro Person eine Haxe (wir haben fünf für vier Personen gekauft - soll ja keiner hungrig bleiben)
- 2 große Karotten, geschält und in mittelgroße Scheiben geschnitten
- eine Handvoll geschälter und in mittelgroße Stücke geschnittener Knollensellerie
- 3 rote Zwiebeln, geschält und geviertelt
- 3 Zehen Knoblauch, geschält und halbiert
- 3 Tomten, halbiert
- 3 kleine oder 2 große Lorbeerblätter
- 2 große Zweige Rosmarin
- 1 halber (!) TL hochwertiger Zimt
- 1 Scheibe Bio-Zitrone, entkernt - Breite ca. 1 cm
- 3 EL Tomatenmark
- je 2 Prisen Salz, Pfeffer, Zucker
- 2 EL Mehl
- 2 EL Butter (zum Anbraten)
- ca. 2 TL Johannisbrotkernmehl (zum Binden der Soße)
- 1 Flasche trockener Rotwein (0,7) (wir hatten einen Negroamaro Sangiovese)
- ca. 0,5 L Gemüsebrühe

- ein Bräter mit Deckel
- Topf und Pürierstab


Zubereitung:
1. Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen
2. Lammhaxen rundherum salzen und pfeffern und etwas mit Mehl bestäuben
3. mit Butter im Bräter rundherum gut anbraten
4. nach der letzten Wendung Gemüse (außer Knoblauch) hinzugeben und kurz mitbraten
5. mit Rotwein und Gemüsebrühe ablöschen
6. Lorbeer, Tomatenmark, Tomaten und Zitrone hinzugeben und den Bräter in den Backofen ohne Deckel geben
7. 20 Minuten bei 200 Grad Umluft braten/backen lassen
8. Knoblauch und Rosmarin hinzugeben, Deckel auf den Bräter geben und nochmals ca. 60 Minuten braten
9. Backofen auf 100 Grad stellen, Dreiviertel der Soße (mit einer Handvoll Karotten, Sellerie und Zwiebeln) aus dem Bräter holen und in einen Topf geben
10. Soße nochmals ca. 10 Minuten einreduzieren lassen, dann die Soße komplett pürieren
11. Falls notwendig erstmal einen TL Johannisbrotkernmehl hinzugeben, nochmal aufkochen (Vorsicht: das Johannibrotkernmehl bindet mehr als Stärke - erst kurz wirken lassen und warten wie sehr) und pürieren - falls die gewünschte Bindung erreicht ist, nochmals nachwürzen und jetzt den Zimt hinzugeben (falls es zu dickflüssig geworden hat, hat man ja noch etwas Soße im Bräter über ;) )
12. anrichten und einen guten Appetit wünschen

 Lasst Euch vom Zimt nicht irritieren. Wenn Ihr den Zimt schmeckt, habt Ihr zuviel reingemacht, aber er gibt dem Gericht bzw. eher der Soße nochmal so einen gewissen heimlichen Kick ;)

 Der Geruch in unserer Wohnung während des Schmorens war phänomenal! Schmacht! Ihr habt vielleicht ja auch bemerkt, dass ich Schmorgerichte liebe, liebe, liebe.... Schmaaaaaaaaaacht!  Habt Ihr auch ein Lieblingsschmorgericht? Meines ist ja Ossobuco.

Als Beilage kann ich etwas Kartoffeliges empfehlen, das auch Soße verträgt. Gebackene Kartoffeln finde ich nicht so passend... vielleicht einen Kartoffelknödel oder Gnocchi oder auch Kartoffelpüree.

Donnerstag, 13. November 2014

Hermann the Teigmonster - ein teigiger Kettenbrief

Wer kennt ihn nicht, den Hermannteig? Er wird gezüchtet, gefüttert, gestreichelt  und beheimatet und von Haushalt zu Haushalt weitergegeben. In meiner Kinderzeit war er schon mal in meinem Umfeld unterwegs. An mir ist er allerdings vorbeigegangen und so war ich gerne bereit dem lieben "Hermann" für eine knappe Woche ein liebevolles Zuhause zu bereiten als mir Tina von Lecker&Co unbedingt einen Hermann-Spross vorbeibringen wollte. Tina hatte dann auch noch die glorreiche Idee einen teigigen Foodblogger-Kettenbrief daraus zu machen. (und ich kann heute sagen: Ja, man kann Hermann auch verschicken! Der Postwagen duftet dann auch mal richtig lecker.) Hermann hat unsere Wohnung mittlerweile verlassen und ist nun zu drei weiteren Personen weitergezogen, die hoffentlich genau interessante und genussreiche Momente mit ihm erleben wie wir es hier getan haben.

Hermann in the house - hier seht Ihr das zurückbehaltene Viertel, aus welchem ich mein V.brot gebacken habe

 Was backt man so aus einem Hermann-Teig? Das kannst du gut bei Tinas Ausgangspost nachlesen. Dort gibt es auch eine Anleitung - what to do and how to bake als PDF zum Ausdrucken!



Vatikanbrot mit Cranberries und Kokosflocken

ein ganz besonderer und feiner Geschmack - das Vatikanbrot

Tina hat mir noch mitgeteilt, dass man daraus ein "Vatikanbrot" backen kann. Ich habe eine kleine Kastenform und eine Brioche-Form mit dem Teig gefüllt. Tja, das Backwerk aus der Brioche-Form war leider vom hauseigenen Gustaiolo schneller vernascht als ich ein Foto davon knipsen konnte... vom Kastenform-Vatikanbrot war auch gerade nur noch die Hälfte übrig. Ihr merkt, er schmeckt wirklich lecker :)



Das backen geht so:
250 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
3 Eier (M)
1 Pck. Vanillezucker
250 ml Öl oder 200 g Butter


Ich habe Abrieb einer Bio-Zitrone, 70 g Kokosflocken und 70 g getrocknete Cranberries (ich verabscheue ja Rosinen - da sind Cranberries die perfekte Alternative) hinzugefügt. War eine gute Entscheidung!

 Alles verrühren, erst dann den Ofen auf 175°C vorheizen (in dieser Zeit kann sich Herrmann noch etwas gehen lassen ;-) ) und für 50 bis 60 Minuten backen.


 

PS: Mal guggen, obs der Hermann auch bis Österreich geschafft hat, dahin wurde nämlich auch ein Viertel versendet.


Wenn Ihr nun selbst Lust habt, einen Hermann zu Euch nach Hause zu holen, schaut doch mal bei Tina vorbei. Sie koordiniert auch, falls jemand gerne einen Spross abhaben möchte... es lohnt sich!


Vielleicht solltet Ihr noch beim Cranberry-Blogevent von "USA kulinarisch" vorbeischauen! Cranberries sind gesund und lecker und davon kann ich nie genug kriegen. Dort könnt Ihr viele leckere Rezepte entdecken

blogparade_cranberries_quer    

Dienstag, 11. November 2014

Kokoskugeln

Dieses Rezept ist aus der Abteilung: Weihnachtsbäckerei für Gestresste oder Personen, denen es nicht einfach und schnell genug gehen kann ;)

zuckerfreie Kekse Kokos
glutenfrei und milchfrei... da greift man doch gerne zu

Zutaten für ca. 2 Bleche:
- 3 Eiweiß (Größe M), kalt aus dem Kühlschrank
- 180 g Kokosflocken
- etwas Vanillezucker
- 60 flüssiger, milder Agavendicksaft
- 1 Prise Salz


Zubereitung:
1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
2. Eiweiß sehr steif schlagen
3. restliche Zutaten vorsichtig nach und nach unterheben, die Kokosraspel zuletzt
4. mit einem TL eine Menge "abstechen" und zu einer Kugel formen
5. auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben
6. 10 Minuten backen
7. auskühlen lassen


---> In der Keksdose werden diese recht weich... bitte nicht mit anderen Keksen in der Dose kombinieren! Gutes Gelingen!

Eiweißverwertung Kokos
Einmal zugreifen?
Nachtrag: Nach nun einer knappen Woche im Keksdoserl muss ich leider sagen, dass sie sehr trocken sind.... ich kann sie nur im "frischen" Zustand empfehlen! 

Wenn ich Ihr wäre, würde ich mir lieber ein anderes Rezept aus dieser Rubrik aussuchen: Keksrezepte für Weihnachtsgestresste und Backfaule! Zu diesem Rezept kann ich nicht mehr wirklich raten. Sorry! 

Samstag, 8. November 2014

Whisky-Verkostung II

Lang, lang ist sie her... die letzte Whisky-Verkostungsrunde. Bei diesem Mal haben wir 5 Whiskys verkostet. In geselliger 4er-Runde. Drei erfahrenere Gaumen und meiner einer... (aber ich bin dabei ja vor allem die "Tippse" *grins*) Seid gespannt! Die Whisky-Verkostung III folgt auch bald!

Die Hauptdarsteller

Alle Anmerkungen, die nun folgen sind natürlich subjektiv... so ist das mit dem Geschmack nun mal. ;) Herzlichen Dank an Susanne und den IBM Matze für Mitmachen.

... und wie das bei Foodbloggern so ist, zum Schnabulieren muss auch immer was parat stehen. 














1. Tullibardine 228



- 43%
- Highland
- Burgundy Finish
- ca. 35 Euro

Geruch: Rosinen, Moos, Vanille,
Geschmack: Cognactendenzen, leicht nach Johannisbeer/Traube, karamell-cremig

Fazit: für Zwischendurch oder jeden Tag, nicht typisch















2. Glen Moray


 - 40%
- 16 Jahre
- Speyside
- ca. 35 Euro

Geruch: Amaretto, Mandel, Klebstoff, Harz (stark) --> sehr lecker
Geschmack: "vorne schmeckt er alt und hinten wie ein Speysider", Bisschen Zimt, Bisschen Port --> hält lange nach

Fazit: Preis-Leistung ist top, empfehlenswerter 16-Jähriger, sehr überraschend im positiven Sinne















3. The Arran Malt

 

 - 50%
- Isle of Arran
- Port Cask Finish
- ca. 42 Euro

Geruch: zitrusartig, portig, frisch, beerig
Geschmack: zimtige Süße, goldige Beerigkeit, Hauch von Cremig-Vanillig

Fazit: vollmundiger, leckerer Whisky mit Portnote

















4. Machrie Moor



 - 46%
- Isle of Arran
- ca. 37 Euro

Geruch: sehr zitronig, Ananas, Grapefruit, ganz leichte Kokosnussnote
Geschmack: sehr sauer, mittelrauchig - nicht zu dominant, sehr trocken, scharf, etwas Pampelmuse

Fazit: eigenwillig im positiven Sinne, nicht für Standard-Whisky-Trinker like the business man, only for real men ;) (muss man diesen Whisky wirklich haben?)















5. the Six Isles  


- 43 %
- Blended Malt Scotch Whisky: ein Fass Whisky von jeder Insel (Islay, Jura, Skye, Mull, Orkney und Arran) wurde zu einem neuen Whisky zusammengefügt (bottled by William Maxwell)

Geruch: ein Potpourri der Inseln, "wie die Gicht am Inselstrand", faszinierend
Geschmack: mild, hat Charakter, man hat das Gefühl wie wenn man auf der Zunge von Insel zu Insel schwimmt

Fazit: Wirklich von jeder Insel ist eine feine Noten enthalten! Ein  --> Feines Tröpfchen! Nachgucken, kaufen!














Wisst Ihr was ich an dieser Verkosterei am lustigsten finde? Wenn etwas nach Harz, nach Metall, nach medizinischem Alkohol oder oder oder...  schmeckt, kann das ein Qualitätsmerkmal sein ;) sehr amüsant...

--> Welche Whiskys in der 1. Verkostung Thema waren, könnt Ihr hier nachlesen.



Nachtrag: Nachdem hier nun ein Kommentator warnen wollte, dass diese Kommentare zu den Whiskys keine Allgemeingültigkeit haben. Ja! Sie sind alle subjektiv! Sie geben unsere eigene Meinung wider! Wir hatten nie den Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Kann Geschmack allgemeingültig sein? Schmeckt nicht jeder Mensch anders?

Dienstag, 4. November 2014

Zucchinispaghetti mit Linsonese

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich mir vor einiger Zeit einen Gemüsespiralschneider gekauft. Die kosten ja nicht mehr viel, aber ich bereue es keinen Tag! Nicht nur zum Umwickeln von etwas mit Kartoffeln, Karotten usw., sondern auch um Zucchinispaghetti herzustellen. Super! Zoodles heißen die auch oft. Schon mal gehört? Ich nicht. Nur erst bei den Vorbereitungen für dieses Gericht.

Thema heute: richtig den Bauch vollschlagen ohne schlechtes Gewissen! ;)

anstatt Parmesan
Auf die Plätze, fertig, losgegabelt!

Zutaten für 4 Portionen: 

- eineinhalb Tassen Beluga-Linsen
- 1 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 große Karotte, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 Handvoll Knollensellerie, geschnitten und in kleine Würfel geschnitten
- je 1 TL Zucker, Rosmarin, Chilipulver oder scharfes Paprikapulver, süßes Paprikapulver
- 4 EL Balsamico-Essig
- 200 ml Rotwein
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 Liter passierte Tomaten
- 2 EL hochwertige Sojasoße
- je 1 Prise Salz und Pfeffer 
- 2 Tomaten, in mittelgroße Würfel geschnitten
- 7 Zweige frische Petersilie

für die Zucchinispagetti:
- pro Person eine mittelgroße, spiralisierte Zucchini
- etwas Öl zum Anbraten

--> gut passt hier: ein paar Mandelstifte

Alternative zu Spagetti Bolognese
wenn Ihr die Zucchini besser abtropfen lasst als ich, entsteht nicht soviel Flüssigkeit auf dem Teller!

Zubereitung:

1. Das Gemüse im Olivenöl in einem Topf anbraten
2. mit Rotwein ablöschen
3. mit passierten Tomaten und der Gemüsebrühe aufgießen
4. alle restlichen Zutaten bis auf die frischen Tomatenwürfel und die frische Petersilie hinzufügen
5. die Flüssigkeit auf etwa 2/3 leicht köchelnd reduzieren lassen (kann schon bis zu 30 Minuten dauern), kurz beiseite stellen
6. dann die Beluga-Linsen nach Packungsanweisung bis zu 2/3 in einem separaten Topf kochen (bei mir war es drei Mal soviel Wasser wie Linsen), Rest des Linsenkochwassers abgießen und die Linsen in die Tomaten-Gemüsesoße geben
7. die Bolognese etwa 10 Minuten ganz leicht köcheln lassen, nochmals nachwürzen
8. während dieser 10 Minuten die Zucchini in eine große Pfanne mit dem Olivenöl anbraten --> Achtung: Die auftretende Flüssigkeit abseihen
9. frische Petersilie und frische Tomatenwürfel in die heiße Bolognesesoße mengen und servieren.


Guten Appetit!


Sonntag, 2. November 2014

Festliches Menü: Cozze al Pomodori, Ossobuco und Schokomoelleux mit Weinbergpfirsicheis

Zum Geburtstag meines Mannes durfte etwas festlicher aufgetischt werden. Doch seht selbst! Am meisten lieben wir es, wenn eine größere Anzahl Gäste an einer langen Tafel (räusper, *Traum* ... im Moment muss hierzu ein Biertisch mit Klappstühlen herhalten) sitzt, der Tisch schön gedeckt ist, das Essen köstlich und der Abend in geselliger Runde eeeeeeewig dauert. Zwischen lustigen Sprüchen, guten Gesprächen und Gelächter hört man ab und zu nur ein "Mhhhh" und "Ohhh wie lecker" --> dann ist es einer dieser perfekten Abende geworden.

Ihr wisst ja schon, dass es bei uns oft etwas mediterraner zugeht und so waren die Gänge auch dementsprechend.

Vorspeise: Cozze al pomodori

Miesmuscheln in Tomaten-Weißwein-Sud gegart

 Am schönsten ist es diesen Gang aus gemeinschaftlichen "Töpfchen"/"Schälchen" zu essen. Durch das Benutzen der Hände (oder zumindest einer Hand und einer Gabel) ist es doch recht sinnlich. Zum Rezept geht es hier entlang. Steife Gesellschaften sollten dies nicht als Vorspeise serviert bekommen.


Hauptgang: Ossobuco a la Sonja mit Knöpfle


Unser heutiger Fokus soll darauf liegen. Italienisches Gericht und dazu eine Spätzle-Art? JAAA sehr wohl. Ossobuco essen wir ca. 3 bis 5 Mal im Jahr und durch das Dickicht der Beilagen haben wir uns durchgekämpft... wir können Euch sagen, nichts passt so gut wie ein Bisschen Spätzle-Fusionküche *zwinker*. Probiert es aus!
Was ist noch anders an diesem Ossobuco? Mein Ossobuco wird mit Rotwein gemacht anstatt Weißwein.
Für die Zubereitung empfiehlt sich ein Bräter, in welchem man gleich auch anbraten kann. Aber mit großer Pfanne und Auflaufform mit Deckel (!) geht es eigentlich auch. Das Gericht lässt sich auch super schon einen Tag vorher vorbereiten und kochen. Dann muss man beim Menü nur noch etwas Wasser hinzufügen und es erwärmen (Achtung: auch die Knochen müssen nochmals ganz heiß erhitzt werden!).



Zutaten für ca. 4 Portionen:
- ca. 1,5 bis 2,0 kg Beinscheiben
- Mehl
- 2 EL Butter oder Butterschmalz 
- 5 EL Tomatenmark
- 1,2 Liter Rotwein
- je eine ordentliche Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- eine gut gefüllte Handvoll Knollensellerie, geschält und in große Würfel geschnitten
- 2 große Zwiebeln, geschält und in grobe Streifen geschnitten
- 3 - 4 Karotten, geschält und in grobe Scheiben geschnitten
- 2 Zehen Knoblauch, geschält und halbiert
- 1 halber Bund Petersilie


es ist angerichtet - guten Appetit!


Zubereitung:
0. Backofen auf 200 Grad vorheizen
1. Beinscheiben gegebenenfalls noch parieren, weiße Sehnen herausschneiden, trocken tupfen
2. Beinscheiben von jeder Seite salzen und pfeffern und in Mehl wenden
3. Butter in den Bräter geben und darin nun die Beinscheiben anbraten... jede Seite sollte angebräunt sein
4. Beinscheiben herausholen und nun das Gemüse (außer dem Knoblauch) anbraten
5.Tomatenmark hinzugeben, Gemüse darin noch kurz weiterbraten und mit dem Rotwein ablöschen
6. Wenn der Wein köchelt die Beinscheiben und Knoblauch hinzugeben und ohne Deckel ab damit in den Backofen (200 Grad)
7. 30 Minuten bei dieser Temperatur kochen lassen
8. durchrühren, Beinscheiben wenden, Temperatur auf 160 Grad herunterdrehen und Deckel auf den Bräter geben
9. mindestens nun eineinhalb Stunden köcheln lassen (am besten zwei Stunden)
10. Petersilie haken, Beilagen zubereiten
11. Ossobuco nochmals kräftig durchrühren, probieren und gegebenenfalls nachwürzen --> meist fehlt noch Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker (diese ist abhängig vom Zuckergehalt des Tomatenmark)
12. Petersilie zu 90% ins Ossobuco rühren, anrichten und restliche Petersilie darüberstreuen


Ein Gläschen Rotwein als Begleitung zum Ossobuco


Als Wein empfehle ich Euch dazu einen "Ripasso - Burre Alto".
Die Farbe ist rubinrot - richtig strahlend. Der Wein ist fruchtig, leicht und fröhlich. Zunächst entwickelt er ein vollmundiges Aroma und ist am Gaumen sehr intensiv. Mit fruchtiger Eleganz präsentiert er sich beim genauen Schmecken. Er hat keine Schwere und ist auch für Personen, die nicht so oft (Rot-)Wein trinken ein Genuss. Wir haben es getestet. ;) Genau das Richtige für einen geselligen Abend unter Freunden.

2012, Weingut Villa Girardi
Rebsorten: 70% Corvina, 25% Rondinella, 5% Corvinone.
Vini zierung: Die Trauben werden Ende September von Hand gelesen und schonend in Edelstahltanks in etwa 9 Tagen vergoren. Dann ruht der Wein und wartet auf die Trester des
Amarone. Mit dem restlichen natürlichen Traubenzucker der Amaronetrester beginnt eine zweite Gärung (Ripasso = zweiter Durchgang) für etwa 12 bis 13 Tage. Während dieser zweiten Gärung wird der Ripasso durch tägliches umpumpen mit
Sauersto versorgt.
Verfeinerung: 18-monatige Reifung in 65 hl-Fässern aus slawonischer Eiche und abschließend 6-monatige Reifung in der Flasche.
Alkoholgehalt. 13 Vol.-%.
Farbe: Intensives Rubinrot.
Bouquet: Reich und würzig mit Noten von schwarzem Pfeff er
und Rosine.
Geschmack: Vollmundig und sehr intensiv am Gaumen, elegant
mit der Note reifer Kirschen.
Empfehlungen: Zu hellem und dunklem Fleisch, sowie zu Käse.


Dessert: Schokomoelleux mit Weinbergpfirsicheis

das Innere im Moelleux ist heiß und flüssig
Es gibt nicht viel Besseres als ein Dessert mit heißen und eiskalten Komponenten. Im Sommer habe ich fruchtig-saftige Weinbergpfirsiche bekommen und daraus Eis gemacht. Der Geschmack ist ganz sanft und schmeicheln. Ein Must-Do für den Sommer 2015! Weinbergpfirsicheis!



http://blog.kuechen-atlas.de/wp-content/uploads/2014/09/blogparade-festliches-menue.jpg


Herzlichen Dank an Villeroy&Boch (und Küchenatlas) für die Bereitstellung dieses wunderbaren Geschirrs. Im Rahmen des Blogevents bei Küchenatlas wurden mir drei Teller zur Verfügung gestellt. 
Liebe Leser, drückt mir die Daumen ;)

Freitag, 31. Oktober 2014

Cozze al pomodori - Miesmuscheln in Tomatensud

Das italienische Wort für Miesmuscheln zaubert jedem Deutschen doch ein Lächeln ins Gesicht, oder? Cozze ;)

Von meinen "Moules frites"-Süchteleien (Die habt Ihr ja schon beim Post zu "Zwei auf Reisen" mitbekommen) getrieben, habe ich gestern in vier Geschäften Ausschau nach Miesmuscheln gehalten und nirgendwo welche bekommen :(... dann musste ich einmal quer durch die Stadt. In dem Geschäft habe ich dann doch noch frische Cozze bekommen. D

as ist die Faustregel für die Muschelsaison: In Monaten, die mit "r" enden darf man Muscheln verzehren. Also von September bis Februar!

Die Cozze al pomodori werden in Italien (auf Grund der Nähe zum Meer) sehr oft gegessen. Vielleicht kennt Ihr auch Spagetti Vongole. Damit sind kleinere, hellere Venusmuscheln gemeint.

Mich würde ja noch interessieren, warum manche Miesmuscheln orangenes Muschelfleisch enthalten und manche eher beige-farbenes.

Am besten kauft man sie schon küchenfertig geputzt, sonst muss man sie in kaltes (!) Wasser geben, die bereits offenen aussortieren und ihnen die "bartartigen Flusen" entfernen/entreißen - ich musste dazu erstmal nen kräftigen Schluck Schnaps nehmen... es sind ja doch noch lebende Wesen. Das ist eine dieser Küchentätitgkeiten, die einem "Fleischfresser" direkt sein "Tun" vorhalten. Das Abspülen unter kaltem Wasser nicht vergessen. Bei küchenfertig gekauften (hier habe ich bisher niederländische bzw. dänische gesehen) entfällt dieser "Bart-entreißungs-akt".

Cozze al pomodori


Cozze con pomodori
Als Besteck reicht uns eine Gabel (und für danach unbedingt eine Serviette bereitlegen)

Zutaten für 2 Vorspeisenportionen: 
- 1 kg Miesmuscheln, küchenfertig vorbereitet
- 500 ml passierte Tomaten
- je 1 Prise Salz, Pfeffer und Chili
- 1 halber Bund Petersilie (ein paar Blätter davor abzupfen, um sie am Ende über das fertige Gericht zu streuen)
- ca. 400 ml Weißwein
- 1 Karotte, geschält und in sehr (!) feine Streifen geschnitten
- 1 Handvoll Knollensellerie, geschält und in sehr (!) feine Streifen geschnitten
- 1 große Zwiebel, geschält und in mittelgroße Würfel geschnitten
- 2 Zehen Knoblauch, geschält und in Scheiben geschnitten
- 2 EL Olivenöl



Zubereitung:
0. Muscheln mit kaltem Wasser kurz spülen (falls nötig)
1. in einen großen Topf (für den man auch den Deckel parat gelegt hat!) das Olivenöl geben und alle Gemüsesorten anbraten
2. mit Weißwein ablöschen, dann die Tomatensoße hinzugießen und alle Gewürze hineingeben
3. 5 Minuten auf hoher Stufe bei offenem Deckel köcheln lassen
4. 2 - 3 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen
5. Muscheln zügig in die kochende Brühe schütten, kurz umrühren und den Deckel drauf geben
6. 4 bis 5 Minuten so kochen lassen
7.  dann nochmals gut umrühren und das Ganze nochmals 5 Minuten ohne Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen
8. anrichten und die bereit gelegte Petersilie darüber streuen


Zum Anrichten drei Tipps:

a) Muscheln, die nach dem Kochen noch geschlossen sind, bitte entfernen/nicht essen
b) stellt Euch gleich noch eine Schüssel auf den Esstisch, denn ihr müsst ja die entleerten Muschelschalen irgendwo ablegen
c) legt Euch ein paar Scheiben Brot beiseite, vielleicht könnt Ihr ja nicht anders und müsst noch ein Bisschen im Sud dippen

alles verputzt!

Buon appetito!





Mittwoch, 29. Oktober 2014

In der Weihnachtsbäckerei.... lalalala... 10 Rezepte für die Adventszeit

Wenn es draußen früh dunkel wird, die Temperaturen auf Frier-Grade sinken, denke ich vermehrt an die Advents- bzw. Weihnachtszeit. Seid Ihr auch gerade im Geiste am Grübeln und Suchen welche Plätzchen bzw. Kekse Ihr in diesem Jahr backen wollt/sollt? Dann geht es Euch wie mir... vieles läuft auf die Klassiker hinaus, aber ein paar "neue" Sorten dürfen es schon sein. Und sonst? Soll sonst noch etwas hergestellt oder produziert werden, z.B. besondere Marmelade?

Backt Ihr Plätzchen oder Kekse vor Weihnachten? Oder ganz was anderes? Unsere persönliche Definition ist ja mittlerweile wie folgt: Das ganze Jahr hindurch darf man Kekse backen und essen... zur Weihnachtsszeit gibt es dann Plätzchen. Der Anteil an ausgestochenem und verziertem Backwerk ist dann auch deutlich höher... bei den Keksen kommt es oftmals nicht so auf die Form an. Wie ist das bei Euch?

Hier habe ich eine kleine Auswahl von möglichen Kandidaten für Euch zusammengetragen:


 1. Die Snickerdoodles sind (ganz ohne Nüsse) ratzfatz gemacht, schmecken herrlich nach Zimt und können gut in Keksdosen einige Tage verbringen.




3. Seit zwei Jahren geistern unheimlich viele Keksstempel durch die Küchen und Backstuben. Hier ist mein Teigvorschlag und noch ein paar Tipps und Tricks zum guten Gelingen.



3. Statt Plätzchen oder Keksen kann man seine Lieben auch mit einfach herstellsten Pralinen verwöhnen wie wäre es hier mit Champagner- oder Baileyspralinen?



4. Oh, da wollte ich doch eigentlich was Selbstgemachtes aus der Küche verschenken und jetzt ist es zu spät? NEIN! Diese Marmelade schmeckt super und kann man auch am Tag vor Weihnachten noch schnell herstellen: Blutorange-Campari-Gelee
 


 5. Und für die Kinder braucht man auch dringend noch eine besondere Marmelade. Hierzu empfehle ich Euch meine Bratapfelmarmelade. Die Nase werdet Ihr aus diesem Töpfchen so schnell nicht mehr herausnehmen. ;)



 6. Schokoholics hier? Dann los! Schnell! Ab in die Küche: Brownie-Cookies -  außen knackig-kross und innen fluffig-weich.



7. Etwas traditioneller kommen da die Schokokipferl daher. Ich würde sie als ein neuentdecktes Highlight meiner Weihnachtsbäckerei aus dem Jahr 2013 betiteln. Doch ob das so stimmt, müsst Ihr schon selbst beurteilen.



8. Für den Nachmittagstee an einem der Weihnachtsfeiertage empfehle ich Euch die Himbeer-Stern-Muffins. Sehen sie nicht winterlich und weihnachtlich aus?



9. Die Nusskekse sind ebenfalls ein Ratzfatz-Plätzchen-Rezept. Sie leben von der Qualität der Nüsse. Die Konsistenz ist zart-weich.



10. Und wer genug von dem ganzen süßen Zeug hat, der schnappt sich eine Flasche Weißwein und produziert pikantes Knabbergebäck. Man kann doch nicht immer nur süßes Zeug essen. ;) Wir lieben sie sehr, die Taralli.





...und jetzt kommt noch eine Drohung! Auf dem Blog werden auch in diesem Jahr noch weitere Weihnachtsbäckerei-Rezepte auftauchen. Seid gespannt!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Zwei auf Reisen - Teil 4 - Amsterdam

Dies ist der letzte von vier Teilen. Ich habe Euch ja bereits in Berlin, in Hamburg und an der Nordsee begrüßen dürfen. Heute gehts in die Niederlande, genauer in die heimliche "Hauptstadt".

Gracht Adam
aufgenommen bei einer Grachtenfahrt
Für jemanden, der eher im Hügeligen zu Hause ist, war das schon eine spannende Angelegenheit. Auch die Lebensweise - oder sagen wir besser das Lebensgefühl - der Amsterdamer hat mich nachhaltig beeindruckt. So entdeckte ich unter anderem diese Besonderheiten (für mich):

- In der Zeit, die wir dort verbracht haben, habe ich kein einziges Mal einen Krankenwagen, Polizei- oder Feuerwehreinsatzwagen fahren sehen oder gehört.

- Es gibt kaum Mülltonnen am Straßenrand. Der meiste Unrat wird durch unauffällige öffentliche Müllsammelstellen ins Unterirdische  entsorgt.
 
so stellt man sich Amsterdam vor, wenn man noch nie dort war, oder?

-  Ständig sieht man jemanden - egal welchen Alters, Geschlechts, Standes - wunderschöne Blumen an einem der zahlreichen Blumenkioske kaufen... Am besten noch schwups in den Gepäckträger des Fahrrads eingeklemmt. Dieser Umstand machte das Stadtbild soooo schön farbenfroh.

- Was ich außerdem sehr selten gesehen habe, - im Vergleich zu deutschen Städten - sind Arztpraxenschilder und Apotheken. Gut, Ibuprofen und Kollegen kann man im Drogerie- oder Supermarkt erwerben, aber hier bei uns ist - gefühlt - in jeder Straße mindestens ein Arzt beheimatet.

vierstöckige Fahrradparkgarage vor dem Bahnhof - immer noch zu klein

- Straßen-, UBahn- oder Busfahren ist eine lustige Angelegenheit. "Piepiep" Mit einem fröhlichen "Piepiep" muss man mit seinem Fahrticket einchecken und beim Verlassen des Gefährtes wieder "Piepiep" auschecken. (mir ist übrigens kein einziger unfreundlicher Fahrer begegnet!!! Räusper) Also in den A-damer Öffentlichen piepiept es dauert und die meisten sitzen mit ihrer Karte in der Hand drinnen. "Piepiep" "Piepiep"

- Statt einem Schrebergarten schafft sich der A-damer lieber ein Hüttchen am Meeresstrand an. Beweis siehe Foto:

holland nordsee
holländische Version des "Wochenend-Schrebergarten"-Häuschen (bei Zandvoort)

In fremden Ländern zieht es mich magisch in den Supermarkt.
In A-dam konnte ich in den "Albert Heijn"s eine ganz besondere Eigenheit ausmachen... So ist beispielsweise der gesamte Supermarkt rundherum mit Kühltheken ausgestattet. Es gibt Unmengen von Vorgeschnittenem... egal, ob Obst, Gemüse, Fleisch oder auch schon zusammengestellten Kombinationen von Vorgeschnittenem oder oder oder... kurzum... bevor man am Abend nach Hause geht, holt sich der Durchschnitts-A-damer sein Vorgeschnipseltes, geht nach Hause und bereitet es sich zu... Plastik aufreißen und rein in die Pfanne... Tiefkühltheken gibt es hingegend verschwindend wenig.
Hin-Fahr-Riesensupermärkte wie bei uns konnte ich außerdem keine entdecken. 

Hab mich in die schönen Holland-Fahrräder verliebt!


Einkaufstipp: 
Eigentlich hätte ich ja erwartet, dass es viele kleine, verrückte Geschäftchen quer über die Stadt verteilt gibt, aber leider war dem nicht so. Man musste schon richtig suchen, dass man besondere Lädchen findet. Einer ist mir besonders ans Herz gewachsen.

"The New Label Project"(Rozengracht 75): Das Konzept dieses Ladens gibt es auch in anderen Städten, aber hier finde ich es sehr charmant umgesetzt. Verschiedene aufstrebende Designer (Schmuck, Lederwaren, Kleidung...) mieten jeweils einen 1x1 Meter Kasten. Diese Kästen sind übereinander gestapelt und so kann man quasi in 30 Läden in einem Laden gehen... ich hab mich dort in einige, sehr besondere Schmuckstückchen verliebt... und natürlich mit nach Hause genommen. 



Kulinarische Tipps: 
- Ein feines Cafe mit französischem Touch gefällig? Dann ab ins "De Laaisie Kruimel" (Langebrugsteeg 4). Eigentlich wollte ich den Köstlichkeiten dort ja widerstehen und bin immer straight dran vorbeigelaufen, aber ich konnte diesen saftig-sauereimäßigen Schokoladenkuchen (Mitte hinten rechts auf dem Foto) nicht vergessen und so musste ich nach Tagen nochmals hin und ihn mir holen. Sowas kann keine Sünde sein! Er war - wie erhofft - phänomenal!!!

Pikante Quiche und Co. gibt es und...
...auch Süßes.










- Am Abend empfehle ich einen Besuch beim Koreaner: "Miss Korea"(Albert Cuypstraat 66 HS) bietet hervorragende Qualität und ein All-you-can-eat BBQ. Keine Ahnung, wer das erlaubte Maß komplett schafft. Wir lieben ja Koreanisch mit den vielen Töpfchen und Tiegelchen. Im Miss Korea gab es außerdem noch an jedem Tisch einen eingebauten Grill, auf dem man selbst sein Fleisch bzw. den Fisch grillen kann. Hochwertige Lebensmittel und sehr freundliche Bedienung! Bitte vorher einen Tisch reservieren und auf die ungewöhnlichen Öffnungszeiten achten!!!

- Unbedingt gegessen haben sollte man Pommes frites (Vlaamse frites). Die gibt es aber auch an vielen Ständen überall in der Innenstadt. 


Touristentipps: 
- Holt Euch unbedingt die Amsterdam-Card, die es ja mittlerweile in vielen Städten gibt. Der Eintritt in die Museen(kostet durchschnittlich sonst 20 € pro Museum) und kostenlose Fahrt mit den Öffentlichen ist dann mit einem Mal erledigt. (Nur das "Piepiepen" beim Aus- und Einsteigen darf man auf keinen Fall vergessen!!!) Das Reijksmuseum hat mir übrigens besser gefallen wie das Van Gogh-Museum.

- Ihr müsst unbedingt ans Meer (Zandvoort und Umgebung) fahren. Es ist mit dem Auto in 15 - 20 min erreicht! Das ist doch nix, oder?

Holland Meer
Muscheln am Strand bei Zandvoort

- Wer mit dem Auto anreist, muss dringend ein Park&Ride aufsuchen, denn Parkplätze in der Stadt sind für einen längeren Zeitraum kaum bezahlbar. Wir - also unser Auto -  waren im Parkhaus direkt unter dem Olympiastadion. Man kann beim Park&Riden in A-dam soooo unendlich Viel falsch machen. Lasst Euch das Prinzip dringend!!! von jemandem auf Deutsch erklären, der sich damit bereits auskennt. Es lohnt sich dabei alles richtig zu machen, denn 1 Euro am Tag oder 50 Euro sind schon ein großer Unterschied, oder?


Fazit: Anfänglich hat mich das stets fröhliche, dauergrinsende Gemüt der A-damer echt irritiert und - ich würde fast sagen - geschockt. Doch dann musste ich feststellen, dass dies nur an den überraschenden Sonnentagen (waren ja heuer im August recht wenige) lag. Schön ist, dass jeder - wirklich jeder - herzlich Willkommen ist - immer und überall. Jeder Holländer spricht Englisch.

--> Wir kommen wieder. Nicht zuletzt wegen der beleuchteten Autobahnen. ;)



Möchtet Ihr nochmals unsere Eindrücke von den anderen Reise-Teilen nachlesen, gehts hier entlang: 

Berlin oder Hamburg oder Nordsee

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...