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Samstag, 29. April 2017

Boeheim Bierhalle - fränkisch kulinarischer Biergenuss

Anmerkung im Winter 2018: 

Leider, leider gibt es die Bierhalle mittlerweile nicht mehr. 

Wir bedauern es zu tiefst...


Der ehemalige Blogbeitrag wie folgt: 
Gestern Abend besuchten wir das recht neue Lokal „Boeheim Bierhalle“  in der Nürnberger Fußgängerzone.  Gelegen ist es in der Brunnengasse 11 (hinter dem Müller).  Es hat uns so gut gefallen, dass wir Euch an dieser Stelle nun etwas davon erzählen möchten.
Schon vor dem Eintritt ins Lokal bekommt man mit, dass sich hier jemand ein ungewohntes, aber gemütliches, neues Konzept rund ums eigens hergestellte Craftbier überlegt hat. 


Woher stammt denn der ungewöhnliche Name überhaupt?



Das Wort „Bierhalle“ ist in unseren fränkischen Breiten ja eher ungewöhnlich und wir konnten damit eigentlich im ersten Moment nicht so viel damit anfangen. In Nürnberg kennt man eher ein Wirtshaus, nen Biergarten oder eine Gaststätte. Aber eine berühmte „Bierhalle“ kennen wir alle… das Münchner Hofbräuhaus. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es deutschlandweit Bierhallen (offiziell: Gaststätten, die zu einer Brauerei gehören). 

Den Namen für die „Boeheim Bierhalle“ finden wir gut gewählt. Und wer oder was ist jetzt Boeheim? 

Das Boeheim Bier wird traditionell seit 1923 in Pegnitz (Oberfranken) gebraut. Seit 2016 wird es neu interpretiert und beeinflusst durch internationale Bierstile und Einflüsse (z.B. Stout, IPA….). Neben der Boeheim Bar kommt in der Bierhalle nun die Komponente von passenden Gerichten hinzu.


Samstag, 3. Dezember 2016

knackige Zwiebelringe in Bierteig



Essen zu bzw. mit Bier? So lautete der Aufruf von den beiden von Schlemmerkatze. Vor ein paar Wochen – erinnert Ihr Euch an das gschmackige Guiness Stew? – waren sie als Gastblogger bei uns zu Gast. Und wenn wenn Cat und Onkel zu einem Blogevent aufrufen, lassen wir uns natürlich nicht zwei Mal bitten. Jaaaaa… Kochen mit bzw. zum Bier! Ein tolles Thema! 

Man nehme  

ein gutes Fußballspiel, 
eine fröhliche Runde, stelle 
einen großen Teller voll fettigem Knabberzeug 

auf den Tisch und ein paar Dips und schon kann es los gehen in einen fröhlichen, geselligen Abend! 



Zwiebelringe - knusprig gebacken

Montag, 25. April 2016

Erbeer-Bier-Gelee

Wie? Bier und Erdbeeren? Und dann auch noch auf dem Frühstückbrot als Gelee? Ob wir davon Gläschen verschenken...? *schmunzel*

Vielleicht behalten wir alles für uns ;) "Mein Schaaaaatz" hihihihihi... Das erste ist nämlich noch während dem Tippen leer geworden.


Erdbeer-Gelee mit Minze

 

Erdbeeren und Bier - schmeckt das? 


Sonntag, 20. März 2016

Craft Beer Schäufele



Was ist ein Craft Beer Schäufele?

Viele von Euch werden sich gerade fragen was denn dieses ominöse „Schäufele“ ist. Schäufele ist etwas typisch Frankisches. Vielleicht sogar DAS fränkischste Gericht überhaupt. Allerdings schmecken tuts auch außerhalb Frankens. Und eigentlich dachte ich, dass es tottttttttttaaaaaaaaaaaal schwer zuzubereiten ist, aber Quatsch mit Soße. Das ist pipifax-einfach. Kann quasi jeder. Einzig im letztendlichen Abschmecken der Soße könnte eine kleine Schwierigkeit liegen, aber das schafft Ihr schon! 


Rezept Schäufele Nürnberg


Zurück zum Schäufele.

Dienstag, 8. September 2015

Ein Glas ist ein Glas ist ein Glas ?!?


Gestern saßen wir in einem schönen Lokal. Das Wetter war herrlich, um den lauen Sommerabend draußen entspannt mit lieben Menschen zu genießen. Das Essen war gut. Doch seit diesem einen Workshop-Tag bei Spiegelau... fällt einem so Manches auf.

Am Nebentisch saß ein Mann, der voll Freude ein Craftbeer bestellte.... als es dann serviert wurde... in was wurde es ausgeschänkt? In einem Willy-Becher (der Becher, den man gewöhnlich aus der Traditionsgaststätte vom Hellen oder großen Wasser/Spezi... kennt.)
"Der arme, arme Mann!", dachte ich mir... "das wars mit deinem Craftbeer-Erlebnis. Hättest gar keines bestellen müssen. Der Geschmack ist tot."

Man mag es ja nicht für möglich halten. So manches Mal im Leben fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Wie wo was?

Vor ein paar Monaten flatterte eine Einladung von Spiegelau bzw. von der Agentur Zweiblick in meine Mailbox. Es ging um ein Biertasting in Kombination mit drei neuen Gläsern von Spiegelau. Die ersten Gedanken waren: Oh, die sehen hübsch aus. Haben sie sich ein neues, tolles Design für die gehypten Craft Biere einfallen lassen. Nun gut. Neugierig war ich trotzdem. Also, nichts wie hin.

Stout/Porter, IPA und Wheatbeer-Glas (von links)

Als wir dann auf der Veranstaltung saßen - mitten im Tasting waren wir alle etwas schockiert/erschrocken und vor allen Dingen extrem fasziniert.

Das Besondere an diesen Gläsern ist nicht die Optik. Nein. Das Besondere an diesen Gläsern ist die Form und die damit einhergehende Geschmacksentfaltung des Getränkes. Wahnsinn!

Ihr denkt Euch vielleicht jetzt - warum brauch ich denn ein spezielles Glas für jedes Bier??? Vergleicht mal mit Wein. Es gibt Weißwein- oder Rotweingläser. Und im Rotweingläserbereich gibt es nochmals Unterscheidungen.
Wenn man im Bierbereich den Schritt weg von Masse im Großglas auf Maß mit Klasse machen möchte. Die besonderen Eigenschaften und Geruchs- und Geschmackseigenheiten werdet Ihr aus der Flasche trinkend oder aus dem Senfglas heraus nicht haben.



Als Referenzglas hatten wir das Standard-Helles-Glas - das Ihr vielleicht unter Willy-Becher kennt. Ich sags Euch. Willy hat deutlich was einstecken müssen und konnte defintiv Zuhause gleich mal seine Koffer packen. So wie alle anderen Gläser mit Rollrand... Warum?
Dieser verdickte Rand am Glasrand ruiniert jeglichen Genuss, da die Flüssigkeit absolut unkontrolliert in den Mund gelangt.

Den Standard-Willy-Becher links kennen wir alle, oder?

So wie alle anderen Gläser mit Rollrand... Warum? Dieser verdickte Rand am Glasrand ruiniert jeglichen Genuss, da die Flüssigkeit absolut unkontrolliert in den Mund gelangt. Beim Wheatbeer-Glas von Spiegelau prizzelte die Kohlensäure alleine schon total witzig an meiner Zungenspitze. Die verschiedenen Geschmackszentren auf der Zunge werden gezielt angesprochen.

Probiert es mal aus! Selbst beim Riechen merkt Ihr schon einen riesigen Unterschied zwischen Rollrand-Glas und den besonderen Gläsern (wir haben übrigens nachgeschaut. Teuer sind sie nicht. Wir holen uns defintiv noch welche davon.).


Was ich mir von diesem Tag merken möchte: 

- Das Material eines Glases ist nicht vorrangig wichtig, wichtiger ist Volumen, Form und Mundöffnung. 
- Riedel-Spiegelau-Nachtmann produziert ausschließlich in Westeuropa.
- Bei Spiegelau wird die perfekte Form nicht am Designtisch gefunden, sondern in sogenannten "Workshops": z.B. 1 Bier, 20 Gläser, 20 Personen... welches Glas ist der Geschmacksunterstützer Nummer 1 für das Getränk.

- Ein Bierglas nicht ganz voll machen.
- Konische/Zylindrische Formen können keine Aromen bündeln.
- Weizenbier sollte man auch mal aus einem hochwertigen Sektglas probieren.
- Für Gin empfiehlt sich ein Burgunderglas. 
- Was mit Craftbeer geht, geht auch mit allen anderen Getränken, z.B. gibt es von Riedel ein spezielles Cola-Glas. 
- Das IPA-Glas produziert durch den speziellen Fuß bei jedem Trinken selbst wieder Schaum.
- Das Porter-Glas lässt das Bier in "Vulkanströmen" einfließen. (siehe Bild - eigentlich bräuchtet Ihr ein Video hierzu.) 


 

Das Rahmenprogramm war wirklich liebevoll und sehr amüsant von der Agentur Zweiblick gestaltet. Wir erfuhren auch viel Wissenswertes über Malz, Hopfen und Co., die Bierproduktion, Foodpairing mit Bier und und und...
Am Ende des Events, das in Markt Schwaben stattfand, durften wir in Kleingruppen unser Wissen in einer "Prüfung" testen und wurden prompt mit dem Titel "Master of glass and taste" belohnt. Yeah! Herzlichen Dank dafür!




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Ich wurde zur Veranstaltung von Spiegelau eingeladen. Ein Posting war aber niemals Bestandteil dieser Einladung. Dieser Artikel spiegel-AU-t meine Worte und meine Meinung wider.

Herzlichen Dank auch dafür, dass eine sehr nette Fotografin die ganze Zeit fotografiert hat, so konnte man sich wirklich auf das Inhaltliche konzentrieren :) 

Freitag, 27. September 2013

Gulasch mit Wurzelgemüse (und Bier)

Ein Rezept aus dem Kochbuch "Herbst, Winter, Gemüse! Überraschend neue Rezepte für Kürbis, Kohl und Knolle" von Cornelia Schinharl, gerade im GU-Verlag erschienen. Eine genauere Rezension zu diesem sehr empfehlenswerten Kochbuch findest du hier. 

Lustig, ich habe mir aus dem Kochbuch DAS Rezept herausgesucht, das nicht dem Gemüse den Vortritt lässt, sondern eigentlich doch dem Fleisch. *gggg....* aber es war einfach zu verlockend... Ich hab in einer Klammer gelesen, dass dieses Gulasch statt mit Gemüsebrühe auch mit Bier zubereitet werden kann und DAS hat sich gleich in meine kreativen Gehirnwindungen gebrannt. Ich kenne bisher nur Varianten mit Rotwein bzw. Gemüsebrühe, aber nicht mit Bier....Wahrscheinlich ist meine Bierlaune deswegen so ausgeprägt, weil ja gerade das Oktoberfest stattfindet. Also, hier nun mein Rezensionsrezept: Vorausgeschickt. Die Anleitung passt. Es hat alles nach Vorgabe gut geklappt.

Gulasch mit Wurzelgemüse und Bier

Rezept: 

Zutaten für 4 Personen:
- 600 g Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Knollensellerie
- 400 g Zwiebeln oder Lauch
- 2 Knoblauchzehen
- 800 g Rindfleisch zum Schmoren, z.B. aus der Wade
- 2 EL Butterschmalz
- 1 EL edelsüßes Paprikapulver
- 2 TL rosenscharfes Paprikapulver
- 1 TL gemahlener Kümmel(da wir keinen normalen Kümmel mögen: 1 halber TL Kreuzkümmel)
- 1 EL Tomatenmark
- 400 ml Gemüsebrühe ODER Bier (ich habe, da wir Soßenfans sind, gleich die ganze 0,5 l Bierflasche naturtrübes Kellerbier hineingeschüttet)
- 1 Lorbeerblatt
- Salz


1. Gemüse putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden
2. Zwiebeln oder Lauch schälen und fein hacken, Knoblauch ebenfalls
3. Rindfleisch in 2 cm große Würfel schneiden
4. Schmalz in einem Topf zerlassen und Wurzelgemüse, Zwiebeln/Lauch bei mittlerer Hitze unter Rühren andünsten
5. Fleisch dazugeben und andünsten, bis der austretende Fleischsaft verdampft st
6. Paprika und Kümmel hinzufügen
7. Tomatenmark einrühren und Bier/Brühe angießen
8. Knoblauch hinzufügen
9. eine Prise Salz hineingeben
10. etwa eine bis eineinhalb Stunden bei schwacher Hitze zugedeckt schmoren lassen, gelegentlich umrühren
11. abschmecken und servieren

Empfehlung: Bandnudeln mit Butter, Kartoffelpü, Semmelknödel...
Bei mir gabs kleine Kartoffelknöpfchen dazu

TIPP von mir... ich würde noch am Ende eine Handvoll geschnittener Petersilie - kurz vor dem Anrichten - hineingeben!

Bei mir haben noch ein paar vereinzelte Erbsen den Weg in den Topf genommen... als farbliche Kontrastpünktchen...

Das Bier schmeckt man nicht sehr stark heraus. Ein sehr feiner Biergeschmack ist vorhanden und das genau richtig. Probiers aus! Wir werden defnitiv das nächste Gulasch wieder mit Bier schmoren.




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