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Dienstag, 23. Oktober 2018

Saftiges Brot mit Geheimzutat und ein Frischkäse-Gemüse-Aufstrich


Kennt Ihr das? Man hat ein Rezept, tauscht eine Zutat aus, weil von etwas Anderem ein Rest übrig geblieben ist und schwups ist etwas Neues entstanden. Manchmal gewinnt man bei solchen Küchenexperimenten und oft verliert man. Kennt Ihr, oder? Oder kocht Ihr nur streng nach Rezept?

 einfaches, saftiges Brot mit Geheimzutat


Also jetzt mal im Genauen. Für den Geburtstag des Gustaiolo haben wir eine große Ladung Balsamico-Whisky-Cupcakes gebacken und dabei ist ordentlich pürierte Geheimzutat übrig geblieben. Stellte sich die Frage: was damit tun? Brot wollten wir eh noch backen…

Dienstag, 18. Juli 2017

Kartoffel-Birnen-Gnocchi mit Karottenpesto




Herzlich Willkommen zum Kartoffeldienstag! 

Heute servieren wir Euch den Hauptgang zu unserem Kartoffelmenü. Manchmal gibt es so Gerichte, die man irgendwo mal probieren darf und nicht mehr so recht vergessen kann. Ein derartiges servieren wir Euch heute mit den Kartoffel-Birnen-Gnocchi mit Karottenpesto (ergänzt haben wir es durch ein Bisschen Gulasch). Diese Gnocchi sind der Knaller! Und zusammen mit dem Karottenpesto noch viel knallermäßiger. 

 Gnocchi aus Kartoffeln und Birnen

Das Rezept stammt übrigens von Lebensbaum. Ihr könnt es hierim Original nachlesen. Die Parmesancracker, die wir nicht gemacht haben, sind übrigens auch recht lecker… Herzlichen Dank, liebe Manuela von Lebensbaum, dass du diese Gnocchi so lecker auf dem Foodbloggercamp damals zubereitet hast… nomnomnom… sie sind mir in Erinnerung geblieben!


Dienstag, 17. Januar 2017

Ofenkartoffeln mit fröhlichen Toppings und Sourcream



Und wieder ein herzliches Willkommen zu unserem Kartoffeldienstag!!!

Wir servieren die Ofenkartoffeln heute nicht als Beilage, sondern als Hauptdarsteller. So ganz sicher sind wir uns ja nicht, ob wir sie jetzt Ofenkartoffel oder Backkartoffel nennen sollen. Wie nennt Ihr sie? Ofenkartoffel oder Backkartoffel?
 Kartoffel aus dem Backofen mit verschiedenen Toppings, Sourcream

In Kombination mit frischem Gemüse, Cream-Soße und Co machen sie wirklich satt und da jeder selbst entscheiden kann was er und wie viel er gerne wovon drauf hätte, machen sie auch happy. Im Lokal bekommt man klassisch die Ofenkartoffel mit Quark oder Sourcream und vielleicht noch ein Bisschen Beilagensalat, aber sie kann mehr.

Ihr bereitet die Ofenkartoffeln zu und stellt für Eure Mitesser einfach ein breites, vorbereitetes Angebot an Toppings und Streugut in die Mitte des Tisches. Welche Kombination wäre Eure? Was würdet Ihr Euch aussuchen? 

Donnerstag, 14. Juli 2016

Sformatini di carote e formaggio - Karottenküchlein mit Käseüberraschung


Dieses Rezept habe ich auf einer italienischen Kochseite entdeckt und wir grübeln seitdem wie wir dieses Gericht auf Deutsch nennen sollen. „Karottenküchlein“ ist doch ein selten dämliches Wort, genauso hört sich „Karottenmuffin“ nach nem Kuchen an, oder? Flan, Zeug, Karottendingsda… sucht Euch was aus! Hauptsache es schmeckt. 

Dieser Karottenbömbel hat zwei Überraschungsmomente: einmal wenn man vom schwarzen, knusprigen Sesam sich zur knallig orangenen, soften Karottenmasse durchgabelt und dann nochmals die Überraschung in der Mitte. 



Donnerstag, 21. Januar 2016

Asiatischer Rettich-Karottensalat



Dieses Farbenspiel der verschiedenen Zutaten entzückt mich total! Euch auch? 

Jedes Jahr um diese Zeit gibt es in unserem Gemüse- und Obstkaufhaus (ich sage hier bewusst Kaufhaus, denn soooo groß ist der Laden) roten Rettich. Von der Größe her sind sie wie Karotten, von der Schalenfarbe wie Radieschen und vom Geschmack her wie normaler, großer, weißer Rettich! Doch was man mit denen so anstellt, immer irgendwie eine kleine Herausforderung!

Heißt für Euch: mit normalen Rettich oder Radieschen funktioniert dieses Gericht ebenfalls. Ihr braucht keinen roten Rettich dazu.
Der Geschmack sollte getragen sein vom Sojasoßen-Reisessig-Gemisch, der in den diversen Häppchen manchmal von Sesam, manchmal von Süße oder Ingwer umspielt wird. 

Karottensalat


Ob man das hier als Rohkostsalat betiteln darf? Keine Ahnung. Er schmeckt :) Ich hab die ganze Schüssel fast alleine aufgefuttert. 

Montag, 6. April 2015

Kimchi - my way

Kimchi - kennt nicht jeder oder? Entweder liebt man es oder man hasst es?

Kimchi Rezept
Kimchi - gleich nach der Zubereitung

Kimchi ist fermentiertes Gemüse.
--> Durch Milchsäuregärung wird das Gemüse traditionell für den Winter als Vitamin C-Speicher haltbar gemacht.
In Korea gibt es Kimchi quasi zu jeder Mahlzeit - von früh bis spät. Im Prinzip könnte man jede Gemüsesorte fermentieren, auch Lauch, Rettich, Gurke. Zumeist wird jedoch Kohl - und im Speziellen Chinakohl - dafür verwendet.

Gemüsekimchi
Versucht und für gut befunden: Blaukraut-, Fenchel- und Mangold-Kimchi

Geschmackllich ist er säuerlich, scharf und intensiv. Man mag ihn oder nicht. Aber probiert haben, muss man ihn defintiv und ich kann - seit meinem ersten Besuch im koreanischen Restaurant - nicht mehr genug davon bekommen.

Kimchi - koreanischer, fermentierter Kohl

Kimchi aus Chinakohl
Kimchi in vier Varianten


Zutaten für Kimchi: (Menge pro Chinakohl gerechnet)
- 1 mittelgroßer Chinakohl
- 1 kleine Zwiebel, geschält
- 1 Knolle guter (!) Knoblauch, geschält
- ca. 5-6 cm Ingwer, geschält 
- 1 Apfel, geschält und entkernt
- 2 Stangen Frühlingszwiebeln, gewaschen, Strunk und oberes Ende abschneiden
- 1 halbe Karotte, geschält
- 3 EL Fischsoße
- 50 - 100 g koreanischer Chillipowder für Kimchi (Kochukaru - gibts im Asia-Supermarkt)
- 2 Espressotassen Klebereismehl (gibts ebenfalls im Asia-Supermarkt)
- ca. 8 Espressotassen Wasser evlt. etwas mehr

- 1 EL Rohrohrzucker
- 1 Handvoll Salz (ca. 3 EL)

- eine große Schüssel


für eine europäischen Vier-Personen-Haushalt ist die Menge von einem Chinakohl absolut ausreichend. Ich hatte zwei Chinaköhler (Plural???) gemacht und "musste" ziemlich viele Bekannte von Kimchi überzeugen, dass wir die Menge gegessen bekamen :)

Kimchiversuch
Nahaufnahme vom Chinakohl-Kimchi


Zubereitung des Kimchi:
1. Kohl waschen und längs halbieren
2. Kohl salzen und für eineinhalb bis drei Stunden ziehen lassen
3. drei Mal aus-waschen
4. Paste zubereiten:
a) Reismehl-Pampe: Klebreismehl und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam warm werden lassen, häufig umrühren bis die Pampe eine Konsistenz hat, dass sie Fäden zieht, aber nicht mehr fließt (dickflüssig, cremig)
b) Frühlingszwiebeln waschen, in feine Längsstreifen a ca. 3 - 4 cm Länge schneiden
c) Karotte schälen und ebenfalls ist kleine, dünne Streifen schneiden (nicht hobeln)
d) Paste zubereiten: Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Apfel schälen und dann pürieren, Chilipowder, Fischsoße, Frühlingszwiebeln, Karotten miteinander vermischen, dann Reismehlpampe unterheben
5. die Chinakohlblätter (jedes Blatt) mit den Händen damit bestreichen (DRINGEND HIERZU EINMALHANDSCHUHE ANZIEHEN!!!)
6. die Kohlhälften in mundgerechte Häppchen schneiden
7. Kimchi in kleine, saubere Gläschen mit Deckel füllen (Gläschen etwa zu 60% nur füllen, da sich der Kohl ausdehnt beim Fermentieren)

Eine Menge für viele, viele Menschen


TIPP: Den Kimichi kann man - laut Frl. Kimchi, die mich mit dem Kimchi-Fieber auf dem Chefkoch-Foodcamp infiziert hat - sofort essen, aber eigentlich eigentlich sollte er etwa 1 Woche (bis zu 4 Wochen) im Kühlschrank Zeit bekommen. Solange man das Glas nicht aufmacht, hält er sich wochenlang im Kühlschrank.



Und was macht man jetzt mit Kimchi?
Klassisch isst man ihn einfach zu Reis. Aber seid kreativ. Auf dem Foodcamp durften wir Käsespätzle mit Kimchi probieren, das ist für Kimchi-Einsteiger eine super Sache... unter die Spätzle, den Käse und etwas Kimchi mischen. Fertig! Super Sache! Außerdem könnte man noch Kmchi-Suppe machen

Kimchi-Suppe
Kimchi-Käsespätzle

Sonntag, 8. Februar 2015

Karotten-Kartoffelbällchen mit Feldsalatdip, vegan

Fertiger Knödelteig ist manchmal eine feine Sache! Immer dann, wenn es schnell gehen soll. Und wenn ihr keine Lust auf "normale" Knödel mit Soße habt, dann hier weiterlesen


Bei uns im Bioladen gibt es veganen des Öfteren im Angebot, dieser wird dann gekauft und im Kühlschrank gebunkert ... vielleicht macht man ja mal nen Braten! (Die Zutaten sind bei den Fertigdingern allerdings manchmal echt zum Davonlaufen... Chemikalie hier und Geheimzutat hier...) Kennt Ihr oder? So ist das ja leider mittlerweile bei vielen Fast-Fertigprodukten.... :(



Schnelle Karotten-Kartoffelbällchen mit Feldsalatdip

ein Gericht für den kleinen Hunger
Zutaten für 4 Personen:

Karotten-Kartoffel-Bällchen:

- eine Packung Fertig-Kartoffelknödelteig
- 4 große Karotten, geschält
- je eine ordentliche Prise Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver
- 3 EL Bratöl
- 3 EL (schwarzer oder weißer) Sesam

Zubereitung:
1. die Karotten hobeln (der Hobel sollte Stückchen hobeln können, die ganz dünn sind, aber nicht zu fein --> so wie etwas breitere Fäden -- ich hoffe, Ihr versteht was ich meine), nicht zu dünne und nicht zu dicke!
2. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen
3. alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen
4. kleine Bällchen formen (Durchmesser ca. 1,5 - 2 cm)
5. im leicht köchelnden Wasser 2 - 3 Minuten kochen (oft ist es ein gutes Zeichen, wenn die Bällchen nach einer gewissen Zeit oben schwimmen) und dann herausholen und kurz abtropfen lassen (Achtung, aufpassen, dass sie nicht zusammenkleben)
6. in einer Pfanne das Öl langsam (!) erhitzen und die Sesamkörner hineingeben
7. die ab Bällchen nacheinander in die Pfanne geben und von allen Seiten ganz kurz anbraten lassen und so hin und her wälzen, dass Sesam überall hin kann

8. fertig, anrichten, warm genießen --> Guten Appetit!!!



Feldsalatdip: schnell gemacht, lecker und vegan

Feldsalatdip: VOR DEN BÄLLCHEN ZUBEREITEN!!!!

- 100 g Feldsalat, gewaschen, geputzt und trocken geschüttelt
- 1 Zehe Knoblauch, geschält
- je 1 Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- ein halber TL Zitronenabrieb
- 1 halbe Packung Alpro Cuisine


Zubereitung:
- alle Zutaten miteinander pürieren --> fertig :)





Knödel mal anders! :)


Super passt natürlich noch ein kleiner Salat dazu oder oder oder....


Guten Appetit!




Montag, 24. März 2014

Grünkohleintopf

Dieses Rezept ist aus dem Kochbuch "Barbara kocht" von Barbara Bonisolli (Callwey-Verlag).



Grünkohleintopf


Rezept für Grünkohleintopf:

Zutaten:
- 500 g Grünkohl
- 100 g geräucherter Speck in Scheiben, in 1 cm breite Streifen geschnitten
- 1 EL Öl
- 2 Zwiebeln, geschält und gewürfelt
- 150 g Lauch oder Lauchzwiebeln, waschen, in Rechtecke oder Scheiben schneiden
- 150 g Karotten, geschält und gewürfelt
- 100 g Knollensellerie oder 2 Selleriestangen, geschält und gewürfelt
- 1,2 l Rinder- oder Gemüsebrühe
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 säuerlicher Apfel, entkernen und mit oder ohne Schale klein würfeln
- 250 g geräucherte Mettwurst, in fingerdicke Scheiben geschnitten

Zubereitung:
1. Grünkohl putzen, waschen und dicke Stiele entfernen
2. Salzwasser in einem großen Topf aufkochen und Grünkohl 2 Minuten blanchieren, dann abschrecken und in Streifen schneiden
3. Dicke Blattrippen entfernen
4. bei schwacher Hitze und etwas Öl anbraten (wenn er etwas ausgelassen ist, auf mittlere Hitze stellen und ab und zu umrühren)
5. Zwiebeln zum Speck geben
6. klein geschnittenes Gemüse zum Speck geben, auch den Grünkohl und dann 3 Minuten anbraten --> mit der Brühe aufgießen
7. mit Salz, Pfeffer, Majoran abschmecken
8. Apfel und Mettwurstscheiben in die Brühe geben, 5 Minuten ziehen lassen, aber nicht mehr kochen


Als Tipp: eine weitere sättigende Einlage wären 200 g kleingewürfelte Kartoffeln

Freitag, 27. September 2013

Gulasch mit Wurzelgemüse (und Bier)

Ein Rezept aus dem Kochbuch "Herbst, Winter, Gemüse! Überraschend neue Rezepte für Kürbis, Kohl und Knolle" von Cornelia Schinharl, gerade im GU-Verlag erschienen. Eine genauere Rezension zu diesem sehr empfehlenswerten Kochbuch findest du hier. 

Lustig, ich habe mir aus dem Kochbuch DAS Rezept herausgesucht, das nicht dem Gemüse den Vortritt lässt, sondern eigentlich doch dem Fleisch. *gggg....* aber es war einfach zu verlockend... Ich hab in einer Klammer gelesen, dass dieses Gulasch statt mit Gemüsebrühe auch mit Bier zubereitet werden kann und DAS hat sich gleich in meine kreativen Gehirnwindungen gebrannt. Ich kenne bisher nur Varianten mit Rotwein bzw. Gemüsebrühe, aber nicht mit Bier....Wahrscheinlich ist meine Bierlaune deswegen so ausgeprägt, weil ja gerade das Oktoberfest stattfindet. Also, hier nun mein Rezensionsrezept: Vorausgeschickt. Die Anleitung passt. Es hat alles nach Vorgabe gut geklappt.

Gulasch mit Wurzelgemüse und Bier

Rezept: 

Zutaten für 4 Personen:
- 600 g Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Knollensellerie
- 400 g Zwiebeln oder Lauch
- 2 Knoblauchzehen
- 800 g Rindfleisch zum Schmoren, z.B. aus der Wade
- 2 EL Butterschmalz
- 1 EL edelsüßes Paprikapulver
- 2 TL rosenscharfes Paprikapulver
- 1 TL gemahlener Kümmel(da wir keinen normalen Kümmel mögen: 1 halber TL Kreuzkümmel)
- 1 EL Tomatenmark
- 400 ml Gemüsebrühe ODER Bier (ich habe, da wir Soßenfans sind, gleich die ganze 0,5 l Bierflasche naturtrübes Kellerbier hineingeschüttet)
- 1 Lorbeerblatt
- Salz


1. Gemüse putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden
2. Zwiebeln oder Lauch schälen und fein hacken, Knoblauch ebenfalls
3. Rindfleisch in 2 cm große Würfel schneiden
4. Schmalz in einem Topf zerlassen und Wurzelgemüse, Zwiebeln/Lauch bei mittlerer Hitze unter Rühren andünsten
5. Fleisch dazugeben und andünsten, bis der austretende Fleischsaft verdampft st
6. Paprika und Kümmel hinzufügen
7. Tomatenmark einrühren und Bier/Brühe angießen
8. Knoblauch hinzufügen
9. eine Prise Salz hineingeben
10. etwa eine bis eineinhalb Stunden bei schwacher Hitze zugedeckt schmoren lassen, gelegentlich umrühren
11. abschmecken und servieren

Empfehlung: Bandnudeln mit Butter, Kartoffelpü, Semmelknödel...
Bei mir gabs kleine Kartoffelknöpfchen dazu

TIPP von mir... ich würde noch am Ende eine Handvoll geschnittener Petersilie - kurz vor dem Anrichten - hineingeben!

Bei mir haben noch ein paar vereinzelte Erbsen den Weg in den Topf genommen... als farbliche Kontrastpünktchen...

Das Bier schmeckt man nicht sehr stark heraus. Ein sehr feiner Biergeschmack ist vorhanden und das genau richtig. Probiers aus! Wir werden defnitiv das nächste Gulasch wieder mit Bier schmoren.




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