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Donnerstag, 2. November 2017

Ötzis wilder Bao Burger



Manchmal werden Wünsche im Umfeld vom Kartoffelsack geäußert. Manchmal handelt es sich dabei um besondere Wünsche. Manchmal sind sie ganz vorsichtig geäußert. 

Meist dreht es sich dabei um irgendwelche Gerichte… meistens um Kekse! Des Öfteren Brotaufstriche und ab und zu etwas Anderes. Kekse backen ist mittlerweile schon eine Alltagserscheinung, die "so aus dem Handgelenk passiert".


Kalte Burger im Miniformat als Fingerfood

Aber heute haben wir das Rezept zu einem Wunsch eines Kollegen für Euch. Im letzten Jahr habe ich diese Burger (Lilles schimmliger Wildschweinburger) mit zur Arbeit gebracht und im Juli hat ein sehr lieber Kollege (Ötzi genannt) dann den groooooooooooßen Wunsch geäußert, dass ich doch bitte, bitte mal wieder Burger mitbringen möge… Na logo… und so gab es im September dann diese heutigen Burger. Schon irgendwie klar, dass „Burger“ im Kartoffelsack nicht nur eine Art von Burger ist. Natürlich sollte Neues ausprobiert werden.  Inspiriert wurde ich übrigens von Ötzis hervorragenden gedämpften Dumplings... mmmhhh... die waren wirklich lecker - habt Ihr auf Instagram vielleicht mitbekommen.

 Bao Burger mit Hackfleischfüllung

Donnerstag, 3. November 2016

Wilder Cranberry-Burger mit selbstgemachten Buns

(Dieser Beitrag enthält Werbung) 

Burger geht immer, oder? ... Und wenn sie schön saftig sind und ein kleines Spiel aus Süße, Säure und diversen Gewürznoten beinhalten…. Schmacht! Wir haben diese Burger „am lebenden Objekt“ als Miniburger getestet und es waren nur „Aaaah“s „Mmmhhhh“s und „Warum krieg ich keinen mehr ab“ zu hören…

Zwiebel-Cranberry-Chutney für Burger



Dienstag, 19. April 2016

Lilles schimmliger Wildschweinburger



Wir mögen Wildfleisch so gerne – egal ob Reh, Hirsch oder Wildschwein – so mussten wir aus dem Wildschweinhackfleisch gleich einen Wildschweinburger basteln. 

Wie schmeckt Wildschwein?

Und es hat sich gelohnt.Wie Wildschwein schmeckt? Herber im Geschmack. Wilder. Schwer zu beschreiben. Wildfleisch kann generell kräftige Gewürze und Beilage ab. Das ist für mich z.B. ein Fest, da man damit schön spielen kann.

So passen Preiselbeeren oder zumindest etwas tänzelndes, leichtes Fruchtiges perfekt dazu. Damit kann man diese Herbheit des Wildschweinfleisches schön abrunden und umspielen. 

Samstag, 27. Juni 2015

Fleisch ist Fleisch ist Fleisch !?!

Veganer und Vegetarier dürfen diesen Post gerne lesen, es soll aber jegliche Diskussion, ob Fleisch oder nicht unterbleiben. Bitte spart Euch diese Posts und klickt lieber zu anderen Posts weiter ;)
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Wenn ich mich an die Gerichte auf den Speisekarten von Durchschnittsgaststätten von vor 30 Jahren erinnere, standen (in meiner Heimat) vor allem diese Fleischgerichte darauf:

Saures Lüngerl, Ochsenmaulsalat, Nierenrollbraten, roter und weißer Pressack, gebratene Milzwurst mit Kartoffelsalat, Rindssuppe mit Leberknödel/Leberspätzle, Leber- und Blutwürste mit Sauerkraut, Ochsenschwanzsuppe, Schweinshaxe, Kalbskopfsülze, ...

--> freitags gabs gegrillte Rippchen und an Festtagen sowie am Sonntag dann diverse Schweine- und Rinderbraten....

Wo sind diese ganzen Nicht-Feiertags-Fleischgerichte innerhalb von drei Jahrzehnten hinverschwunden? Warum hat sich unsere Einstellung diesen "alten" Fleischgerichten gegenüber so stark verändert?
Manche von Euch haben sich beim Lesen der Speisekarte sicherlich innerlich schon so manches Mal: "iiiih, hmpf, öhm, ne - danke"- gedacht, seid ehrlich!
--> Bei so manchem dieser Gerichte überlege ich es mir auch zwei Mal! Doch warum eigentlich?

Meine Vorfahren haben diese Gerichte mit großer Freude verspeist. Hatten die alle Unrecht und ich als heutiger Mensche habe mehr Ahnung als sie was die Speisenauswahl angeht?
Ganz schön arrogant oder? Wir kaufen und essen immer noch Fleisch - genau wie meine Urgroßeltern damals. Fleisch von den gleichen Tieren! Und warum heute nur noch "Fleisch-Fleisch"? Woher kommt das?
Lucki Maurer



Am Samstag, den 20.06.2015, war ich zu einer wunderbaren Veranstaltung der "TasteAcademy" von AEG eingeladen, die mich seitdem inhaltich sehr beschäftigt.

Der Titel war "nose to tail" (von der Nase bis zum Schwanz).  Blogger beschäftigten sich unter Anleitung von den beiden Profi-Köchen Ludwig "Lucki" Maurer und Christian Mittermeier mit den vielen verschiedenen Fleischstücken, die heute so in Vergessenheit geraten sind.









Na, wieviele von den Fleischstücken hier, könnt Ihr defintiv zuordnen? Was ist Lunge, Leber, Niere, Zunge, Herz, ... ?



Es war eine wunderbare Erfahrung, dass Lucki mir einfach so - ohne, dass ich überlegen konnte, den Fleischpacken "Lunge" (ganz links im Bild) in die Hand gedrückt hat. JA, es ist einfach nur Fleisch! Auch nichts anderes als ein Schnitzel... einfach nur Fleisch! 

Wie Ihr ja wisst (Siehe Eventbanner auf der rechten Seite!), findet derzeit hier auf dem Blog das Event: Koch die Tüte ohne Tüte statt.

Was ich hierbei festgestellt habe, ist, dass gefühlte knapp 90% aller Fleisch-Tütengerichte für Hackfleisch.
Viele Menschen haben mir seither geschrieben, dass sie wirklich überrascht sind, wie eintönig diese Tütengerichte eigentlich sind. Vom Wikingertopf, Kötbullar über 3 Varianten von Spaghetti Bolognese bis hin zu Chili con Carne und Co.

Essen wir deshalb diese "alten" Gerichte nicht mehr? Nur, weil wir - als momentane Generation -  zum allergrößten Teil nicht mehr kochen können/wollen und deshalb mit den vielen verschiedenen Fleischarten nichts mehr anfangen können?

Warum geht der Griff so oft in die Kühltheke zu diesen viereckigen Plastikpackungen, in denen etwas namens Schnitzel oder Steak liegt, dass beim Braten oder Kochen mindestens die Hälfte seines Volumens einbüßt und geschmacklich so wertvoll wie Styropor ist?

Warum essen wir diese viereckigen Massentierhaltungs-Hackpäckchen, die mehr an Spagettieis erinnern als an ein Stück Fleisch von einem ehemals lebenden Tier?  
--> JAAAA, es stimmt! Die Kritisierer haben recht! Die Fix-Tüten haben ihre Berechtigung, denn um dieses Hack"fleisch" zuzubereiten, brauche ich vieeeeel Würze, um irgendeinen Geschmack hineinzubringen. Schönen Einheitsgeschmack!!! (Erinnert Ihr Euch an die Werbung für die Fix-Bolognese, in der gezeigt wird, dass viele verschiedene Hobbyköche aus Deutschland die EINE BESTIMMTE Würzmischung gesucht haben? (wers glaubt) --> Juhu! Da ist er! Der Einheitsgeschmack! Hat die Labor-Chemiker-Arbeitsgruppe den Bolo- Einheitsgeschmack gefunden. Hurra! Herzlichen Glückwunsch!

Die oben aufgeführten Gerichte haben keinen Einheitsgeschmack! Jedes hat seine eigene, ganz bestimmte Note! Jedes hat seinen EIGENgeschmack! Und wenn sie mit Herzblut zubereitet werden, dann noch viel mehr! Seid doch mal mutig und probiert Euch durch!

Verdammt nochmal, wer ist denn glücklich, wenn er dieses abgepackte Fleisch, dieses Horrorfleisch,  aus der Kühltheken-Plastikverpackung gegessen hat? Fühlt man sich wirklich, wirklich, wirklich Energie geladen und gestärkt nach dem Verzehr? Fühlt Ihr Euch eine Stunde danach wohl, wenn Ihr genau auf Euren Körper hört? Denn eigentlich sollte man Fleisch verzehren, da es ein LEBENSmittel ist. Ein Mittel zum Leben! Ein Mittel um gestärkt durchs Leben zu gehen!

Verdammt nochmal, wir haben eine moralische Verantwortung! Zum Einen gegenüber unserer Umwelt - sprich dem Tier gegenüber, das für uns sein Leben lassen musste um für uns ein LEBENSmittel zu sein - , zum Anderen uns selbst und unseren Kindern gegenüber.

Guten Appetit bei:

- überzüchteten Hühnern und Puten, die aus soviel Brustfleisch bestehen, dass sie in ihrem Leben weder stehen noch laufen können
- Geflügelgeburt und -schlachtung im Sekundentakt am Fließband
- Chemische Behandlung zur Haltbarmachung
- Wachstumshormone
- tierverachtende Massentierhaltung (siehe z.B. SchweineMastHochhaus)
- Antibiotika
- Weichmacher in der Plastikverpackung
- ...

Beim Fisch packen wir eventuell noch dazu:
- Sklaverei bei der Fischmehl-Futter-Produktion für Garnelen, siehe hier
- Ausrottung von Fischen vor Chile und Peru für die Zucht (Aquakultur) von z.B. Lachs, siehe hier
- ...

Herzlichen Glückwunsch! 

--> Jeder darf sich drei Stichpunkte für seine Speisekarte aussuchen? Welche suchst du dir aus?

LEBENSmittel-Einkauf wird immer mehr zum Spießrutenlauf! Ein Grundvertrauen in meine LEBENSmittel-Quellen habe ich nur noch bei ganz, ganz wenigen. Selbst produzieren kann ich - als Großstadtbewohner - diese Dinge nicht.

Bei richtig Wenigen habe ich noch Vertrauen. Leider! Und es nervt mich und es quält mich!

Nach zwei Jahren des Fast-Veganer-Seins (Vegetarier plus Milchallergiker vor 15 Jahren), habe ich mich definitiv und bewusst wieder für Fleisch entschieden! Und bereue es keinen Tag!

Der Herr AmKa hat an dieser Stelle noch die Anmerkung gemacht, dass er - der sehr gerne sehr viel Fleisch gegessen hat - Ihr wisst schon, alles unter 500 g ist Carpaccio ;) - mit qualitativ hochwertigen 200 g Fleisch viel, viel glücklicher ist. Und das hat beim besten Willen nichts mit Verzicht, eher mit Genuss zu tun. Man ist viel schneller gesättigt.
GLÜCKLICH: kurzfristig auf Grund des Geschmacks und langfristig mit dem Mehr/Nährwert. Der Kostenaspekt ist seiner Meinung nach ein Trugschluss. 500 g Massentier-Fleisch vermindert sich beim Braten z.B. auf 300 - 350 g . Eine vergleichbare Menge hochwertiges Fleisch vermindert sich um vielleicht 40 - 50 g. Man schmeckt es auch deutlich, ob es ein "glückliches" Tier war oder nicht. Ob es am Fließband - gestresst - sein Leben lassen musste für uns oder nicht.

Verdammt nochmal! Entscheidet, was Ihr kauft und was Ihr esst! Lasst Euch nicht einfach nur an die Kühltheke spülen! Fasst Euer gekauftes Fleisch an!

Warum schiebt man sich etwas in den Mund, das man nicht anfassen will? Das Tier hat für dich das Leben gelassen, dann geh auch verantwortungsbewusst damit um...

Und lass dir niemals Müll für Fleisch verkaufen, dem du dann mit Geschmacksverstärkern aus der Fixtüte Geschmack implantieren musst!

Geh zu einem Metzger oder Fleischbauern, schau ihm prüfend ins Gesicht und du weißt, was er dir anbietet.

Deinem Fleischbauern vor Ort kannst du ins Gesicht blicken, beim argentischen oder neuseeländischen Ranchbetreiber wird das auch schon unmöglich. Wir haben hier mittlerweile - und die Suche war nicht einfach - unsere regionalen Fleischbezugsquellen gefunden. Ja, die Suche dauert länger, aber ole! Wer suchet, der findet!

Uns, die hungrige Verbrauchermenge, interessiert momentan meist ein kleiner Bruchteil des Fleisches und dieser muss dann aber in Masse produziert werden! Habt Ihr es bemerkt? Das Wort "produziert"! Pfui! Schande über uns! Dann lieber aus dem 3-D-Drucker! Und seid Euch sicher, wenn Ihr ganz oben "Iiiih" oder "bäääh" gedacht habt, in der Industriewurst, im Formfleisch-Schnitzel, im xyz-Burger-Patty und Co. habt Ihr diese Tierbestandteile eh schon gegessen...

Geschmackssinn ist etwas, was wir alle haben und wieder trainieren können, wenn wir verlernt haben, ihm nachzuspüren. Die verschiedenen Bestandteile eines Tieres schmecken so unterschiedlich! Auch wenn einem beim ersten Probieren Leber & Co. vielleicht nicht schmecken, gebt ihnen noch eine Chance... vielleicht war es einfach nicht die richtige Zubereitungsart, nicht der richtige Garpunkt oder die Qualität doch noch nicht gut genug für Euch und Euren Geschmackssinn!



Und jetzt zeige ich Euch wie köstlich derartige Gerichte sein können: 


Ochsenmaulsalat asiatisch

Saures Lüngerl --> mit Semmelknödel ein Gedicht!

Financier mit Kutteln und Nierchen

Und wenn die Profis alleine kochen, siehts so aus:

Knochenpudding

Schweinebauch auf Ananas-Fenchel mit Schwartenpopcorn und Co.

Schweinebug-Carpaccio asiatisch mit Jakobsmuscheln und Co.

Flanksteak mit Pastinakenpü, Teriyaki-Soße, Hollandaise

Nachgang: Lardo, Stilton, Shizo-Sorbet, Quinoa, schwarze Nüsse und Co.


Diese Gerichte haben wir bei der "Taste Academy" von AEG zubereitet bzw. verkosten dürfen... Ich kann Euch diese Veranstaltung wirklich empfehlen.
Es gibt viele Termine für jedermann, die Ihr besuchen könnt, und auf welcher Ihr in ähnlicher Art und Weise dem nachspüren könnt. Vielleicht kommt Ihr auch zu ähnlichen oder auch zu ganz anderen Gedanken - wie ich heute und hier!



HERZ-lichen Dank an Lucki Maurer (und sein ganzes, fleißiges Team) für sein Herzblut und seine Authentizität, mit welchen er uns sein Thema vermittelt hat und es uns erleben hat lassen! Ein starker Exportschlager aus meinem Bayrischen Wald, der Lucki! Es war langfristig beeindruckend! Fahgejz God und dangscheen!

HERZ-lichen Dank an AEG (und Ihre Agentur). Schon zum zweiten Mal durfte ich erleben wie Ihr einen Rahmen für eine Verstaltung gegeben habt, der die Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Danke an Erika und Ihr Team! (und deine Großgrund-Senfkornplantage zog sich auch noch komplett durch meine selfmade-Bratwürstchen *schmunzel* )

Gesegnete Mahlzeit Euch allen! 



Montag, 24. November 2014

Wildschweingulasch an Topinamburpüree und Blaukraut

Manchmal muss man richtig auf die K... hauen. Moment!

Manchmal muss man einfach ein richtig deftiges Gericht kochen, v.a. wenn man so tolles Wildfleisch auf dem Bauernmarkt bekommen hat. Bezahlbares und gleichzeitig gutes Wildfleisch zu bekommen ist für den "Normalo" ja nicht so einfach. Für uns ist das immer etwas Besonderes.

Und ich muss sagen diese Soße ist traumhaft lecker geworden... und in der Kombination mit dem süß-säuerlichen Blautkraut und dem eher käsig-dumpfwaldlichen Topinambur .... zum Teller abschlecken!


---> HINWEIS: Ha, ich bin heute nicht die einzige Foodbloggerin, die eine leckere "Montagsschweinerei" für Euch postet. Gleichzeitig tun dies noch zwei österreichische Bloggerinnen: Turbohausfrau und Giftigeblonde  
(einfach auf die Namen klicken, so gelangt Ihr zu ihren Montagsschweinereien). Schaut unbedingt dort vorbei... eine davon hat auch ein Wildschweingericht vorbereitet... <---


Wildschweingulasch an Topinamburpüree und Blaukraut


Wildschwein geschmort
Warum können meine Fotos nicht immer so toll aussehen? *schmacht*


Die Portionen sind etwa für 3 Personen:

Zutaten für das Wildschweingulasch:
- 500 g Wildschweingulasch
- 3 EL Butter oder 4 EL Bratöl
- 1 l Rotwein (bei uns wars ein Dornfelder XXX
-  2 EL Mehl
- 1 Karotte, geschält und in Scheiben geschnitten
- 1 Handvoll Sellerie, geschält und in Würfel geschnitten
- 1 große Zwiebel oder zwei mittelgroße Zwiebeln, geschält und in mitteldicke Streifen geschnitten
- 2 EL Gemüsebrühepulver
- 1 EL gutes Tomatenmark
- 1 EL Zucker
- Salz, Pfeffer
- 1 EL Zwetschgenchutney ( --> wer das nicht hat, nimmt einfach 1 TL Weißweinessig, 1 Prise Senfkörner und erhöht die Wildpreiselbeermenge auf eineinhalb EL)
- 1 EL eingemachte Wildpreiselbeeren
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderkörner
- 2 Pimentkörner
- 1 Nelke
- ca. 1 Kubikzentimeter frischer Ingwer, geschält und am Stück
- 2 Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben geschnitten


Zubereitung:
1. Fleisch ein Bisschen pfeffern, dann leicht mehlieren (im Mehl wenden)
2. in einem großen Topf mit dem Fett gut (!!!) anbraten
3. Gemüse hinzufügen und weiterbraten bis das Gemüse glasig ist
4. Tomatenmark und Zucker hinzufügen, dass es richtig schön dicklich und pampig wird (Achtung: es wird sich wohl am Boden anlegen, also gleich etwas zum Boden abschaben herrichten), oft wenden und den Boden dabei mit sauber schaben
5. Gewürze in einem Tee-Ei oder in einem Teebeutel hinzugeben und
6. mit Wein aufgießen, aufkochen lassen, dann auf 1 Drittel der möglichen Hitze einstellen
7. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und ca. 90 Minuten köcheln lassen (Deckel auf den Topf geben, aber einen Schlitz zum Verdampfen offen lassen)
8. Ingwer herausfischen
9. nochmals abschmecken


Wildgulasch Topinambur Blaukraut
ohne Milch und Butter im Gericht fühlt man sich danach auch nicht "erschlagen/übertrieben satt"


Zutaten für das Blaukraut: (das ist für mehrere Person - schätze so ca. 8) Ich mache die Hälfte immer ein. Dann kann man zwischendrin - an kochfaulen Tagen - einfach so ein Glas Blaukraut aufmachen und genießen!)

- 1 kg Blaukraut-Kopf
- 2 nicht-mehlige Äpfel, geschält und entkernt
- 0,5 Apfelsaft
- 1 große, rote Zwiebel, geschält
-  3 große Lorbeerblätter
- 4 EL Preiselbeeren
- 3 EL Zucker
- 6 EL Weißer Essig (ist auch abhängig von der Säure des Essigs - lieber Zucker und Essig nach und nach hinzufügen)
- wahlweise noch ca. 0,3 Rotwein, sonst einfach mehr Apfelsaft
- 4 Wacholderbeeren
- Salz und Pfeffer
- 1 TL Nelke, pulverisiert
- 1 Hauch (! nicht mehr) Zimt 


Zubereitung:
1. Blaukraut in feine Streifen hobeln, ebenso die Äpfel und die Zwiebel
2. Zwiebeln iin etwas Öl in einem Topf anbraten
3. Blaukraut und alle anderen (nicht flüssigen) Zutaten hinzufügenca. 40 Minuten leicht köcheln lassen




Zutaten für das Topinamburpüree:
- 1 kg Topinambur, geschält (Achtung: das kann dauern und nerven, aber es lohnt sich) und in Stücke geschnitten
- 1 große Kartoffel, mehlig, geschält und in Stücke geschnitten
- 200 - 300 ml Mandelmilch oder normale Milch
- 1 halber TL Muskatnuss
- Salz und Pfeffer
- wer mag noch eine Flocke Butter


Zubereitung:
1. Kartoffelstückchen und Topinambur in leicht gesalzenem Wasser weich kochen
2. abseihen
3. Topinambur, Kartoffel zurück in den Topf geben, (Mandel-)Milch zugießen und Gewürze hinzugeben und zerstampfen oder einfacher mit dem Pürierstab pürieren
4. etwas auf der ausgeschalteten Kochplatte ziehen lassen


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