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Montag, 22. Januar 2018

Marzipan-Käsekuchen mit Lemoncurd



Vor ein paar Tagen musste der Kühlschrank auf Grund einer anstehenden Feier etwas entleert werden und es war der perfekte Zeitpunkt angefangene Gläschen zu verbrauchen. Herausgekommen ist ein super leckerer Lemoncurdkuchen mit Marzipankäsekuchenzwischenschicht und knusprigen Kakaostücken drumrum.

Ihr solltet ihn wirklich, wirklich, wirklich probieren! Das Lemon Curd macht ihn zu einem ganz besonderen - zitronigen - Geschmackserlebnis.
 
Zitronenkäsekuchen mit Marzipan

Küchenschrankleichen aufbrauchen

Samstag, 29. Oktober 2016

Fingerfood: vegetarische Brokkolinuggets

Heute haben wir ein Ratzfatz-Rezept für vegetarische Brokkoli-Nuggets für Euch. Schnell und einfacher geht’s kaum.

vegetarische Brokkolipflanzerl mit Käse



Dienstag, 3. November 2015

Kürbiskernschnecken - Alternative zu Nussschnecken

Geht es Euch heuer auch so, dass Ihr das Gefühl habt, dass (gemahlene) Nüsse, z.B. Mandeln und Haselnüsse, zu einem Luxusartikel verkommen sind. 200 Gramm-Packungen für bis zu 3,95 Euro habe ich schon gesehen. Dabei liebe ich es so sehr mit Nüssen zu backen und zu kochen… mennö!

Kuchen backen mit Kürbiskernen


Habt Ihr Euch etwas überlegt, um die Nüsse zu ersetzen oder zahlt Ihr einfach mehr in diesem Jahr? Wie handhabt Ihr das? 

Freitag, 10. April 2015

himmlische Chocolate Chip-Cookies (vegan)

Sie sehen so schüchtern und nüchtern aus, haben es aber geschmacklich faustdick hinter den Cookieöhrchen....

Rezept für vegane Kekse
Ein Glas Kekse gefällig?

Sie haben uns so gut geschmeckt, dass wir am nächsten Tag gleich nochmal ein Blech voll gebacken haben, v.a. auch deshalb, weil fürs Fotografieren keine mehr übrig waren.

Der Hauch Mandeln macht das Besondere aus, sonst wäre der Geschmack ein Bisschen zu fad (unserer Meinung nach). Auch Nicht-Veganer schmecken diese Kekse. Ein Glück, dass sie ratzfatz gemacht sind.

Schokoladentropfen in Keksen
irgendjemand hat hier schon reingebissen - warst du das?


Zutaten für ein Backblech (ca. 20 Kekse):

- 200 g Mehl (bei uns: Dinkel)
- 110 g Rohrohrzucker
- 100 g backbare Magarine, kalt --> frisch aus dem Kühlschrank
- 1 Messerspitze Vanilleextrakt
- 1 Messerspitze Backpulver
- 1 EL Sojamehl, z.B. von der Spielberger Mühle
- 3 EL Pflanzenmilch (z.B. Mandelmilch)
- 30 g Mandeln, gerieben
- 100 g Schoko-Tupfen Zartbitter (wer es ganz vegan will, nimmt hier vegane)


Zubereitung:
1. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen
2. alle Zutaten miteinander verkneten bis ein homogener Teig entstanden ist
3. kleine Kügelchen formen und platt drücken
4. auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen
5. ca. 20 - 23 Minuten backen --> fertig sind sie, wenn sie einen kleinen Hauch erbräunen am Rand
6. auskühlen lassen (das fiel uns schon sehr schwer)

Schnitzelkönig
außen knusprig, innen luftig

--> Wenn sie außen knusprig und innen schön fluffig sind, habt Ihr alles richtig gemacht.

Samstag, 25. Oktober 2014

simple Nusskekse und doch so wow

Wenn man nicht alles selbst machen/herstellen kann, weil man einfach mitten in der Stadt wohnt ohne Garten und Co. muss man sich manchmal was gönnen. Und so habe ich uns mal ein Päckchen gemahlene Nüsse in Demeter-Qualität gegönnt: 200 g für knapp 4,50 Euro. Eine ganz schöne Hausnummer, oder? Doch die Neugierde war einfach viel zu groß. Es entstanden daraus simple Nusskekse. ABER! Ich kann Euch eins sagen: ich könnte den ganzen Tag mit der Nusskeks-Dose unter der Dose herumlaufen. Alleine schon der Geruch macht einen fertig! Wahnsinn! So gut können nur noch frisch gemahlene Nüsse vom eigenen Baum schmecken.

Das Rezept ist recht einfach. Die Kekse werden schön weich und geschmeidig. Eine samtige Angelegenheit für Nase und Gaumen.

Nusskekse


Nussplätzchen
wer hat denn da so frech schon reingebissen?


Zutaten für ein gut gefülltes Backblech:

- 150 g Haselnüsse, gemahlen
- 150 g kalte Butter
- 150 g Dinkelmehl
- 75 g Puderzucker
- 1 EL Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Größe M)

- Vollmilch-Schokolade zum Besprenkeln

Mandeln Haselnüsse backen
Ein Nusskeks gefällig?

Zubereitung:
1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
2. Butter in ganz kleine Stückchen schneiden und alle Zutaten miteinander verkneten
3. mit 1 TL Portionen abstechen
4. zu einer Kugel formen, platt drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (Achtung: ein Bisschen gehen die Kekse noch auf!)
5. 10 Minuten backen
6. Schokolade schmelzen und die Kekse damit besprenkeln
7. auskühlen lassen und dann genießen!!!


manche haben noch eine schokolierte, ganze Haselnuss drauf bekommen








Donnerstag, 25. September 2014

glutenfreier Nusskuchen

Dieser Nusskuchen ist eigentlich glutenfrei, aber er dürfte auch jedem "Normalesser" super lecker schmecken.

Er ist nicht sehr matschig oder nass in der lingualen Haptik, aber er ist auch nicht trocken. Er wäre zum Beispiel der perfekte Kuchen zu einer Tasse Tee oder Kaffee! Jawohl!
Das würde mit ihm richtig viel Freude machen! Da hilft nur ausprobieren!




glutenfreier Nusskuchen

Kuchen aus Buchweizenmehl, glutenfrei
Darf ich Euch die Gabel reichen?






Zutaten für den Nusskuchen:

-          80 g Buchweizen-Vollkornmehl, z.B. von der Spielberger Mühle

-          200 g Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse), gemahlen

-          50 g gehackte Nüsse

-          50 g Marzipan

-          2 TL Backpulver

-          150 g Butter oder Margarine, Zimmertemperatur

-          3 Eier

-          2 EL Grappa oder Saft

-          125 g Rohrohrzucker

-          1 Prise Salz

-          1 Messerspitze Nelkenpulver, 1 halber TL Zimt, 2 EL Backkakao, 1 halber TL Johannisbrotkernmehl

-          Pfirsich- oder Aprikosenkonfitüre

-          2 EL Puderzucker, 2 EL gehackte Nüsse

-          50 g gehackte Nüsse, etwas Sonnenblumenöl zum Präparieren der Springform



Kuchen zum Kaffee
bestreut mit Mandelstückchen wir er nochmals nussiger

Zubereitung: 

1.       Rundbackform präparieren mit Öl und Nüssen, Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen

2.       Butter und Zucker schaumig schlagen

3.       Eier, Salz und Gewürze hinzufügen und weiterschlagen

4.       Nach und nach alle restlichen Zutaten hinzugeben und zu einem homogenen Teig verarbeiten

5.       Bei 180 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen, Stäbchenprobe machen

6.       Auskühlen lassen

7.       Kuchen in der Mitte durchschneiden, obere Hälfte mit einem Teller u.ä. hinunterheben, Konfitüre darauf verteilen, Kuchen wieder zusammenbauen



Nusskuchen, glutenfrei
Hier ist er z.B. kombiniert mit einem selbstgemachten Weinbergpfirsicheis
 

Montag, 11. August 2014

Amaretti, die Geheimwaffe der Eiweißverwertung

Mit diesem Rezept war ich bei Yuschka auf ihrem sehr familiären und charmantem Blog zu Gast. Schaut doch mal bei Yuschka vorbei. Hier klicken! Bei Ihr ist man Gast am großen Esstisch und darf gleich auf ganz persönliche Art und Weise am Leben in ihrer Großfamilie teilhaben.



Mitgebracht habe ich Ihr „Amaretti al limone“ (Mandelkekse mit Zitrone). Ich liebe diese Dinger.

Kennt Ihr das? Da kocht bzw. backt man und hat noch eine  „Zutat“ über… und findet sie viel zu schade zum Wegwerfen. Bei mir ist das sehr oft Eiweiß. Der Dotter wandert in Cremes, Eis, Soßen und Co. und das Eiweiß bleibt über. An einem Backtag hatte ich mal 14 Eiweiße über....
Mein Rezept ist eine super Eiweiß-Verwertung!

Die Amaretti sind außerdem mehlfrei. Soweit ich weiß, stammt dieses Rezept aus (oder heißt das von?) Sardinien.

 Rezept für Amaretti (italienisches Mandelgebäck)

 


Zutaten:

-          200 g gemahlene Mandeln, am besten wären solche von geschälten Mandeln

-          3 Eiweiß

-          1 Prise Salz

-          2 EL Vanillezucker

-          150 g Puderzucker

-          1 TL Bittermandelaroma

-          Ein halber TL Abrieb einer unbehandelten Zitrone

-          1 TL Zitronensaft

-          Etwas zusätzlicher Puderzucker zum Bestäuben

 


Zubereitung:

1.       Die Masse miteinander vermengen

2.       Eineinhalb Stunden in den Kühlschrank stellen

3.       Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier vorbereiten

4.       Mit 1 TL ein Häufchen abstechen, zu einer Kugel formen (wahlweise: oben mit Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger etwas zusammendrücken, sodass ein kleines Häufchen entsteht)

5.       Auf das Backblech mit Backpapier legen und in den Backofen für 10 – 12 Minuten backen

6.       Sobald sie aus dem Ofen kommen, mit Puderzucker bestäuben und dann auskühlen lassen




Freitag, 7. März 2014

Apfelrosen - mit Bildanleitung

Apfelrosen
Wenn es mal schnell gehen muss, aber adrett aussehen soll!

Vielleicht kennt der eine oder andere die DIY-Fotostrecken-Anleitung hierzu. Keine Ahnung von wem sie ursprünglich ist. Aber es ist wirklich simpel nachzumachen und macht großen Eindruck!


Apfelrosen - schnell gemacht und gut im Geschmack



Für die Apfelrosen habe ich süßen, fertigen Mürbteig verwendet, aber mit Blätterteig müsste es genauso gehen und ich glaube, es schmeckt mit Blätterteig nochmals besser als mit Mürbteig. Den Rest erfahrt ihr unter den Bildern. Im Backofen je nach Teiganweisungen backen. Vorheizen nicht vergessen!



Apfel vierteln, Kerngehäuse herausschneiden, die Apfelscheiben so dünn wie möglich schneiden --> meine waren fast zu dick! und mit Zitrone sofort beträufeln (sonst wird der Apfel braun)

Teig mit einer Handvoll Rohrohrzucker ebenso gemahlenen Mandeln und einem Bisschen Zimt bestreuen

Teig der Länge nach mit ca. 1 - 1,5 cm Breite in Bahnen schneiden, diese mit den Apfelscheiben belegen, dass diese zur Hälfte oben überstehen und dann vorsichtig und Luft lassend aufrollen--> am  Ende sollte etwa 1 cm apfelfrei sein, dann hält es nachher besser zusammen

Rollen in Muffinfomen geben und nochmal etwas Honig oder Sirup darübertropfen, ab in den vorgeheizten Ofen nach Teiganleitung backen, evtl. mit Puderzucker bestäuben




So sehen die fertigen Apfelrosen aus. Eine Kugeleis oder etwas anderes Cremiges könnten als Dessert gut dazupassen.

Donnerstag, 6. Februar 2014

zitroniger Avocado-Nuss-Kuchen

Avocado-Nuss-Kuchen
Wie schon angekündigt... mein Experimentierdrang unübliche Dinge in einen Kuchen zu integieren geht heute in die nächste Runde.

Mein heutiger Stargast ist eine Avocado. Sicherlich habt Ihr schon mal eine Guacamole gegessen oder ähnliches. Doch süß? Hm... wie schon bei der Roten Beete von vor ein paar Wochen. Es funktioniert. Die Avocado fügt sich bestens in den Gesamtgeschmack ein. Es wird sicherlich nicht mein letztes Backen dieses Kuchenexemplares gewesen sein.

Kuchen mit Avocado

Das Rezept ist so simpel wie viele andere Kuchenrezepte: 

Zutaten:
- 1 Avocado, geschält, entkernt und das Fleisch mit einer Gabel zerquetscht
- 125 ml Milch (oder in meinem Fall Mandelmilch)
- 500 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 150 g gemahlene Mandeln
- 250 g zimmerwarme Butter
- 5 Eier
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Prise Salz
- 200 g Zucker
- 3 EL Vanillezucker

für die Glasur:
- 250 g Puderzucker
- 1 Spritzer Limetten- oder Zitronensaft
- 1 gekühltes Eiweiß
- gehackte Pistazien zum Drüberstreuen

Mandelkuchen mit Avocado

1. Kuchenform mit Öl und Paniermehl vorbereiten
2. Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen
3. Butter, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen
4. Eier hinzufügen und weiter schlagen
5. Mehl, Backpulver, Salz und Mandeln hinzufügen
6. Zitronensaft und Milch hinzugeben
7. als Letztes die Avocado mithineinrühren
8. Teig in die Kuchenform füllen
9. 60 min bei 175 Grad backen
10. herausnehmen, abkühlen lassen, aus der Form lösen

11. Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft verrühren bis eine schön glänzende Glasur entstanden ist
12. über den Kuchen gießen und die Pistazien darüber streuen



Tuten Tappetut! 


Avocado im Kuchen



Sonntag, 10. November 2013

Bratapfelmarmelade

 Seit mittlerweile 4 oder 5 Jahren begleitet uns die Zubereitung dieser Apfelkonfitüre durch den Herbst und folgend dann der Verzehr durch den Winter. 

Wir verschenken diese Bratapfelmarmelade wirklich sooooooo gerne, weil sie etwas ganz Besonderes ist und keiner sie so im Supermarkt kaufen kann. 

Hey, und denkt doch mal schon im September, Oktober etwas an Weihnachten! Dann seid Ihr im Dezember etwas entlastet. Ein kleines Glas ist ein super Geschenk für Kollegen, Bekannte, Nachbarn und Co.

Obwohl ich persönlich Rosinen hasse, lasse ich sie in dieser Marmelade drinnen, weil sie eine besondere Note geben. Alternativ könntet Ihr etwas Dattel, getrocknete Feige oder Derartiges statt den Rosinen verwenden. 


Welche Äpfel sind Eure Lieblingsäpfel? Wir stehen meist so auf Pinova, Golden Delicious und... mennööööö, jetzt fällt mir doch wirklich der Name unserer Lieblingssorte nicht mehr ein... wir müssen Äpfel kaufen! Dringend! 

Dieses Rezept möchten wir Euch wirklich ans Herz legen!

Rezept für richtig leckere Bratapfelmarmelade:
Bratapfelmarmelade

Zutaten: 
-  1000 g sehr klein geschnittene, geschälte und entkernte Äpfel (habe verschiedene Apfelsorten aus der Region gemischt)
- 50 g Rosinen, mit einem Messer halbiert (etwa) und über Nacht in 2 EL Rum oder Traubensaft gezogen
- 500 ml Apfelsaft
- 3 TL Lebkuchengewürz, alternativ etwas Zimt und Nelke
- 5 EL Vanillezucker oder Mark einer Vanille
- 200 g Mandelscheibchen, angebräunt in der Pfanne 
- 800 g Gelierzucker 2:1 

Zubereitung:
- alle Zutaten in einem Topf aufkochen
- ca. 10 min leicht(!) köcheln lassen
- anpürieren (Pürierstab hineinhalten und zügig bis drei zählen, Ende)
- heiß in sterilisierte Gläser füllen

--> hält ca. eineinhalb Jahre
Der Geruch, wenn man solch ein Gläschen öffnet, ist winterlich-duftend...mmmmmmmhhhhhh.... 


Übrigens hätten wir hier noch eine köstliche Idee für ein ganz besonderes Gelee. Wie wäre es mal mit einem feinherben Blutorange-Campari-Gelee? Nomnomnom...
 
Bratapfelmarmelade oder Bratapfelkonfitüre oder Bratapfelfruchtaufstrich...

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