Dienstag, 19. August 2014

Blinis aus Buchweizenmehl mit Ziegencreme und Rote Beete, glutenfrei

Manchmal zwingt einen das Leben neue Wege auszuprobieren. Die nächsten Wochen soll/muss ich mich glutenfrei und kuhmilchfrei ernähren. Da sitzt man erstmal da und grübelt und sieht die vielen tausend Dinge, die man nicht mehr essen darf... wie sehne ich mich nach einer schönen Butterbreze! ... und dann ist in mir das kleine Flackern des Foodbloggergeistes zu einem glühheißen Flackern entflammt. Wieso nicht einfach vogelwild neue Rezepte ausprobieren? Da werden in den nächsten Tagen und Wochen Rezepte auf Euch zukommen, die ihr im ersten Moment vielleicht etwas seltsam findet, aber Ihr könnt mir vertrauen. Missglückte oder schlechte Rezepte veröffentliche ich hier nicht.

Was ich so niemals kombiniert hätte, aber in dieser Zusammenstellung eine wahre Geschmacksexplosion sind, sind Buchweizenblinis mit (Ziegen-)Frischkäse und Rote Beete. Die Rote Beete gibt so eine ganz besondere Note! Ein super Sommergericht oder eine schöne leichte Vorspeise! Ihr habt die Wahl!

Rezept für Blinis mit Ziegencreme und Rote Beete

Russische Blinis aus Buchweizenmehl
Guten Appetit mit den zauberhaften Buchweizen-Blinis



Zutaten für die Blinis:
- 250 g Vollkorn-Buchweizenmehl, z.B. von der Spielberger Mühle
- 20 g Hefe
- 500 ml Milch wahlweise pflanzliche Nussmilch (bei mir: Macadamia-Milch)
- 1 TL Vollrohrohrzucker
- ein halber TL Salz
- 1 Eigelb
- 10 g Butter oder Margarine
- Fett für die Pfanne zum Ausbacken

Zubereitung:
1. Mehl, Hefe und die Hälfte der Milch verrühren und 20 Minuten quellen lassen
2. restliche Zutaten hinzufügen und an einem warmen Ort nochmals ca. 60 min gehen lassen
3. In einer Pfanne kleine Blini-Pfannkuchen ausbacken



Zutaten für die Ziegencreme:
- 200 g Ziegenfrischkäse
- 3 EL Milch oder Soja/Hafer-Cuisine u.ä.
- wahlweise Schnittlauch, Pfeffer, Salz, ...

Zubereitung:
alle Zutaten miteinander verrühren


Zutaten für die Rote Beete:
- pro Person ca. 1 Knolle, vakuumiert und vorgegart (mir hierbei schmecken die Bio-Rote-Beete deutlich besser)
- je 1 Prise Salz, Pfeffer, Vollrohrohrzucker
- je Knolle 1 TL dickflüssiger Balsamico
- 1 halber TL natives Olivenöl

Zubereitung:
Rote Beete dünn hobeln, auf Teller anrichten und beträufeln bzw. würzen

Deko: ein paar Sprossen, gut würden auch ein paar Sonnenblumen- oder Kürbiskerne passen

 Blinis aus Buchweizenmehl


Da derzeit ein sommerlich-fittes Blogevent Chrissitally stattfindet, darf dieses Rezept gleich daran teilnehmen ;)!


http://chrissitallys.blogspot.de/2014/07/das-groe-fit-for-summer-gewinnspiel.html

Mittwoch, 13. August 2014

Produkttest zu Gugelhupf und Guglhüpfchen

Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen mehrmals Minigugl und Guglhupf gebacken habe... das hat auch einen Grund. Ich durfte von der Firma Birkmann Backformen testen. --> Gute Nachricht für Euch! Ihr könnt diese auch gewinnen (Ende dieses Posts)!

 Minigugl: 
 

 Holunder-Mini-Gugl: zum Rezept gehts hier:


 

Schoko-Minigugls: zum Rezept gehts hier. 



Gugelhupf:


Marmor-Gugelhupf mit lila Candy-Melts-Glasur von Birkmann und lila Glitzer:
zum Rezept gehts hier.




Deutschland-Kuchen: zum Rezept gehts hier.


Lange, lange, lange habe ich mich dem Trend zu den Mini-Gugls verwehrt, doch inzwischen bin ich infiziert.

Auf der anderen Seite ist das Backen eines normalen Guglhupfs doch etwas "oma-haft", oder? ... doch...


... mit diesen Backformen von Birkmann hab ich schon viel ausprobiert und bin begeistert.

Mit den modernen Gugelhupf-Formen macht es riesigen Spaß zu backen und auf dem Kuchentisch sind diese Formen namens "Contoura" und "Petit Four" ein Hingucker. Also, nicht die Formen, sondern der gebackene Kuchen :).

Silikonform:

Eigentlich wollte ich auch keine neuen Silikon-Backformen, da ich bislang nur schlechte Erfahrungen (mit Discounterware) gemacht hatte. Doch nach dem ersten Backversuch haben mich die lila Birkmann-Formen eines Besseren belehrt. Dieses besondere Material ist wirklich formstabil, hochwertig und liegt gut in der Hand. Manche Silikonformen riechen auch bei mehrmaligem Gebrauch an einem Tag seltsam, diese hier defintiv nicht.
Außerdem finde ich es sehr amüsant, dass sie im heißen Zustand ihre Farbe etwas ins Dunkelrote verändert. Beim Auskühlen kehrt die Contoura immer wieder zu ihrem schönen Lila zurück. --> Fazit: sehr empfehlenswert!

Aus der Form lösen: 

Mein großes Problem teilen vielleicht einige... umso aufwendiger die Backform ist (ich rede hier jetzt nicht von einer stinknormalen Rundbackform!), umso schwieriger geht der gebackene Kuchen wieder aus der Form. Hier muss, glaube ich, jeder seine eigene Methode finden. Ob mit Fett und Mehl oder mit Backtrennspray oder mit selbstgemachtem Backspray oder oder oder... bei mir gingen die Varianten Backtrennspray und das selbstgemachte Spray am besten!
Am meisten Angst habe ich hierbei immer bei den Miniguglformen, die etwas schnörkeliger sind als der "Standardgugl". Das hat hat sich auch so manches Mal als schwierig erwiesen, aber sie gehen brav raus.
Meine Technik mittlerweile: einen Fieger in die mittige Öffnung gleiten lassen und damit den Minigugl nach hinten rausschieben und mit der anderen Hand den Minigugl komplett umgreifen und vorsichtig und langsam rausziehen. (Verstanden?!?) So gehen auch die etwas widerspenstigeren Teilchen raus. --> Fazit: bei den ersten Versuchen nicht verzweifeln, sondern nach der besten Präparierungsmethode suchen.


Kuchenteige:

Grundsätzlich ist bei beiden dieser Formen zu sagen, dass sie keine zu feuchten Kuchenteige mögen. Beispielsweise ist mir ein Kuchen mit größeren Pfirsichstückchen total verunglückt, da sich die Pfirischstückchen nach unten getrieben haben und der halbe Kuchen nicht mehr aus der Form raus wollten. --> Fazit: Stückchen in Kuchen möglichst klein halten.

... da hilft nur noch ausprobieren, backen und anschneiden!

Gesamtfazit:

TOLL! Macht Spaß sich neue Rezepte auszudenken und rumzuprobieren! Die nächste Herausforderung für mich werden glutenfreie Minigugl :).


Herzlichen Dank der Firma Birkmann für die Bereitstellung der Formen zum Produkttest, die Bereitstellung von den tollen Gewinnen für mein Blogevent und den wirklich netten Kontakt.  Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sie hier im --> Backfreunde-OnlineShop <-- bestellen.


Und ole ole ole! Ihr habt noch die Möglichkeit dieses Päckchen vom Foto zu gewinnen. Noch 3 TAGE! Wie? Dazu klickt Ihr hier entlang!



Montag, 11. August 2014

Amaretti, die Geheimwaffe der Eiweißverwertung

Mit diesem Rezept war ich bei Yuschka auf ihrem sehr familiären und charmantem Blog zu Gast. Schaut doch mal bei Yuschka vorbei. Hier klicken! Bei Ihr ist man Gast am großen Esstisch und darf gleich auf ganz persönliche Art und Weise am Leben in ihrer Großfamilie teilhaben.



Mitgebracht habe ich Ihr „Amaretti al limone“ (Mandelkekse mit Zitrone). Ich liebe diese Dinger.

Kennt Ihr das? Da kocht bzw. backt man und hat noch eine  „Zutat“ über… und findet sie viel zu schade zum Wegwerfen. Bei mir ist das sehr oft Eiweiß. Der Dotter wandert in Cremes, Eis, Soßen und Co. und das Eiweiß bleibt über. An einem Backtag hatte ich mal 14 Eiweiße über....
Mein Rezept ist eine super Eiweiß-Verwertung!

Die Amaretti sind außerdem mehlfrei. Soweit ich weiß, stammt dieses Rezept aus (oder heißt das von?) Sardinien.

 Rezept für Amaretti (italienisches Mandelgebäck)

 


Zutaten:

-          200 g gemahlene Mandeln, am besten wären solche von geschälten Mandeln

-          3 Eiweiß

-          1 Prise Salz

-          2 EL Vanillezucker

-          150 g Puderzucker

-          1 TL Bittermandelaroma

-          Ein halber TL Abrieb einer unbehandelten Zitrone

-          1 TL Zitronensaft

-          Etwas zusätzlicher Puderzucker zum Bestäuben

 


Zubereitung:

1.       Die Masse miteinander vermengen

2.       Eineinhalb Stunden in den Kühlschrank stellen

3.       Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier vorbereiten

4.       Mit 1 TL ein Häufchen abstechen, zu einer Kugel formen (wahlweise: oben mit Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger etwas zusammendrücken, sodass ein kleines Häufchen entsteht)

5.       Auf das Backblech mit Backpapier legen und in den Backofen für 10 – 12 Minuten backen

6.       Sobald sie aus dem Ofen kommen, mit Puderzucker bestäuben und dann auskühlen lassen




Sonntag, 10. August 2014

Kartoffelkäse-Praline auf einer Peperonata

Manchmal ist es so, dass mich ein Blogevent von irgendjemanden inspiriert und der kreative Denkgaul mit mir durchgeht. Bei dem wirklich lesenswerten und fototechnisch sehr ansprechenden Blog "Gourmetguerilla" geht es derzeit um die Suche nach nach "hippen Knollen"... Gesucht sind Kartoffelrezepte mit einem gewissen Hippness-Faktor... ratter ratter... was könnte man denn da mit Kartoffeln kombinieren? ...ratter ratter...


Das Blogevent-Banner ist zauberhaft, oder?
Badge Event Hippe Knollen Kartoffelrezepte GourmetGuerilla
(auf das Bild klicken, dann gelangt Ihr zum Event)

Herausgekommen ist eine kartoffelige, ungewöhnlichere Vorspeise mit vielen Kartoffel-Varianten und einem Hauptdarsteller.

vegetarisches Kartoffelgericht
Kartoffelkäse-Praline auf einer Peperonata

Es erfordert im ersten Moment vielleicht Mut sie zu probieren, da die einzelnen Komponenten miteinander wohl nicht so gewöhnlich sind. Naja... eigentlich ist nur eine Zutat in dieser Komposition ungewöhnlich: Zartbitterschokolade! Aber der Mut wird geschmacklich belohnt!

Die Kartoffelpraline schmeckt in der Verbindung mit der Peperonata ungewöhnlich/lecker. Die Paprika-Tomaten-Soße sorgt für die fruchtig-frischen Komponenten, die Kartoffelpraline kommt bodenständig-elegant daher. Eine besondere Note verlieh die japanische Gewürzmischung aus Chili, schwarzem Sesam, Orangenschale, Algen.
Könnte auch gut als Amuse Gueule serviert werden. Geräucherter Schinken könnte sich als dankbarer Geschmacksbegleiter noch mit-einreihen.

Na, wer ist so mutig und probiert das Rezept? 


Rezept für Kartoffelkäse-Pralinen auf Peperonata

Erdapfelspeise
Kartoffelpraline ohne Cake-Pop-Stil


Zutaten für ca. 10 Pralinen:
- 3 Kartoffeln
- 30 g Frischkäse (welche Rahmstufe, bleibt dir überlassen!!!)
- 1 TL sehr klein gewürfelte Zwiebel
-  Öl zum Anbraten der Zwiebeln
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
(- habe noch nen kleinen Hauch weißes Trüffel-Pesto hinzugeben, das hier noch rumstand)

- etwas Öl zum Frittieren
- ca. 50 g Zartbitterschokolade
- Cake-Pop-Stile


1. Kartoffeln mit Schale kochen
2. Zwiebelwürfelchen in der Butter anschwitzen und glasig braten
3. Kartoffeln möglichst heiß schälen
4. durch Kartoffelpresse jagen oder in seeeeeeeeeeeeehr seeeeeeeeeeehr kleine Stückchen zerreiben/drücken
5. alle anderen Zutaten hinzugeben und gut verrühren
6. ca. 2 Stunden kalt stellen
7. Pralinengroße Bälle formen
8. diese goldgelb frittieren
9. auskühlen lassen
10. Schokolade schmelzen
11.Cake-Pop-Stile in die flüssige Schokolade dippen und dann vorsichtig jeweils in einen Ball stecken
12. Ball mit Schokolade überziehen und zum hart werden auf einen sauberen Teller stellen
13. Schokolade erhärten lassen (evtl. in den Kühlschrank stellen)
14. wenn die Schokolade fast hart ist, noch etwas von der Gewürzmischung darüber streuen

Wohin wandert Eure Gabel zuerst?

Zutaten für die Peperonata:
- 2 rote Spitzpaprika (oder ganz normale rote) - geschält
- 1 Zwiebel, geschält
- eine halbe Zehe Knoblauch, geschält
- Prise Salz und Pfeffer
- 1 TL Zucker (braun oder Rohrohr)
- 200 ml passierte Tomaten
- Olivenöl


1. Die geschälten Paprikastückchen und die kleingeschnittene Zwiebel bei großer Hitze in Olivenöl gut anbraten, pfeffern
2. fängt die Paprika an braun zu werden, Zucker hinzufügen, weiter kurz anbraten
3.  Temperatur halbieren und mit Ketchup Manis ablöschen und gleich darauf auch die passierten Tomaten dazuschütten
4. Knoblauch dazu geben und alles pürieren
Recht stückig pürieren, schmeckt leckerer!
5. etwa 30 min bei mittlerer Temperatur weiterköcheln lassen - aber VORSICHT könnte anbrennen!

Sonstige Zutaten:

- japanische Würzmischung "Nanami Togarashi" (Chilipfeffer, schwarzer Sesam, Algen, Orangenschale)
- Kapernäpfel
- selbst gemachte Kartoffelchips, Rose aus Kartoffelscheiben und Kartoffelstroh


Einfach nur Kartoffeln oder eine Vorspeise mit verschiedenen Kartoffelvariationen

Der "Erdapfelkäse" ist eigentlich ein niederbayrischer/oberösterreichischer Dip - ähnlich einem Obatzda. Kann ich nur empfehlen. Zum richtigen - nicht modifizierten Rezept - hier klicken.


Die Peperonata ist ein italienischer Sugo/Dip - wie immer man es auch nennen mag. Schmeckt kalt oder warm! Einfach mit ner Scheibe Brot an einem lauen Sommerabend oder als Bestandteil in einem umfassenderen Gericht. Mein Peperonata-Rezept gibts hier.

PS: Kartoffeln in Herzform gibt es wirklich. Das ist mein Beweis! Ich hab sie gesehen! :) Süß, oder?

herzige Kartoffel
Kochen ist eindeutig eine Herzensangelegenheit!

Samstag, 9. August 2014

Schokoladeneis aus Avocado, vegan

S o w a s   v o n   l e c k e r ! 

Drei Wörter - mehr muss ich zu diesem Rezept eigentlich nicht sagen. Es handelt sich hierbei um kein klassisches Schokoladeneis, sondern viel mehr um ein cremiges, leichtes, fruchtig-beschwingtes Eislein, das einem nicht ewig lange auf den Hüften klebt. Vegan und ohne Kristallzucker! Ist doch was, oder? Genießen mit nur nem ganz kleinen schlechten Gewissen... Mit diesem Eis imitiert man definitiv nicht das obligatorische "Schokoladeneis", sondern man gewinnt einen ganz neuen, schokoladigen Geschmackgipfel!


Rezept für ein Schoko-Avocado-Eis


veganes Schokoeis
Es kann losgelöffelt werden!

Zutaten für ca. 4 Portionen:

- 1 Avocado
- 100 g Zartbitter-Schokolade
- 4 EL Agavendicksaft
- 2 EL Kokosöl
- 3 EL Kakaopulver
- 1 halbe Banane (oder weniger, denn dieser Geschmack ist schon auch präsent)
- 1 TL Zitronensaft (oder Limettensaft)
- 300 ml Macadamiamilch (oder Haselnuss- oder Mandelmilch)


Zubereitung:

1. Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas runterkühlen lassen
2. währenddessen alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und kurz pürieren
3. Schokolade langsam unterrühren
4. in eine Eismaschine geben oder in eine verschließbare Box für die Gefriertruhe(hierbei jede halbe Stunde kräftig durchmengen)
5. servieren und genießen!!!
Eiscreme ohne Kristallzucker
Genussvolle Abkühlung für heiße Sommertage gefällig? Dann dieses Schoko-Avocado-Eis!!!

TIPP: Beeren jeglicher Art passen geschmacklich sehr gut dazu


Oh, da ist doch noch eine Eis-Blogparade am Start... guggt mal, müsst nur aufm Bild klicken :)

Blogparade Eis

Donnerstag, 7. August 2014

ein Abend mit Aceto di Balsamico

SupperClubs und Co. geistern derzeit ja durch die Bloggerwelt - rauf und runter - links und rechts.
Vor einigen Monaten haben wir ein paar Freunde und Bekannte eingeladen (für einen quasi privaten SupperClub)... mich hatte es in den kochtechnischen Fingerkuppen gejuckt... endlich mal wieder für mehrere Personen ein mehrgängiges Menü zuzubereiten. Als Thema haben wir uns "Balsamico" ausgesucht. Alle verwendeten Balsamico-Sorten waren von der Firma "Carandini", die ich sehr weiterempfehlen kann.

Der Balsamico (dunkel oder weiß) ist oft nicht im ersten Moment erkenntlich, wo er sich versteckt/wirkt, aber er ist vorhanden... und das immer als besonderer Akzent! Am spannendsten finde ich ja Balsamico im Dessert oder generell in Süßspeisen. Das funktioniert traumhaft... v.a. in Verbindung mit Beeren.


Großes Lob erhielten v.a. der Gang mit dem pikanten Basilikumeis und das Dessert.

Das Unglaublichste an diesem Abend war für mich, dass manche Gäste beim Dessert noch mehrmals (!) Nachschlag verlangt haben... Die Teller beim Dessert hätte man eigentlich fast nicht mehr spülen müssen, da sie leer geleckt waren. Hihihi! *freu*

Mir macht das Spaß und Freude ein paar Wochen lang zu überlegen und in Gedanken verschiedene Komponenten zusammenzubasteln. Mein persönliches Highlight war, dass die Gänge alle schön entspannt am Vortag oder in der Vorzeit vorzubereiten waren und pro Gang nur noch ein oder zwei Komponenten frisch zubereitet werden mussten. Ole! Das heißt... trotz der vielen Gänge war es für mich trotzdem ein recht entspannter Abend! :)))))))))))))))
Hier nun zu den Gängen! Ich entschuldige mich für die nicht so perfekten Fotos... da war einfach zuviel Halli-Galli um schöne, konzentrierte Fotos zu schießen! Für die Rezepte einfach auf die Links klicken.


Rezepte zum Balsamico-Menü:


Amuse Gueule:

Balsamico-Butter und ein Bisschen klassische Caprese:
Alkoholbegleitung: Scavi&Ray mit Rhabarbersirup
























1. Gang:

Lauwarmer Spargelsalat mit glasiertem Lammkotelett
Weinbegleitung: Langhe Nebiolo, 2007


Hier gehts zum Rezept. 


2. Gang:

knuspriger Zander auf Parmesan-Polenta
Weinbegleitung: Roero Arneis, 2012


 Hier gehts zum Rezept. 


Zwischengang:

Pikantes Basilikumeis mit kandierten Specksplittern im Parmesankörbchen auf Salat


Hier gehts zum Rezept. 
 

Hauptgang:

mediumgebratenes Rindersteak mit Blaubeerjus mit Ofen-Schnittkartoffeln, Kräutersaitlingen und Zucchini-Röllchen

Weinbegleitung: Uva di Troja , 2008


Hierzu gibts kein verbloggtes Rezept. 
 
 

Dessert:

Balsamico-Vanilleeis mit kandiertem Kürbiskerncrunch und Beerentürmchen

--> hier habe ich zwei Posts daraus gemacht... aber die Kombination war wunderbar. 

 Hier gehts zum Rezept für das Eis. 
Hier gehts zum Rezept für das Türmchen.



--> Sooooo, wer möchte sich für das nächste Überraschungsmenü selbst einladen? 
Irgendwann wirds mich kochtechnisch wieder jucken...

Sonntag, 3. August 2014

Marmorkuchen im lila Gugelhupfgewand

Der eine oder die andere hat diesen Gugelhupf bzw. das Bild sicherlich schon erkannt. Es stammt aus der Gugelgeschichte vom Blogevent! Heute verrate ich Euch mal das Gugelhupfrezept und wer noch schnell beim Blogevent teilnehmen möchte. Ist herzlichen eingeladen und klickt sich hier weiter.

Welche Formen ich für die Minigugl bzw. den Gugelhupf verwendet habe, erfahrt ihr morgen.



darfs ein Stückchen sein?



Rezept für einen Marmorkuchen


Zutaten:

-          5 EL Kakao

-          50 g Schokoladenraspel

-          3 EL Vanillezucker

-          250 g Butter, zimmerwarm

-          220 g Zucker

-          1 Prise Salz

-          400 g Mehl

-          5 Eier

-          200 ml Milch

-          1 Päckchen Backpulver

Zur Deko:

-          Lila, essbarer Glitzer

-          Eine halbe Packung lila Candy Melts, z.B. von Birkmann


Zubereitung:

0.       Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und Contoura-Form mit natürlichem Backspray vorbereiten

1.       Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen

2.       Eier nach und nach hinzugeben

3.       Abwechseln Mehl, Backpulver und Milch untermengen

4.       Bei dieser Form: Teig in 1/3 und 2/3 teilen. 1/3 so lassen wie es ist, die 2/3 mit Kakao und Schokoraspeln verrühren

5.       Zunächst den hellen 1/3-Teig möglichst gleichmäßig in der Form verteilen

6.       Danach den dunklen 2/3 Teig möglichst gleichmäßig in der Form verteilen

7.       Mit einer Gabel nun mehrmals Zickzack/Kreis/Auf-Ab-Bewegungen vollführen

8.       75-90 Minuten im Backofen backen à Stäbchenprobe



Wie war das noch gleich mit dem Blogevent?

Ein gedeckter Kuchentisch mitten in der Gugelstraße

... in der Gugelstraße einen Gugelhupf essen? Warum? Wieso? Weshalb? Hier entlang! Ihr habt noch Zeit bis 15.8. zum Teilnehmen. Tolle Preise waren auf Euch!


Freitag, 1. August 2014

aztekisches Chili con carne

Oh oh oh... bei meinem letzten Chili-con-carne-Post musste ich mir von mehreren Seiten anhören, dass dies ja gar kein richtiges Chili sei und überhaupt. Die einen empfahlen mir etwas zartbittere Schokolade hineinzugeben, die anderen drängten darauf doch bitte kein Hackfleisch zu nehmen, sondern sehr klein geschnittene Fleischwürfel (super Tipp übrigens!). Da ich ja auf meine Leser bzw. "Mit-"Esser höre... hier eine andere Version eines Chilis. Es besteht allerdings in keinsterweise irgendein Anspruch auf das Original Chili.

Und das Chili kommt ursprünglich ja auch eher aus Texas bzw. dem Wilden Westen als aus Mexiko. Bei meinen Recherchen habe ich oftmals gelesen, dass die Cowboys früher im Chili getrocknetes Fleisch aufgekocht haben. Bohnen, Zwiebeln oder gar Tomatensoße sind da fast gar nicht vorgekommen.

Wer Chili mal nicht auf die 0-8-15-Variante a la Kenn-ich-schon-und-ess-das-immer-so probieren möchte, ist mit diesem Rezept genau richtig. Schmeckt! Nicht nur Cowboys! Howdy! Habt ein schönes Wochenende!



Rezept für Chili con carne mit Schokolade


Chili auf Cowboyart
ein super Tipp statt Hackfleisch kleine Fleischwürfelchen zu nehmen



Zutaten für 4 Portionen:

-          500 g Rinderhüfte, in ca. 0,5 cm Würfel geschnitten

-          2 EL Mehl

-          1 mittlere, rote Zwiebel, geschält und in feine Streifen geschnitten

-          1 halbe Karotte, geschält und in Scheiben geschnitten

-          1 Dose Kidney Bohnen

-          1 Liter passierte Tomaten

-          2 EL Tomatenmark

-          1 rote Paprika, geschält und in feine Streifen geschnitten

-          Je 1 Prise Pfeffer, Salz und Zucker

-          2 EL Sonnenblumenöl

-          2 Stückchen Zartbitter-Schokolade (mindestens 60%)

-          3 EL Balsamico

-          Wenn gewünscht: etwas Petersilie darüber streuen



Zubereitung:


1.       Fleisch in Mehl wenden

2.       In einem Topf Zwiebeln und Karotten im Sonnenblumenöl anbraten

3.       Nach und nach das Fleisch hinzufügen und gut anbraten

4.       Tomatenmark und eine Prise Zucker  hinzugeben, nochmals kurz braten und dann mit Balsamico ablöschen

5.       Passierte Tomaten, Salz, Pfeffer und Kidney-Bohnen hinzufügen, ebenso die Hälfte der roten Paprika

6.       Zum Kochen bringen und ca. eineinhalb Stunden leicht köcheln lassen

7.       Vor dem Anrichten Schokolade, einen TL Crema Arancia und  restliche Paprikastreifen hineingeben, umrühren, nochmals abschmecken



chili con carne mit schokolade
Chili mit Schokolade

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