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Mittwoch, 31. Oktober 2018

Kürbislasagne mit Hackfleisch - Küchenklüngel

 (Werbung, weil wir Blogs nennen und verlinken)


Heute wird geklüngelt! Ja, wir klüngeln mit Vero von Keksstaub und Ria von Frau Stiller backt. Die beiden lieben Mit-Food-Bloggerinnen haben uns gefragt, ob wir an ihrer tollen Aktion namens Küchenklüngel im Oktober teilnehmen wollen würden.


Ideen für Kürbisgerichte


Küchenklingel - Wie funktioniert es?


Donnerstag, 23. März 2017

DIY Vitality Müsli - für die Frühlingspower in dir


(Dieser Beitrag enthält Werbung)

Vielleicht habt Ihr schon bemerkt, dass auf AmKa bisher keinerlei Granola oder Müsli-Rezepte zu finden sind…. Ähm… räusper… WAREN. Das wollen wir nämlich heute ändern.  

Im Frühling ist die beste Zeit für einen Frühjahrsputz. Nicht nur Fensterscheiben und Küchenschränke müssen mal gereinigt werden - so auch der Körper selbst. Und die Fastenzeit ist für viele ein Anreiz – so auch für mich in diesem Jahr – etwas Gutes für den eigenen Körper zu tun.


Die Zeit für ein geruhsames Frühstück habe ich nie. Der Kopf ist ab dem Aufstehen um 5:20 Uhr sofort bereits auf Hochleistung und rattert alle kommenden Ereignisse des Tages herunter „bloß nicht das vergessen“… „und das muss gleich am Morgen erledigt werden“… „ach ja und das und das und das“ – kennt Ihr das? Egal wieviele To-Do-Listen man am Abend schreibt… die Gedanken am Morgen bleiben. Vor allem, wenn man einen Beruf mit viel Home-Office-Vorbereitungszeit hat. Egal wie früh ich aufstehe – Zeit und Ruhe für ein kontemplatives Frühstück ist nie. 


leckere Vitalitätsmüslimischung selbst mischen


Der Vorsatz bis Ostern ist es nun jeden Abend ein To-Go-Müsli vorzubereiten und mitzunehmen, dass es während dem Vormittag in einer ruhigen Zehn-Minuten-Pause verspeist werden kann. Bislang klappt das ganz gut. 

Da wir generell nicht so auf industriell Fertig-Gemischtes stehen, mischen wir immer am Wochenende für eine Arbeitswoche ein neues Müsli zusammen. 

Heute wollen wir Euch mal vorstellen was wir uns als Vitality Müsli zusammengemischt haben.  Zum Süßen des Ganzen haben wir eine Hagebutten-Konfitüre verwendet, wodurch nochmals eine wunderbare fruchtige Komponente hinzukommt. Das Süßen mit dieser Konfitüre klappt auch wunderbar ohne Müsli. Einfach auf ein Schüsselchen Joghurt, Quark, körniger Frischkäse oder dergleichen einen Teelöffel Hagebutten-Konfitüre geben.

Frühstücksideen im Frühling

 

Hagebutten-Konfitüre von Maintal 

Hagebutten-Konfitüre ist eine von den Konfitüren, die wir furchtbar gerne essen, weil sie einfach besonders ist. Wir werden sie aber nieeeeeeeemals selbst herstellen. Der Aufwand sie zu fertigen ist nicht ohne.  Vom Familienunternehmen Maintal Konfitüren aus Haßfurt, das gar nicht weit von Würzburg entfernt liegt, gibt es sie so hergestellt als wäre sie selbst gemacht.

Mit der leckeren Cranberry-Konfitüre von Maintal Konfitüren haben wir im letzten Jahr übrigens mal einen wilden Burger kreiert. Dies könnt Ihr hier nachlesen. Außerdem können wir Euch neben den vielen Konfitüren, Marmeladen, Gelees vor allem die Weingeleesvon Maintal Konfitüren empfehlen. Im letzten Herbst haben wir auch eine sehr leckere Kürbis-Konfitüre von Maintal entdeckt. Ungewöhnlich, aber geschmacklich rundrum köstlich.


Dienstag, 24. Januar 2017

1 Kartoffel - 4 Rezepte (Stampf - Brei - Püree)



Enemenemei, flieg los Kartoffelbrei! Wer kennt diesen Satz nicht! 

Kartoffelbrei liegt uns allen irgendwie im Ohr und gehört zu den wichtigsten Kartoffel-Basisrezepten. Neben Kartoffelsalat und Pellkartoffeln wohl DIE Beilage überhaupt.
Damit wollen wir uns heute mal ein Bisschen näher beschäftigen. Kartoffelbrei ist ein so dankbares Gericht, für das es wirklich lächerlich ist auf die Pulverform in den Tüten zurückzugreifen. Und soooooo schnell gemacht.

Viele Begriffe werden fast gleichwertig benutzt, wer kennt sie nicht:
-          Kartoffelbrei,

-          Kartoffelpüree,

-          Kartoffelmus,

-          Kartoffelstampf
-         

Kartoffelbrei oder lieber Kartoffelstampf?

Unterschied zwischen Kartoffelbrei, -püree und -stampf?


Montag, 10. Oktober 2016

Kürbis-Hackfleisch - 1 Rezept - 2 Varianten


Kürbis und Hackfleisch sind für uns zwei, die sich gesucht und gefunden haben.


Wenn es draußen kalt wird, kann man endlich wieder richtig kochen und bruzzeln und schmurgeln und und und...

Unter der Woche kochen wir gerne für zwei Tage. Und hier ist dieses Basisrezept super. Vielleicht fallen Euch ja noch ganz andere Verwendungsmöglichkeiten für diese Kürbis-Hackfleisch-Grundsoße ein.

Am einen Tag gab es bei uns die Mürbteig-Variante und am nächsten die Variante mit den Spaghetti mit Kürbissoße. Eine Grundbasis und daraus sind zwei ganz unterschiedliche Gerichte entstanden.

Zur Kürbiszeit gibt es von Tinas Foodblog ein tolles Event, bei welchem Ihr zahlreiche Kürbisgerichte entdecken könnt.

Rezept für die Kürbis-Hackfleisch-Basis: 


pumpkin minced meat recipes


Dienstag, 8. Dezember 2015

Rauchig-fruchtiges Kürbis-Paprikaketchup

Wie wäre es mit einem Rezept für ein fruchtig-rauchiges Ketchup?


Paprikaketchup

Wenn es draußen so unweihnachtlich ist, dann kann ich auch unweihnachtliche Gerichte verboggen oder? ;) (Bin ja eh ein bisschen grinch-ig veranlagt. Der Trubel und ganze Rummel um Weihnachten ist mir eh nicht geheuer)

Heute gibts ein Rezept für selbstgemachten Ketchup ohne Tomaten. Es muss nicht immer Tomate sein! Seid mutig und probiert es aus :)


Freitag, 6. November 2015

La cucina d´inverno - Entdeckt mit uns die italienische Winterküche (Sponsored Blogevent)



Wir (das sind Domenico von Cookingitaly und Sonja von Amor&Kartoffelsack) möchten Euch einladen. Einladen auf eine Reise ins winterliche Italien. Die badenden Touristen sind Zuhause. Auch in Italien ist es kalt, vielleicht sogar gefühlt besonders kalt. Zugig und feucht ist es überall dort, wo es noch keine Zentralheizung gibt.
Viele von Euch kennen die italienische Küche vom Sommerurlaub… Gelati, Caprese (Tomate-Mozzarella), Pasta mit frischen Tomaten/Pesto, Gemüse-Antipasti…


Doch mit diesem Blogevent möchten wir mit Euch einen Blick mit dem Scheinwerfer auf eine unbekanntere Ecke der Cucina Italiana werfen… Tretet ein in die italienische Winterküche

Dienstag, 3. November 2015

Kürbiskernschnecken - Alternative zu Nussschnecken

Geht es Euch heuer auch so, dass Ihr das Gefühl habt, dass (gemahlene) Nüsse, z.B. Mandeln und Haselnüsse, zu einem Luxusartikel verkommen sind. 200 Gramm-Packungen für bis zu 3,95 Euro habe ich schon gesehen. Dabei liebe ich es so sehr mit Nüssen zu backen und zu kochen… mennö!

Kuchen backen mit Kürbiskernen


Habt Ihr Euch etwas überlegt, um die Nüsse zu ersetzen oder zahlt Ihr einfach mehr in diesem Jahr? Wie handhabt Ihr das? 

Mittwoch, 28. Oktober 2015

fettarme Kartoffelrösti mit Pestoschmand

Wir essen sehr gerne Rösti, aber durch die Herausbraterei in viel Fett, sind sie uns oft zu fettig und schmierig… daher muss heute der Backofen herhalten. Die Kartoffelrösti sind so ein wahres Alltagsgericht ohne viel Aufwand und Pesto mit Schmand verschmischt (oder auch Quark oder Joghurt passt wunderbar dazu.

Kartoffelrösti ohne Fett zubereiten 

Und wow.... es hat total lecker geschmeckt und dieser fettige Nachgeschmack war auch weg... die machen wir jetzt öfter so! Sie schmecken knackiger und mehr nach den Kartoffeln.


Frische bekommt Ihr auch durch das Hinzufügen von Tomatenwürfelchen oder frischen Kräutern dazu… das macht das Gericht nochmals um einiges leichter – gefühlt… :) ein gutes, relativ zügig zubereitetes Gericht.

Rezept für Kartoffelpuffer aus dem Backofen 

mit Pestoschmand


Kartoffelrösti aus dem Backofen


Sonntag, 18. Oktober 2015

Spaghettikürbis aus dem Backofen mit Pulled Beef

Dieses Gericht ist ziemlich einfach. Ihr halbiert den Spaghettikürbis, entfernt das Kerngehäuse und füllt nach der Backzeit etwas hinein, was Ihr da habt.

Das könnte zum Beispiel Pulled Beef (siehe Fotos) sein oder Bolognesesoße oder Geschnetzeltes oder Gulasch oder oder oder... :) seid kreativ! (wenn Ihr Rezept für dafür braucht, klickt bitte einfach auf das Wort, schon seid Ihr beim jeweiligen Rezept.)

Manchmal ist es auch so, dass man an einem Tag das "normale" Gericht ist und für den nächsten Tag noch etwas über ist, aber man nicht zwangsweise genau das Gleiche nochmals essen möchte, dann denkt das nächste mal an den Spaghettikürbis.

Spaghettikürbis Backofen

Natürlich könnt Ihr den Kürbis auch so ausgabeln... oder Ihr füllt etwas ganz Anderes hinein... Ideen? Feel free! 

Dienstag, 22. September 2015

amoröse Kürbissuppe



Bei der Durchsicht der Rezepte auf der Rezepteseite ist mir das Fehlen einer bestimmten Suppe aufgefallen. Und das darf nicht sein. Wir essen sie sooooo oft und soooo gerne.... in dieser Version mit einer ganz besonderen Note. Nicht einfach nur Kürbis. Nein... er bekommt unterstützende und abrundende Mitspieler in seinem Geschmacksbild...

Durch die Zugabe eines halben Apfels bekommt Ihr eine fruchtige, leichte Note in Eure Kürbissuppe. Genauso verhält es sich mit dem Currypulver. Kürbissuppe! Kürbissuppe! Kürbissuppe! Überall schalt es von Fern und Nah: Kürbissuppe! Meine ist sicherlich auch nicht besser oder schlechter als so manch andere. Diese hier hat aber ihre eigene, feine und amoröse Note. Es sollte keine Currysuppe werden, aber das Curry sollte den Gaumen zusätzlich verwöhnen.

Ich mag das so gerne, wenn eine Suppe fröhlich den Gaumen hinabgleitet und der Bauch glücklich zu sein scheint, weil er etwas Samtig-weich-fruchtig-frisch-nicht-beschwerendes zum Verdauen bekommt. Oh jaaaa! Kennt Ihr das auch?


Suppe aus Kürbis und Apfel


Sonntag, 9. August 2015

Chutney von grünen Tomaten

Endlich mal wieder etwas zum Thema: Geschenke aus der Küche :) Yipieeeh!

Grüne Tomaten Chutney

Grüne Tomaten? Ja, grüne Tomaten! Und dann auch noch ein Chutney aus grünen Tomaten!
Nein, keine besondere Sorte grüner Tomaten, sondern einfach unfertige, zu früh geerntete Tomaten. Auf dem Foto seht Ihr die zwei ehemals grünen Tomaten schon einen Tag zu weit gereift (hatte ich eigentlich extra fürs Foto aufgehoben)...

Aber, aber, aber, die sind ja giftig... schreien bestimmt nun einige, oder? So ganz unrecht habt Ihr nicht. Es geht hierbei um das enthaltene Solanin. Roh essen darf man die grünen Tomaten definitiv nicht. In großen Mengen sollte man sie auch in gekochter Form nicht verspeisen, aber als Chutney - als Dip zu etwas ist es eine Delikatesse.... hierzu gibt es auch zahlreiche Artikel im Internet, falls Ihr Euch nochmal (so wie ich es getan habe) schlau machen wollt. Ihr könntet auch warten bis die Tomaten sich leicht rötlich färben, dann ist das Solanin auch deutlich reduziert.

Tipp: Auch eine gute Rettungsaktion für Tomaten, die von den kommenden kalten Temperaturen überrascht werden.


unreife Tomaten verarbeiten

Zutaten:
- 1 kg grüne Tomaten
- 4 mittelgroße Zwiebeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 0,5 - 0,7 l Weißwein
-  1 TL Pfeffer, frisch gemahlen
-  1 TL Salz
-  3 Knoblauchzehen, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 TL Olivenöl
- ca. 3 cm Ingwer, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 250 g Zucker
- 2 Lorbeerblätter


macht sich gut auf dem Käsebrett - das grüne Tomaten Chutney

Zubereitung:
1. Stielansatz komplett aus jeder Tomate mit einem scharfen, spitzen Messer herausschneiden, Tomate leicht mehrmals einritzen
2. in kochendem Wasser 5 min köcheln lassen --> die Schale muss sich ablösen (oder ganz, ganz leicht ablösen lassen)
3. Tomaten häuten, Kerne entfernen und das Tomatenfleisch in feine Würfelchen schneiden
4. in einem Topf die Zwiebelwürfel in Olivenöl kurz anbraten, Knoblauch, Ingwer hinzugeben, gut durchmengen
5. Tomatenwürfelchen hinzugeben, ebenso alle Gewürze und alles gut vermengen
6. mit Weißwein ablöschen und Zucker hinzugeben
7. Temperatur auf niedrige Hitze herunterdrehen und das Ganze etwa eineinhalb Stunden ganz leicht vor sich hin köcheln lassen
8. Lorbeerblätter entfernen und mit dem Pürierstab ganz kurz hineinpürieren (dann wird das Ganze etwas sämiger)
9. in sterile Twist-off-Gläschen abfüllen, abkühlen lassen

grüne Tomaten Marmelade

Es hält sich etwa ein halbes Jahr (mindestens). 

Und da ich schon gefragt wurde: wozu denn Chutney überhaupt? Es passt gut zu kurzgebratenem Fleisch oder Lamm, zu gegrilltem Gemüse, zu Garnelen, zu Käse und und und... seid kreativ... der süßsaure Geschmack kann ein alltägliches Gericht zu etwas Besonderem aufpeppen.

Und wer mein allerallerallerallerliebstes Chutney mit Kürbis ausprobieren möchte, der klickt sich hier ganz schnell weiter ;) 


Samstag, 20. Juni 2015

Pasta ortolana mit Ofentomate


Pasta geht immer, oder? Ja! Eigentlich poste ich ja - gefühlt - viel zu wenig Pastarezepte. Aber heute habe ich mal wieder eines für Euch. Auf Sia´s Soulfood findet gerade ein Blogevent statt und da mache natürlich gerne mit :)

und da ich gerade mächtig im Gemüsespiralenfieber bin, natürlich ein Rezept mit Spiralgemüse :)

Wer es vegan mag, kann den Käse einfach ersetzen...
Wer es mit Bissl Speck oder Schinken mag, schnippelt ihn einfach mithinein...
Das Rezept kannst du natürlich jederzeit auf deinen Wünschen und Gelüsten anpassen.

Das Besondere ist hier die Ofentomate, die schön saftig nochmals den süßsauren Extra-Tomaten-Exzess geben sollte, also besorgt Euch hierfür gute Tomaten!!! ;)


Pasta mit Tomatensugo und Gemüse
Warum eigentlich nicht mal den Teller gegen ein Einmachglas tauschen?


Pasta ortolana heißt übersetzt übrigens Gartennudeln. ;) -->  Und warum Gartennudeln? Na, weil du hier das Gemüse mitreinschnippeln kannst, dass gerade Saison hat. Von Karotten, über Sellerie, Zwiebeln, Zucchini, Kürbis, gelbe oder rote Beete, Petersilienwurzel und Co. kann man sich hier richtig austoben.



Rezept für Pasta Ortolana

Zutaten für 4 Portionen:
- 500 g Linguine
- 1 Zucchini
- 1 Karotte, geschält
- 1 mittelgroße, rote Zwiebel, geschält
- 1 gelbe Beete, geschält
- 1 Dose stückige Tomaten
- 2 EL Tomatenmark
- je 1 Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- 1 TL Balsamico Essig
- 1 halbe Zehe Knoblauch, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 1 Handvoll Petersilie, gewaschen und in feine Streifen geschnitten
- 1 EL Olivenöl
- Salz fürs Nudelwasser (etwa 2 EL) 
(wer mag, kann noch ein Bisschen Speck oder Schinken mitreinschnipseln)
 - etwas Pecorino oder Parmesan zum Drüberhobeln

- pro Person eine mittelgroße Tomate (am besten mit dickerer Haut)

- Spiralschneider

Tomatensoße mit Gemüse
In dieses Foto habe ich mich ja ein Bisschen verliebt <3


Zubereitung:
0. Zucchini, Karotten, gelbe Beete, Zwiebel mit einem Spiralschneider in Streifen drehen, Knoblauch in kleine Würfelchen schneiden
1. Wasser mit 2 EL Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen, auf die Herdplatte daneben eine große Pfanne stellen und den Backofen auf 250 Grad Umluft vorheizen

2. Nudeln al dente kochen (dürfen ruhig noch kurz vor durch sein)
3. absieben
4. Währenddessen die Tomaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in den Ofen schieben (für etwa 5 - 7 Minuten) --> ab und zu mal reinschauen, die Schale sollte gerade geplatzt sein, dann Ofen ausschalten und Tomaten nur noch warm halten
5. und währenddessen das Gemüse in der Pfanne mit 1 EL Olivenöl etwa 5 Minuten anbraten (vorsichtig umrühren)
6. Gemüse wieder herausholen
7. stückige Tomaten in die Pfanne geben und Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker, Balsamico und Knoblauch hinzufügen
8. etwa 5 Minuten auf hoher Stufe köcheln lassen --> sollte etwas eindicken
9. Pasta in die Tomatensoße geben, durchmengen, Gemüsestreifen und Petersilie hinzugeben und ebenfalls nochmals durchmengen
10. gegebenenfalls nochmals nachwürzen
11. sonst servieren und etwas Käse darüber hobeln


Tomatensugo mit Gartengemüse


Dieses Rezept darf sich mit vielen anderen tollen Pasta-Rezepten vereinen und zwar beim Blogevent auf Sia´s Soulfood (ein sehr ansprechender Blog mit vielen, inspirierenden Rezepten):

Da das Wetter draußen kalt und nass ist (zumindest bei uns. brrrr.....), holen wir uns den Sommer zurück auf den Teller mit dem Gemüste-Twist-Kuchen


Pastarezepte sollen nicht kompliziert sein, sondern einfach nur Freude bereiten und gut schmecken :) Buon appetito! 


Spiralschneider Gemüsenudeln

Freitag, 27. Februar 2015

Whisky-Dinner 7: Die Rückschau und das Petit four

So Ihr Lieben!

Wir haben es geschafft. Alle Gänge des Whisky-Dinners sind verbloggt....ähm, nein. Stop! Ein kleines PS fehlt noch. Das "Petit four"! Was is´n das? Das "Petit four" haben wir das erste Mal in einem Sternelokal kennen gelernt. Nach dem Dessert gab es dort nochmals einen kleinen süßen Gruß aus der Küche (analog zum Amuse Gueule). Da wir noch eine Whisky-Spezialität seit etwa einem Jahr regelmäßig herstellen und es aber nirgendwo mehr ins Menü gepasst hat, haben wir es als Minivariante - als PS - zum Espresso bzw. als kleines kulinarisches Give-Away eingeplant. Was es war... das erfahrt Ihr ganz am Ende der Zusammenfassung der restlichen Gänge ;)


Das war unser Whisky-Dinner:

 

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

 




1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale










2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney






3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen und Whisky-Mayonnaise





Hauptgang: Maronen-Whisky-Wildschweingulasch mit Wurzelgemüse und Polentaschnitten








Dessert: Whiskyeis mit salzigem Karamell und Apfeltörtchen mit Vanillesoße






Petit four: Rote-Beete-Balsamico-Whisky-Mini-Cupcakes
Im Ursprungsrezept haben wir einen Smokehead-Whisky verwendet. Dieser ist wirklich intensivst und etwas für Whisky-Kenner. Hier haben wir den "Ardmore Legacy". Dieser macht den Cupcake charmanter und nicht so geschmacklich vehement, sondern verpasst ihm eine liebliche Whisky-Note.




 PS: Da ich es schon öfter nun gelesen oder gehört habe:
--> nein, niemand ist auf Grund des Alkohols vom Stuhl gefallen. Whisky trinkt man nicht aus Weißbiergläsern, sondern trinkt nur kleine Schlückchen.



Donnerstag, 26. Februar 2015

Whisky-Dinner 6: Whisky-Eis, salziger Karamell und Apfeltörtchen mit Vanillesoße

Dessert! Es ist Zeit für die Süßschnäbel! Bei diesem Gang musste auch noch mal die Eisreste und sonstigen Reste auf den Tisch. Die Töpfchen und Tigelchen wurden ausgeschlabbert.

Das herbe Whisky-Eis war der Geschmacksbestimmer in diesem Gang... umspielt von salziger Süße des Karamells, kombiniert mit der fruchtigen Entschlossenheit des Apfeltörtchens und als Balsam, der alles umschließt, selbstgemachte Vanillesoße! Muss ich noch mehr sagen? Nachmachen! Los, los! Der Glen Garioch ist der perfekte Partner für das Eis!

Whisky-Eis, salziger Karamell und Apfeltörtchen mit Vanillesoße


dessert






Whisky-Eis:

- 300 ml Sahne
- 200 ml Milch (3,5%)
- 100 g brauner Zucker
- 4 Eigelbe
- je nach Whisky-Erfahrung: 5 - 8 EL Whisky (bei uns wars der Glen Garioch)


Zubereitung:
1. Sahne und Milch in einem Topf langsam erwärmen (nicht kochen!)
2. Zucker und Eigelbe in einer Schüssel, die auf einem Wasserbad steht, cremig schlagen/rühren (stetig weiterrühren, sonst gibts Rührei!)
3. nach und nach (langsam) schöpflöffelweise die Milch-Sahne-Mischung in die Zucker-Eigelb-Creme gießen und weiterrühren
4. und nochmals kurz weiterrühren, wenn die gesamte Flüssigkeit hinzugefügt wurde
5. die Schüssel vom Wasserbad nehmen und in ein kaltes "Eiswürfelbad" setzt und weiterrühren, hierbei irgendwann den Whisky mit einrühren (=kalt rühren)

6. Masse in die Eismaschine füllen oder
in den Gefrierschrank geben und jede halbe Stunde kräftig durchrühren


salziger Karamell: Butterscotch
--> kann schon viele Tage vorher zubereitet werden, im Kühlschrank gut zwei Wochen haltbar und nach 3 Tagen schmeckt er erst richtig gut

- 100 g brauner Zucker
- 50 g Butter
- 2 EL Whisky
- 140 g Sahne
- eine Prise Meersalz (je nach Geschmack)


1. Alle Zutaten bis auf den Whisky unter Rühren bei starker Hitze erwärmen (Zucker und Butter müssen sich vollständig aufgelöst haben)
2. Masse zum Kochen bringen udn ca. 30 sec unter Rühren blubbern lassen
3. Temperatur sofort wieder reduzieren
4. ca. 5 - 10 Minuten bei geringer Hitze leicht köcheln lassen und langsam den Whisky unterrühren
5. solange köcheln lassen bis sie sämig ist
6. eventuell noch mehr Salz hinzufügen --> Soße in sterile, verschließbare Fläschchen oder Gläschen abfüllen, erkalten lassen und im Kühlschrank aufbewahren
--> vor Gebrauch etwa 10- 20 Minuten eher aus dem Kühlschrank nehmen


Apfeltörtchen:

--> Die Äpfel müssen ganz klein sein, fruchtig und festes Fruchtfleisch haben.


für 12 Stück:
- 1 Zitrone
- 6 kleine Äpfelchen mit fruchtig-festem Fruchtfleisch
- 1 Packung Butter-Blätterteig
- Puderzucker
- 150 g Walnüsse
-  100 g Ziegenfrischkäse
- 1 EL Rohrohrzucker
- Agavendicksaft oder Honig

vanillesoße

1. Äpfel waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und dekorativ einschneiden
2. mit Zitrone einreiben bzw. in eine Schüssel mit etwas Zitronensaft geben, Backofen auf 225 Grad vorheizen
3. Blätterteig mit einem Ausstecher rund ausstehen und zwar so groß, dass um die Apfelhälfte herum knapp ein Zentimeter Platz ist
4. Walnüsse, Rohrohrzucker und Ziegenfrischkäse miteinander vermengen
5. mit der Walnuss-Masse die Leere, die durch das fehlende Kerngehäuse entstanden ist, füllen
6. Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, Apfelhälfte darauf setzen
7. im Ofen ca. 15 Minuten backen
8. mit etwas Agavendicksaft begießen

--> am besten noch warm servieren (schmeckt aber auch kalt)


Vanillesoße: hier gehts zum Rezept!




Whisky-Begleitung: Glen Garioch (Schottland)


- 48 Vol. %
- Destillerie liegt zwischen Speyside und Ostküste
- Aroma: süße Vanille, feine Gewürznoten, grüner Apfel, Grapefruit
- Geschmack: Buttercreme, Äpfel, Zitrusfrüchte, elegant, abgerundet




--> es war ein geschmacklich rundes Dessert durch den Glen Garioch










Dies war der Dessert-Gang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen und Whisky-Mayonnaise
Hauptgang: Maronen-Whisky-Wildschweingulasch mit Wurzelgemüse und Polentaschnitten
Dessert: Whiskyeis mit salzigem Karamell und Apfeltörtchen mit Vanillesoße

Petit four: noch pssstttt...





Dienstag, 24. Februar 2015

Whisky-Dinner 5: Maronen-Whisky-Gulasch mit Wurzelgemüse und Polentaschnitten

Da sind wir nun beim Hauptgang. Vor allem die waldig-erdigen Maronen in Kombination mit dem Wildfleisch und den Preiselbeeren bietet in diesem Arrangement die Haupttonangeber! Durch die Maronen bekommt das Gulasch eine ganz eigene, besondere Note, die man so bestimmt noch nicht gegessen hat.


Maronen-Whisky-Gulasch:

--> haben wir schon am Vortag zubereitet... unserer Meinung nach schmecken Schmorgerichte aufgewärmt noch besser als frisch zubereitet

Wintergericht Herbstgericht frisch aus dem Wald



- 1 kg Wildschweingulasch
- 2 große Karotten, geschält
- 4 mittelgroße Zwiebeln
- 1/5 Sellerieknolle, geschält und in Stücke geschnitten
- 4 Wacholder
- 3 große Lorbeerblätter
- 200 ml Rotwein
- 1 Liter Wild- oder Gemüsefond
- 5 EL Mehl
- eine große Prise Pfeffer und Salz
- 3 TL Preiselbeeren
- 200 g Maronen, vorgegart
- 100 ml Bourbon Whisky (Marker´s Mark)
- ca. 10 zusätzliche Maronen (diese erst am nächsten Tag hinzugeben)


1. Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden
2. pfeffern und dann mehlieren
3. im Bräter nach und nach (!!!! ganz wichtig) von allen Seiten anbraten
4. mit 2/3 des Whiskey ablöschen und gleich das groß geschnittene Gemüse und Maronen hineingeben
5.  Rotwein, Fond, Preiselbeeren, Lorbeer, Wacholderbeeren, Salz hinzugeben
6. im vorgeheizten Backofen ohne Deckel zunächst eine halbe Stunde bei 200 Grad Umluft köcheln lassen
7. Backofen auf 150 Grad runterdrehen, Deckel daraufsetzen, aber einen kleinen Spalt offen lassen
8. Zwei Stunden so köcheln lassen
9. Karotten, Selleriestücke und ein paar Zwiebelstücke herausfischen, 2/3 des Gemüses und mit etwa einem Drittel der Soße in einer Schüssel pürieren und wieder zum Fleisch in den Bräter gießen
10. restlichen Whiskey hinzugeben und gut durchmengen --> abschmecken, erkalten lassen

11. am nächsten Tag bei 100 Grad langsam im Backofen erwärmen

--> dazu passen perfekt Preiselbeeren (Falls Ihr Preiselbeeren von der Firma Darbo bekommt, nehmt die - sie waren groß artig und nicht so süß wie sonst bekannte)



Wurzelgemüse: 

- 2 große Karotten, geschält
- 1 große Pastinake, geschält
- 1 große Petersilienwurzel, geschält
- 1 EL Butter 

1. Wurzel jeweils halbieren und in Viertel schneiden
2. im Vorfeld kurz vorkochen(ca. 6 Minuten) und Beiseite stellen
3. vor dem Anrichten ca. 5 Minuten in Butter anbraten


Herbstliches Gulasch

Polenta-Schnitten: 
 --> am Vortag die Polenta kochen und in Rechtecke schneiden

- 200 g Instant-Polenta (nach Packungsangabe köcheln lassen) 
- 1 TL Salz
- 1 EL geriebener Parmesan
- 1 TL Rosmarin, klein gehackt
- 1 Prise Pfeffer

- Butter zum Anbraten 
- 1 Stängel Rosmarin zum Anbraten

1. Polenta am Vortag kochen (bei mir waren es 10 Minuten) in 400 ml kochendes Wasser geben, gut durchrühren und vom Herd ziehen --> 10 Minuten ziehen lassen und dann alle anderen Zutaten (bis auf die Butter) hineingeben
2. Polenta auf ein Backpapier streichen, Höhe ca. 1 cm --> am besten den Rand der Masse möglichst gerade formen, sodass wenig "Verschnitt" entsteht.
3. Erkalten lassen und dann in Rechtecke schneiden (meine waren ca. 1 cm x 3 cm groß)

4. vor dem Anrichten in einer Pfanne mit Butter  und dem Stängel Rosmarin von jeder Seite kurz knusprig anbraten



Markers MarkWhisky-Begleitung: Marker´s Mark
- 45 Vol. %
- Bourbon Whisky aus den USA, Kentucky
- Duft nach kraftvollem Honig, exotischen Früchten, Vanille, Karamell, Kakao
- Geschmack: Nüsse, Toffee, frische Früchte, sanfte Öligkeit, angenehm milde Rauchnote (holzig)


--> Der Marker´s Mark war eine perfektere Wahl als wir es jemals gedacht hätten. Er schmiegte sich gekonnt an die Geschmacksnuancen des Gerichtes an und vervollkommente es mit weiteren Aromen.





















Dies war der Hauptgang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen und Whisky-Mayonnaise
Hauptgang: Maronen-Whisky-Wildschweingulasch mit Wurzelgemüse und Polentaschnitten
Dessert: noch psssst....

Petit four: noch pssst....








Montag, 23. Februar 2015

Whisky-Dinner 4: Angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen und Whisky-Mayo

Dies ist nun der dritte Gang unseres Whisky-Menüs. Bei diesem Gericht ist es wichtig, gute Thunfisch-Qualität zu kaufen (1a in Sashimi-Qualität). In der Mitte bleibt der Thunfisch roh! Er wird in einem Öl, welches mit Ingwer und Rosa Pfefferbeeren aromatisiert wurde angebraten. Als Gegenpart gibt es knackige Kartoffelspiralen aus dem dem Ofen, jungen Spinat in Kartoffelmarinade (in die habe ich mich ja total verliebt) und Whisky-Majo...


Mayonnaise mit Whiskylauwarmer, angebratener Thunfisch: 
(leider ist unser Flammenbrenner an dem Abend kaputt gegangen, sonst wäre das Thunfischfleisch noch besser "verkrustelt")
- 600 g Thunfisch in Sushi-Qualität
- Bratöl
- 40 g Ingwer, geschält und feingestiftelt
- 2 EL roter Pfeffer
- Salz und Pfeffer
- Puderzucker

1. Thunfisch in Stücke schneiden
2. währenddessen das Öl in einer Pfanne erhitzen, darin 2 Minuten den Ingwer und den roten Pfeffer braten (ACHTUNG: diese sollen nur angebraten sein, nicht verbrannt...)
3. Ingwer und roten Pfeffer herausfischen und das Öl noch etwas heißer werden lassen
4. jedes Thunfischsteakchen von jeder Seite ca. 3 Minuten scharf anbraten (der Thunfisch darf nicht durchgebraten sein)
5. aus der Pfanne holen und auf die angewärmten Teller und vordekorierten Teller legen
6. einen Hauch Puderzucker auf die obere Seite geben und kurz mit dem Flammenbrenner abflambieren
7. Salzen und pfeffern und genießen






Whisky-Mayonnaise: 

- 125 ml Rapsöl
- 1 Eigelb
- 2 TL scharfer Senf
- 1 EL Whisky, Hibiki
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zucker

alle Zutaten in eine hohe Schüssel mit geringem Durchmesser geben und kurz pürieren
--> auf dem Teller nur kleine Tupfen anrichten, da sie sehr geschmacksintensiv ist, aber saulecker... jummie!


Babyspinat mit Kartoffeldressing: 

- 150 g Babyspinat (bei uns hat jeder etwa eine kleine Handvoll auf den Teller bekommen)
- 2 EL klein gehackte rote Zwiebeln
- 1 große gekochte Kartoffel (auch vom Vortag), geschält
- 5-7 EL Weißwein
- 5-7 EL Sonnenblumenöl
- 1 TL Zucker
- je eine große Prise Salz und Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss

1. Kartoffel pürieren (mit einem Pürierstab z.B.)
2. Weißwein oder Weißweinessig, Öl, Zucker, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen, ebenso die klein gehackte Zwiebel
3. vermengen, 5 - 10 Minuten ziehen lassen, nochmals abschmecken
4. Babyspinat waschen, abtrocknen und unter das Dressing mischen

--> I love this KARTOFFELDRESSING: hätte mir nie vorgestellt, dass es SOO lecker schmecken kann.



Sojasoßenreduktion:

- 200 ml japanische Sojasoße
- 3 Stückchen Zartbitterschokolade
- 2 EL dickflüssiger Balsamico
- ein halber TL Johannisbrotkernmehl
- 4 - 6 EL Zucker (je nach Säure der einreduzierten Sojasoße)


Zubereitung:
1. Sojasoße zum Kochen bringen und leicht köcheln zu einem Drittel einreduzieren, Herd auf minimale Hitze stellen
2. Zunächst nun 3 EL Zucker und den Balsamcio einrühren und den Säuregehalt überprüfen
3. restliche Zutaten hinzufügen, gut durchrühren und fertig...

(Das Johannisbrotkernmehl ist dazu da das Ganze noch etwas anzudicken, damit sie auf dem Teller nicht "davon läuft".)

Kartoffelspiraldeko:
-  3 große Kartoffeln, geschält
- Sonnenblumenöl

1. Kartoffeln mit einem Spiralschneider zu Spiralen drehen
2. immer einen Faden chaotisch zu einem Häufchen zusammenknäueln und auf mit Backpapier belegtes Backblech legen
3. mit Sonnenblumenöl beträufeln
4. im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 170 durchgaren und nochmal 7 Minuten (ca.) bei 210 Grad knusprig backen

Thunfisch roter Pfeffer

Was wann?
- Zunächst den Spinat und die Soßen auf den Teller geben, während die Kartoffelspiralen im Ofen garen
 - sind die Kartoffeln kurz vor fertig, Ofen ausschalten, Ofentür einen Spalt aufmachen und den Thunfisch braten
- wenn der Thunfisch fertig ist, muss sofort zackzack angerichtet  und ausgegeben werden



japanischer WhiskyWhiskybegleitung:  Hibiki
- 43 Vol. %
- Hibiki bedeutet "Harmonie"
- Aroma: Ananas, Pflaume, Himbeere, Honig, Hibiskus
- Geschmack: cremige Vanille, roter Pfeffer, komplexe Süße
- für den Hibiki 12 Jahre wurden 30 Malt- und Grain-Whiskys geblendet
- diese alle müssen eine Mindestreifezeit von 12 Jahren vorweisen
- Finish in Fässern, in denen zuvor japanischer Aprikosen-Likör reifte und Filterung durch Bambus-Holzkohle















Dies war der 3. . Gang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen und Whisky-Mayonnaise
Hauptgang: Maronen-Whisky-Gulasch mit Polentastreifen und Wurzelgemüse
Dessert: noch pssst....

Petit four: noch psst...







Sonntag, 22. Februar 2015

Whisky-Dinner 3: Gratinierter Ziegenkäse mit Gewürzkürbis und Birnen-Dattel-Chutney

Stand im letzten Gang das Grundprodukt Fleisch im Hauptfokus, so sollte dieser Gang den Gaumen mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern kitzeln. Es ist ein Spiel aus Süße, Säure und der wohligen, cremig-intensiven Wärme des frisch gebackenen Ziegenkäses.

Ziegenkäse mit Charakter - Birne - Kürbis - Mandel --> Dies sind die entscheidenden Bestandteile dieses Gangs:


Käse Gratin


Zutaten für den gratinierten Ziegenkäse:

- pro Portion 1 Stück Ziegenkäserolle (Durchmesser ca. 1,5 cm) (wir hatten einen französischen, der fast wie Frischkäse im Inneren war)
- pro Portion 4 Filo-Teig-Platten übereinander gelegt und geviertelt (je nach Größe des Gratiniergefäßes)
- pro Portion 1 TL Honig
- 1 Ästlein Thymian

Zubereitung:
1. Filoteig in die Förmchen geben
2. Ziegenkäse in den Filoteig setzen, mit Honig begießen und Thymian darauf legen
3. Filoteig-Ecken etwas über den Ziegenkäse (hin zur Mitte) biegen
4. im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen




Gewürzkürbis:
- 1 Drittel Hokkaido-Kürbis, entkernen und in ca. 1cm x 1 cm-Würfel schneiden
- je 1 Prise Piment, Nelke, Kardamom, Salz
- 3 EL Whisky (Kilbeggan) 
- Bratöl



Zubereitung:
1. Kürbiswürfelchen ca. 5 Minuten in kochendem Wasser vorkochen
2. in etwas Öl in einer Pfanne rundherum anbraten
3. kurz vor dem Bratende, wenn der Kürbis schön durchgegart ist, mit dem Whisky ablöschen und die Gewürze hinzugeben --> gut vermengen

Auflauf mit Käse überbacken

Birnen-Dattel-Chutney:
--> habe ich bereits am Vortag zubereitet

 Zutaten::
- 2 Birnen, entkernt, geschält, in kleine Würfel geschnitten
- 5 Datteln, entkernt, in kleine Würfel geschnitten
- 5 EL Gelierzucker
- 1 halber TL Nelke (Pulver)
- 2 EL Apfelessig
- 2 EL Whisky (Kilbeggan)


Zubereitung:
1. Birne und Dattel anbraten, mit Apfelessig und Whisky ablöschen, Gelierzucker hinzugeben
2. 10 Minuten köcheln lassen auf geringer Hitze
3. kurz "anpürieren" (so wird es sämiger, es sollen aber immer noch Stückchen drinnen sein)
4. kalt stellen





Whisky-Begleitung: Kilbeggan (Irland)

- 40 Vol. %
- aus der ältesten lizensierten Destillerie der Welt, die nach dem Herstellungsort benannt ist
- Aroma: Sherrynoten und Anklänge von süßem Malz
- Geschmack: nach Pfirsich, Karamell, Vanille, Mandel, gefolgt von sanften Malztönen, langanhaltende, trockene Eichennoten
- ca. 18 - 20 Euro






Warum der Kilbeggan?
Die Aromen und verschiedenen Geschmacksnuancen brauchen einen intensiven Gegenspieler. Durch seine etwas rauhe,typisch irische Seele umspielt er gekonnt die sanften, intensiven Noten des Gerichtes.













Dies war der 3. Gang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen, Whisky-Majo und jungem Spinat-Salat
Hauptgang: Maronen-Whisky-Gulasch mit Polentastreifen und Wurzelgemüse
Dessert: noch psssst....

Petit four: noch pssst....

Samstag, 21. Februar 2015

Whisky-Dinner 2: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspiralen und The Ardmore Legacy

Der erste Gang war ein Tartar vom Angus-Rind mit einer Parmesanspirale in Begleitung des "The Ardmore Legacy". Ein wohl gelungener Auftakt! Die Qualität des Fleisches ist hierbei das Allerwichtigste!


The Ardmore Legacy


Zutaten für das Tartar:
--> sauberes Arbeiten ist hier oberstes Gebot!!!!

- 600 g frischer(!!!!) Filetkopf (vom Angus-Rind)
- 1 mittelgroße Essiggurke, in kleine Würfelchen geschnitten
- 2 frische (!) Eigelbe
- 1 TL scharfer Senf
- 1 EL Whisky (The Ardmore Legacy)
- je 1 Prise Salz und Pfeffer
- 1 EL Kapern (am besten sind die in Salz gelagerten - davon das Salz aber kurz abwaschen)

- Deko ein durchgeschnittener Kapernapfel je Portion


1. eine Glas- oder Keramikschüssel bereitstellen
2. Handy gut waschen
3. mit einem sauberen, scharfen Messer auf einem sauberen Schneidebrett das Fleisch in ganz kleine Würfelchen schneiden 
4. alle Zutaten miteinander vermengen und nochmals abschmecken
5. anrichten


Rindertartar



Parmesanspiralen: 
--> unbedingt schon am Vortag zubereiten

pro Spirale etwa 2 EL gehobelter Parmesan


1. eine beschichtete Pfanne auf hohe Temperatur erhitzen (aber nicht die höchste)
2. Parmesan in die Pfanne streuen --> ein ca. 1 cm breiter Streifen
3. mit einem Löffel die Ränder zu einer deutlichen Kante hinschieben
4. solange in der Pfanne lassen bis der Parmesan geschmolzen ist und Blubberbläschen entstehen, die sich leicht ins Gelbliche verfärben
5. aus der Pfanne auf ein Küchentuch geben (mit einem Kuchenheber oder etwas ähnlichem geht das am besten
6. 1 Minute abkühlen lassen und dann zu Spiralen drehen (geht am besten über Holzstöckchen oder dickere Buntstifte (vorsicht: heiß!) --> umso kälter der Streifen ist, um schlechter lässt er sich drehen...

--> natürlich würden auch viel einfacher Parmesanstreifen passen, wer sich die Dreherei ersparen möchte!


Scotch


Whisky-Begleitung: The Ardmore Legacy

Den "Ardmore" haben wir ja schon einmal vorgestellt, so verweise ich an dieser Stelle einfach auf den anderen Post, wo ihr Genaueres inkl. einiger nicht so bekannter Details nachlesen könnt.


Warum der "The Ardmore Legacy" zum 1. Gang? 
Der Ardmore ist ein Allrounder - unserer Meinung nach. Personen, die nicht die großen Whisky-Erfahrungen haben entdecken genauso etwas in diesem guten Tröpfchen - wie auch Kenner. Dieser Whisky verschreckt keinen und ich vielseitig einsetzbar. Zu Rindfleisch passt er super gut! Er ist ein sanfter Begleiter, der ein Essen unterschützt und bereichert, aber kein laut schreiender Tonangeber!






Dies war der 1. Gang bei einem mehrgängigen Whisky-Dinner. Die Portionsgröße ist für dieses Menü für 8 Personen ausgelegt.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspirale
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen, Whisky-Majo und jungem Spinat-Salat
Hauptgang: Maronen-Whisky-Gulasch mit Polentastreifen und Wurzelgemüse
Dessert: noch psst...

Petit four: noch pssssst....





Freitag, 20. Februar 2015

Whisky-Dinner 1: Ausgangslage und Amuse Gueule

Habt Ihr das auch manchmal? Da juckt es im Köpfchen und in den Fingern und ein Essen soll dann nicht nur ein Essen sein und bleiben.
Muss ja nicht gleich riesig großes Pipapo werden... so fängts in meinem Kopf immer an... aber interessant für Köchin und Gast solls schon sein... aber was? ...aber für wen?... ein Thema?... ratterratter... grübel... überleg...
... aber dieses Mal.... Nein, hab ich mir gedacht: es soll mal wieder ein Dinner werden. Am besten mit etwas Anspruch! Im Sommer hatten wir ja schon einmal zu einem Dinner mit Aceto di Balsamico eingeladen. Das Thema für dieses Winterdinner war auch schnell gefunden: Foodpairing mit Whisky! Am besten fünf Gänge und weil ich viel zu übermütig in meinem Hirnkasterl war, wurden es auch noch Amuse Gueule und Petit Four (also wenn man es genau nimmt 7 Gänge ;) )

In den folgenden Posts werdet Ihr jetzt immer einen Gang finden und einen Whisky, der zum Einen irgendwo im Gericht auftaucht und auch dazu gereicht wurde. Er wird auch kurz vorgestellt werden.

Bitte Platz nehmen!
How to .... dinner?


Planungen: 
So gings dann Ende Dezember mit den ersten gedanklichen Planungen los. Was es zu essen geben sollte? Das konnte ich nicht planen, da ich zuerst ja die Whisk(e)ys brauchte.
Wir haben die Whiskys probiert und jeweils dazu notiert, welche Zutaten uns einfallen, welche Gewürze, welche Geschmacksnuancen. Wichtig war dann noch die Entscheidung: welche Geschmacksnuancen unterstützen wir mit dem Essen und welche überlassen wir dem Whisky ganz alleine?
Im Nachhinein kann ich sagen, dass uns das wohl recht gut gelungen ist. Ich wollte außerdem, dass Personen, die keine großen Erfahrungen mit Whisky haben ebenso einen Hauch von Whisky erleben - ohne ihn als Getränke dazu trinken zu müssen --> das hieß, dass der jeweilige Whisky auch irgendwo im jeweiligen Gang geschmacklich "mitspielte". 

Gästeanzahl:
Aus Platzgründen gibt es bei uns eine von vornherein festgelegte Gästezahl! 6 (plus uns zwei beide) = 8 = die maximale Anzahl an Personen, die bequem mit Klappstühlen an einem Biertisch Platz nehmen können. Die Tischdeko muss (für mich leider "leider") aus Platzgründen sehr minimalistisch ausfallen. Huuuaaaaaaaa!

Abzuchecken im Vorfeld: 
Sobald ich jemanden zum Essen zu uns einlade, bekommmt dieser die Fragen: was magst du nicht? Was verträgst du nicht? zur Beantwortung unter die Nase gerieben. Oftmals muss man mit etwas Druck nochmals nachbohren, da den meisten erst beim Überlegen etwas einfällt, dass sie auf gar keinen Fall mögen. --> Am Abend habe ich dann die Gewissheit, dass alle, alles essen und keine plötzlichen Probleme auftauchen. Gut, flexibel bleiben ist trotzdem immer noch wichtig, aber mit dieser Taktik bin ich noch nie schlecht gefahren. Entweder man passt die Gänge an die Vorlieben gänzlich an oder man sorgt für Alternativen bei Allergikern oder Nicht-Mögern.


Die Whisk(e)ys: 
Hier könnt Ihr die Hauptakteure des Abends sehen:
- The Ardmore Legacy (Schottland)
- Kilbeggan (Irland)
- Hibiki (Japan)
- Marker´s Mark (USA)
- Glen Garioch (Schottland)

--> In jedem folgenden Gang war der jeweilige Whisk(e)y in einer Komponente vertreten und wurde auch zum Trinken nebenbei gereicht. So hatte jeder etwas vom Whisk(e)y-Dinner, auch wenn er/sie nicht DER Whisky-Heißsporn war. 

Spezielles Zubehör:
Für den speziellen Abend haben wir jedem noch ein Nosing-Glas bereitgestellt und kleine Wasserkännchen zum Verdünnen der gereichten Whisk(e)ys.
Trotz allem haben wir auch noch jeweils einen passenden Rot- und Weißwein vorbereitet. Wein getrunken wurde im Verlauf nicht wirklich (nur die Mädels haben ein Fläschchen Weißwein zwischendrinnen genossen).

Ein weiterer Tipp in diesem Bereich: reicht dazu am besten ein "Black Forest"-Mineralwasser still. Warum? Dieses hat einen ganz geringen Salzanteil und passt von den enthaltenen Mineralien hervorragend zum Whisky.

Dauer:
Um 19.00 Uhr begannen wir mit den Amuse Gueule und mit kleinen Pausen zwischen drinnen, endeten wir mit dem Petit Four so gegen 00.00 Uhr. Kleine Pausen entstehen ja automatisch durch das Wegräumen und Kochen für den nächsten Gang. Vielleicht ist es manchmal wichtig, noch ein Bisschen mehr Zeit zwischen zwei Gängen verstreichen zu lassen.


Und los geht es....

Wir starteten mit einer Begrüßung, etwas Prosecco und zwei kleinen Häppchen als Amuse Gueule, welche man auch im Stehen verzehren konnte. Die Gäste kannten sich untereinander nicht.





Amuse Gueule I: 
Tortillachip mit Avocadocreme und Speck



Zutaten für ca. 15 Person als Amuse Gueule: 
- 2 reife, etwas weiche Avocado, geschält und entkernt
- 175 g Naturjoghurt
- 50 ml Zitronensaft
- 4 Blatt Gelatine
- 1 halber Bund Petersilie
- 1 Prise Salz, Pfeffer und Zucker

- unzerbröselte Tortillachips

- 150 g Speck in Streifen, angebraten in einer beschichteten Pfanne

Zubereitung:
- Jogurt, Petersilie, Salz, Zitronensaft, Avocado pürieren
-  Gelatineplatten in kaltem Wasser einweichen
- etwa ein Drittel der Avocadomasse erwärmen
- Gelatine ausdrücken und der erwärmten Masse nach und nach jedes Gelatine-Blatt auflösen
- Restliche Masse unterrühren
- durch einen feinen Sieb passieren
- mit einem Pürierstab nochmals kurz aufdressieren, kalt stellen (mindestens 5 Stunden)
- mit einem TL kleine Bällchen ausstehen und auf jeweils einen Tortillachip geben
- ein kleines Stückchen Speck darauf setzen







Amuse Gueule II: 
Geräucherter Saibling mit Avocado und Schwarzem Knoblauch auf Vollkorn-Cracker


Zutaten für ca. 15 Personen als Amuse Gueule:
- 2 reife Avocados, geschält und entkernt, in kleine Würfelchen geschnitten
- 5 - 6 schwarze Knoblauch-Zehen (gibt es z.B. in größeren REWE-Märkten), in kleine Würfelchen geschnitten
- je 1 Prise Salz, Pfeffer, Zucker
- 2 EL Zitronensaft

- zwei geräucherte Saiblingfilets, enthäutet, in kleine Portionen geschnitten
- etwas Kresse/Sprossen, am besten scharf-würzig schmeckende

- je 1 Vollkorn-Cracker (bei Rewe gibt es oftmals diese aus Mallorca)


Zubereitung:
1. Avocado, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft miteinander vermengen
2. anrichten



Dies war der Auftakt zum mehrgängigen Whisky-Dinner im Februar 2015.

Außerdem gab es:

Amuse Gueule: TortillaChips mit Avocadocreme und Speck/ Avocado-Schwarzer Knoblauch mit geräuchertem Saibling auf Vollkorncracker

1. Gang: Tartar vom Angus-Rind mit Parmesanspiralen und The Ardmore Legacy
2. Gang: Gratinierter Ziegenkäse in Filoteig mit Kürbis und Birnenchutney
3. Gang: angebratener Thunfisch mit Kartoffelspiralen, Whisky-Majo und jungem Spinat-Salat
Hauptgang: Maronen-Whisky-Gulasch mit Polentastreifen und Wurzelgemüse
Dessert: noch pssst...

Petit four: noch psssst....


Für die kostenlose Bereitstellung der Whiskies zum jeweiligen Produkttest: 
Kilbeggan, Hibiki, Marker´s Mark und Glen Garioch danken wir Beam Deutschland. Die Posts sind ohne Aufforderung entstanden, Aussagen zu den Whiskies und Inhalte sind unsere eigenen und absolut frei formuliert. 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gelbe Beete-Carpaccio mit Frischkäsenocken

Seit Jahren wollte ich sie probieren und was finde ich da aufm Bauernmarkt? Da liegen sie ganz friedlich im Holzkistchen: die gelbe Beete. Sehr selten, aber ein Must-buy, wenn man sie mal bekommt! Vor allem dann, wenn die Sonne am Himmel ausbleibt im Spätherbst, holt man sie sich so auf den Teller. Auf dem ganzen Heimweg habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind über diese drei von außen so unscheinbaren Kugeln. Hihi!

Geschmacklich finde ich sie einen Hauch anders als Rote Beete, aber genauso gut. Wer Rote Beete mag, mag auch die Gelben (Übrigens haben wir auch noch zwei Rosa-Weiße entdeckt... die folgen bestimmt noch auf dem Blog :) )


Notwendiges Zubehör: Ein Hobler, der ganz feine Scheiben hobeln kann (Vorsicht auf Eure Finger!)


Gelbe Beete Carpaccio 

mit Frischkäsenocken

Gelbe Beete statt Roter Bete
Eine leichte Vorspeise


Zutaten für 4 Portionen:

- 3 große gelbe Beete (kann man auch schon am Vortag vorkochen)

- 1 große, rote Zwiebel, geschält und in sehr kleine Würfelchen geschnitten
- 100 g Frischkäse (bei uns war es ein Ziegen-Quarkfrischkäse)
- 100 g Magerquark
- ein paar gehobelte Splitter von Parmesan oder Pecorino (bei uns: Pecorino)
- ein halber Bund Schnittlauch, in kleine Röllchen geschnitten
- Salz, Pfeffer, Zucker
- feiner Weißweinessig (oder ein anderer), Rapsöl

wer mag noch ein paar Kerne: z.B. Kürbis oder Pinie


Zubereitung:
1. Gelbe Beete in leicht gesalzenem Wasser ca. 1 Stunde kochen (ungeschält)
2. abkühlen lassen
3. häuten (huch, sind wir jetzt bei Fisch gelandet?) ;)
4. Fein in fast durchsichtige, aber noch "stabile" Scheibchen hobeln
5. Frischkäse und Quark mit der Hälfte von Schnittlauch und der Zwiebel sowie je einer Prise Salz und Pfeffer verrühren
6. Gelbe Beete-Scheiben wie Carpaccio auf Tellern anrichten und mit einem Teelöffel über dem Carpaccio Essig und Öl verteilen (jeweils zwei TL Essig und auch Öl pro Teller)
7.  Carpaccio salzen, pfeffern und leicht zuckern
8. Frischkäse auf das Carpaccio setzen
9. gehobelten Käse und Kerne darüber streuen


Gelbe Beete Carpaccio
Los! Gabel sie auf!
Servieren und genießen! :)



PS: Jedes Mal, wenn ich Gelbe Beete schreiben wollte, habe ich aus der Gewohnheit heraus mit "Rote..." angefangen... Oh Mann! Wenn man etwas als automatisch im Kopf abgespeichert hat, kommt man schwer davon los.


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